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Gespräch · · 41:36

„Möchtest Du hören was ich brauche?“

Trauernde laden zum Dialog über hilfreiche Strukturen in der Trauer ein. Mit der Trauerhilfe Stier.

Mitschnitt · 41:36

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Transkript

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Sprecher:in 1: klaue ich nur ganz kurz das Mikrophon. Wir möchten Sie alle sehr herzlich begrüßen im Werkstatt Palas, hier im Rheinhafen, und ich hab so manche Gesichter schon gesehen, die wir hier noch nicht begrüßen durften. Also sind sie zum ersten Mal hier, und nur, dass sie auch ein Gefühl haben für den Raum, in dem sie sich befinden in aller Kürze. WERKstattPALAST ist ein Projekt, das geht über zehn Wochen, und wir beschäftigen uns aus der Wissenschaft und aus der künstlerischen Position heraus mit dem Thema Struktur und Infrastruktur, und das ist eine Kooperations Arbeit zwischen einer Plattform, die heißt ato und vertritt Künstler in Deutschlandweit. Und der andere Part ist ein Part, von dem man nicht gleich erwarten würde, dass wir kooperieren, und zwar das KIT Innovation, wo Tina Becker heute auch da ist und das Projekt von wissenschaftlicher Seite aus leitet und das Innovation hat, beschäftigt sich mit dem Bau von nach Infrastruktur, und erst mal denkt man Infrastruktur ist wahrscheinlich irgendwie der physische Bau einer einer städtischen Struktur, in der wir uns befinden und tollerweise ist das Innovation, hab aber anderer Meinung und sagt Das ist eben nicht nur der Bau einer eines Gebäudes oder einer Struktur, sondern eigentlich auch ein Bau einer ganzen Gesellschaftsform. Und das war das, wo wir ins Gespräch kamen und auch die letzten acht Wochen schon immer wieder über verschiedenste Perspektiven und Blickwinkel auf Struktur uns ins Gespräch begeben, diskutieren Welche Strukturen haben wir eigentlich wir Wir hatten molekulare chemische Organisationsstrukturen, politische städtebauliche Klima Strukturen, also schon sehr, sehr viel bearbeitet. Auch oder zumindest sehr viele Fragen sind aufgekommen, und umso erfreuter waren wir, dass eben Trauerhilfe Stier sich Tollerweise angeboten hat, auch zum einen, das Projekt zu unterstützen und zu sponsern, worüber wir uns natürlich gefreut haben. Gleichzeitig hatten wir alle Personen oder Sponsoren und Unterstützer immer auch gesagt Wir freuen uns, wenn auch ein eigener Beitrag zur Struktur erwünscht wäre und wir die ja verschiedensten Perspektiven von Struktur auch ins Programm integrieren. Und da fanden wir es unglaublich toll, dass die Idee kam, dass man natürlich auch im weitesten Sinne über Trauer Strukturen in unserer Gesellschaft sprechen sollte, weil noch mehr in unserer deutschen Kultur oder westeuropäischen der Tod natürlich irgendwie nicht. Die präsente Rolle im Alltag spielt bei Jüngeren noch weniger bei Studierenden selten also gibt es, es sei denn, man ist dann persönlich betroffen. Darüber sprechen sie sicherlich auch gleich noch mal mehr und da haben wir uns wirklich sehr gefreut, dass das nicht künstlich von uns dieses Thema entwickelt werden musste, sondern ganz authentisch und frei von ihnen angeboten wurde. Deshalb auch natürlich vielen Dank für die unterstützung des Projektes, aber noch mehr für ihre Inhalte, auf die wir uns sehr freuen heute und sehr dankbar sind, dass sie ihre persönlichen ja strukturen mit uns teilen und wir freuen uns auch sehr, dass sie da sind und es leiten und jetzt würde ich das Wort übergeben und ja, wir freuen uns, dass Sie hier sind.

Sprecher:in 2: Vielen Dank ja herzlich willkommen auch von uns ich hoff das geht, wenn ich so ein bisschen hier im Stehen etwas lädiert in das Mikro spreche, ist das laut genug. Eva, du hörst was, aber du weißt eh schon alles Eva, du gehörst zu uns, okay, ich bedanke mich erst einmal ganz herzlich für die Einladung über die über sie kam, Herr Stier, vielen Dank, dass wir heute teilnehmen können beim WERKstattPALAST. Ich finde es etwas ganz besonderes, auch etwas Ungewöhnliches auch für uns, oder und ich möchte mich auch bedanken für die wirklich supertolle Organisation, also immer tolle, nette freundliche Antworten und wie toll das auch heute hier alles gelaufen ist und im Vorfeld ganz herzlichen Dank an sie alle vom Berg Stadtpalast Mein ganz besonderer Dank gilt allen trauernden Menschen aus der Begegnungsstätte hier, aber auch hier an den langen Tischen, die heute mitwirken in den persönlichen Dialogen, nachher im Gespräch, aber auch hier, bei dem, was wir zuerst vortragen möchten. Und es gab auch Besucherinnen und Besucher, die bei unserem Vorbereitungstreffen in Mitte September dabei waren und auch ihre Erfahrung geschildert haben, aber sagen, dass sie im Moment noch nicht die Kraft haben, an der Veranstaltung selber teilzunehmen, aber auch deren Erfahrungen werden heute hier einfließen, und ich freue mich auch, dass die Annemarie auch da ist. Wir kannten uns gar nicht persönlich, haben aber telefoniert und schön, dass du auch heute da bist. Danke, ich darf mich ganz kurz vorstellen Mein Name ist Barbara Kiefer Stotz Ich bin vom Grund Beruf, Sozialpädagogin, Trauerbegleiterin und Mache Trauma Beratung. Ich habe es jetzt schon ein paar Jahre her, einmal einen Vortrag gehalten, das war ein bisschen schwieriger Vortrag, der ging so um die Rolle als Helfer, dass wir mal so in den eigenen Spiegel schauen. Nach dem Vortrag gabs Kaffee und Kuchen und eine Frau kam auf mich zu mit ihrem Kaffee und sagte zu mir Von ihrem Vortrag habe ich gar nichts mitgekriegt, ich habe nur die ganze Zeit gedacht warum haben Sie keine Haare so, wenn dem heute auch so wäre, das wäre ja sehr schade, wir wollen ja hier einen Dialog machen. Alter Aloe area, der völlig überflüssige Haarausfall okay, fertig, jetzt können sie alle gut zuhören oder super genau das sage ich immer so ich habe schon eine übung ich bin trauerbegleiterin seit 98, war 15 jahre am hauptfriedhof in karlsruhe in der trauerbegleitung für erwachsene, für Jugendliche und für Kinder und durfte 2019, wo ich aus gesundheitlichen Gründen verkleinert habe was am Friedhof leider nicht ging durfte ich was mich total gefreut hat bei der trauerhilfe stier das offene Konzept einer Begegnungsstätte umsetzen und deswegen entspreche ich sie namentlich für alle aus der Firma Stier an Herr Martin Stier, vielen Dank dafür ich hoff das ist an der stelle auch okay. Hallo Kurt, da ist marlene genau bei der marlene kurt kommst du da sitzt marlene genau danke schön, dass der David genau hallo Gott super ähm, es war einfach für mich ganz also wirklich etwas besonders Schönes. Dass dieses offene Konzept einer Begegnungsstätte für trauernde Menschen jeden Alters, das sie einfach angeboten haben, wollen sie nicht unsere Räume an der Heiden neustrasse nutzen dafür und zwei Wünsche gingen noch mit in Erfüllung zu sagen es ist offen für jeden Menschen, wirklich offen für alle. Das heißt auch nicht nur für Kundschaft der Trauerhilfe Stier. Das schätze ich ganz besonders, und was ich noch sehr besonders schätze, ist, dass es kostenfrei ist für jeden Menschen, der kommt. Danke dafür muss auch gesagt sein. Dafür kriegen sie auch später ein Teelicht von uns. Ja, okay, die Kindergruppe habe ich nach 16 Jahren in jüngere Hände gegeben, bin schon vierfache Oma und in die Hände von der Nora, die heute auch hier ist, und von der Katharina, die heute leider nicht da sein kann, genau in der Begegnungsstätte, aber das findet sich auch alles im Internet um die Begegnungsstätte soll es gar nicht groß gehen ist wichtig, die absolute Niederschwelligkeit, das heißt man muss sich nicht anmelden, man muss nichts unterschreiben, man muss sich zu nichts verpflichten, man soll wirklich nach Tages Verfassung entscheiden dürfen, ob man kommt oder nicht, bevor wir miteinander zu dem Thema kommen von uns heute zu dem was hat mich in der Trauer getröstet, aber vor allen Dingen, leider auch dem, was immer wieder ein Thema ist. Welche Bemerkungen, die ich in meiner Trauer gehört habe, waren für mich ganz arg schwierig und gar nicht tröstlich, aber auch welche Umgangsweisen haben mir nicht geholfen und wie würde ich es mir anders wünschen? Das ist das, wo drüber heute hier gesprochen wird, aber auch nachher, in den persönlichen Dialogen Erlauben sie mir aber trotzdem, bevor wir dazu kommen, noch ganz kurz mal etwas zu Strukturen auch in der Trauerbegleitung zu sagen Ich denke, vieles ist weiterhin wirklich ausbaufähig, auch wenn in den letzten Jahren in der Trauerbegleitung ganz viele Angebote entstanden sind. Für Karlsruhe durfte ich den Arbeitskreis Trauer gründen, Anfang 2000 er Jahre und wir sind mittlerweile eine ganz, ganz große Gruppe von sehr vielen Organisationen, die sich wirklich vernetzt haben, wo man sich kennt untereinander und wo man auch weiß, wo man das beste Angebot für einen betroffenen Menschen findet, was ich aber immer wieder höre, gerade wenn ich Seminare halte mit Pflegekräften. Dass Teilnehmer von Seminaren aus dem ländlichen Raum kommen und sie sagen es gibt bei uns, wo wir wohnen, keine Kindergruppe und es gibt mit Jugend Trauergruppen auch gar nichts. Das finde ich immer noch sehr schade, weil es bedeutet für die betroffenen Eltern elternteile, dass sie sehr weit ihre Kinder fahren müssen und neben dem, was alles auf jung verwitwete Mütter oder Väter zukommt, ist das oft bedauerlich und dieses berüchtigte Thema es gibt viel zu lange Wartezeiten auf therapieplätze. Das ist ein ganz ganz großes Problem, insbesondere auf Traumatherapie plätze und eines wo ich einen kleinen Aufruf mit verbinden möchte ganz viele Formalitäten, die ein trauernder Mensch abzuarbeiten hat, die kommen natürlich in der ganz akuten Trauerzeit und natürlich könnte man sagen das ist gut, man hat etwas zu tun, man muss Struktur da reinbringen, aber es gibt ganz viele Menschen, die sagen ich kriege es überhaupt nicht auf die Reihe und ich hab wirklich schon Menschen gehört, die gesagt haben Ich lass jetzt alle Briefe zu, ich leg die auf den Stapel und dann hab ich ein Seidentuch drüber gelegt, jetzt seh Ich's gar nicht mehr. Aber es gibt viele Fristen einzuhalten, vieles muss erledigt werden und diese elend, vielen Formalitäten nach dem Tod eines Angehörigen sind ein großes Problem, Deswegen freuen wir uns immer über Unterstützung in unserem Team, das den passenden Namen trägt das Team, der Chaos also wenn von Ihnen jemand dabei ist, der sagt Die deutschen Formalitäten machen mir keine Angst, sondern ich hätte ja da eine gewisse Freude daran, trauernde Menschen zu unterstützen, mit ihnen das eine oder andere Formular auszufüllen, sie mal auf eine Behörde zu begleiten oder einfach zu helfen, eine Prioritätenliste auf dem Schreibtisch zu erstellen dann freuen wir uns total, es ist ein kleines Ehrenamt. Ja, Um sie anzulocken, haben wir auch sehr viel Schokolade auf die Tische gelegt. Okay, das ist nur, weil wir viele Chaos Helfer brauchen oder wenn sie jemand kennen. Wir freuen uns wirklich über jede Person, es gibt aber auch gute Veränderungen. Ich fasse mich kurz in den Strukturen, in der Trauerbegleitung, den Arbeitskreis Trauer für Karlsruhe, den Landkreis habe ich schon angesprochen, aber manchmal ist es auch so, dass Betroffene selber gegen etwas rebellieren gegen Strukturen. Damit meine ich jetzt ganz speziell das Bestattungsgesetz, wenn sie spüren, das ist unmenschlich und unwürdig und ich möchte ein Beispiel nennen So wie unsere Besucher des Heut selber ihre persönlichen Erfahrungen beschreiben, möchte ich auch eine Erfahrung aus meinem Leben beschreiben. Ich hab ja einen apfel mitgebracht, es ist ein apfel, sag ich mal in normaler Größe und genau das gewicht dieses apfels 240 gramm fehlten damals meinem totgeborenen baby, was am letzten tag vom sechsten monat tot auf die welt kam wegen einer placenta insuffizienz 240 gramm und die haben darüber entschieden, dass mein kind sogenannter klinik müll war und so hab ich's auch gesagt bekommen von der vom krankenhaus früher hieß es Babys, die in der schwangerschaft sterben unter 1000 gramm gewicht, dürfen nicht oder durften nicht bestattet werden. Und das bringt enorm viel leid mit sich. Und betroffene Eltern und auch engagierte Menschen wie klinikseelsorge haben mitgeholfen das zu ändern. Und heute Herr Stier, sie geben ihr recht findet jedes frühst verstorbene kind einen platz auf einem friedhof. Also manchmal ist auch wichtig gegen solche regelungen denke ich einfach ja aufzustehen und das betrifft viele Punkte. Heute sind wir hier miteinander zu dem Thema Möchtest du hören, was ich brauche und die Einladung zum Dialog zwischen unseren trauernden Besucherinnen und Besuchern und ihnen, die in das Gespräch gehen möchten? Trauergruppen Die bieten einen geschützten Rahmen, man, wenn es gut läuft, fühlt man sich dort verstanden Man trifft ähnlich betroffene Menschen, und manchmal ist auch eine Art Beruhigung, wenn man aus den Schilderungen der anderen Trauernden merkt Ja, ich bin nicht irgendwie verquer, ich bin nicht komisch, ja, ich ticke richtig, bei den anderen ist dies oder jenes auch so wie oft denkt man in der Trauer. Ich, ich bin irgendwie falsch, deswegen haben wir heute miteinander finde ich eine große Chance zum Dialog zwischen Trauernden und vielleicht nicht betroffenen Menschen. Und wer weiß, wenn sie uns hinterher sagen Ja, das macht Sinn, Dann können wir ja überlegen, ob wir da draußen ein kleines Angebot für die Zukunft entwickeln können. Da heute von uns erwachsene Menschen mitmachen, möchte ich ganz kurz die Erfahrung der Kinder vertreten Kinder in Trauer Als ich 2005 die Kindergruppe gründete, und zwar ausschließlich für Kinder nach dem Tod eines Elternteils, war ich und das Wort sage ich gar nicht so oft, da war ich echt erschüttert, ich saß mit den Kindern auf dem Boden, das waren, glaube ich, 11 Kinder, wenn ich mich recht erinnere, und ich hab gefragt über welche Themen möchtet ihr sprechen künftig in der Kinder tra Wir schreiben die Themen auf und die Hände gingen hoch wie in der Schule. Und es wurde gesagt den Streit mit den Mitschülern, blöde Sprüche von den Mitschülern bis hin zu und es hat mich wirklich erschüttert, weil ich immer da noch so ein bisschen vielleicht naiv gedacht hab. Kinder betrifft das nicht so sehr mit den schwierigen Sprüchen. Die Realität war aber ganz anders. Einige Zeit später habe ich in der Kindergruppe und in der Jugendgruppe, damals war ich noch am Friedhof gebeten, dass die Kinder sich Gummistiefel mitbringen. Wir haben dann auch welche aus Spendenmitteln gekauft. Und zu dem Spruch Von den Indianern haben wir haben die Kinder und Jugendlichen die Gummistiefel beschriftet. Dieser Spruch von den Indianern bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, in dessen Mokka sinds ich nicht einige Meilen gegangen bin und so habe ich immer die Kinder, die Jugendlichen gebeten, auf einen Gummistiefel zu schreiben Wie alt war ich, als wer in meiner Familie gestorben ist Und auf dem anderen Stiefel sollten hilfreiche Sätze und Umgangsweisen geschrieben werden oder auch schwierige. Ich hatte damals 25 Paar Gummistiefel, die konnte ich nicht alle mit in die Begegnungsstätte nehmen, Aber drei Stiefel sozusagen. Es klingt jetzt komisch möchte ich Ihnen mal vorlesen. Ein Mädchen aus unserer Jugendgruppe hatte geschrieben Ich war 14, als mein Vater sich sein Leben nahm, und ein Mitschüler aus ihrer Klasse sagte zu ihr Stell dich doch nicht so bemitleidenswert dar, ich wäre froh, wenn mir das passiert wäre und mein Vater sich sein Leben genommen hätte. Und ein Schüler hörte den Satz Zum Glück ist dein Vater tot mit dir als sohn würd ich auch nicht mehr leben wollen vielen dank, barbara und das sind sätze die so verheerend sind, dass wir etliche kinder aber auch jugendliche erlebt haben die daraufhin die schule wechseln müssen. Mhm das thema was kommt mir entgegen als trauerndes kind, das findet sich auch in kinderbüchern auch in einem buch was uns die Nora mitbrachte, in die Begegnungsstätte und was seitdem ganz, ganz wichtig ist und jedes Kind, mit dem wir in Berührung kommen, von uns auch geschenkt bekommt nora, darf ich dich bitten?

Sprecher:in 3: Hallo das Buch heißt für immer es ist von Kai Lüftner und Katja Geh, und es beschreibt einfach die Reise von einem kleinen Jungen, dem sein Vater stirbt und wie er eben damit umgeht, und er beschreibt eben auch ganz besonders darin, welchen Menschen er in seiner Trauer begegnet. Genau da lese ich einfach ein paar Seiten vor, Plötzlich sind die Menschen komisch zu einem es gibt die Flüsterer, die nicht mehr normal mit einem sprechen und einen immer ganz seltsam Anschauenden über den Kopf streicheln und Sachen sagen wie das arme Kind oder er war doch noch so jung und dann gibt es die Grinser, die machen immer Spaß mit einem und wollen lustig sein und sind ganz laut, so dass es peinlich ist. Ich mag beide nicht, die Flüsterer und die Grinser, auch wenn ich gerade nicht weiß, was ich mag Ich fühle mich manchmal, als ob ich fallen würde, und es hört nie auf. Und natürlich gibt es die Gare der Sprachlosen, das sind ganz viele, eigentlich die meisten auch welche, von denen man es gar nicht geglaubt hat. Es ist eben schwer, darüber zu sprechen. Dabei ist es so einfach Papa kommt nie mehr wieder, er ist weg. Für immer.

Sprecher:in 2: Wiederfinden tut sich das Thema auch in einer Plüsch Figur Die hat der Yoga Kana kakis entwickelt, ist ein griechischer Psychotherapeut und Trauerbegleiter und diese Figur hat er Tränchen genannt als Freund trauernder Kinder und jedes Kind bekommt seit 2005 so eine Tränchen Figur in klein aus Spendenmitteln geschenkt bei uns. Alles an diesem Tränchen hat eine symbolische Bedeutung, auf die gehe ich jetzt nicht näher ein, sondern nur auf diese markante Nase dazu, sagt Orgas. Kana, Karges, das Tränchen als Freund trauernder Kinder kann den Angstschweiß der Menschen riechen, die vor Trauernden so Angst haben. Und leider ist auch das eine Erfahrung, die viele Kinder schon machen dass man wie Angst vor ihnen hat, oder dass sie ein sogenanntes Opfer werden. Na bleibt Er stürzt ab. Genau, wir hoffen, dass das Tränchen heute nichts zu riechen bekommt von Angstschweiß, sondern dass es sich mitfreuen kann über die anschließende Begegnung im Dialog hier und heute.

Sprecher:in 4: Zum Thema Dialog möchte ich kurz was sagen beziehungsweise Dialog und Begegnung. Die Frau Kiefer Stotz hat am Hauptfriedhof zwei Landschafts Felder entwickelt gehabt in den letzten Jahren. Es sind zum einen die Kinderwelten, die sind ausgerichtet auf Schulklassen, vor allem da gibt's Texte und Bilder von den Kindern und Jugendlichen aus unseren Kinder und Jugend Trauergruppen, die eben super für Schulklassen sind, aber auch für Menschen, die sich interessieren, die zum Beispiel im Bekanntenkreis Kinder kennen, die einen Elternteil verloren haben. Einfach um zu verstehen, wie sich ein Kind oder ein Jugendlicher fühlt und direkt daneben gibt's den Lebensgarten. Es ist ein symbolischer Trauer richtet sich eigentlich hauptsächlich an Erwachsene, was diesen Trauer, den Menschen durchgehen, einfach symbolisiert, sozusagen. Und dazu möchte ich ein eigenes Erlebnis kurz schildern. Ich habe in meiner Schulklasse in der neunten Klasse. Im Ethikunterricht gibt es das Thema Tod und Trauer. Ich habe meine Schulklasse in diesem Thema mit auf den Hauptfriedhof genommen, weil ich wusste, dass niemand aus meiner Klasse sich mit dem Thema auskennt und auch nicht weiß, wie man sich in dem Sinne fühlt. Und um dieses mitfühlen sozusagen zu entwickeln, habe ich sie einmal da durchgeführt und es hat sehr viel gebracht. Sie haben viel Verständnis dadurch entwickelt und einfach einen Einblick gesehen, wie sich jemand einfach fühlen kann. Und für diese zwei Felder bin ich und ich glaub auch alle aus allen Gruppen sehr dankbar und wahrscheinlich auch alle, die sich eben nicht damit auskennen Wär es also, ist es eine Bereicherung, dass man sich das ansehen kann, und dafür bin ich sehr dankbar.

Sprecher:in 2: Ich dank dir, Denise. Das heißt es passt, wenn man sie jetzt gleich einladen. Wer mal ne Führung mitmachen will durch diese felder ist herzlich eingeladen. Wir haben ein tolles Team von Menschen, die diese Führungen übernehmen. Lassen Sie mich ganz kurz einen vielleicht merkwürdigen Vergleich machen zwischen seelischer Verletzung und körperlicher Verletzung wenn ein Mensch eine Oberschenkel Amputation hat sitzt im Rollstuhl danach ich glaube niemand von uns käm auf die Idee diesem menschen wohlwollend eine hand auf die schulter zu legen und zu sagen du die zeit halt alle wunden oder wäre irgendwie seltsam oder es wird alles wieder gut, aber wie viele trauernde menschen beschreiben den verlust ihres geliebten menschen eben auch wie eine amputation wie eine seelische amputation? Und so hat einmal ein siebenjähriges Mädchen in der Kindergruppe aufgeschrieben, wenn die Menschen jetzt nach dem Tod meiner Mai zu mir sagen es wird alles wieder gut, das ist schrecklich. Ein trauernder Mensch spürt jeden tag, wenn er aufwacht, morgens im Bett die endgültigkeit, dass der geliebte Mensch nicht mehr zurückkommt, nicht mehr zurückkommen kann wie wie ein Messerstich, aber immer wieder kommt vom Umfeld dieser sicherlich tröstend gemeinte Verweis auf die Zeit, die Zeit, die alsbald das Geschehene abmildern möge, und leider schafft das oft eine Distanz zwischen den Trauernden und dem tröstenden Menschen und führt, wie andere schmerzliche Bemerkungen auch, eventuell dazu, dass sich der trauernde Mensch zurückzieht und sich isoliert. Und manchmal baut dieser Druck, dieser, dieser Verweis auf die Zeit auch in enorm Druck auf. Das werden wir später noch in einem Text hören. Ein Beispiel von einer trauernden Mutter, die um ihren siebzehnjährigen Sohn trauert. Sie hörte folgenden Satz aus ihrem Freundeskreis Lass ihn doch endlich los, deinen Sohn, Es sind doch jetzt schließlich schon vier Monate seit seinem Tod vergangen, vier Monate in der Trauer, das ist nichts, wirklich nichts. Das Thema Zeit hören wir auch in einem Text, den uns Gwendolin vorlesen wird

Sprecher:in 5: vielleicht zu dem Zeitfaktor Geschrieben hab ich das ungefähr ein halbes Jahr nach dem Tod meines Mannes, der mit 41 Jahren gestorben ist, an meine Freunde, rüttelt mich auf, dass ich nicht bleibe in dieser Welt, voll Dunkelheit, treibt mich hinaus ins Freie, dass ich wieder Luft holen kann, redet mit mir gegen die schmerzhafte Stille des Todes, schenkt mir Gehör, so oft ich mein Trauma erzählen muss, Geht mich nicht auf, bitte ich euch, begleitet mich auf meinem Weglosen dornigen Pfad nutzlos gewordener Orientierung. Habt bitte Geduld, ich brauche viel Zeit, vielleicht eines Tages find ich dann mit eurer Hilfe tatsächlich sogar zurück zu mir?

Sprecher:in 2: Vielen Dank Wend Duin. Und auch dafür, dass wir deine Texte immer wieder auch in der Begegnungsstätte aufhängen dürften und zum Teil auch im Schaufenster sie zu lesen sind. Trauernde Menschen betreten mit dem Tod des geliebten Menschen ein oft sehr, sehr düsteres Neuland, in dem es oft eine lange Zeit nur um das Reine Überleben geht, so wie Martina erwähnt Atina gehört zu unserer Montags Gruppe, da kommen die etwas älteren Menschen zu uns, und Martinas Text liest uns Denise vor,

Sprecher:in 4: also, der Text ist von einer Frau, die ungefähr in der Mitte der sechziger Jahren ist und die ihren Mann verloren hat. In diesem Jahr ist der dritte Todestag von meinem Mann, und ich vermisse ihn schmerzlich, Mein Leben ist ein anderes, seitdem er tot ist, aber es ist kein schlechtes er ist ist wahr, er ist wahrlich in meinem Herzen und dadurch präsent, trotzdem ist meine Sehnsucht nach ihm im Laufe der Jahre mehr und intensiver geworden und nicht abgeflacht, was mich zwischendrin auch ein wenig verwundert, aber so ist es nun mal, und es kommt mir so vor, als ob ich ihn immer mehr lieben würde, und ich glaube an ein Wiedersehen unserer Seelen, das hilft mir sehr, es gibt mehrere Menschen, die mein Leben begleiten, und ich habe keine schlimme Enttäuschung durch sie erfahren. Sicher hätte ich mir das eine oder andere Mal mehr Begegnung gewünscht, aber bei genauerer Betrachtung habe ich dann ihren Kummer und ihre Unfähigkeit erkannt und die Erkenntnis gewonnen, dass man von sich aus sich, dass man von sich aus sich auf den eigenen Weg machen muss, den kein anderer für einen gehen kann. Das kostet manchmal unglaublich Kraft. Mein Überleben am Anfang ist einem Leben gewichen, das ich, das ich oft doch ganz gut hinbekomme, weil ich versuche, nur um heute zu sein, dafür bin ich sehr dankbar, und auch diese Dankbarkeit trägt mich. P S. Die Zeit ist für mich ein Rätsel geworden, ich kann sie nicht mehr begreifen.

Sprecher:in 2: Vielen Dank, viele trauernde Menschen sagen aber auch wirklich selbstkritische Dinge, so Sätze wie Ja, Bevor ich jetzt so diese Trauer erleben musste, hätte ich auch vielleicht solche Dinge gesagt die Zeit halt, die Wunden und so, da wusste ich auch nicht wie. Oder es gibt auch solche Formen, wo man sein eigenes Tun reflektiert, wie uns die Barbara gleich beschreiben wird.

Sprecher:in 6: Mein Sohn war 14 Jahre alt, als es ein Freund aus Liebeskummer das Leben genommen hat. Wir Mütter kannten uns schon lange vom Kindergarten Zeiten an, von Kindergeburtstagen und für mich war's unfassbar, wie man mit so einem Verlust weiterleben kann ich hab die Mutter gesehen oder die Eltern gesehen bei der Trauerfeier dann nicht mehr eine gewisse Zeit zwar, vielleicht zwei Wochen später war ich einkaufen im Supermarkt, und da sah ich diese Mutter gedacht was mach ich jetzt? Ich hab mich irgendwo hinter Regalen versteckt, ich konnte der Frau nicht nicht begegnen. Ich wusst nicht damit umzugehen. Das kam plötzlich, Ich war, hatte keine Möglichkeit, mich irgendwie vorzubereiten. Ja, das war dann vorbei, und dann vielleicht noch mal zwei Wochen oder drei Wochen später die gleiche Situation, aber es gab kein Loch, in dem ich mich verkriechen können, also musst ich auf die Frau zugehen, wieder keine Zeit, sich irgendwie vorzubereiten. Aber sie war ganz einfach Die Mutter kam auf mich zu, hat mich in den Arm genommen und hat von ihrem so Erzähl da hab ich gepackt Mensch, da mach ich mir so Gedanken, und dann ist es so einfach und die Frau war froh jemand zu finden ja die ihren Sohn gekannt hat, mit dem sie über ihren Sohn sprechen konnte. Aber das ja schlimm oder eigentlich ja was mir so zu denken gibt wenn mir das gleiche heut passieren würde, könnt ich nicht garantieren, dass ich's besser machen würde die situation kommt so plötzlich und man ist einfach sprachlos ja und dann hilft vielleicht einfach mal jemand den arm zu nehmen und und einfach nichts zu sagen.

Sprecher:in 2: Konstant vielen dank meine liebe wirklich viele, viele trauernde menschen zeigen immer wieder wirklich großes verständnis, auch wenn das umfeld nicht so unterstützend ist, wie man es vielleicht sich jetzt wünschen würde wie man's brauchen würde. Aber gleichzeitig braucht auch die verletzung und der brutale schmerz um dieses ich existiere eigentlich nur noch manchmal einen ganz klaren ausdruck und dazu habe ich die erlaubnis bekommen, den text von Lisa bei uns aus der Begegnungsstätte ein Mitglied vorzulesen. Lisa ist 50 Jahre alt und trauert um ihren Mann, der bei einem Unfall ums Leben kam und sie schreibt Wir haben so ein bisschen so ein kleines Raster in der Vorbereitung gemacht. Sie hat geschrieben In meiner Trauer fühle ich mich zerstört von meinem Umfeld geholfen hat, mir sie schreibt, Bestätigung zu bekommen und gesehen zu werden. Es ist und ist hat sie Fett gedruckt, es ist entsetzlich, es ist unaushaltbar. Auf meine Frage Wie soll ich das überleben? Hat meine Freundin geantwortet, Ich weiß es nicht. Das war Gold wert, schreibt Lisa, dass die Freundin der Versuchung widerstanden hat, meine Verzweiflung wegzureden, dass sie mit mir in die Hoffnungslosigkeit gegangen ist, aus der man sowieso niemanden rausziehen kann. Aber man kann eine Weile Beistand leisten und mit aushalten, was mir geholfen hat. Dazu hat Lisa folgendes geschrieben Wenn die Menschen über meinen Mann sprechen und seinen Namen sagen und ihn erwähnen, feste Umarmungen, meine Hand halten, und dann hat sie in Klammer dazu geschrieben Achtung! Andere finden das schrecklich, die Hand zu halten, was ihr geholfen hat die völlig natürliche Hilflosigkeit zu formulieren, zum Beispiel Ich schreibe dir, obwohl ich gar nicht weiß, was ich schreiben soll ganz konkrete praktische Nachbarschaftshilfe, zum Beispiel in Form von K Care Paketen, dem Angebot für mich einzukaufen und die Sachen ins Treppenhaus zu stellen u s w. Und wie im ganz normalen Leben ich Botschaften formulieren und Fragen fragen zum Beispiel Ich weiß nicht, was ich sagen soll ist es ok, dich darauf anzusprechen, oder möchtest du das lieber nicht? Und Lisa schreibt auch über die Bemerkungen, die ihr nicht tröstlich waren, und sie schreibt etwas voraus. Ich mag vorausschicken, dass ich weiß, dass keine einzige der gleich aufgezählten Aussagen oder Handlungen in verletzender oder böser Absicht getätigt wurden. Ich weiß, dass eine Bemerkung, die mich verletzt hat, mich an einem andern Tag vielleicht nicht verletzt hätte, ganz wann anders mir womöglich sogar einen guten Impuls gegeben hätte, und ich weiß, dass ich selbst nicht davor gefeit bin, Dinge zu sagen oder zu tun, womöglich genau jene, die ich gleich nenne, die andere kränken oder ihnen das Gefühl geben, nicht gesehen zu werden und alleine zu sein wir wollen uns nun mal nicht leiden sehen und der Impuls, Leid wegzumachen und klein zu reden ist sehr stark, aber nicht hilfreich. Also der Begriff Loslassen, schreibt Lisa, ist für mich das Unwort schlechthin, und die Idee empfinde ich schlicht als grausam. Du bist stark, du schaffst das, baut ein Mega Druck auf und lässt mich ganz alleine Was, wenn nicht, wenn ich es nicht schaffe, wenn ich nicht stark genug bin, seid ihr dann enttäuscht? von mir diese Aussage Du schaffst das, du bist stark, ist nicht gerade eine Einladung, mich an euch zu wenden, wenn ich mal nicht stark bin. Ich bin krank geschrieben, schreibt Lisa und zu dem Satz Ja, du kannst doch nicht nichts tun, kann ich nur sagen Ich atme, ich esse, ich trinke, ich stehe morgens auf, ich überlebe jeden Tag. Ich tue sehr, sehr viel, und weiter schreibt sie, er würde nicht wollen, dass es dir schlecht geht. Ja, und sterben wollte er auch nicht, schreibt Lisa. Und sehr vieles mehr wollte mein Mann nicht, aber ich weiß auch, und das ist das Tragische, dass mein Mann vollkommen verstehen würde, dass es mir nicht gut geht und dass er das niemals von mir verlangen würde. Was Lisa an Umgangsweisen überhaupt nicht geholfen hat oder hilft, beschreibt sie auch noch Schweigen ignorieren, das Thema des Todes meines Mannes und damit meinen Mann selbst ausblenden oder wenn ich nach meinen Zielen gefragt werde oder wenn mir Perspektiven vorgeschlagen werden, die Erwartung formuliert als Wunsch an mich, dass ich zurück ins Leben finde, dazu erstens, mein Leben gibt es in der bisherigen Form nicht mehr wohin genau soll ich also zurück? Zweitens Leute, ich bin doch im Leben sogar mittendrin, nur ist das Leben manchmal ganz schön schlimme Scheiße was ist das für eine Erwartung, dass das Leben immer schön sein soll und Spaß macht? Nein, manchmal ist man noch nicht mal freiwillig am Leben und trotzdem mittendrin Ich bin mittendrin und keiner hat mir zu sagen, dass es mir gefallen muss und das wiederum muss euch nicht gefallen. Und zum Schluss welche Umgangsweisen Lisa nicht hilfreich waren Ratschläge statt Fragen und setze, die beginnen mit Ja, ich an deiner Stelle, ich würde Pünktchen Pünktchen nun, das weißt du nicht, was du Thun würdest, und ich wünsche dir von Herzen, dass du es nie herausfinden musst. Wenn ich eine Seminargruppe da habe von Pflege Mitarbeitern, dann höre ich ganz oft einen fast immer gleichlautenden Satz Unsere Arbeit mit den Patienten, die machen wir vom Herzen her so gerne, aber vor den Angehörigen, da haben wir fast Angst. Denn was sind die richtigen Worte und diese Suche nach den sogenannten richtigen Worten? Das macht ganz schön verkrampft, Manchmal bringt ganz viel Unsicherheit mit sich, aber oft braucht es gar nicht viel. Das haben wir auch heute schon gehört. Die Umarmung von Barbara gegenüber der Mutter bei dem Treffen im Aldi oder wie wir gleich in unserm letzten Text hören werden, eine Hand oder ein Taschentuch mit diesem Text flüchtet nicht, den Olin uns vorlesen wird, möchten wir sie miteinander jetzt gleich einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Und wir danken allen, die heute dazu gekommen sind, schon jetzt einmal für ihre offenen Ohren und Herzen.

Sprecher:in 5: Bisweilen trifft mich die Trauer mit einer so ungeheuchelten und unverfälschten Intensität, dass in absoluter Klarheit und Reinheit aus meinen Augen sprudelt und mein Näheres und weiteres Umfeld dermaßen erschreckt, dass sie kopflos flüchtet, um seinem betörenden Sog zu entkommen vielleicht auch er, um von mir Aussätzigen, nicht mit meinem Unglück angesteckten zu werden ich schwanke, ob dieses Verhalten meine Tränen bitterer werden lässt oder ganz im Gegenteil zur Linderung und Erleichterung führt. Was ich weiß, trifft mich die Trauer und jemand flüchtet nicht, sondern tritt auf mich zu und reicht mir. Hand und Taschentuch gehört er oder sie zu der rasten Sorte der Menschheit zu meinen echten Freunden und wie Barbara gerade eben schon gesagt hat Es ist schön, dass wir hier viele ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen haben, die, die am Rand sitzen können, gerne auch noch mit an den Tisch rankommen und vielleicht hinten sitzen paar viele können auch noch welche hier auf die freien stühle vorne kommen. Was ich ausrichten soll ist die, die sich sowieso schon kennt sollen jetzt nicht in ein zweiergespräch sich vertiefen sonst wär total schön, wenn die grundidee des dialogs hier aufgegriffen würde und sie und ihr euch untereinander einfach über dieses thema unterhaltet.

Sprecher:in 2: Ja dazu möchten wir herzlich einladen und ich darf aber zum schluss noch einmal Danke sagen danke an euch tolle Menschen die ihr heute unterstützt und immer unterstützt und denise, darf ich das sagen, wie lange wir uns schon kennen? Denise kam mit neun Jahren in die Kinder Trauer Gruppe, wurde dann ehrenamtliche Mitarbeiterin dort und dann in der Jugendgruppe. So wie Nora auch Barbara, wie lange kennen wir uns? 13 Jahre wendin etwas kürzer, aber no haben mir auch schon einige Jahre und auch du arbeitest mit und da bin ich sehr, sehr dankbar dafür, dass trauernde Menschen haben auch ganz viel zu geben und ich glaube, das haben sie heute gehört hier vorne und auch von den Menschen, die heute an den Tischen sitzen und mit ihnen gerne ins Gespräch kommen. Wir danken Ihnen Ja See und also wir kommen auch dazu, es wird zu ernst. Genau. Wer aber gerne Chaos Helferin oder Chaos Helfer werden will, kann auch mich direkt ansprechen. Ja, Ehrenamt genau

Sprecher:in 6: hast ne große Liste

Sprecher:in 2: Gericht als In der Begegnungsstätte haben wir immer ganz viel Schokolade, das braucht man ein bisschen als Nervennahrung und die Brücke zur Begegnungsstätte findet sich auf den Tischen. Und ja, wir freuen uns über einen guten Dialog miteinander.

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