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Formatkarte · Tagesformat · 33 Programmpunkte

Dialog.

Samstags, 11 bis 24 Uhr: zwei bis drei Gesprächsrunden an einer 25 Meter langen Tafel. Gäste, Moderation und Publikum saßen am selben Tisch.

Beteiligung

Beteiligung: Austauschen, Stufe 2 von 4

Themen

Ziel

Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Verwaltung und Stadtgesellschaft ins Gespräch bringen, ohne Podium und ohne Frontalsituation.

So lief es ab

  • Ablauf: Öffnung um 11 Uhr. Erste Runde um 15 Uhr, zweite um 17 Uhr, an manchen Samstagen eine dritte um 18:30 Uhr. Ab 20 Uhr DJ-Sets. An zwei Samstagen (3. und 10. September) gab es um 17 Uhr eine Führung durch die Ausstellung.
  • Rollen: Eine Moderation, drei bis sieben Gäste, dazu das Publikum am Tisch. Moderiert haben unter anderem Lisa Bergmann („Wozu die Kunst?“), Tina Becker („Wir sind keine Individuen“) und der Journalist Leonard Schulz („Wie fair teilen?“).
  • Raum: Die selbst gebaute, 25 Meter lange Tafel zwischen Materialbibliothek und Containern. „Eine räumliche Trennung zwischen den verschiedenen Akteuren gab es bewusst nicht.“ (Rückblick 2023)
  • Varianten: ein Streitgespräch (20. August), ein „Gesprächsmenü“, bei dem Gäste aus Kunst und Musik mit dem Essen auch Fragen „aufgetischt“ bekamen und freie Plätze das Publikum einluden (17. September), ein Dialog, zu dem Trauernde mit der Trauerhilfe Stier einluden (8. Oktober).

Was wir mitnehmen.

Was gut lief

  • Tafel statt Podium: Gäste und Publikum sprachen auf Augenhöhe. Anmerkungen aus dem Publikum sind in die Publikation von 2025 eingeflossen.
  • Auch strittige Themen hatten Platz. Bei „Wie fair teilen?“ (1. Oktober) ging es offen um Honorare und Arbeitsbedingungen in der Kunst, die BNN berichtete am 4. Oktober.
  • Die Gespräche wurden aufgezeichnet und transkribiert. Diese Transkripte sind die Grundlage der Publikation des Forschungsprojekts ARTCOM.

Was wir ändern würden

  • Mehrere Runden waren nur mit „KIT Innovation HUB und Gäste“ angekündigt. Die Namen der Gäste gehören in die Ankündigung.
  • Aufnahme, Einwilligung und Transkription vor jeder Runde klären. Nicht alle Gespräche liegen als Mitschnitt vor, und die automatischen Transkripte mussten später geglättet werden.

Für Kommunen, Hochschulen, Unternehmen

Übertragbar auf Ihr Vorhaben.

Die lange Tafel funktioniert für Bürgerdialoge, Fachgespräche, Leitbild- und Beteiligungsprozesse. Sie braucht wenig Technik, nimmt dem Podium die Hierarchie und lässt sich drinnen wie draußen aufbauen. Mitschnitte und Transkripte ergeben nebenbei eine Dokumentation für Gremien und Sachberichte.

Sie überlegen, so ein Format bei sich umzusetzen? Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Nach einer halben Stunde am Telefon wissen Sie, ob es sich lohnt.

Fotos

So sah das aus.

Kontakt · supermorgen

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