Programm

Samstag · · 15:00 Uhr · Dialog

Wir sind keine Individuen

Gespräch über symbiotische Verbindungen und das Konzept des Holobionten, zwischen Biologie, Philosophie und Politik.

TalkEmpfehlungArchiv · WERKstattPALAST 2022

Worum es ging

Ein Gespräch über symbiotische Verbindungen, über die biologische und philosophische Bedeutung des Holobionten und über sein transformatives und politisches Potenzial.

Die WSP-Publikation zitiert im Kapitel „Natur“ aus dem Gespräch: „Holobiont ist ein Begriff aus der Biologie, der dann über die Philosophie oder über Sozial- oder Kulturwissenschaften hoffentlich auch politisch wird.“

Beteiligte

mit Lena Reitschuster (Wissenschaftstheoretikerin, HfG Karlsruhe) und Prof. Dr. Thomas Schwartz (Mikrobiologie/Molekularbiologie, KIT) · Moderation: Tina Becker (KIT Innovation HUB)

  • Lena Reitschuster

    Wissenschaftstheoretikerin · HfG Karlsruhe

  • Thomas Schwartz

    Prof. Dr., Abteilungsleiter Mikrobiologie/Molekularbiologie am IFG des KIT · Karlsruher Institut für Technologie

  • Christina Becker

    Projektleitung WERKstattPALAST beim KIT Innovation HUB

    Christina („Tina“) Becker leitete das Projekt auf Seiten des KIT Innovation HUB und war Projektleiterin des BMBF-Verbunds PART-COM. Sie hielt mit Norina Quinte die Eröffnungsrede, moderierte Gespräche und zeigte in der Ausstellung die Arbeit „Grasinsel 2.0“. Später hat sie im Projekt ARTCOM die WSP-Publikation mit herausgegeben.

Dunkle, steinartige Objekte stehen auf gestapelten weißen Sockeln im Container.
Foto aus dem Themenfeld · „Gelbe Städte“ · Alex Besta · Foto: Sebastian Heck

Medien

  • audio · 1:00:48

    „Wir sind keine Individuen“

    Lena Reitschuster und Prof. Dr. Thomas Schwartz über Symbiosen und das Konzept des Holobionten, moderiert von Tina Becker.

    Transkript

    Automatische Transkription, nicht redigiert. Namen und Fachbegriffe können fehlerhaft sein.

    Sprecher:in 1: so, dann Adam, sind wir so alt, sehr schön ja, hallo erst mal, ich freue mich sehr, dass auch bei dem regnerischen Wetter sich jetzt doch die Tafel etwas füllt und wir gemeinsam gleich diskutieren können. Wir haben heute eine Dialog Runde zum Thema Wir sind keine Individuen und werden uns vor allem dem Begriff des Holo gerne auch mit euch zusammen aus unterschiedlichen Richtungen nähern. Und ich hab ganz zwei ganz tolle Gäste dafür. Da freue ich mich sehr, dass einmal die Lena Reit Schuster, akademische Mitarbeiterin an der HfG und auch als Projektleiterin bei dem Internationalen Filmfestival Mannheim Heidelberg war, auch in der Studiengruppe von Critical Sons Ausstellungen am ZKM mit dabei Studiert hat sie in Heidelberg Südasien Studien und Religionswissenschaft, Religionswissenschaft und hat danach noch ein Magister an der HfG im Bereich Kunstwissenschaft Philosophie und kuratorische Praxis angehängt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Schnittstelle von Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Kunst. Wenn ich das Du darfst mich jederzeit verbessern, falls ich was Falsches sage. Und sie ist auch gerade dabei, ihre Promotionen vorzubereiten. Die Magisterarbeit ist auch der Grund, warum sie heute in unserer Runde so toll passt. Sie hat über den Begriff des Holo geschrieben, als Paradigmen. Sprenger und Prototyp eines neuen Welt Verständnisses. Genau und unser zweiter Gast ist Professor Dr Thomas Schwarz, Abteilungsleiter der Mikrobiologie und Molekularbiologie am Institut für funktionelle Grenzflächen am KIT am Campus Nord angesiedelt. Er ist außerdem Honorarprofessor an der Hochschule Mannheim, hat studiert Biologie in Kaiserslautern, promoviert in Heidelberg. Also, hier gab es gibt es zumindest örtlich auch schon Gemeinsamkeiten in der Geschichte. Komisch, woran das wohl liegt, die Arbeitsschwerpunkte. Ich hoffe da, da bin ich noch aktuell ist vor allem die Entwicklung und Biodiversität, die Biodiversität von Biofilme in technischen Prozessen, der Nachweis und die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen und der Nachweis von molekularen Stress Antworten bei pathogenen, also Krankheitserregern, oder ist die sehr gut? Außerdem forscht er im Bereich die Bio Transformation und biologische Risikoabschätzung von Aufbereitung Techniken Genregulation in bakteriellen Populationen. Und ich dachte, als Einführung zu dem Thema wär es sehr schön, Thomas, wenn du uns vielleicht als Erstes den Begriff des Holo joten aus der Biologie näher bringen kannst,

    Sprecher:in 2: hört man es also, das mache ich natürlich sehr gerne, ich bedanke mich auch für die Einladung, dass wir hier in diesem netten Kreis zusammensitzen, um uns dieses Okay, um uns über dieses interessante Thema zu erhalten, als Mikrobiologe habe ich vielleicht eine andere Sicht auf dieses Thema als jetzt die Lena hat aber ich glaube im Zentrum dieser diskussion steht immer dürfen wir den Menschen das tier, die Pflanze als Individuum betrachten? Ja und es ist oftmals in früheren jahrzehnten so gehandhabt worden, auch in der Wissenschaft, ja dass man dieses diese organisationsform mensch tier pflanze einzeln einzel betrachtet hat und das ganze nicht als multi organ betrachtet hat. Und was wir heute sehen ist, dass wir als Individuum gar nicht existieren, sondern wir sind integriert in eine sogenannte Biozönosen in eine lebensgemeinschaft mit anderen Organismen wir sprechen hier jetzt mal über Mikroorganismen, speziell über Bakterien und Biozönosen heißt auch Symbiose, also ein erfolgreiches Zusammenleben Der eine profitiert vom anderen, das ist kein Zufall, dass wir da zusammenleben, sondern es ist Evolution technisch gesehen auch gerichtet, ja, dass der Mensch, das Tier, die Pflanze nicht als Individuum gesehen wird, sondern besiedelt ist mit Mikroorganismen, die interagieren jedes Organ haut, Darm vor allen Dingen, Schleimhäute in Mund und Nase sind kolonisiert mit Bakterien, die auch mit dem Wirt interagieren, jetzt nicht nur direkt als Organ Organismus mit dem Wirtsorganismus, sondern auch über Signal Moleküle, über chemische Verbindungen. Das geht so weit, dass diese Interaktion bis hin ins Hirn läuft, dass es da einen Austausch gibt, eine Interaktion und die Wechselwirkung ist gegenseitig. Ja und insofern muss man hier in unserem Anthropozän, in dem wir ja leben, nicht nur den menschen die menschlichen organe betrachten, sondern man muss auch so weit kommen und die wissenschaft ist dabei das zu tun auch dieses zusätzliche organ mikrobiom diese Vergesellschaftung mit bakterien sich genauer anzuschauen um zu sehen was sind denn das für Wechselwirkungen? Können wir die nutzen, können wir sie manipulieren und darum geht es eigentlich wenn man von einem hoden spricht holo heißt ganzheitlich ja und bt der lebende organismus ja so, dass man eigentlich immer von einem holo sprechen muss, nicht nur beim mensch sondern eben auch beim tier und auch bei pflanzen. Und wir haben es versäumt in den letzten deten 150 jahren mikrobiologische wissenschaft uns diesem und uns dieser lebensgemeinschaft mikrobiom zuzuwenden. Was haben wir hauptsächlich gemacht? Wir haben uns auf krankheitserreger fokussiert? Ja also es wurde immer das pathogene Prinzip in den Vordergrund gestellt, aber nicht das sympotische Prinzip, gerade wenn es um in der Aktion mit dem Mensch geht und sodass wir jetzt in den letzten Dekaden eigentlich erst dabei sind, diese Wechselwirkungen zu verstehen. Das würde ich mich jetzt mal so als Definition oder als Einführung in die Diskussion stehen lassen und gebe das Wort jetzt einfach mal an meine Kollegin weiter, dass ich nicht alleine rede

    Sprecher:in 3: hallo, ich bedanke mich auch sehr für die Einladung, ich finde das sehr schön, darüber zu sprechen, also ich habe ja auch meiner Magisterarbeit darüber geschrieben und man selber hat manchmal das Gefühl, dass man sich da irgendwie immer wiederholt, aber es ist eigentlich ein wichtiges Thema. Deswegen ist es irgendwie schön, auch mit dir darüber zu sprechen Ja, du hast den Hobbit eigentlich schon sehr schön definiert. Meine Arbeit war eher, sage ich mal ein bisschen wissenschaftshistorisch, ich habe mir angeschaut Woher kommt dieser Begriff eigentlich? Und eine ganz wichtige Akteurin in dem Feld ist die US amerikanische Mikrobiologin Lynn Margulis. Die hat Anfang der 90 er angefangen, den Begriff zu verwenden, und für sie war das eben, wie auch schon gesagt, ein Gegenbegriff zu dem Begriff Individuum, also Individuum ist lateinisch und heißt das Unteilbare also, das heißt, dass man die ganze Zeit in der Biologie oder auch mit der starken Fokussierung zum Beispiel auf die Entschlüsselung des Genmaterials, wo man dann dachte, so ja, dann weiß man alles über den Organismus wenn man das Gen entschlüsselt hat, dass quasi dagegen wollte sie eigentlich einen ein Zeichen setzenden Begriff entwerfen, der es schafft, Lebewesen eigentlich in der Ganzheit zu bezeichnen, und genau und das hat dann ein bisschen gedauert, bis es quasi in der Biologie auch angenommen worden ist dieser Begriff, weil daran knüpft sich natürlich der ganze, der ganze Bereich der Symbiose Forschung, der Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts fing der langsam an mit dem Begriff, mit dem Prägen des Begriffs Symbiose, wo man festgestellt hat, dass es eben ja viele Arten des Zusammenlebens von Organismen gibt, und und die natürlich, was heißt natürlich die von der von der Mainstream Biologie, von dem vorherrschenden Paradigma eigentlich immer sehr gern zur Seite gekehrt worden ist, also Symbiose war dann also ich weiß nicht in In, in meiner, in meiner Schulausbildung, da haben wir in der Biologie auch mal über Symbiose gesprochen, aber das war irgendwie immer so ein bisschen die romantische Ausnahme, das war irgendwie so findet Nemo mäßig so, man hat irgendwie den Clownfisch, der lebt mit der Anemone zusammen, ist ja voll nett, aber das ist quasi eigentlich ein grundlegender Mechanismus von Evolution auch ist also, dass Evolution nicht nur heißt, dass ein Organismus sich aus sich selbst heraus mutiert und sich Gegebenheiten anpasst, sondern dass Evolution maßgeblich eigentlich auf den durch den Zusammenschluss schon vorhandener Organismen funktioniert. Und man geht zum Beispiel davon aus, dass das so auch eines der ja ersten Mechanismen waren, wie zum Beispiel das Land bevölkert worden ist aus dem Meer heraus, dass es eben auch Konia von von Organismen, Algen und Bakterien Pilzen waren, die dann langsam überhaupt das Land erst bevölkern konnten, und ähm ja, das ist eigentlich ein sehr zentraler Punkt, dass dass das mitleben eigentlich die grundsätzliche Lebensweise ist, so symbiose ist die Regel und alles andere ist eigentlich die Ausnahme

    Sprecher:in 2: und wir müssen ja auch bedenken, dass die Evolution von den Mikroorganismen Bakterien wie du schon gesagt hast ja viel länger schon besteht billion jahre länger bevor der Mensch überhaupt auf die Erde gekommen ist oder Amphibien, reptilien und so weiter. Das heißt, die Mechanismen, sich an eine Situation anzupassen, ist eigentlich in den Bakterien von der Evolution her schon stark vorhanden. Ja, die haben gelernt, relativ schnell und justiert sich an adverse Bedingungen anzupassen, um zu überleben, um diese ökologischen Nischen zu besetzen. Das heißt wir die Menschen sind eigentlich die ökologischen Nischen für die Mikroorganismen, und wenn man bedenkt, dass wir in unserem Darm 1,5 Kilogramm Bakterien besitzen das sind Abertausende unterschiedliche Bakterien Spezies, ja, abgesehen von den anderen Schleimhäuten und anderen Oberflächen auch die Haut ist ja besiedelt mit Bakterien kommensalen, also harmlosen Bakterien, so muss ja das einen Vorteil haben für diese Mikroorganismen diese Bereiche als ökologische Nische zu besetzen. Und es ist natürlich so, dass die dort ihre Vorteile sehen Sie bekommen Nahrungsstoffe geliefert, die haben ein wunderbares Milieu an AOB, also ohne Sauerstoff in der Regel und können da sich auch vermehren, sie haben die Interaktion mit den anderen Bakterien Spezies, all das, was man als Biofilm bezeichnet und das sind die großen Vorteile und wenn's dann durch Umwelteinflüsse, Umweltfaktoren zu adverse Bedingungen, also schlechten Bedingungen kommt, dann haben sie auch noch den Vorteil dessen relativ hohe Mutationsrate haben das heißt, sie können Ihr genetisches Programm an die Situation anpassen. Insofern, das können wir nicht, wir müssen da immer Generationen abwarten. Ja, und insofern ist das die erfolgreichste Gruppe an Lebewesen, ja, die wir eigentlich auf Erden kennen und auch die älteste. Und wenn wir jetzt sagen okay, wir haben ein stabiles Mikrobiom in der Regel in unserm Körper, davon gehen viele aus. Ja ist es denn stabil,

    Sprecher:in 1: was bedeutet das stabil stabil

    Sprecher:in 2: heißt, dass wir verschiedenste Bakteriengruppen haben die haben unterschiedliche prose anteile an diesem Mikrobiom. Wir haben bestimmte Bakterien spezies, die sind ja abund häufigkeit vorhanden, andere in deutlich geringeren abund ganzen und dann sind es da auch noch die unerwünschten bakterien die wir nicht haben wollen, die da auch noch mit existieren können wir sagen die pathogene ja also die krankheitserreger und das ganze hat ja auch ein gleichgewicht auch im zusammenwirken mit dem wirt und stabil stabilität heißt, dass diese Verhältnisse über lange zeit gleich bleiben. Und da musste man eben auch lernen, dass gerade in unserer Zeit in dem Anthropozän, also vom Mensch dominierten Zeitalter es doch viele Umweltfaktoren gibt, die dieses Mikrobiom verändern und Veränderung kann positiv sein, kann aber auch negativ sein, dass bestimmte Bakteriengruppen einfach dominieren, andere verschwinden und in unserer heutigen Zeit haben wir halt schon sehr viele Umweltfaktoren, die auch mit Infrastrukturen zusammenhängen. Wir haben Ruhe. Wir haben andere Bedingungen, Lebensmittel herzustellen, die Ernährung hat sich verändert. Wir haben eine hohe Mobilität, wir haben eine Urbanisierung, das sind alles Faktoren, die wir jetzt mal für einen Menschen zu akzeptieren und da sind wir denn nicht flexibel. Ja, ist ja toll, aber das Mikrobiom muss sich entsprechend oder das sieht man wird sich entsprechend anpassen müssen und der Pass wird angepasst. Ja und das kann auch negative Folgen haben. Chronische Erkrankungen nehmen zu, andere Verschwinden. Es gibt schon Studien die zeigen, wie da die zusammenhängend sind, obwohl die kausalen Zusammenhänge noch nicht im letzten Detail verstanden sind.

    Sprecher:in 1: Ja, vielen Dank, ich habe auch ich habe in der Vorbereitung auf die Runde hier gelesen, dass wir von ähnlich vielen Mikroorganismen bevölkert sind, sage ich jetzt mal, wie wir selber zählen, mehr Mikroorganismen sogar okay, genau das vielleicht auch noch mal als interessanter Fakt, einfach für diese Einordnung, ähm genau, dann würde ich noch mal gerne zurück spielen zu Lena, die sich ja auch mit den philosophischen Auswirkungen sozusagen dieses biologischen Begriffes beschäftigt hat, und genau da würde mich interessieren ist das so, dass das in der Philosophie sozusagen auch was Neues war, oder ist es da eigentlich schon viel länger diskutiert? Dieses ganzheitliche oder die Summe von Teilen sozusagen da aufzugreifen.

    Sprecher:in 3: Also die Frage nach Ganzheit und Teile ist ein glaube ich sehr altes philosophisches Problem, oder beziehungsweise. Da wird viel drüber nachgedacht der also was mich an dem begriff interessiert hat oder warum ich ihn auch untersucht habe war genau das, dass es ein begriff aus der biologie aus der wissenschaft ist, der dann so einen hopser in die Philosophie macht und mich hat halt sehr stark interessiert so wer sind diese Akteure, wer wer hat quasi diese Scharnierfunktion um diesen Begriff eigentlich in ein anderes Feld mit einzuführen und in der ja, in der Philosophie, also nicht allgemein natürlich, sondern also vor allen Dingen wird der Begriff von Donna Haraway verwendet, aber auch von Bruno Laur und vor allen Dingen bei den beiden ist dieser Begriff ja die Wie kann man das anfangen? Ja, also wir haben quasi die Philosophie oder Donna Haraway, aber auch, so Poul Natur haben eine sehr starke moderne Kritik, also in dem Sinne, dass sie sagen die die Lebensweise oder das das Selbstverständnis des modernen mitteleuropäischen westlichen Menschen ist sehr stark auf das Individuum ausgelegt Wir haben um uns herum, nehmen wir alles immer gerne ganz abgegrenzt und abgrenzbar wahr also in dem Sinne zum Beispiel sowas wie Eigentum. Ja, wir haben irgendwie ein 11 Stück Land, und dann machen wir einen Zaun drum, und dann sagen wir Das ist jetzt unser, und das ist nicht meins so, und auf diesem kann ich machen, was ich möchte, also wir haben quasi in eine Art und Weise auch mit, mit Dingen um uns herum umzugehen, so als wären es auch Ressourcen, als wär es auch irgendwie auf eine komische Art und Weise unendlich obwohl wir natürlich wissen, dass es nicht so ist, und dieser Begriff Hobbit kommt, dann eben auch der Anthropozän der Begriff ist jetzt schon gefallen, vielleicht auch noch mal kurz dazu, also das Anthropozän. Es ist quasi ein geologischer, ein geologischer Begriff oder wurde von einem Atmosphären Chemiker Paul Kuen eigentlich geprägt, wo ja die Geologie festgestellt hat, Okay, wenn wir jetzt ein Gedankenexperiment sagen und in zwei Millionen Jahren gibt es Geologen, die fangen, an den Erdschichten zu wühlen. Dann gäbe es eine Schicht, wo sie merken würden, dass wir angefangen haben, eigentlich den Planeten fundamental zu verändern. Also es ist nicht so ganz klar, wo man sagt, dass es anfängt, dieses Erdzeitalter. Manche sagen mit den Atomtests zum Beispiel, weil man quasi diese Atomstrahlung kann man eigentlich weltweit in einer bestimmten Erdschicht messen, andere sagen, dass es quasi die Beginn der Industrialisierung ist, wo der CO2 Pegel steigt und dass quasi dieses Zeitalter im Endeffekt ja der Mensch zu einer geologischen Kraft geworden ist und um quasi dieses dieses Bild oder dieses, dieses Selbstverständnis des Individuums oder quasi dieses modernen Menschen in dem Sinne da auch wieder etwas dagegen zu stellen haben, hat zuerst Donna Haraway eigentlich den Begriff aufgenommen Hobbit um eigentlich die die Abhängigkeiten, in denen sich Menschen, also vor allen Dingen Menschen befinden, auf den Punkt zu bringen also während wir uns so tun und zu wirtschaften und so leben, als gäbe es quasi, als wären wir so, als gäbe es kein Limit, als gäbe es keine also die Atmosphäre kann nur so und so viel CO2 aufnehmen, aber dann kippt es halt. Aber wir tun eigentlich die ganze Zeit so, als wären wir da komplett unabhängig und könnten jederzeit sagen so schau Leute, wir sehen uns auf dem Mars quasi eigentlich den Menschen wieder in seine Abhängigkeiten einzulegen und dieser Begriff Holo fängt natürlich erst mal so auf. biologischer Ebene beim Körper an und sagt so nein, wir wir haben quasi also auch noch mal zu diesem Thema DNA also wir haben mehr bakterielle DNA in unserem Körper als menschliche so, und wir sind quasi von ganz, ganz vielen Faktoren abhängig sein das Lebewesen sei es, Bäume, Algen, die Sauerstoff produzieren, Nahrung, die wir aufnehmen, Bienen. Das ist auch so ein Thema, wo natürlich in letzter Zeit immer viel drüber gesprochen worden ist. Insektensterben, so wie irgendwie jemand muss halt diese Blüten befruchten, damit es Früchte gibt, so also diese ganzen Abhängigkeiten und die wir die, die uns gut tun, eigentlich und die wir dabei sind zu zerstören ist quasi dieser Begriff Hobbit eigentlich so, so eine Rückbesinnung auf diese Verflechtung, in der wir uns eigentlich die ganze Zeit befinden und dass man nicht nur quasi für sich spricht, sondern eigentlich quasi immer sich die ganze Zeit bewegt, wie so eine Krake, die eigentlich immer an allem noch mit dran geknüpft ist und wir das irgendwie aber gerade an diesen Armen so hacken und genau und das ist damit soll quasi so ein bisschen das Selbstverständnis des Menschen verändert werden und aber auch so dieses Verhältnis zur Welt im Endeffekt, was dann quasi der zweite Schritt ist. So und genau das ist der die Idee eigentlich, und natürlich haben wir dann auch wieder so eine ganze Teile Geschichte da auch mit drin, die auch sehr spannend ist, aber genau wir haben der Versuch ist eigentlich aus philosophischer Perspektive 11 Veränderung des Weltverhältnisse für, sage ich mal moderne, also nicht alle Menschen auf dem Planeten haben das nötig, aber wir

    Sprecher:in 2: aber ich kann ja jetzt mal ein bisschen ketzerisch werden ja und sagen diese Idee, dieses gesamtheitlichen umfassenden wurde ja über Jahrzehnte Jahrhunderte ignoriert, ja und selbst so eine Autorität wie jetzt die klerikalen Bereiche, die haben ja immer den Menschen als die Krönung der Schöpfung betrachtet, ja und nie dazu geneigt zu sagen wir sind eingebunden in diese ganze Biozönosen, sondern der Mensch war der Höhepunkt der Schöpfung der Evolution. Mittlerweile haben wir gelernt Okay, wir sind bestimmt nicht die Krönung der Evolution. Ja, wir machen unsere Erde ja kaputt. Aber diese Denkweise, ich glaube die ist immer noch verinnerlicht. Ja, und es ist ganz schwierig. Irgendwie diese Erkenntnis, dass wir eigentlich nur in Interaktion mit anderen Mikroorganismen oder auch mit anderen Organismen irgendwie existieren können. Auf der Erde. Das nimmt jetzt immer mehr Berückt immer mehr ins Bewusstsein. Ja, aber von der Tradition her haben wir hier im westlichen Europa, in der westlichen Welt eigentlich eine andere Idee eingepflanzt bekommen die wir tradieren müssen, die wir weiterentwickeln müssen. Ja und das ist eine eine spannende angelegenheit inwiefern diese diskrepanzen zwischen diesen welt theorien irgendwie dann aufgelöst werden?

    Sprecher:in 1: Ja du nennst es ketzerisch ich würde eher sagen das ist jetzt schon so ein bisschen der sprung ins Politische, vielleicht auch den, den du jetzt hier schon schon angerissen hast und wo wir ja auch genau auch in dieser in dieser runde hin wollen, dass es eben sozusagen ein Begriff aus der Biologie ist, der dann auch über die Philosophie oder über vielleicht auch Sozial oder Kulturwissenschaften hoffentlich auch politisch wird. Irgendwann vorher würde ich aber ganz gerne noch kurz von dir auch wissen, inwieweit diese Einführung des Begriffs auch die Forschung in der Biologie im Großen also für dich persönlich glaube ich ist das ist das sehr präsent und deine Forschung hat es mit im Blick, wenn ich das richtig deute, aber ist das so, dass man sagen kann das wird jetzt hauptsächlich vor diesem Hintergrund geforscht? oder wird immer noch auch sehr individualistisch und fokussiert auf Einzelteile. Wird das betrieben, darf ich

    Sprecher:in 3: noch kurz eine Frage nachschiessen Ich habe ja bei meiner Arbeit natürlich auch versucht nachzuvollziehen, wie in der Biologie dieser Begriff aufgenommen wird Es war am Anfang vor allen Dingen die Meeresbiologie, und da würde mich auch interessieren, wann du ungefähr mit dem Begriff in Kontakt gekommen bist, also einfach so aus, jetzt mal so. Von Wissenschaftlerinnen aus jemandem aus dem Feld gefragt,

    Sprecher:in 2: also aus dem Gebiet der Mikrobiologie Molekularbiologie kommend, waren natürlich diese mikro mikrobiom Untersuchungen für mich, so das Schlüsselerlebnis. Ja, wo gesagt wurde. Es gibt bestimmte Mikrobiom, also Darm Poulen, die mit bestimmten Krankheitsbildern assoziiert werden können. Ja, und man hat versucht, mit den neuen Technologien auch in der Molekularbiologie diese Mikrobiom zu charakterisieren und zu sagen Aha, wenn das so und so aussieht, dann nehmen chronische Erkrankungen zu. Ja, wir sehen, dass einige Erkrankungen sind im Laufe des letzten Jahrhunderts verschwunden, mums und so ähnlich noch andere Erkrankungen, aber dafür sind andere chronische Erkrankungen deutlich gestiegen. Parallel dazu, ja, wo man dann sagt aha, man hat erkannt, dass es da eine Wechselwirkung gibt zwischen den Mikrobiom, zwischen der Lebensweise und auch diesen Erkrankungen und es war für mich jetzt so diese die Initialzündung, mir darüber Gedanken zu machen, auch weil ich wusste und auch aus meinen Labor Erfahrungen erkannt haben, dass es möglich ist, diese hohe Diversität an Bakterien irgendwie zu erfassen, ohne dass man das kultivieren muss. Ja kultivieren heißt auf einem nährmedium anziehen, das kann man nur mit höchstens eins bis 10 % aller Bakterien die es auf unserer erde gibt, über 90 % die sind da die funktionieren, die machen irgendwas aber man kann sie nicht kultivieren anziehen also da braucht man andere methode dna basiert methoden und so weiter. Also das gelingt und das war wie gesagt das war für mich so. Die die der schlüssel ja zu diesem Forschungsbereich heute gucke ich mir mikrobiom aktuell in meinem umfeld mit meiner gruppe einen ganz anderen zusammenhang an und zwar gar nicht mal auf einen mensch bezogen sondern wir untersuchen die mikrobiom von fischen und sehen da die interaktion mit sogenannten wohlstand chemikalien in unseren Oberflächengewässern. Ja also wir sehen ja alle wir wissen das aus unterschiedlichen Nachrichten, Zeitungen und so was, dass unsere Oberflächengewässer, obwohl sie schon sauberer geworden sind immer noch gewisse Bestandteile an Pharmazeutika haben, an pestiziden haben. Wir sehen auch, dass bestimmte gruppen an Organismen Schwierigkeiten haben, sich in diesen gereinigten flusssystemen oberflächenwasser system wieder zu vermehren und da haben wir halt in verschiedenen forschung projekte jetzt zum beispiel mit familie anti diabetiker untersucht, wie sich das auf das mikrobiom auswirkt. Zur zeit untersuchen wir glyphosat. Es geht ja auch schon durch viele münder oder auch nicht wie sich das bei diesen fisch aufs darm auswirkt, warum weil wir sehen, dass es da zu einem schiff kommt, auch wenn diese geringen konzentrationen in diesen organismus gelangen ja dann kommt es zu einem schiff im mikrobiom in pathogenen, also in krankmachenden bakterien, werden bestimmte gene angeschaltet, die mit dem Wirt wieder interagieren können. Da gibt es auch direkt die zusammenhänge mit dem epithel system im darm oder auch mit dem austausch von chemischen substanzen die bis in das hirn von den entsprechenden organismen vordringen können. Also es ist nicht nur mensch mikrobiom, es ist auch umwelt und mikrobiom, ja die untersucht werden und die ich im fokus habe. Im Moment ja und ich denke, dass diese mikrobiom Forschung, dass sie immer mehr zunimmt, ja in in den nächsten Jahren, das war ja auch die Frage Wann hat es für mich jetzt so angefangen wo Geht's hin? Ja, wir müssen in diese Richtung uns öffnen. Ja und es wird dir auch gemacht. Ja,

    Sprecher:in 1: aber für dich war der Zugang zu diesem Verständnis nicht der Begriff des Hoden, sondern eigentlich deine eigene Forschung am Mikrobiom.

    Sprecher:in 2: Nein und die die Wissenschaftler, die das Mikrobiom im Hoden untersucht haben und gesehen haben, dass es da Wechselwirkungen mit Krankheiten gibt. Ja, das war der Einstieg. Ja,

    Sprecher:in 1: okay, danke schön,

    Sprecher:in 2: vielleicht darf ich da auch gerade noch mal ja ein Beispiel nennen, wenn wir uns darüber auch schon unterhalten, wie die Interaktionen sind. Man hat untersucht, wie sich vegane Lebensweise oder Tier passierte Lebensweise sich auf Mikrobiom auswirkt. Ich finde es ganz interessant, ja und man hat gesehen, dass mit Probanden die dann die Stuhlproben untersucht wurden, dass sich dieses Mikrobiom innerhalb von mehreren Tagen dieser spezifischen Kost verändert hat, ja teilweise auch in eine ungewünschten, unerwünschte Richtung verändert hat. Man hat aber auch gesehen also das zeigt ja erst mal wie flexibel das Mikrobiom ist. Man hat aber auch gesehen wenn man dieses Programm abgebrochen hat, dass innerhalb von zwei Tagen diese Spezifität wieder verschwunden sind. Ja, also wenn man man sagt man sieht daran wie wie wie schnell die die Regulation ist in diesen Bereichen ja je nachdem welche Umweltfaktoren vorhanden sind. Sprech jetzt mal von Umweltfaktoren als ernährung

    Sprecher:in 1: gut! Danke schön, dann würde ich jetzt doch wieder zurückkommen sozusagen zu dem politischen oder hoffentlich politischen einfluss, den vielleicht die diskussion dieses begriffs hat. Also es ist ja eben durchaus so, dass unser westliches wertesystem sehr individualistisch geprägt ist. Bisher. Was denkt ihr könnte sich im idealfall auch positiv verändern, wenn wenn wir wenn das wertesystem eher eben in ein holo bete system sozusagen sich verändert also wie würde sich, wie würde sich das zum beispiel auch auf die politik auswirken oder auch grundsätzlich einfach auf unsere kultur, wobei der kulturbegriff für mich jetzt auch sich hier ich habe mir gerade schon aufgeschrieben kultivieren auf einem nährmedium ansiedeln, das ist ja auch zum beispiel so ein ich komme ja auch eher sozusagen aus dem kulturellen Bereich, wo man den eigentlich immer ein bisschen trennt, auch sozusagen von dem Naturwissenschaft oder von dem Wissen, von dem naturwissenschaftlichen Begriff, das genau finde. Ich ist vielleicht auch noch ein Thema, worauf wir gleich noch mal kurz eingehen können, aber erst mal genau wie wie würde sich hoffentlich durch die Diskussion des Holo beten, unser könnte sich unser wertesystem verändern und sich das auswirken. Wer möchte starten?

    Sprecher:in 3: Also ich kenne also natürlich im besten fall schaffen wir es quasi wieder die Abhängigkeiten, in denen wir als also körperlicher, aber auch auf allen möglichen anderen Ebenen, in denen wir zu finden das Thema ist ja auch Abhängigkeiten, Unabhängigkeit, dass wir es eigentlich schaffen, die wieder wertzuschätzen und denen auch einen Wert zu geben. Und ja, ich, ich glaube, wir haben manchmal so das Gefühl, dass es unfassbar schwierig ist, so gesellschaftliche Prozesse, ökonomische Prozesse zu verändern. Aber die gute Nachricht ist, dass wir irgendwann auch mal die Moderne für uns installiert haben und es war auch ein riesiger Veränderungsprozess und menschliche Gesellschaft zeichnet sich auch durch Veränderung eigentlich aus durch Experiment, und ich glaube, dass wir da wenn wir das möchten, können wir das quasi auch verändern. Also das da glaube ich irgendwie ganz fest daran, ansonsten haben wir keine Chance ähm genau, aber ich glaube, dass das ist genau für mich geht es zentral darum, eigentlich um so eine Wertschätzung vielleicht und um quasi vielleicht auch so ein bisschen so einen religiösen begriff zu verwenden, der auch manchmal so dem so negativ zugeordnet wird ist quasi vielleicht auch so eine demut zu entwickeln, also eine Demut gegen dem gegenüber, von was wir abhängig sind und das sind Darmbakterien, das sind aber auch zum Beispiel durch die wenn wir jetzt beim Thema Infrastruktur auch sind, also durch Lieferketten, Engpässe und so weiter. Wissen wir wird auch ganz arg deutlich, dass wir auch von ganz vielen Menschen abhängig sind, die zum Beispiel zu unter ganz schwierigen Bedingungen arbeiten müssen, also Hafenarbeiter in Italien zum Beispiel. Und vielleicht könnte man den holo bet auch in einem politischen kontext ausweiten, dass quasi auch diese Abhängigkeiten eigentlich zu lebewesen zu anderen menschen eigentlich erkannt werden und dass es da auch darum geht, diese wert zu schätzen und dafür zu sorgen, dass das ja dass dass die situation für diese Menschen vielleicht auch verbessert wird also auch diese Abhängigkeiten äh in diese Richtung würde ich den holo dann auch als metapher eigentlich verwenden, um zu ja um eine wertschätzung eigentlich und so ein so ein beachten und so ein wieder ins Bewusstsein bringen, ja, im besten Fall daraus resultiert, wenn der Begriff vielleicht mal zur breiteren Anwendung kommt.

    Sprecher:in 2: also also ganz klar für mich steht das Bewusstsein im Vordergrund geschaffen werden muss, dass wir nicht als Individuen bestehen, sondern wie du schon gesagt hast, als Biozönosen zu betrachten sind, ja und das muss man fordern, das muss man fordern, auf verschiedensten Ebenen, ja, das geht von der Wissenschaft an, ja tradiert sich dann aber auch in die Gesellschaft, ja und da gibt es, da muss man ein anderes Wertesystem schaffen. Ja, wir können nicht bei dem Wertesystem verharren, wie wir es jetzt haben, ja, sondern es muss ja ein Verständnis da sein, ja, dass jede Form der Existenz auch bestehen kann und bestehen muss, ja, dass es die Interaktion gibt. Ja, und ansonsten kann ich dir nur recht geben, dass das eigentlich das Ziel sein muss und es ist unheimlich schwierig. Ja, weil es nicht so richtig zu fassen ist. Wo setzt sich an? Ja, bei welchem Gesetz bei welcher Regulation? Bei welchen Interaktion? Ja, sehr, sehr schwierig, aber das ist unsere Aufgabe, also nicht unsere, sondern generell als Gesellschaft.

    Sprecher:in 3: Ja, ich würde da vielleicht noch ergänzen, dass wir da vielleicht auch bei uns anfangen können. Also ganz wichtig, glaube ich ist, auch wenn es quasi um politische Entscheidungen geht so sich selbst zu verorten, also selber zu den Ort zu finden, an dem man steht und ich glaube, das kann man über Abhängigkeiten auch machen, also zu sehen, was von was bin ich eigentlich abhängig? So in meinem täglichen Leben so was auf was kann ich für sie nicht verzichten und dann zu schauen ok was was ist dann eigentlich in meinem Interesse? Also was ist dann eigentlich das was, was ich brauche, um diese Strukturen zu erhalten, um die zu schützen, vielleicht auch und dann zu gucken okay, wer wer ist da auf meiner Seite und wer vielleicht auch nicht?

    Sprecher:in 2: Ich glaube, dass wir auch im Moment eine Situation sind, wo wir etwas lernen, ja mit diesen Werten umzugehen oder mit diesen Abhängigkeiten ja, in der gegenwärtigen Situation krieg ich die Ukraine, alles wird teurer, wir kriegen kein Erdgas, was ist uns wichtig die Freiheit, was ist uns wichtig die Gesundheit oder ist es das warme Wohnzimmer? Wichtiger? Ja, oder die günstigen Benzinpreise dieses nachdenken müssen, ja, das hat ein zuwider Lernprozess leitet es ein, Ja, und bei aller Dramatik und und, und, was wir im Moment erleben Ja, ist es aber auch die Möglichkeit, dass wir lernen ja, dass wir Werte besser schätzen lernen, von der Demokratie angefangen, Freiheit und so weiter. Aber auch was brauch ich wirklich? Ja ist das jetzt hobbit? Oder ich würd mal sagen es ist ja es ist ein tag und man kann es natürlich runterbrechen auf die organischen ebenen. Ja da können wir uns noch bis heut abend unterhalten und darüber hinaus. Ja, weil

    Sprecher:in 1: das bestimmt auch noch ein paar leute

    Sprecher:in 2: ja aber aber das unterhalten dahin, da meldet sich schon jemand ja

    Sprecher:in 1: ja gerne würdest du vielleicht zum mikrofon kommen dafür das wäre super, die kabel sind leider nicht so lang.

    Sprecher:in 4: Also Herr Schwarz hat uns ein bisschen hoffnung gegeben, dass die abhängigkeiten ja stärker ins bewusstsein rücken oder wenn ich sie recht verstanden habe und natürlich kann ich es nicht global überblicken, aber ich habe eher gegenläufige Befürchtungen, also dass die abhängigkeit ich mache es ganz konkret der Menschen von den natürlichen Ressourcen also dass diese wahrnehmung eher geringer wird mit zunehmender Urbanisierung, also eben, dass man gar nicht mehr auf dem Land lebt, gar nicht weiß, wie Lebensmittel hergestellt werden und dass die oder produziert werden und dass die einen gesunden Boden brauchen und wir den boden schützen müssen statt irgendwie ein neues Logistikzentrum drauf drauf zu bauen und so weiter. Und es gibt etliche weitere ja beispiele, wo ich das gefühl habe, entweder die abhängigkeiten sind nicht bekannt werden werden immer mehr vergessen oder wir nehmen sie wahr der druck wird höher, zum beispiel durch den klimawandel. Das wird jetzt sehr wahrnehmbar. Diese diese abhängigkeit von industrialisierung und änderung des klimas also der druck ist eigentlich hoch genug und man sieht es mittlerweile auch in unseren breiten aber es fehlt zu wenig anreiz jetzt sofort also zügiger zu handeln um dem entgegenzuwirken.

    Sprecher:in 2: Ja ich denke auch, dass es diesen prozess der lagerzeit braucht. Ja, aber wir erkennen die schwierigkeiten jetzt schon wir wissen was diese starke urbanisierung auslösen kann. Ja wir wissen auch was die veränderte lebensmittelproduktion auslesen kann also das sind auch Abhängigkeiten ja oder die Globalisierung ja, Corona ja, das ist ein Phänomen der Globalisierung. Genauso Antibiotika, resistente Keime, der Austausch und wir erkennen das jetzt mit den neuen Methoden oder Verfahren ja oder Phänomen Beispielen, dass das ein Problem ist und geben kann und dass es uns kaum gelingt, diesem Problem Herr zu werden. Aber die Erkennung dieser Abhängigkeiten und dass jeder von uns, ich führe es jetzt mal wieder auf Corona zurück, eigentlich davon betroffen ist ja von diesen Abhängigkeiten. Das gibt doch nicht Hoffnung ist der falsche Begriff, die Idee, dass das Bewusstsein steigert, dass was geändert werden muss. Ja, und daran müssen wir arbeiten. Ja, ich gebe Ihnen ganz recht, ja, dass das alles verinnerlicht ist von uns, unser Luxusleben, unsere Modernität und und, und, ja, aber durch solche Prozesse das stolze Phänomene, wie ich es eben beschrieben habe, dass wir Erkenntnisse haben und sehen, was da für Abhängigkeiten bestehen oder was verloren geht. Ja, das gibt die Chance, dass man nicht morgen oder übermorgen aber auf längere Sicht da aktiv werden kann und um was zu ändern. Da hätte ich

    Sprecher:in 1: ganz kurz noch eine kleine Zwischenfrage Weil du jetzt gesagt also Corona als Globalisierungs Phänomen beschrieben hast, meintest du damit die Ausbreitung der Krankheit, weil ich in einem Vorgespräch hatten wir es ja auch darum, wie sich die Globalisierung auf unser Immunsystem auswirkt War er jetzt sozusagen das damit gemeint oder eher, dass eben so eine Krankheit sich auch so schnell verbreitet?

    Sprecher:in 2: Eigentlich beides, Ja, es ist die Globalisierung also wenn man jetzt mal die Historie so anschaut, ja Corona Virus ursprünglich china und man konnte ja gar nicht so schnell gucken, wie sich das ausgebreitet hat über den Austausch der Globalisierung, Flugzeuge und so weiter. Ja das gleiche wenn wir das jetzt auf das Darm beziehen, ja haben wir dieses gleiche Phänomen, was vielleicht nur nicht so schnell geht, weil es Bakterien sind und nicht Viren ja die Verbreitung von multiresistenten antibiotikaresistenten Bakterien von ganz bestimmten Typen, die sie zum Beispiel in Indien bestehen, dann über diese Globalisierung zu uns kommen und wir damit in Krankenhäuser oder in unserem Alltag damit kolonisiert werden. Ja, also die sind dann da ja und erst wenn unser Immunsystem schlapp macht im Alter oder durch Antibiotikagabe, dann wird es zum großen Problem. Ja, Globalisierung ist auch hier das Thema. Ja so, das war ja man kann ja sich Gedanken machen wie gehe ich damit um? Wir haben in einem Forschungsprojekt zum Beispiel den Flughäfen Abwasser untersucht. Ja also was aus den Flugzeugen rauskommt ja und spezielle auf Krankheitserreger und Antibiotikaresistenzen. Ja und die Kollegen haben dann gesehen wow, das ist ja ein heftiges Spektrum, ja was da eingeschleppt wird, was in unser kommunales Abwassersystem gelangt wird ja gelangen kann ja, oder wo man sich auch selber infiziert, wenn man in den Flugzeugen auf Toilette geht alles ist eng eng, ja hohes Kontamination Potenzial was ist jetzt die Konsequenz? Die Konsequenz ist, dass diese Abwässer gesondert desinfiziert werden müssen. Das ist etwas wo wir sagen da das ist ein schritt was dieser Globalisierung entgegenwirkt. Ja und so kann man muss man Schritte einführen um den holo zu schützen, ja um das mikrobiom nicht so zu verändern, dass diese nicht gewünschten Keime dort sich nicht ansiedeln können.

    Sprecher:in 1: Danke schön andreas, ich glaub du hast auch eine frage

    Sprecher:in 5: zunächst mal herzlichen dank für die einführung. Ich hab jetzt wieder jede menge fremdwörter gelernt und hab das erweitern können. Holo bion zum beispiel. Und das ist die zweite erkenntnis thomas mein mikrobiom wird nicht durch den weiteren genuss von curry würsten irgendwo in gefahr geraten, weil sie daran schon gewöhnt sind, aber was mir jetzt aufgefallen ist in der Diskussion ist es sind eigentlich zwei Dinge auf der einen Seite von Jelena der philosophische Ansatz, der breit aufgestellt ist, der versucht, möglichst breit heranzugehen und auf der anderen Seite den wissenschaftlichen Ansatz, der in die Tiefe geht und immer mehr die Komplexität aufzeigt, indem wir uns eigentlich bewegen, und wenn wir jetzt mal 23 Jahrhunderte zurückgehen, dann war dort der Wissenschaftler Philosoph, und der Philosoph war Wissenschaftler. Da war die Symbiose dieser beiden Dinge noch noch möglich. Aber wenn man euren Diskussionen hier jetzt im Moment ein bisschen folgt, geht es ja nicht nur allein um die Erkenntnis, sondern Was tun wir um Veränderungen? Herbeizubringen Und Thomas hat gesagt, wir müssen uns bemühen, aber klar ist auch Wir haben nicht viel Zeit. Ich glaube, das hat dieser Sommer wieder sehr deutlich gezeigt, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern praktisch global betrachtet, so die Frage, worauf ich eigentlich jetzt ein bisschen hinaus möchte Wie schaffen wir es eben der Versuch, in der Breite Verständnis zu finden, zu analysieren und gegebenenfalls auch von der philosophischen Seite her in Handlungen umzuwandeln, und auf der anderen Seite die Wissenschaft, die eigentlich immer tiefer in diese komplexen Systeme reingeht, eigentlich auch immer mehr versteht, es aber schwieriger wird, die Beziehungen rechts und links herzustellen. Wie bringen wir die zusammen, was können wir dafür tun? Denn das ist meines Erachtens jetzt nach euren Ausführungen die Voraussetzung dafür, dass wir auch Lösungen finden und im Moment, egal wo man hinschaut, Wir beschreiben die Probleme rauf und runter, links und rechts. Aber dass sich mal jemand hinstellt und sagt diese Richtung, jetzt tun wir mal was, das fehlt ein bisschen. Wie können wir euch zwar in diesen Gedanken praktisch zusammenbringen und die Lösung für diese Schwierigkeiten finden,

    Sprecher:in 3: also vielleicht erst mal dazu? Ich glaube, es gibt schon sehr viele Menschen, die was tun, die sich zusammengeschlossen haben, die versuchen erstens das Bewusstsein und zweitens aktiv quasi auf politische Entscheider innen einzuwirken, also allen voran Fridas for future Wir haben auch Extinct Belgien, wir haben auch die letzte Generation, die zumindest auch in Mannheim schon den Luisen Ring blockiert hat, unter dem größten Hupkonzert, die sich da sehr viel gefallen lassen müssen von Personen, die natürlich irgendwie mit dem Auto irgendwo hinfahren wollen und die blockieren die Straßen. Also ich glaube, es gibt so ich glaube, wir sind eigentlich an dem Punkt, wo das Bewusstsein schon da ist. Also ich glaube, es ist wir brauchen da nicht mehr so viel Aufklärungsarbeit, das ist zumindest meine Ansicht so es gibt genügend Menschen, die, die sich mobilisieren, die ihre Freizeit dafür ja unter den Dienst dieser Sache stellen. Die Frage natürlich, was, was man jetzt tun kann, ist das also ist immer die schwierigste frage finde ich dabei wir also ich beobachte auch nur fassungslos was was da zum teil passiert auch wo man denkt so jetzt ist es allerhöchste zeit und jetzt gibt's natürlich irgendwie den krieg in der ukraine und schon ja rutscht quasi auch so Ausbau erneuerbarer energien und so weiter. Wieder in den hintergrund. Ja ich es gibt sehr viele personen. Also ich kann zum beispiel maja göpel nennen, die hat entwürfe gemacht wie realpolitisch eigentlich es aussehen könnte, wenn man sogenannte also sie nennt es ombud personen die eigentlich an entscheidungsfindungsprozessen vor allen gesetzgebung beteiligt werden und prüfen im endeffekt so ein bisschen wie das bundesverfassungsgericht es auch getan hat, dass dass das klimaschutzgesetz von der bundesregierung nach dem fri of future vor allen dingen aber auch verbände internationaler klimaschutzverbände geklagt haben, so gegen also quasi die maßnahme im endeffekt oder die na ja also es es reicht es aus quasi die frage vielleicht zu stellen und ähm ja also deswegen ich ich weiß nicht ich finde die frage ist ja die allerschwerste frage eigentlich also was tun ich? Ich bin dagegen zu sagen werdet alle Vegetarier oder veganer so also ich glaube, dass die die dafür auf anderen ebenen eigentlich gestellt werden müssen und das sind auf ebenen, die für uns auch sehr sehr schwer zu erreichen sind. Sage ich mal als normalsterbliche person aber ich glaube auch im sinne des holo klappt es nur wenn wir es halt alle zusammen machen und es klappt auch nur wenn wir halt alle zusammen auf die straße gehen. Es klappt halt auch nur, wenn alle zusammen versuchen dagegen vorzugehen da kritisch zu sein kritisch zu bleiben und die zu prüfen einfach was was da passiert welche stellschrauben in welche richtung gestellt werden.

    Sprecher:in 2: Vielleicht noch eine kurze ergänzung nur eine ergänzung der ähm ich erlebe es in meinem bereich so, dass es zum thema antibiotikaresistenz zum beispiel ganz viele nationale internationale strategien gibt, untersuchungsprogramm gibt, vereinigungen gibt, die sich mit diesen von der who angefangen über lebensmittelbereich und und und. Jeder hat so seine charakteristika. Die Ergebnisse liegen vor, die Ergebnisse sind kommuniziert. Eine gute risiko kommunikation ist unabdingbar und wird auch schon gemacht, aber wo man immer wieder ja enttäuscht wird ist diese erkenntnisse auf eine politische ebene zu heben und es gelingt zu in unzureichendem Masse, ja, man kann politische Abende machen, wo man Politiker einlegt, die mit diesen Problemen konfrontiert alles gut und recht, aber es wird eigentlich auf dieser politischen Ebene nicht umgesetzt, dass neue angepasste Regularien geschaffen werden oder es dauert zu lang oder es wird noch mal geprüft. Noch mal ein Gutachten warten wir mal ab es kostet ja Geld. Ja das sind die die einschränkungen, die eigentlich gemacht werden, ja dass es nicht zu einer umsetzung kommt und daran müssen wir arbeiten, also ob es uns gelingt. Also ich habe mit vielen kollegen die jetzt auch in dem Gebiet arbeiten, ob Mikrobiom oder Antibiotikaresistenz und wo wir dann sagen ach, wenn sie in 30 Jahren mal umgesetzt ist sie hat ein sitze mal auf der Wolke sieben und sagen das haben wir doch schon immer gesagt ja,

    Sprecher:in 1: ich glaube, das ist was, was in der Wissenschaft sehr viel passiert, jetzt auch nach unserer Diskussion hier wäre habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass dieser Begrifflichkeit des Holo aber da viel Potenzial hat, es auch ins Politische zu schaffen, weil es zum Beispiel auch ein Begriff ist, wo man ja auch gemerkt hat, der euch beide jetzt irgendwie schon sehr, sehr schön zusammenführt, obwohl ihr aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommt. Und das wäre jetzt sozusagen meine Hoffnung, das Bilden solcher Begrifflichkeiten und das Diskutieren dieser Begrifflichkeiten in unterschiedlichen Disziplinen, dass das dann auch ein guter Weg sein kann, um das tatsächlich auch in die Politik weiter zutragen. Von daher genau in diesem Sinne danke ich euch sehr für diese Diskussion. Wir haben gelernt. Der Mensch, auch wenn er nicht die Krönung der Schöpfung und eher eine Nische für Mikroorganismen ist, er ist trotzdem im Zeitalter des Anthropos eine geologische Kraft, was ja schon fast etwas übernatürliches hat, finde ich, dieser Ausdruck der geologischen Kraft. Und ja, ich hoffe, dass auch bei den Zuhörern eben diese Begrifflichkeiten und die Wichtigkeit der Symbiose heute noch mal gut erlebt werden konnte und würde sagen Dann würde ich die wenn es noch eine Frage gibt, dann können wir noch eine stellen, und danach würde ich dann den offiziellen Talk beenden und gerne können wir dann aber noch in kleineren Runden weiter diskutieren,

    Sprecher:in 4: zügeln, falls ich jetzt zu viel sage. Aber die Thematik Was können wir tun, wo jetzt der Druck auch immer höher wird? Aktiv zu werden, treibt mich schon lange um, und ich würde sagen aber das haben Menschen vor mir auch schon gedacht. Ein vielfältiges Problem Ein vielschichtiges braucht natürlich 1000 Ansätze und dann die Der Punkt ist Ich werde immer wieder auf mich und meine Fähigkeiten zurückgeworfen und meine Interessen also wie kann ich mich am besten einbringen? Oder was motiviert mich und es ist also fange ich an Bäume zu pflanzen, oder werde ich politisch aktiv und und eben diesen langen Atem über Jahrzehnte dann versuchen zu wirken? Aber ich finde auch ganz wichtig, dass man sich jeder einzelne sich betroffen fühlt und nicht die Antwortung abgibt an die Politik, die Politik angeblich ändert nur etwas wenn eben die Bevölkerung auch also der Wähler auch bereit ist. Und somit was sollen wir warten bis so ein riesiger Organismus wie ein Staat oder ein Staatengebilde sich bewegt? Ja, natürlich muss man auch auf der Ebene aktiv sein, aber währenddessen gibt es auch andere, viel direktere Formen was wir tun können im Bereich Bildung oder im Bereich ja Landwirtschaft, Boden, Aufbau und so weiter. 1000 Dinge,

    Sprecher:in 2: aber ein Großteil unserer Bevölkerung ist leider noch im Winterschlaf,

    Sprecher:in 4: übrigens also 2018 2019 war ein Schock klimatisch gesehen, die Nachwirkungen sehen wir immer noch, also an den Wäldern an den trockenen Bäumen. Aber das einzig Positive, was ich bisher daran erkannt habe, ist, dass der Boden, also eher mein Medium Boden Mikrobiologie mehr ins Zentrum des öffentlichen Interesses geraten ist. Boden wer guckt sich Boden an? Normalerweise also wenn man jetzt nicht gerade aus dem umweltbereich kommt niemand oder aus dem landwirtschaftsbereich und jetzt sehe ich auch so in den großen medien eben auch berichte zu boden trockenheit, dann ernährungssicherung und so weiter. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh, dass selbst wir in unserem doch ziemlich behüteten bereich die eben diese diesen druck jetzt mal spüren, also diesen handlungsdruck, dass auch wir halt betroffen sind

    Sprecher:in 2: aber auch da müssen wir das holo bionische system nicht dürfen wir nicht vergessen, ja weil nicht nur wir hier gucken ja, sondern wenn wir über in andere länder gucken ja die nicht so hoch entwickelt sind ja da sind die probleme noch viel höher. Und dann gibt's ein anderes Prinzip Konzept auch ja was nicht nur Holo heißt, sondern one health für die erde. Ja und da hat man irgendwie auch gezeigt da sind auch w o und alle mögliche UN dran beteiligt, ja zu sagen, es ist nicht nur der eine Faktor, sondern das ist dieses Multi Forelle, dieser One Health Gedanke ja, dass man von verschiedenen Seiten rangehen muss, um eine Verbesserung zu erzielen.

    Sprecher:in 4: Und jetzt kommt es in einen Begriff

    Sprecher:in 1: Ja, okay, okay, kannst du es zusammen? Ja

    Sprecher:in 4: ja, genau, ein Begriff also als grundlegende Motivation ist eben, was sie sagte, die, die Wertschätzung, die Ehrfurcht und eben dieser respektvolle Umgang um diesen One Hals zu erreichen

    Sprecher:in 2: schöner,

    Sprecher:in 1: ja, das vielen Dank auch für die Teilnahme an der Diskussion, das war auf jeden Fall genau sehr gewünscht und ja, Danke fürs Zuhören, und jetzt werden wir um 17 Uhr, glaube ich, gibt es noch mal eine Führung mit genau ein bisschen umfassendere Führung. Wir machen ja sonst auch jederzeit privat Führungen, wenn ihr uns ansprecht, und dann freu ich mich, wenn wir noch ein bisschen ins Gespräch kommen.

    Mitschnitt: ato

Kontakt · supermorgen

Sie planen etwas Ähnliches? Sprechen wir darüber.

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Wir antworten meist innerhalb von zwei Tagen und sagen Ihnen ehrlich, ob wir dafür die Richtigen sind.