So arbeiten wir · Für Kommunen, Hochschulen und Unternehmen

Ein eigenes Projekt als Referenz.

Sie sind über eine Ausschreibung, einen Artikel oder eine Empfehlung hier gelandet und wollen wissen, wie wir arbeiten. Der WERKstattPALAST ist dafür ein gutes Beispiel, gerade weil ihn niemand bei uns bestellt hat. ato und der KIT Innovation HUB haben ihn 2022 aus eigener Initiative entwickelt, finanziert, gebaut und betrieben. Was wir allein auf die Beine stellen, zeigt am besten, was wir für Auftraggeber:innen umsetzen.

WERKstattPALAST 2022 in Zahlen

  • 5.000+Besucher:innen in zehn Wochen
  • 95Programmpunkte
  • ca. 190Mitwirkende aus Wissenschaft, Kunst und Stadt
  • 30+Werke in der Ausstellung
  • 10Wochen, Donnerstag bis Sonntag
  • 60 %der Arbeitsstunden ehrenamtlich

Alle Zahlen mit Quelle

Arbeitsweise

Vier Dinge, die uns ausmachen.

Abgeleitet aus dem, was wir am WERKstattPALAST gemacht haben, nicht aus einem Leitbild.

  1. Offen anfangen, präzise zuspitzen.

    Am Anfang stand eine offene Frage: „In welchen Strukturen steckst du?“ Daraus wurden neun Wochenthemen und später fünf Einflussfelder. Erst lassen wir Mehrdeutigkeit zu, dann spitzen wir zu.

  2. Kunst ist Standpunkt, nicht Bühne.

    Unsere Methoden stammen aus dem Kunst- und Forschungsumfeld. Kunst als Dekoration machen wir nicht. Wenn ein Projekt nur ein buntes Rahmenprogramm braucht, sagen wir das im Erstgespräch.

  3. Alle am selben Tisch.

    Gespräche fanden an einer 25 Meter langen Tafel statt, ohne Podium. Gäste, Moderation und Publikum saßen nebeneinander, auch bei strittigen Themen wie Honoraren in der Kunst oder der Zukunft des Rheinhafens.

  4. Offen über Zahlen und Grenzen.

    Die Kostenstruktur stand 2022 im Programmheft, samt Deckungsgrad. Zahlen nennen wir mit Quelle, und was nicht funktioniert hat, schreiben wir dazu.

Wer wir sind.

supermorgen ist die Ideenagentur von ato. Wir entwickeln kunstbasierte Konzepte für Kommunen, Hochschulen und Unternehmen, von der ersten Idee bis zur Umsetzung, interdisziplinär und auf Augenhöhe. Kunst ist dabei unser Standpunkt, nicht unsere Bühne: Unsere Methoden stammen aus dem Kunst- und Forschungsumfeld. Erst lassen wir Mehrdeutigkeit zu, dann spitzen wir präzise zu.

Vieles davon haben wir zuerst an eigenen Projekten ausprobiert, bevor wir es angeboten haben. Der WERKstattPALAST war das größte davon.

Was der WERKstattPALAST zeigt.

In elf Monaten von der ersten Idee bis zur Eröffnung und in zehn Wochen Betrieb haben ato und KIT Innovation HUB fast alles selbst gemacht, was ein Vorhaben dieser Art braucht:

  • Konzept und Thema: eine offene Leitfrage, „In welchen Strukturen steckst du?“, übersetzt in neun Wochenthemen. In der Publikation von 2025 wurden daraus fünf Einflussfelder.
  • Ort und Genehmigung: eine Fläche im Industriegebiet, die für Kultur bis dahin nicht zugänglich war. Die Verhandlungen mit den Rheinhäfen Karlsruhe haben Monate gedauert.
  • Partner und Finanzierung: Veranstaltung mit einer Forschungseinrichtung, Sponsoring durch Unternehmen, öffentliche Förderung, offengelegte Kostenstruktur.
  • Programm: 95 Programmpunkte mit rund 190 Mitwirkenden, organisiert in einem festen Wochenrhythmus aus vier Tagesformaten.
  • Formate: vom Vortrag über die Gesprächsrunde an der langen Tafel bis zum Kinder-Workshop, vom Kartenspiel bis zur Steckbriefwand. Alle Formate stehen als vergleichbare Formatkarten mit Ablauf, Dauer, Raum und ehrlicher Bilanz bereit.
  • Raum: ein zweigeschossiger Bau aus Gerüst, selbst geplant und eingerichtet.
  • Gestaltung: ein Erscheinungsbild vom Plakat bis zum Bierdeckel.
  • Kommunikation und Betrieb: Presse, Website, Social Media, Betreuung vor Ort an vier Tagen pro Woche.
  • Dokumentation: Fotos, Mitschnitte, Transkripte, Zahlen und ein ausführlicher Rückblick. Daraus entstanden später ein Forschungsprojekt und eine Publikation.

Was wir dabei nicht geübt haben.

Weil der WERKstattPALAST eine Eigeninitiative war, gab es keinen Auftraggeber, keine Vergabe und keine Gremien, die zustimmen mussten. Das sind Teile der Arbeit, die wir aus anderen Projekten kennen, nicht aus diesem. Wir sagen das dazu, damit Sie das Beispiel richtig einordnen können.

Was sich übertragen lässt.

  • Ein fester Rhythmus: Vier Tagesformate, jede Woche gleich, machen ein langes Programm berechenbar für Publikum, Gäste und Team.
  • Die lange Tafel: Gespräche ohne Podium, bei denen Fachleute und Publikum am selben Tisch sitzen. Das funktioniert für Bürgerdialoge ebenso wie für Fachgespräche.
  • Material vom Ort: Eine Materialbibliothek oder ein Workshop mit dem, was es vor Ort gibt, verbindet Unternehmen, Forschung und Nachbarschaft.
  • Temporäre Architektur: Ein Gerüstbau macht Flächen nutzbar, die keine Infrastruktur für Veranstaltungen haben.
  • Transparenz: Offengelegte Kosten und ehrliche Zahlen schaffen Vertrauen, bei Förderern wie beim Publikum.

Gestaltung

Vom Plakat bis zum Bierdeckel.

Erscheinungsbild, Programmheft, Leitsystem und Merch kamen aus demselben Team wie Programm und Raum. Dazu ein zweigeschossiger Bau aus Gerüst, selbst geplant und eingerichtet.

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Zusammenarbeit

Häufige Fragen von Verwaltungen und Institutionen.

Wie fangen wir an?

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Wir antworten meist innerhalb von zwei Tagen und sagen Ihnen, ob wir dafür die Richtigen sind. Falls nicht, kennen wir oft jemanden aus unserem Netzwerk, der besser passt.

Passt es, telefonieren wir etwa eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, ob sich ein nächster Schritt lohnt. Das Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Wie lange dauert so ein Projekt?

Beim WERKstattPALAST lagen zwischen dem ersten Konzeptpapier (3. September 2021) und der Eröffnung (13. August 2022) knapp elf Monate. Die intensive Planung begann im März 2022, die Standortsuche lief bis in den Mai. Zu den langwierigsten Teilen gehörten Fläche und Genehmigungen, nicht Programm oder Gestaltung.

Kleinere Vorhaben, etwa eine Gesprächsreihe oder ein einzelner Aktionstag, gehen deutlich schneller. Wie schnell, hängt vor allem davon ab, ob Raum und Genehmigungen schon geklärt sind.

Können Sie uns ein Angebot für einen Direktauftrag oder einen Angebotsvergleich schicken?

Ja. Wir kennen Direktauftrag, Angebotsvergleich und Ausschreibung und liefern die Unterlagen, die Sie dafür brauchen: Angebot mit Leistungsbeschreibung, Referenzen, Eigenerklärungen, Konzept und Kalkulation. Für Ihre Vergabeakte können Sie den Projektsteckbrief des WERKstattPALAST als Referenzblatt verwenden.

Wertgrenzen und Verfahren unterscheiden sich je nach Land und Auftraggeber:in und ändern sich gerade. Welches Verfahren bei Ihnen gilt, klärt Ihre Vergabestelle, wir richten uns danach.

Was kostet das?

Eine Preisliste gibt es nicht, weil sich die Kosten fast vollständig aus dem Vorhaben ergeben. Sie hängen vor allem ab von:

  • Dauer und Umfang: ein Abend, eine Reihe oder zehn Wochen
  • Ort: vorhandener Raum oder eigener Bau, Genehmigungen, Strom, Wasser, Sicherheit
  • Technik: Ton, Licht, Aufnahme
  • Honorare: für Künstler:innen, Gäste, Moderation
  • Gestaltung und Druck: Plakate, Programmheft, Leitsystem
  • Personal vor Ort: Betreuung während der Öffnungszeiten
  • Dokumentation und Barrierefreiheit

Zur Einordnung: Beim WERKstattPALAST entfielen 54 % der Kosten auf Sachmittel, 30 % auf Personal, 12 % auf Honorare für Künstler:innen und 4 % auf Honorare für Musiker:innen (Programmheft 2022). Nach dem Erstgespräch nennen wir Ihnen einen Rahmen.

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Nächster Schritt

Sie überlegen, ob so etwas bei Ihnen passt?

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Nach einer halben Stunde am Telefon wissen Sie, ob es sich lohnt. Für Ihre Unterlagen können Sie den Steckbrief schon jetzt mitnehmen.

Kontakt · supermorgen

Sie planen etwas Ähnliches? Sprechen wir darüber.

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Wir antworten meist innerhalb von zwei Tagen und sagen Ihnen ehrlich, ob wir dafür die Richtigen sind.