Alle Themen

Thema 1 von 8 · 8 Veranstaltungen

Kunst und faire Strukturen

Wer verdient an der Kunst?

ato ist eine Kunstplattform, die eine Veränderung des Kunstsystems einfordert. Deshalb stand die Frage nach fairen Strukturen im WERKstattPALAST nicht nur auf dem Programm, sondern auch im Programmheft: Dort ist die Kostenstruktur des Projekts offengelegt, mitsamt dem Hinweis, dass 60 % der geleisteten Arbeitsstunden unbezahlt waren. „Wir legen sie offen, da eine vergleichbare Struktur nicht eine Ausnahme ist, sondern leider der Regelfall.“

Schon in der ersten Woche sprach die Künstlerin Judith Milz über das Künstler:innen-Dasein, zwei Tage später fragten Jan Kage, Judith Milz und Dorothee Baer-Bogenschütz mit Lisa Bergmann: Wozu die Kunst? Beim „Gesprächsmenü: Form oder Norm“ ging es um Kompositions- und Vermarktungsnormen, in „Curator as Radical Caretaker“ sprach Didem Yazıcı über hierarchische Arbeitsstrukturen und die Verantwortung von Kurator:innen.

Die siebte Woche hieß „Wie fair teilen“. Auf Einladung des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg sprach die Künstlerin Sophia Pompéry über Kunst, Macht und Markt, anschließend diskutierten sie und Norina Quinte mit Gästen, wer an der Kunst verdient und welche Kooperationsformen fairer wären. Am Sonntag folgte ein Workshop zur künstlerischen Existenz im digitalen Wandel. Die WSP-Publikation greift diese Gespräche im Kapitel „Macht“ auf.

Fragen

Fragen, die wir verhandelt haben.

  1. Unter welchen Bedingungen wird Kunst heute produziert, präsentiert, vermittelt und verwertet?
  2. Wer verdient an der Kunst, und wie werden alle Mitwirkenden fair(er) beteiligt?
  3. Welche Verantwortung tragen Kurator:innen gegenüber Künstler:innen und Publikum?
  4. Wozu braucht eine Gesellschaft Kunst?
  5. Wie schafft man ein Umdenken hin zu „Macht teilen“ statt „um Macht kämpfen“?

Kunst

Werke, die dazu arbeiten.

Container 2 · 2022

New York Style Pizza

Gin Bahc

Painting-Pop-up-Store

Zum Werk

Ein Painting-Pop-up-Store vom 22. bis 25. September 2022: Besuchende konnten bei der Künstlerin einzigartige „Pizzen“, also abstrakte Bilder, bestellen oder fertige kaufen und wie im Pizzaladen mitnehmen. Gin Bahc war donnerstags und freitags am Abend vor Ort, am Wochenende lief der Laden über Instagram.

Vertreten durch die ato-Kunstagent:innen Anna-Lina Helsen und Kai-Uwe Hermann (ARTWORKROOM)

Farbige Plakate der Print-Edition an der Wellblechverkleidung des Gerüsts.
Foto: Sebastian Heck

Rampe und Rezeption · 2022

Struktur. Struktur! Struktur?

ato Print-Edition mit 21 Künstler:innen

Offsetdruck, DIN A1 (Druckerei Wolfgang Karwatzki, Rheinstetten)

Zum Werk

21 ato-Künstler:innen aus ganz Deutschland geben je einen Einblick in ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Struktur: künstlerisch, abstrakt, ästhetisch, verspielt oder politisch. Die Poster konnten an der Rezeption oder online gekauft werden, der Erlös unterstützte den WERKstattPALAST.

Alle Werke →

Fotos

So sah das vor Ort aus.

Stimmen · Was ist Struktur?

Was Beteiligte dazu sagen.

„„Welche Struktur steckt in deiner Arbeit?“ Ich untersuche in meiner Arbeit die Entstehung sozialer Ordnungen und ästhetischer Phänomene, stets in Hinblick auf deren historischen und gesellschaftlichen Kontext.“

Alex Besta · Künstlerin, Installation und Sound

„Es gibt nichts Unstrukturiertes. Strukturen können aber so komplex sein, dass sie unsichtbar bleiben.“

Axel Philipp · Künstler

„„Was ist für dich eine nachhaltige Struktur?“ Eine nachhaltige Struktur bezieht sehr viele Parameter ein und berechnet ihre Effizienz durch eine ehrliche Betrachtung zwischen Anfang und Ende.“

Benjamin Breitkopf · Künstler (Medienkunst und Fotografie)

Kontakt · supermorgen

Sie planen etwas Ähnliches? Sprechen wir darüber.

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Wir antworten meist innerhalb von zwei Tagen und sagen Ihnen ehrlich, ob wir dafür die Richtigen sind.