Worum es ging
Wie kann durch künstlerische Initiative Stadtraum neu definiert werden? Wo gibt es in Karlsruhe noch Freiräume? Und welche Rolle spielt Kunst in städtischen Entwicklungsprozessen? Das Gespräch hatte zwei Teile, „Freiräume für Karlsruhe“ und „Welche Rolle spielt Kunst in städtischen Entwicklungsprozessen?“.
Jaro Eiermann schrieb dazu vorab: „Wo gibt es in Karlsruhe noch Freiräume? Das Freiheitsversprechen der Stadt braucht ein zeitgemäßes Update. Ohne Proberäume, Künstlerkneipen, Techno-Clubs, Wohnprojekte oder ökologische Experimente vertreibt eine Stadt ihre Individualisten, Querdenker und kreativen Köpfe.“
Die WSP-Publikation greift das Gespräch im Kapitel „Human“ auf, unter anderem mit Oriana Kraemers Satz: „Die Erfahrung zeigt, dass Reallabore auch Gegner:innen überzeugen können, denn sie verbessern die Aufenthaltsqualität und damit die Gemeinschaft.“
Beteiligte
mit Oriana Kraemer (Reallabor, Stadt Karlsruhe), Martin Mannweiler (Stadtlücken e.V.), Socialform, Jaro Eiermann und Malte Pawelczyk (die Anstoß e.V.) sowie Norina Quinte (ato)
Oriana Kraemer
Stadtplanerin · Reallabor, Stadt Karlsruhe
Martin Mannweiler
Videograf · Cite-Online, Stadtlücken e.V.
Videograf, aktiv bei Stadtlücken e.V. in Stuttgart und bei der Film- und Medienplattform Cite-Online. Mit Mark Julien Hahn zeigte er den Film „Algorithmenbasierte Kameraüberwachung“.
Stadtlücken e.V.
Initiative für Stadtraum
Verein aus Stuttgart, beim Talk „Freie Initiative, große Wirkung?“ vertreten durch Martin Mannweiler.
Socialform
Kollektiv, Amt für künstlerische Vermessung
Kollektiv aus Darmstadt. Mit dem „Amt für künstlerische Vermessung“ nähert es sich der Stadt emotional-subjektiv an und sucht nach relevanten Fragen in den Zwischentönen der Stadtgesellschaft.
Jurek Werth
Stadtplaner · Socialform
Lydia Kähny
Szenografin · Socialform
die Anstoß e.V.
Kunstverein
Karlsruher Kunstverein, 2013 unter anderem von Norina Quinte mitgegründet.
Jaro Eiermann
Architekt und Stadtplaner · standard.welt
Architekt und Stadtplaner (standard.welt), Gründungsmitglied von die Anstoß e.V. Später hat er die WSP-Publikation mit herausgegeben.
Malte Pawelczyk
die Anstoß e.V.
Konzeptentwicklung, künstlerische Leitung und Gesamtkoordination · ato
Kunstwissenschaftlerin und Medientheoretikerin, Gründerin der Kunstplattform ato. 2013 hat sie in Karlsruhe den Kunstverein die Anstoß e.V. mitgegründet, zuvor war sie unter anderem Referentin für Kooperationen an der HfG Karlsruhe. Beim WERKstattPALAST hat sie das Konzept entwickelt, den Bau entworfen und das Projekt geleitet.

Medien
audio · 1:43:14
„Wozu die Kunst?“ – Freie Initiative, große Wirkung?
Wie kann künstlerische Initiative Stadtraum neu definieren? Gespräch mit Oriana Kraemer, Martin Mannweiler, Socialform, die Anstoß e. V. und Norina Quinte.
Transkript
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Sprecher:in 1: ja gut, also ich freue mich unglaublich, dass wir hier gerade zusammensitzen im WERKstattPALAST, hier in Karlsruhe, im Rheinhafen, um auch für spätere Aufnahmen die Situation gut zu schildern. Wir sitzen zwischen tropfenden kleinen Wasserfällen in einer temporären Gerüste Architektur und nach monatelanger Trockenheit und auch wochenlanger Trockenheit während dem Bau und 40 Grad war unser Dauerproblem Staub und wie wir den Staub mit Mikrofaser Tüchern überall wegkriegen, das hat sich heute Nacht durch immense Wasserströme natürlich verändert. Das Stauprobleme haben wir dankbarer nicht mehr. Jetzt ein Wasserproblem, aber auch daran wachsen wir natürlich, und das macht auch nachher dieses Thema der ephemeren Projekte und ich würde auch sagen des Arbeitsaufwand dahinter noch mal auf. Ich freue mich ganz besonders, dass wir hier trotzdem auch vorhin uns alle kurz abgesprochen hatten und der Meinung waren ne wir diskutieren trotzdem, wir haben uns was zu erzählen oder auch zu teilen, was ja auch eben Ziel dieser Dialoge ist dass man ja sowohl für sich selbst in die eigene Forschung oder Arbeit was mit reinnehmen kann aus dem Austausch wie auch anderen noch mal klar wird, welche Dinge zu teilen sind, so dass nicht jede Generation das vielleicht auch neu erarbeiten muss. Das war am Donnerstag fand ich eine ganz schöne Erkenntnis, dass sowohl eben aktuelle Projekte wie auch Projekte, die schon ein paar Jahre alt sind, dann doch nicht an Bedeutung verlieren, im Gegenteil am Ende ja auch viel gesagt wurde. Genau darum sollte es gehen, dass die Dinge nicht nur in der Schublade bleiben, sondern eben auch immer wieder auf die Tische gelegt werden. Womit wir heute ja weiter fortfahren, würde ich sagen Ich freue mich, hier mit euch am Tisch zu sitzen. Es ist zum einen Jaro Eiermann, Mitgründer von Die Anstoß ev und auch Architekt hier aus Karlsruhe, der mitunter sich auf die Fahnen geschrieben hat oder auch einen ganzen Plan dazu geschrieben hat, ein soziales Leitbild für die Stadt zu entwickeln und auch Fragen geöffnet hat bereits schon am Donnerstag aber sehr stark. Das Thema Wem gehört die Stadt und wie könnte man sie vielleicht auch anders denken? Und da fand ich ganz toll ja, wie, wie toll du uns allen erlaubt hast, dreist mitzudenken, was visionäre Gedankenanstöße angeht. Das heißt, es war alles erlaubt, als man dir Beim Vortrag folgte sowohl die Öffnung des Stadtgarten und eine Verlegung. Das Bundesverfassungsgericht Das war alles denkbar genau Also ich freue mich sehr, dass du aus deiner Perspektive heute hier bist. Oana Krämer, die auch zum einen Mitglied von die Anstoß ev ist, aber gleichzeitig auch in einer Funktion heute hier ist, die mehr mit Stadtplanung zu tun hat, da sie Initiatorin ist, des Reallabor Karlsruhe, das zuerst in der Kaiser Passage ein paar Wochen lang verortet war und jetzt in der Karlstrasse ist. Dazu erfahren wir eh gleich mehr ich frage euch zu den einzelnen Projekten eh noch aus, aber da auch sehr spannend eben dieser Spagat oder die Ambivalenz zwischen einer Städtepolitische oder einer städtischen Amts und gleichzeitig auch so, wie ich es wahrnehme, ein starkes Interesse an einer Offszene und an dem freien Arbeiten für eine Stadtgesellschaft. Mit diesen Geräuschen im Hintergrund müssen wir auch einfach hin und wieder rechnen, wobei, sie haben sich im Vergleich zu vor einer Stunde schon minimiert. Ihr merkt es wird trockener, Hoffentlich. Im Gang drängt der Plan auf dem Dach. Ich freue mich auch, dass Jurek und Lydia hier sind aus Darmstadt, die sich auch in einer Doppelrolle bewegen, wie wir am Donnerstag erfahren konnten, also zum einen Social Form, eine Gründung, die auch aus ursprünglich einer ehrenamtlichen Tätigkeit heraus dann zu einer Firma wurde. Im Klassischeren unternehmenssinne würde ich sagen und ihr trotzdem natürlich durch eine Bespielung und Interaktion im öffentlichen Raum weit darüber hinaus arbeitet. So wie ich das wahrgenommen habe und ihr habt das Amt für künstlerische Vermessung entwickelt, würde ich sagen weil es ist eine Methode, und das Amt hat keinen festen Sitz, aber kann dadurch auch überall verortet sein und spürt Räume auf und untersucht Räume, sowohl in Bezug auf ihre menschlichen Akteurinnen wie auch auf den Raum, wo die Projekte dann jeweils stattfinden, und Martin Mann Weiller aus Stuttgart, auch wieder eine Doppelfunktion, wie ich vorhin feststellen konnte, sind zu einem künstlerisch filmisch also freischaffend und sehr würde ich sagen, auch eigenes berufliches Interesse am öffentlichen Raum, was da passiert, und gleichzeitig auch Mitglied der Stadt Stuttgart, die den öffentlichen Raum auch mit viel und sehr intensiv mit künstlerischen Aktionen bespielen. Wo Du ja auch Im vergangenen Jahr war das die Brücke ne dieses Jahr noch 2019 okay 2019 bereits aber die Aktion auf der Neckar Wiese Insel ah, okay, genau dazu gleich mehr Martin ist aus Stuttgart hier und eben auch da freuen wir uns sehr, dass wir diesen Blick nicht nur innerhalb von Karlsruhe jetzt diskutieren, sondern auch darüber hinaus gehen. Deswegen würde ich auch was das Gespräch, was die Gliederung des Gesprächs vorschlagen angeht, vorschlagen, dass wir uns alle gegenseitig noch mal vorstellen beziehungsweise ich euch gerne frage Wie sieht denn eure Tätigkeit aus? In dem Moment, wo wir hier über öffentlichen Raum und künstlerische Intervention sprechen, was macht ihr denn genau, dass das die anderen auch verfolgen können und dann in einem zweiten Schritt einmal darüber reden, wie sich das in Karlsruhe anfühlt für uns, die, die hier sind und die Stadt kennen? Welche Potenziale liegen zumindest auch laut Jaro zum Beispiel in der Luft, welche könnten, welche Aktionen könnten vielleicht noch einen positiven Wandel für eine soziale Infrastruktur und eine künstlerische mit sich bringen und im Anschluss die Blase Karlsruhe verlassen und gerne mit euch diskutieren. Wo haben wir vielleicht auch Parallelen? Wo stoßen wir auf gemeinsame Probleme, sowohl in einer internen Arbeit, die eine Vereinsstruktur oder auch eine Firmenstruktur beinhaltet? Wie auch natürlich Welche Herausforderungen sehen wir und wie könnten wir die verändern? Genau, ich fange mal an, ja und ich frag dich Was genau ist denn deine Tätigkeit, Herr Tems? Ich würde sie sehr gerne direkt. Also ihr seid alle während des gesprächs immer eingeladen zu diskutieren. Ich freue mich sehr, dass sie und ihr alle da seid, weil wir vorhin noch wie gesagt diskutierten wahrscheinlich fährt gar keiner raus und jetzt sitzen wir hier und haben natürlich Inhalte gemeinsam zu diskutieren, wo sich jeder von herzen gerne einbringen kann. Genau genau. Ich würde nur sonst alle am tisch vorstellen und Herr themes ist tollerweise als gast erschienen und quasi zumindest noch wollte ich ihn nicht drängen in einer position mitzureden wenn es nur um zuhören geht. Genau, aber das ist jederzeit willkommen aber Herr Teres, ich freue mich natürlich, dass aus kulturamt und kulturbüro seite ja sie heute da sind trotz Regen ja
Sprecher:in 2: was war jetzt noch mal die frage
Sprecher:in 1: ja wo? Wo fühlst du dich in deiner tätigkeit angesprochen, wenn es um künstlerische Intervention im öffentlichen Raum geht? Was hast du damit zu tun? Und was ist dann vielleicht auch die Notwendigkeit? Warum du denkst das tun zu müssen, was du tust,
Sprecher:in 2: muss ich erst kurz tatsächlich überlegen. Also ich bin das erste mal natürlich auf diese Frage gestoßen. Beim Reallabor Quartier Zukunft, da hatte ich als Hiwi gearbeitet. Das war ja das das erste Reallabor, das sich so genannt hat in Deutschland, meines Wissens oder unseres Wissens damals und da hatten wir auch schon quasi darüber spekuliert, welche Rolle so Kunst im öffentlichen Raum, Künstler als Akteur in diesem Reallabor ja welche Rolle die einnehmen könnten. Und wir haben es tatsächlich nur diskutiert Ich glaube, vom Quartier Zukunft wurden bisher noch keine tatsächlichen Künstler so jetzt wie zum Beispiel in Darmstadt, beauftragt, kann ich aber auch irren und ich glaube, das Wichtige ist bei allem, was man so er hält, davon, dass halt die Kunst ihre Autonomie behält und ich glaube, da ist man halt relativ schnell, ja in so einer Konstellation, dass man seitens des Auftraggebers, der der Kunst irgendwie so eine Art von Vermittlerrolle zu oder zuteilt und ich glaube, dass die Kunst und die Kultur, ähm von selbst, quasi ihr eigener Auftraggeber sein kann, es vielmehr darum gehen muss ja jetzt nicht in so einer Projekt Konstellation, sondern generell in der Stadt, da sind wir wieder beim Thema Infrastruktur, der Kunst in der Gesellschaft irgendwie abseits von der Galerie oder von einem Installation Projekt irgendwie ihre Rolle zu gestehen. Ich habe mir auch noch mal ein paar Gedanken über das Thema jetzt im Vorfeld gemacht. Ähm das thema mit dieser kulturellen stadtentwicklung das ist jetzt vielleicht so in der nachkriegszeit für uns in der form wie wir es jetzt betreiben oder versuchen irgendwie zu so zu ja institutionalisieren was neues aber früher zum beispiel in den vormodernen zeiten gab es ja immer so, die die höfe die halt so die künstler und die intellektuellen quasi an den hof geholt haben und dadurch versucht haben, halt auch nicht nur militärisch und politisch quasi an erster Stelle zu sein, sondern halt auch kulturell und intellektuell und wissenschaftlich und so weiter. Also zum Beispiel Darmstadt Mathildenhöhe war ja so ein so ein klassisches Kreativ Wirtschaftsprojekt aus der aus dem letzten Jahrhundert, kann man so sagen. Gleichzeitig gab es ja auch immer wieder dann so Versuche, wo sich die Intellektuellen zusammengeschlossen haben, so Berliner Klassik in der Vorrevolution und um halt auf die Politik hin hinzuwirken, und das sehe ich eigentlich tatsächlich als Aufgabe der der freien Szene, sage ich jetzt mal, um wieder anzuknüpfen und das Thema von Donnerstag. Und sobald es darum geht, dass man ja jetzt die die Kunst irgendwie in eine bestimmte Rolle zwängen will, würde ich würde ich eher sagen sollte man halt die die Finger davon lassen, so weil ich denke da gibt es auch genug Beispiele, wo es halt nach hinten losgeht. Deswegen fand ich jetzt auch zum Beispiel die die Art und weise wie ihr das in Darmstadt macht, eigentlich sehr vorbildhaft und auch in Stuttgart so. Ja
Sprecher:in 1: die Frage ist ja immer, ob es selbst in vorigen Jahrhunderten nicht auch eben immer diesen Spagat gab zwischen einem Dienstleister Verhältnis für einen potenziellen Geldgeber oder Geldgeberin. Das ist natürlich eine große Frage, wo wir nachher auch noch mal, glaube ich, detaillierter reingehen sollten, ob es nicht eine Frage der Augenhöhe oder das Wie ist wir hatten sogar über das Wie und das war es am Donnerstag aber vielleicht nicht auch doch das wie einen ganz großen Teil dazu beiträgt, was überhaupt entstehen kann und deshalb würde ich mal riana Krämer fragen wie das aus dieser Sicht in für eine Stadt auch zu arbeiten, wie sich das da anfühlt oder was, ob du noch mal beschreiben kannst, was deine Tätigkeit hier in Karlsruhe ist.
Sprecher:in 3: Ja, danke erst mal für die Einladung. Ich finde das total spannend, in diesem Kontext über Stadt zu diskutieren. weil ich bin Stadtplanerin oder ich bin ursprünglich Architektin, jetzt als Stadtplanerin tätig bei der Stadt Karlsruhe und aber auch, wie du schon gesagt hast im Vorstand von D anstoß ev aktiv hab sozusagen also auch bottom up projekte mitentwickelt und auch in meiner Vergangenheit schon in den Städten in denen ich gelebt habe, mich immer wieder engagiert für kulturelle Stadtentwicklung ehrenamtlich und deswegen kenne ich so ein bisschen jetzt nach fünf jahren im Stadtplanungsamt, auch so ein bisschen ähm die unterschiedlichen sichtweisen oder auch einfach ähm Rahmenbedingungen sagen wir mal so ähm und sehe es so ein bisschen als meine rolle hier aber auch in Karlsruhe so ein bisschen zu vermitteln und vielleicht auch die notwendige Übersetzungsarbeit zu leisten, die manchmal notwendig ist, damit es eben kein Gegeneinander ist, sondern eher ein Entdecken der Möglichkeiten, die doch immer mal wieder da sind. Und genau ich bin jetzt seit zwei Jahren Projektleiterin von dem Projekt öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt, und in diesem Projekt entwickeln wir zusammen mit dem Kopenhagener Büro Gel ein Konzept für die Innenstadt Karlsruhe für den öffentlichen Raum und für die Mobilität also, das ist ja ganz eng miteinander verzahnt. Wir alle wissen der Raum ist begrenzt. Ein großer Teil der Flächen werden für den motorisierten Verkehr verwendet. Und dieses Konzept lief jetzt über die letzten zwei Jahre und wurde partizipativ erarbeitet mit ganz unterschiedlichen Beteiligungsformen. Da hat uns Weber und Partner aus Stuttgart begleitet bei der Beteiligung und da kamen eben so drei Hauptrichtungen raus. Das eine war die Forderung Platz für mehr Grün, also Platz für, mehr, für besseres Mikroklima, für mehr Biodiversität in der Innenstadt für Entsiegelung. Dann, der zweite Punkt war Platz für mehr öffentliches Leben in Karlsruhe. Also das sichtbar machen von dem, was eigentlich schon da ist in Karlsruhe, was es alles schon gibt, es gibt ja unheimlich viele, aber es ist leider im öffentlichen Raum noch gar nicht so erlebbar Stärkung der kulturellen Akteure auch. Und dann das dritte. Der dritte Themenkomplex ist Platz für mehr gesunde Mobilität. Da geht es eben um die Mobilitätswende wie können wir es schaffen, in Karlsruhe aktive Mobilität zu fördern und auch ja zum Beispiel zu Fuß gehen, attraktiver zu machen, Radfahren attraktiver zu machen? Aber auch Lieferverkehr, Logistik? Wie kann man das umstellen? Das sind die Themen, mit denen ich mich jetzt seit zwei Jahren befasse. Und diese Reallabore, die jetzt gerade im Passage eben stattgefunden haben und dabei jetzt gerade in der Karlstrasse stattfinden. Das sind so die Testfelder, mit denen wir jetzt die ganzen Maßnahmen, die wir entwickelt haben, zusammen einfach mal ausprobieren wollen im Stadtraum und eben auch schauen wollen. Was sind so die die Schmerzpunkt, was passiert dann da, wenn man das einfach mal umsetzt? Wo muss man vielleicht noch mal nachsteuern? Was braucht es in karlsruhe? Was es in kopenhagen vielleicht nicht braucht? Und da geht es mir darum eben nicht nur die entsiegelung für mehr grün voranzutreiben, sondern auch eine art kulturelle Entsiedlung in Karlsruhe zu zu unterstützen. Genau, wir bieten jetzt in diesem Reallabor auch an, dass Initiativen diesen Raum für sich in Anspruch nehmen und bespielen. Wir haben da nur eine kleine finanzielle Unterstützung von 500 € pro Veranstaltung oder Aktion. Das kann man aber auch mehrmals in Anspruch nehmen. Wenn jemand baulich tätig werden will, eine bauliche interent Invention Intervention machen möchte, dann gibt es dafür aber auch noch mehr Geld. Da muss man einfach im Gespräch sein, was da entstehen könnte. Wir sind allerdings schon bei der Halbzeit jetzt in der Karlstrasse, es geht nur noch bis Ende Oktober und da gibt es noch die Möglichkeit, tatsächlich sich mit künstlerischen Positionen zu den Themen Mobilität, Klimawandel, Nachhaltigkeit aber auch kulturelle Stadtentwicklung einzubringen, wenn
Sprecher:in 1: wir über Reallabore sprechen und was passieren kann. Vielleicht noch mal so als basis wie sieht das aus? Also was ist das reallabor im raum? Also wie kann ich mir das vorstellen, wenn ich noch nie da war? Was sehe ich oder wie entdecke ich das
Sprecher:in 3: also? Rein rechtlich ist es zunächst mal ein Verkehrsver, denn es gibt das Gesetz sieht keine Reallabore vor, sondern die SDO die Straßenverkehrsordnung braucht sozusagen einen Verkehr, eine verkehrliche begründung damit man Straßenraum entwi kann temporär und da muss man mit einer Gefahrenlage argumentieren, sonst darf man das einfach nicht machen und man es könnte geklagt werden und es würde kippen und deswegen sind wir als Verkehrsver gestartet, aber wir wollen natürlich nicht nur eine Verkehrsberuhigung erwirken, sondern es soll ja auch zu was dienen, man will ja auch zeigen was ist dann alles möglich mit dem Raum und was für eine Atmosphäre entsteht da und welche Kooperationen entstehen da auch? Ich glaube, das war auch ein wichtiges Ziel dieser Reallabore, dass wir gucken Wie können wir Stadt gemeinsam gestalten? Nicht, dass die Stadt ein Konzept entwickelt und es umsetzt, sondern ein Angebot macht und dann auch schaut Was machen die Anleger, wie können die sich einbringen, dass die sich auch mal kennenlernen, weil oft kennen sich die Anlieger untereinander auch gar nicht, und so können dann Energie, Synergien und und wirklich schöne Projekte entstehen. Wie wir auch einen Passage gesehen haben.
Sprecher:in 1: Toll, danke, ja dieses für wen plant man und wer plant was? Dazu würde ich auch gerne später noch mal nachfragen, weil ich das sehr interessant fand, so zu hören mit einem Büro aus Kopenhagen, da denke ich dann gleich oh, wie will denn Kopenhagen Karlsruhe erkennen, also von dem Gefühl wie viel braucht es auch an Vermittlung jemandem zu zeigen, wie die Stadt funktioniert oder wo auch nicht? Also das stelle ich mir auch spannend vor mit einem ganz externen Akteur, der vielleicht gewisse Richtlinien entwickelt hat oder gewisse Prozesse schon auf dem Papier mitbringt. Aber wie? Was hat das dann am Ende mit der tatsächlichen Stadt zu tun, für die sie arbeiten? Das würde ich aber später noch mal aufmachen, wenn wir genau uns gegenseitig vorgestellt haben. Jurek, vielleicht kannst du noch mal für die, die dann auch nicht da waren, einen kleinen eine kleine Brücke schaffen.
Sprecher:in 4: Ja mann ist so besser und ich bin franzos geworden, unsere ist darstellt für projekte entwicklung, raum. Ich komme in darmstadt aus der langen erfahrung als zentraler Akteur und ich war von 2012 bis 2018 in dem verein steht das die glaube ich viel in darmstadt temporäre Rolle gespielt haben, für kultur dankbar gemacht haben und dann selber veranstaltungen haben auch sehr augen heraus und aus dem renommee was wir darüber geschaffen haben hat sich eigentlich eine Ausgründung gebildet als dieses Studio. Das gibt es seit 2018 und zurückkommen das ist praktisch die zweite, die zweite Firma, weil dieses Studio dann noch mal eine andere Weg ist und ich glaube, das ist recht wichtig, weil ich würde gern betonen, dass es nicht mehr in der Funktion des totalen Akteurs des Vereins unterwegs bin, sondern ich versuche eigentlich das was wir damals ein gemacht haben und das, sondern auch im Verein, wo wir gesehen haben, was die, was die Potenzial was auf die Hä? Des erzieht an jetzt gerade hei ist. Oder geht das auch? Also ich versuche das gerade auf die wirtschaftliche Basis zu stellen. mit den führen wir aber auch schon eine Zeit an, und so ist auch hier mit dabei Wir machen eben auf eine interessante Leistung in Geld, Ehrlichkeit und Stadt aus. Wir werden nicht immer mit totalen Akteuren die Stadt auch besitzen. Sie sagen, sie würden Geld oder was machen Entwicklung für sich Einmal was ein Lokal Verein, der eher an die Tankstelle spielen wird, das andere Mal, was die, die mehr laden, nutzen wollte für offene Projekt für die Monat, die zu haben gesagt entwickelt doch mit dem Namen für mich zusammen und Antrag geht mit unserer Mittel Krise setzt sich zusammen mit dem Einen und Spiel im Alter in der Umgebung Welche se Kollege, welche Interessen geht also ich gut mit machen er Konzern Krieg Kompetenzen schon ein Versuchen, das zu machen, als irgendwie auch gut hin kommen kann, was sehr gut ist und dann meistens eigentlich außer also erst werfen wir erst mal solche Infrastruktur, haben wir nicht von aus aus studiert, in da in und wir können Verantwortung für den von diesen Augen übernehmen, wir können natürlich im Prozesse mit den Leuten das so steuern, das ist etwas so, wo die Spannung von So da liegt eben zu gucken. Hey, was brauch ich auch die Infrastruktur der Programmierung zu tun, das ist nicht vor dem Hintergrund von so einem monistischen Anlass, sondern eben sagt Wir wissen jede Leben oder, wie hier auszusehen Laune jetzt, sondern eher anders so zu sagen wissen nicht, was richtig ist, um das eigentlich immer im Vorfeld mit jeder Küsten schwächen zu sagen was soll ich machen, was auch wieder für das ist der Raum Entwicklung, was wir dann noch dazu machen, die besser als zu tun, weil wir eben auch sagen Wir möchten uns einen Projekten auf der Stadt annähern und in viertel Nähe rausfinden, was so wichtig ist, auch um vielleicht wieder was zu können in Städten statt städtebaulich entwickeln zu können, versuchen wir, eine Küster Perspektive einzuladen, die den Stadtraum aus diesen wegräumen, die wir geschaffen haben, raus! Und sie machen einen Rekord an Jury und da sind wir eigentlich sehr behandelt. Der auf der sehr klar eigentlich was ist diese diese ob auch so aus, dass sie sagen, es ist eine Stelle, nicht die tiefe Haltung des Amtes zu setzen. Und der Amal muss ist für sie, jeder ist ist natürlich der bis in und so haben wir jetzt insgesamt schon viele günstige Greisen, die auch ganz Unterschiede haben bei stadt unterwegs waren und dann ihre Ergebnisse die sind echt gut,
Sprecher:in 1: ich finde das ganz spannend was du sagst, weil man ja eben also mir geht es auch oft so oder ging es viele Jahre so, dass ich immer gleich denke oh je in dem Moment, wo es ein Open Call ist oder man selbst schon was im Kopf hat Ab dem Moment kippt das mit dem Dienstleister in ein Verhältnis. Aber ich bin mir mittlerweile auch dank der vielen Diskussionen mit dem Kit in den letzten Monaten nicht mehr ganz sicher, ob es dann nicht darum geht, die richtige Person zu finden, weil in dem Moment, wo ich eine autonome Idee einlade, kann ich dir ja gar nicht mehr so viel. Also wenn sie sich angesprochen fühlt durch meinen Open Call, dann wird das ja vielleicht geschützt, eine künstlerische Interaktion also in dem Moment, wo sich dann Leute verbiegen und denken jetzt bräuchte ich das Passwort und jetzt muss ich mich so und ein anderes Material für die Kunst nutzen als sonst. Dann kippt s. Aber ist es nicht doch auch etwas, was möglich ist?
Sprecher:in 4: Ich finde man merkt es auch er wird auch zurücktreten. Echt, aber mal kurz also mir war noch mal ganz kurz zu machen wir, es war die beste Antwort gewesen als Spiel. Letzin Eigentlich aber hatte Haupt der Projektleitung und der österreichischen Leitung von Anbieter und solche Form ist größer, aus oder aus dadurch, dass ich auseinanderfahren Fotografie und 11 Jahre alt komme, versuchen wir eigentlich auch diese Geschäft mit jeden neue an die zu mal hier so genau also wir sitzen hier irgendwie ja wie in so einer Doppelrolle und ich bin jetzt eigentlich eher so ad on sozusagen und habe das Amt für künstlerische Vermessung eigentlich wirklich eher auf so einer praktischen Ebene unterstützt Und wir haben oder ich habe den Call betreut und die Öffentlichkeitsarbeit und die Jurysitzung organisiert und die Künstlerin betreut dann am Ende und das ist ganz interessant, wenn man so einen Call ausschreibt für wen schreibt man den aus? Und wir haben ihn dann so formuliert, dass wir uns selbst auch darauf bewerben könnten zum Beispiel, und ich bin explizit keine Künstlerin, sondern ich bin Gestalterin, und ich fand aber die das, was wir suchen würde auch auf mich passen, sozusagen oder auch viele meiner gestaltenden Kollegin sozusagen und genau da schwimmt die Grenze. So ein bisschen sage ich mal, das war auf jeden fall so eine wichtige, also erkenntnis bei diesem Prozess mal einen call auszuschreiben was muss da rein? Und wir haben dann sehr diverse sachen bekommen also es waren auch produkt designerinnen dabei, die aber es waren auch künstlerinnen dabei, also sogar internationale Einreichungen hatten wir ja ich ich weiß jetzt nicht genau ek worauf du abgezielt hast bei dem verbiegen, das konnte ich jetzt nicht so rauslesen in den Bewerbungen also wenn jetzt Produkte seiner so soziale partizipative Projekte angeht liest sich das ein bisschen anders als wenn wenn das eine Person macht, die Kunst im Sozialen studiert hat zum Beispiel. Also da hätte ich jetzt gelesen
Sprecher:in 3: ja
Sprecher:in 4: jetzt noch hier die Leute sich mit ihm auseinandersetzen oder man immer einen Asus haben und versuchen so in so ein ganz schön zu vielleicht mal ganz kurz an, aber später wahrscheinlich auch mehr aber es gibt auch in der Jury immer wieder die Frage geht man eher freiere Positionen aus oder wählt man sehr Tiative um aus? Und das ist ein total spannender Prozess, weil manchmal kommen sehr freie Arbeiten, die trotzdem total Großen eigentlich Mehrwert für für die Vermessung bieten und da gibt es natürlich auch immer der Künstler, die eher aus der Kunst der Mitin kommen und die dann halt sehr partizipativ arbeiten, und das ist auch immer wieder so ein so ein so ein aus Alter. Aber man merkt auch, dass es gibt, die eigentlich auch versuchen, so rollen zu, das heißt aber alles im Halbfeld des ab. Das ist Wir versuchen damit eben langfristig eigentlich ein Statement zu setzen, dass eben in Schatten und eben auch in Orten abbeten, wo es eben um Stadtraum geht, dass es noch mehr Wissen oder auch mehr Wissense gibt, die man abfragen kann, die nicht unbedingt quantitativ zu bemessen sind, sondern eventuell emotional subjektiv, wie man Kunde über einen künstlerischen Blick und das funktioniert dann sehr stark, dass der Künstler auch in den Austausch tritt mit der lokalen Bevölkerung und dass das Werk des Künstlers oder der Künstlerin dort hängen. Aber man hat auch einen großen Auseinandersetzung. Prozess von den Menschen mit den Kunstwerken, Der Blick von außen auf Jede Viertel also ist eigentlich dieser Prozess ist dann praktisch nicht die Spitze des Eisbergs. Und er ist die Spitze des Eisberg Bereichs hinter diesem Prozess, den man gar nicht so richtig viol und ich glaube, in dem Sinne ist dieses Amt und auch der Ort, an dem das Amt ist, auch total wichtig, weil der Künstler ist ja wirklich in seiner Amtsstube und die ganze Woche anzutreffen also das sind alles so Bausteine, die da ineinandergreifen.
Sprecher:in 1: Ja, das ist einfach eine Riesen Frage. Dieses Thema, auch der Partizipation, steht auch nachher noch mal ein Detail auf auf meiner to do Liste oder Gesprächs liste, weil das ja auch sehr oft gesagt wird Wenn du nicht Partizipation reinschreibt irgendwo in Anträge und sonst was, dann sind die Chancen noch schlechter. Gleichzeitig man da auch viele Künstlerinnen, die sich selbst als Autonome oder eine Aktivierung, wie jetzt die Documenta darüber berichten würde, und trotzdem der eigenen Position, sich da nicht irgendwie aufzulösen in einer Nicht Expertin Masse, wenn man es jetzt böse sagen wollen würde. Also, das hatten wir hier definitiv auch mit der Fragestellung Kunst Wissenschaft Wir wollen einerseits ein Wissen vermitteln, gleichzeitig haben wir jetzt aber nicht die Künstler eingeladen, um das Wissen der Technologie zu zu illustrieren. Also wie das sind so ganz feine Wege, finde ich, die ich auch hoch spannend finde und Martin, du hast schon so mein Kopf genickt. Ich frag mal wie gestaltet sich das in Stuttgart oder was gestaltet Stuttgart und die Stadt Lücken und was ist da deine Position in dem ganzen?
Sprecher:in 5: Also da ich jetzt wirklich für den repräsentativen Verein hier bin, will ich jetzt gar nicht jetzt über mich selbst sprechen, sondern wirklich nur über die Vereinstätigkeit Uns ist sehr schwierig, in so einem großen Gebilde klar zu machen was, was mache ich da jetzt eigentlich, weil klar, man gestaltet mit. In meinem Fall ist es so Ich habe viel dokumentiert, ich bin videographie und habe daher das ganze Geschehen auch viel mit dokumentiert, aber generell ist es so, dass wir ein Verein sind, und ich möchte das schaffen und die Struktur, glaube ich, kurz anreisen damit, weil, weil es auch schon am Anfang direkt nachfragen gab. Also generell ist Stadt, der jetzt nicht dezidiert aus Künstlerinnen Künstlern besteht also es es sind mehrere Disziplinen vertreten, also eigentlich schon Architektur, Stadtplanung, dann sind Grafikdesignerin, Grafikdesigner, Künstlerin, Künstler. Ich selbst bin Geograf, Stadt, Geograf, Sozialgeografen, und so gibt es eine gewisse Gemengelage, und dadurch, so werden die Projekte gestaltet. Es hat eben angefangen, als eine Masterarbeit von Sebastian Klawitter und Hanna Nolle. Das sind beide Architektur, und sie wollten keine keinen Entwurf machen, keinen typischen, sondern eine Systemarchitektur, und in dem Fall haben sie den Verein gegründet. Dann wurde ein Kiosk gebaut. An der Brücke am österreichischen Platz in Stuttgart ist die Besonderheit, dass es einige Plätze gibt, die eigentlich gar keine Plätze sind. Es gibt den Charlotten Platz zum Beispiel, es gibt einen österreichischen Platz, aber was wir da finden, sind keine Plätze, wo Leute zusammenkommen können, sondern Kreuzungen und Kreisverkehre und da gibt es keine Aufenthaltsqualität oder ähnliches. Und für Stadt Lücken war dann eben die Frage zentral Wo ist eigentlich dieser österreichische Platz? Da hat man eben an diesem österreichischen Platz einen Kiosk aufgebaut, und es ist auch ein sehr krasser Brennpunkt. Das bedeutet Da kommt alles zusammen, da kommen zwei Bezirke zusammen, da kommt da fungiert nicht nur die Stadt, sondern auch der Bund, weil es direkt an der Bundesstraße ist. Es kommt sehr viel bürokratisches und Stadtgesellschaft zusammen, also es zugleich ist auch die, die die substituierten Szene ist dort, dann gibt es eine Kirche, die Stadt gespielt wird, es kommt da ganz viel einfach zusammen. Und das war so der Initiator, und dann wurde das ganze Projekt ausgebaut. Das bedeutet, es hat eine gewisse Relevanz und eine Aufmerksamkeit bekommen und daraufhin hat die Stadt 80.000 € locker gemacht. Der Parkplatz, das war früher ein Parkplatz, dieser Platz unter der Paulin Brücke, der wurde gesperrt und es war dann wirklich möglich, den Platz als Platz zu nutzen, nicht nur als Parkplatz danach, also in dem Zuge wurde das Experimentierfeld österreicher platz entwickelt, es lief von Anfang 2018 bis Ende 2019. Das Ziel war hierbei, dass in diesem Experimentierfeld wurde dieser Platz sozusagen als Infrastruktur den Bürgerinnen und Bürgern sozusagen dargeboten und die Menschen könnten konnten sich dann überlegen, was denn da was sie denn da machen konnten, und das war dann ganz unterschiedlich Es gab dann irgendwelche Yoga Gruppen. Also, das ist so im ganz kleinen teiligen Bereich, Dann gab es auch, da gab es eine Kinder mit Hüpfburgen, dann hat sich da ein neuer Verein gegründet, die haben da einen Boder Block hingebaut, dann gabs das Sommerkino und auch ganz banale Partys auch einfach, Dann gab es aber auch eine Hütte, wo Kaffee verkauft wurde, auf Spendenbasis also, Es wurde auf dem Platz einen wirklichen Platz der Aufenthaltsqualität hatte, wo wirklich schöne Sachen dann passiert sind und wo es den Bürgerinnen und Bürger bei uns gemeldet haben, dass sie Lust hätten, das jetzt da zu veranstalten und wir haben den Raum gegeben haben die man und Willen power sozusagen standen den Leuten beiseite, haben für die für die Infrastruktur gesorgt, für Strom und Wasser gesorgt und dann haben die Leute das gemacht und mussten halt selbst dafür sorgen, dass die Leute um zehn wieder auf dem Platz unten waren, sonst kamen in das Ordnungsamt und so weiter. Das kennt wahrscheinlich jeder von euch und genau das lief dann 2019 aus und ich würde es ganz gerne mal kurz weiter erklären, Da das relativ wichtig ist, glaube ich, für diese ganze ist für mich auch ist auch besonders sozusagen für den Verein zu sprechen. Weil findet sich auch in einer sehr starken Umstrukturierung, gerade also in der internen Umstrukturierung. Das hat, glaube ich, auch damit was zu tun, da ist der Platz irgendwann nicht mehr da war sozusagen, also, es musste diesen Punkt geben, wo jeder drüber diskutiert hat, der alle irgendwie angezogen hat und man es getroffen hat, hatten wir über 30 Mitglieder plus Helferinnen, Helfer, die einfach Lust hatten, sich zu engagieren, und der Platz war irgendwann weg, und dann war auch nicht wirklich mehr ein Ort da, und dann ging es sozusagen auch mit Corona los, wie es das dann langsam ausdifferenziert hat. Dann gab es dann nach der Laufzeit von der Stadt das Versprechen von 1,3 Millionen Euro, dass da eine permanente Planung sozusagen für den Platz angedacht wurde. Das die haben dann aber ganz schön wieder zurückgerudert, weil die Wirtschaftsförderung nicht mit der Stadt vernünftig gesprochen hat, und dann hat man so ein bisschen an vorbei gesprochen, ging viel Zeit und Arbeit ins Land, ohne dass was passiert ist. Genau und parallel gingen dann auch andere Projekte voran. Ich möchte es gerade noch mal kurz betonen, weil dann gab es die Ausstellung Amt für öffentlichen Raum, das war eine Waise, war auch die längste Ausstellung der Weißen auf Galerie überhaupt als wie ein Block Down war. Das war eine Ausstellung gegen über ein Jahr oder so und genau, man hat es langsam ausdifferenziert die einen wollten professionalisieren, konnten es dann doch nicht, dann kam die Vereinsstruktur in Weg, dann durften wir es zum Teil nicht professionalisieren. da wusste man nicht, wohin mit den Geldern und da waren ganz viele Fragenzeichen so im Raum und parallel haben es dann noch weitere Projekte dann draus ergeben. Da gibt es die Neckar Insel läuft eigentlich nach unterschiedlichen Maßstäben, der österreichische Platz hat mittlerweile eine eigene Projektgruppe draus rauskristallisiert und wird wahrscheinlich auch ein eigener Verein das Ganze machen, deswegen kann ich dazu wirklich nicht so viel sagen, weil ich einfach nicht drin bin, muss ich ganz ehrlich zugeben. Und zeitgleich haben es dann auch kleine Projekte ergeben, auch weiter in den in die Außenbezirke haben da eine Skate Session gemacht. Mit Kids, die eben nicht so viel Zugang zu monetären Mitteln hatten, haben wir eine Kooperation gemacht mit dem Stu Park den hiesigen Skatepark in in in Stuttgart haben, da haben dann Skate Kurse umsonst angeboten für Kinder auf einem riesengroßen Beton, der einfach vor sich hinsteht und so weiter. Aber ganz zentral, egal was jetzt irgendwie was wir jetzt machen, also was wir jetzt machen und was nicht. Es ist relativ schwierig, das Ganze zusammenzuhalten, Wenn es keinen Ort gibt, wo der ganze Verein wieder zusammenkommt, da gibt es dann hier ein kleines Grüppchen. Die machen dann so ein Skate zeich. Da gibt es da ein kleines Gripen die Macht dann fangen dann an Dokumentationen zu zu zu produzieren und da gibt es aber diesen einen kassenwart der dann die Gelder hin und her schieben muss, der das dann vielleicht doch nicht mehr einsieht, weil er überhaupt gar nicht mehr diesen emotionalen Bezug hat zu den ganzen projekten die da parallel laufen, also diese diese vereinsstruktur würde ich das sagen, also die Funktion irgendwann nicht mehr und jetzt sind wir eben gerade viel in der in der Neuausrichtung überlegen. Was tun wir jetzt eigentlich? Wir wollen den Verein neu ausrichten. Wir sind dabei, auch Begriffe neu zu denken, also öffentlicher Raum ist ja auch ein Label, wird überall verwendet. Aber was ist eigentlich der öffentliche Raum? Also wenn wir irgendwie divers denken wollen, dann dürfen wir, glaube ich, nicht an diesen einen öffentlichen Raum denken müssen, glaube ich mal anfangen, an öffentliche Räume zu denken, damit das Feld wirklich vernünftig bearbeitet werden kann, und ich glaube, es geht generell gerade vielen, so auch gestalterischen, also gestalterisch arbeitenden, künstlerisch arbeitenden Menschen, habe ich auch gerade eben ein ganz gutes Zitat im Radio gehört, da hat eine Schriftstellerin drüber gesprochen. über über ihre Schreibblockade zu dem Aufkommen der der spürbaren Ausläufer des Anthropos. Die beginnen jetzt langsam das vorhin gesagt Staub plötzlich, dann ist alles nass etc. Dann plötzlich haben wir eine Pandemie und plötzlich hier wieder ein Krieg und da brennt die halbe Welt ab und so weiter. Und momentan also die Theorie ist, dass sich gestaltende und künstlerisch Arbeitende untereinander neu ausrichten werden, im neuen Sinn in ihrem Gestalten finden müssen Begriffe neu denken müssen, um wirklich auch wieder anknüpfen zu können, was Neues, was wirklich auch so für, für den Schaffensprozess Sinn macht zu denken. Und ich glaube, in der Phase befindet sich gerade so der noch bestehende Verein, sozusagen, um das jetzt abzurunden
Sprecher:in 1: Nee, du hast eine Super Brücke geschlagen. Auch zu dem Thema Herausforderung wäre meine nächste Frage gewesen Also wo liegen die, weil ich das selbst zum einen oder wir auch durch Anstoß kenne, übrigens toll, dass ihr auch durch den Regen gefahren seid, und ihr mischt euch auch jederzeit ein und gebt ein aktuelles Bild auf Anstoß jederzeit einmischen, wenn wenn ihr wollt oder euch danach ist, Aber diese Frage nach dem temporären also das ist irgendwie auch was, was ja wir bei Anstoß lange hatten, wo man sich erst mal eine Sicherheit erkämpft, in dem sinne, dass man sagt wir brauchen auf space einen festen ort zum arbeiten, den hat man dann irgendwann dann hat man schon mal eine Sammelstelle, dann geht es aber darum wie finanziert man eigentlich diese Sammelstelle? Weil eigentlich kommt ja kein geld rein, weil eigentlich will man es ja bürgerinnen nah machen niedrigschwellig, offen, ohne eintritt dann ist man schon fast in der selbstverwaltungs schleife gefangen, weil man sich dauernd erstens selbst jobs machen muss und jobs für den ort, den man belebt schaffen müsste. Also dieses thema betreuer, kassenwart und so weiter. Ist ja ein riesending diese internen strukturen. Wie brennt man da niemanden aus? Oder wie läuft man auch nicht gefahr, dass am ende alle weg sind und man zum 10 mal den neuesten dem neuen kassenwart jetzt seinen job erklärt? Also da geht ja auch immer know how flöten, gleichzeitig hat dieses temporäre arbeit natürlich einen starken wert, weil man immer wieder vielleicht aktueller Zeit bezogener arbeiten kann, weil eben die fragen jeweils immer neu diskutiert werden gleichzeitig, so höre ich ja auch raus, zum Beispiel beim österreichischen Platz einerseits für die interne Gruppe resultieren daraus wahrscheinlich wunderbare Nebenprojekte, neue kleine Satelliten. Andererseits für die große Vision, einen Platz in einer Stadt zu verändern klingt ja nicht so, als wär dann leider nicht so viel übrig jetzt in Stuttgart. Oder wie siehst du das, was ist da? Wie sieht der Platz jetzt aus?
Sprecher:in 5: Also die Frage kam auch vorher noch mal, ob es einen Platz es noch gibt. Den Platz gibt es noch und da stehen immer noch keine Autos drauf und momentan gibt es einen sogenannten Kringel das ist hin, also vorne direkt an der Tübinger Straße ist der ist sozusagen dieser Parkplatz unter der Paulin brücke, der auch bespielt wurde, da wird nicht mehr bespielt, aber die der Verein um den Bolder block haben es im Boder Block in den sogenannten Kringel hinten reingestellt, also in diesen Kreisverkehr und da ist es nicht frei zugänglich, das muss man auf und abschließen, aber zumindest hat dieser Verein jetzt einen Ort, wo sie einen Boiler Block hinstellen können, wo sie weiter operieren können als Verein, das ist halt was Gutes. Also, das ist so eine permanent Lösung, die es ergeben hat. Dann gibt es das Miet Mobil im Zuge dieser dieser hat sie haben sie auch die Konflikte geöffnet zu der substituierten gruppe die immer gegenüber saß? Die fanden es aber auch unheimlich gut mit uns zu interagieren, auch bei uns auf dem platz zu sitzen und mitzumachen und zuzuschauen und da wären Sozialarbeiter dann auch an bord hatten oder immer noch haben gab es dann auch sehr gute kooperation und jetzt ist es mittlerweile so, dass da das da auch eine struktur gibt, um also eine regelmäßige struktur, wo die Substituierten anlaufpunkte haben und nach deren Ecke dann verschönert wurde und so was also das sind auch jetzt räumlich kleine satelliten. Aber was jetzt auf dem platz passieren soll, das ist total unklar weil auch es sollte auch kurz eine interims dahin kommen, aber jetzt irgendwie doch nicht und man weiß gerade einfach nicht was der plan da ist und es ist auch nicht mehr also es kann auch nicht mehr sein, dass es dass vereine tragen können. Da muss man wirklich mal das wäre
Sprecher:in 1: jetzt die nächste oder meine naive frage auch riana vielleicht weil du am ehesten drinsteckst oder auch Herr tems wie also man müsste Doch Jetzt denken okay, das hat, da hat sich eine Initiative bewiesen, sage ich mal einer Stadt gegenüber. Also es war besucht, es kamen akteurinnen zusammen. Eine Gesellschaft hat sich man hat eine Art poli geschaffen im besten Fall also es gab irgendwie einen austausch der verschiedenen bereiche. Hat noch was aktiviert wie woran glaubst du, hakt es dann, dass man so was nicht verstetigen kann im sinne einer mensch? Dafür muss ja ganz klar wir haben es ja vorgelebt bekommen, da muss jetzt ein budget her, wo auch immer weiß ich nicht ein stadtplanungsamt irgendwo anklopfen könnte oder so da da muss jetzt sofort geld her, damit uns das nicht wieder flöten geht. Ökonomisch wäre es ja eigentlich auch richtig darauf noch mehr aufzubauen oder wie ist da deine beobachtung?
Sprecher:in 3: Also ich kenne jetzt nicht die geschichte vom österreichischen platz und wie das projekt aufgezogen wurde und warum die stadt jetzt genau diesen platz gefördert hat, weil die muss ja auch intentionen gehabt haben und dann weiß ich auch nicht warum es dann nicht fortgesetzt wurde kann ich nicht sagen. Also ich denke mal am erfolgsversprechenden sind solche temporäre eine verstetigung von temporären umgestaltungen, wenn dafür schon lokalitäten da sind die auch in in in der gesamtstrategie der Stadt schon dass es dann eine bestimmte Zielvorstellungen für gibt, wie zum Beispiel diese beiden Reallabore, die wir durchführen. Die haben wir ja nicht einfach so ausgewählt, sondern wir haben natürlich geguckt Wo sind große Potenziale in der Innenstadt, wo wird demnächst was passieren, zum Beispiel in der Karlstrasse Da wird voraussichtlich noch mal die Haltestelle vom Europaplatz um die Ecke verlegt und solche Dinge werden noch mal die Verkehrs ganz neu ordnen und da ist einfach was im Fluss. Da gibt es einen politischen Willen, tatsächlich in Zukunft auch Geld reinzustecken und jetzt, im Fall vom Passage, war das wirklich ein Glück mit dem Reallabor, weil Die Stadt hat schon seit vielen Jahrzehnten versucht, diesen Platz Auto freizukriegen und es ist aber immer gescheitert an dem Widerstand der Anleger, die darauf bestanden haben, dass sie weiterhin Stellplätze vor ihren Geschäften haben. Und dieses Reallabor hat jetzt zum ersten Mal erwirkt, dass sogar die Gegner tatsächlich auch gemerkt haben, dass es gar nicht so schlimm ist. Der Effekt dieser Reallabore für ihr Geschäft oder dass das einfach auch einen Mehrwert bietet für die Aufenthaltsqualität und damit auch also für die Gemeinschaft, für die Gemeinschaft, aber auch für die Kundschaft. Und als wir gesagt haben, so das Real Labor ist jetzt vorbei. Wie versprochen wird jetzt alles in den Ursprungszustand wieder versetzt, war das Geschrei groß, weil alle wollten, dass das sofort verstetigt wird und das konnten wir natürlich nicht machen. Verkehrsver ist zeitlich begrenzt und jetzt wird es aber nach der Evaluation also es wird alles wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, mit Zählungen, Aufenthalts, Erhebungen und so weiter. Und Anlieger Befragungen wird es in ein Projekt überführt für eine Verstetigung. Und da hängt es natürlich immer zusammen mit wie viel Geld steht zur Verfügung, was kann man dann tatsächlich umsetzen, in welchem Umfang? Aber gerade im Passage war das Potenzial so groß, weil auch dort gibt es zwei große kulturelle Player, die Kinemathek und auch der Jazzclub, der da einzieht. Und da gibt es eben einfach auch die Möglichkeit, Stadtkultur hier sichtbar zu machen, an diesem Ort und zum Beispiel eine Fläche zu reservieren mit einer Bühne, um zu sagen der steht auch den kulturellen Initiativen hier zur Verfügung. Das ist vielleicht an anderer Stelle nicht so möglich, wo der wirtschaftliche Druck durch die Gewerbetreibenden viel größer ist.
Sprecher:in 1: Aber das klingt ja schon mal gut, also wenn, wenn das so erkannt wird und auch verstetigt werden kann, Man merkt natürlich so wie du sagst auch im eben einen Wahnsinnigen oder eine Macht haben natürlich dann auch private Eigentümer dieser Immobilien ansässige Gewerbetreibende. Und würdest du sagen da also könntest du beschreiben, wenn man nicht drin steckt? Wer da mehr Möglichkeit hat also Gestaltungsspielraum würdest du am Ende sagen Weil die Stadt zum Beispiel zu wenige Flächen selbst besitzt, hat sie auch ein niedrigeres Bestimmungsrecht oder eine Möglichkeit zu agieren,
Sprecher:in 3: also die öffentlichen Räume gehören ja Gott sei Dank in Karlsruhe der Stadt,
Sprecher:in 1: aber wenn die so sagen können wir wollen das nicht und das so ein Kampf ist, haben sie ja eine
Sprecher:in 3: Macht, ja das das ist aber das hängt eher mit der mit der Politik zu tun und auch, inwieweit bestimmte Interessensgruppen politische Macht haben, einfach. Und das ändert sich natürlich auch, je nach Zusammensetzung des Gemeinderats immer mal wieder. Ein bisschen verschiebt sich das vielleicht aber auch. Ich glaube, jetzt ist einfach eine gute Zeit für verschiedene Projekte, die mit Klimaanpassung zu tun haben. Natürlich ist es allen klar geworden, dass wir was tun müssen, und es gibt auch einen gewissen wirtschaftlichen Druck in der Innenstadt, weil es ganz viel Leerstand gibt. Mittlerweile nicht erst Seit Corona bahnt sich das an. Schon, sondern auch durch die Digitalisierung durch Online Shopping haben jetzt auch ist es so ein bisschen im Mainstream angekommen, dass die Stadt multifunktional werden muss und nicht nur mehr nur zum, also die Innenstadt nicht mehr nur zum Shoppen da sein kann. Und es ist jetzt ein bisschen so Man muss jetzt ein bisschen aufpassen, dass man nicht den gleichen Fehler wieder mit der Gastronomie macht, dass man sagt Ok, jetzt wird alles Gastro, das kann es natürlich auch nicht sein. Genau und deswegen wollen wir mit dem Reallabor auch zeigen, was noch so geht. Und tatsächlich haben wir viele Initiativen, die sich beworben haben. Das sind vielleicht nicht die subkulturellen Initiativen oder Künstlerinnen und Künstler, die ja ich, ich will das gar nicht so klassifizieren. Aber es sind viele zivilgesellschaftliche Initiativen auch, die sich da einbringen. Wir hatten im Passage ein tolles Theaterstück vom Volkstheater Kiep, Karlsruhe, Boring, die haben unser kleines Ladenlokal als Garderobe und Umkleide auch mitgenutzt, dass wir hatten, wir hatten so ein reallabor Büro, das offen war für Gespräche, und die haben mehrere Vorstellungen immer auf dem Platz gestartet und sind dann in so einem Performance Parkour durch die Innenstadt gelaufen, was ich sehr passend fand für dieses Projekt, auch weil das war vielleicht so die einzige künstlerische Position, die sich wirklich explizit mit dem Ort oder mit der Innenstadt auseinandergesetzt hat und nicht eben nur nur in Anführungszeichen ist ja auch viel wert eine künstlerische künstlerische Position ausstellt, die jetzt nicht orts bezogen ist.
Sprecher:in 1: Christian, du hattest eine Frage, wir wir haben leider keine, du kannst gerne, wenn das Kabel reich
Sprecher:in 4: Deutschland, wo halt meine Frage beantwortet, also die eine ist nach der Erfahrung, dass die Förderung von Aktionen im Januar aussieht, und das ist auch an der allgemeinen Annahmen, auf der an, was die Qualen angeht haben, ob da jetzt eigentlich inzwischen eine Art Umdenken in der Verwaltung stattgefunden hat, das ist eigentlich auch eine, auch die Eröffnungsfrage für heute, was welche Rolle, die das Eis war von stattfindet, also da ist ja zumindest ein kleiner kleines Projekt mit 500 €. Ist ja schon mal sag mal Anfang aber gerade gesagt, dass eine Aktion nicht wirklich, auch Parti vielleicht du mit dem Ort in der Stadtgesellschaft beschäftigen wird. Also ich bin auch das war als mit und die hat diese Erfahrung im Durchführen von kleineren und auf der Planung größeren ins Weiß eben was Paris auch wenn das Kind ist, es ist mal kurz, ein paar Stunden eine Aktion auf die Beine gestellt, das ist ziemlich schnell, aber es ist halt wirklich länger. Um diese mit einem Ort, dann auch mit der Stadtgesellschaft zu beschäftigen, wird auch Akzeptanz für den Ort, der stellt, ist einfach noch ein größerer an Aufwand durch, und man hat deshalb, glaube ich, ein gutes Gespräch oder oder halt da. Was gehört zum Beispiel das Projekt haben für drei Monate bei sogen die 80.000 waren und man sollte eigentlich auch lieber mit relativ 1000 € arbeiten, das sind wirklich die Positionen, die möglichst tief in eine Stadt da hineingehen oder wirklich eine diese Akzeptanz und die Person der einzige im Osten hergestellt wird. Das ist so ein bisschen die Frage, ob so was auch in Zukunft vielleicht ein bisschen mehr gefördert werden kann. In Städten also, dass es auch wirklich explizit nach Positionen gesucht werden kann, wo man dann wirklich Künstlerinnen einlädt, die sich wirklich richtig tief mit von einem Ort fassen können und Experten so einlädt, heißt es einfach nur in Anzeichen 100 € für eine Schwarz natürlich auch diese Wichtigkeit hat aber man da einfach mehr Geld oder auch Vertrauen,
Sprecher:in 6: sozusagen die ja danke für die Frage sind Zahlen. Als Klaus Tems, Leiter des Kulturbüros im Kulturamt und seit vielen, vielen Jahren auch mit Kunst im öffentlichen Raum befasst, sind Zahlen genannt worden. Die 500 € für die für die einmalige Bespielung auf der Bühne das ist wahrlich nicht viel. Das sind 1,2 Millionen oder so charlotten oder ein österreichischer Platz okay, gute sorry, aber gut im kleineren Bereich ist es, wenn man von diesen 500 € spricht, die Nasen Wassser sind. Das ist nicht das Thema, ich denke auch im Zusammenhang mit mit Reallabor, da geht es darum, eine nachhaltige Veränderung zu schaffen und damit mit diesen da sind dieses ganz schöne Interventionen, die darauf aufmerksam machen, dass hier ein Veränderung Potenzial ist Die eigentliche Veränderung ist dann letztlich mit ganz anderen Mitteln auch verbunden und dafür braucht man die Politik, das ist keine Frage des Umdenkens der Verwaltung, da braucht man die Fraktionen, die dann letztlich die Anträge auch für den Haushalt stellen und da hat sich die Verwaltung, denke ich inzwischen auch in einer Weise auch, also ist schon auch dabei umzudenken. Auch in dem Miteinander der verschiedenen ämter also stadtplanungsamt, da ganz stark als Vorreiter amt für stadtentwicklung mit kultur haben auch mit dabei, was so interventionen auch in den stadtteilen anbelangt aber das muss letztlich dann von der von der politik mitgetragen werden und die müssen die gelder in den haushalt einstellen und die Haushaltssituation ist leider im augenblick eine extrem schlechte und von daher ja ich hoffe, dass dass solche Projekte wirklich auch sie haben eben davon erzählt, dass die Anwohner sich da haben überzeugen lassen, dass reallabor die Erfahrungen mit dem Reallabor doch sehr positiv sind und sich auf eine Schließung wie auch immer des Passage einlassen können das sind Erfahrungen der Anwohner, die dann auch in die Fraktionen wieder spielen und hoffentlich dann sich irgendwann auch mal in entsprechenden Positionen im Haushalt wiederfinden
Sprecher:in 1: ich ich finde das ganz bitte
Sprecher:in 4: reinquetschen, weil die Frage ist was soll sich, versteht ich? Wir sprechen über bestätigen, aber wir haben verschiedene Projekte, sind sich einerseits die Testphase, wo verschiedene Akteure über ein Tanz im Raum reingeholt werden, um in alternativ zu werden. Soll sich so was bestätigen oder soll daraus eine langfristige Nutzung von Betreiber entstehen? Da hängen ja auch Fragen der Pacht, des Eigentums, der Überlastungen und der Versicherung einfach mit an. Insofern verstehe ich das. Verstehe ja aus diesem Testlauf, wenn man eben über zur verfügung von infrastruktur das ist ja jetzt auch noch so eine also wer verwaltet diese bühnen? Also wer ist dann für die 500 € alles drin? Also ich muss als mister kommen, man kriegt die gage und kann kann loslegen oder muss ich noch alles machen? Also so die frage die frage ist was passiert aus diesem testbetrieb und was soll sich verstetigen? Ist das gewesen? Er hat ja die 80.000 ist das nicht verstanden wie diese die genau verschiedene nationen stattfinden kann ist wie gesagt, nur die nur die dieser
Sprecher:in 5: genau ja ja ja
Sprecher:in 4: und die 1,20 millionen wären eigentlich für eine weitere perspektive
Sprecher:in 5: ne also da gab es auch unterschiedliche akteurinnen und akteure, die dann die wir mit ins boot geholt haben und es war nämlich auch so ein ganz langes hinhalten, weil das geld eben schon es sollte das geld sollte fließen sozusagen und und wir haben dann schon mit sehr vielen Akteuren akteuren gesprochen die es da niederlassen sollten sprich da gibt es da gibt es vor allen Dingen die heißen contain in stuttgart und die sind ganz gut in so einer Container infrastruktur aufzubauen und die hätten da ihre die hätten da eben eine Sekt aufgebaut, dann hätte es unterschiedliche Nutzungsarten von sozialer Sozialarbeiterinnen und Arbeitern gegeben. Es gab auch Divisionen. Es gibt es gibt ja diesen, also ich bin ich bin in diesem Planungsbereich nicht hundertprozentig drin. Es gab am Schluss diese Vision des österreichischen Platzes und da ist immer mal aufgefasst, was da alles für Nutzungen hätten reinkommen können. Ich
Sprecher:in 1: glaube ja, ich glaube auch viel mehr, als dass es um das konkrete Produkt geht Was verstetigt werden sollte, ist eher eine Budgetfrage, auch also wie wie sehr, wie kontinuierlich wird Experiment im Stadtraum budgetiert, mitgedacht Jahr für Jahr. Wenn man da eine Bedeutung sieht. Also ich meine jetzt gar nicht, ob da am Ende der Kiosk oder hier die Wurstbude stehen bleibt am Hafen, sondern auch da wirklich die wieso wird dann nicht erkannt. Okay, wir haben es jetzt schon 4567 mal gesehen es gibt Großprojekte, dann brauchen wir ja anscheinend dieses Budget und ich weiß natürlich die Kassen sind leer, aber ich hab es zumindest aus meiner Erfahrung her noch nie anders gehört. Also die kassen sind doch immer leer, also ich oder ich wäre da nicht irgendwie dann eher ein umdenken um schichten von geldern oder ich weiß nicht wie sich da auch im bereich kultur aber auch städteplanung die jährlichen budget töpfe, ob die nicht schon seit 25 jahren nun mal gleich ausgeschüttet werden und es gibt halt die player, die institutionen die halt etwas bekommen, was ich denen gar nicht wegnehmen will. Aber ich habe noch nie, ich weiß gar nicht wenn wir jetzt warten auf bessere zeiten, ob wir dann so richtig liegen, weil ich habe noch nie gehört, dass die Zeit für Kultur Gelder gut stehen, das war nur so ein Einwand und ich, wir hatten noch eine Meldung von Andreas Glaube ich
Sprecher:in 4: ja, gibt dir vollkommen recht, wenn wir es seriös betrachten, habe ich noch nie so gute Zeiten gehabt wie die letzten 15 Jahre, wäre mir in Zukunft nicht da, das spielt keine Rolle, wenn nur die Chance für die Staatseinnahmen sind, dann sind die gut gewesen und wir konnten ein Ja, ich sehe es, wir konnten da was hinbekommen, dass wir einen Schulden hatten und ähnliches Das war in den Jahrzehnten vor unmöglich, da mussten wir uns ständig weiter. Ganz im Gegenteil, Wir haben sogar Schulden abgebaut, was jetzt im Prinzip den Staat angeht, also das ist, glaube ich auch die Gewerbeeinnahmen sind bei den Städten nicht die kleinsten gewesen. Also ich glaube, da komme ich hin, wo ich bei ihnen bin. Ist vielleicht bei der Umverteilung, wie es verteilt wird, Da mag es sein, dass eben die Kassen knapp sind, aber den Kommunen ist es in den letzten Jahren eher besser als schlechter gegangen, die haben bloß eben einiges jetzt zu zahlen, was auf sie zukommt. Aber ich würde gern mal, weil ist ja der WERKstattPALAST, und im WERKstattPALAST versuchen wir, die Brücke zu schlagen zwischen Wissenschaft und Kunst, und ich würde gern mal eben an dieser Stelle noch mal einen Punkt aufmachen, der mir jetzt aufgefallen ist, dass man eine große Gemeinsamkeit haben, die vielleicht gar nicht so bewusst ist, genau wie die Kunst. Schon viel früher müssen wir heute von der Wissenschaft zunehmend uns mit dem Thema Partizipation auseinandersetzen. Da gibt es große Projekte vom BMBF, also vom Forschungsministerium, das heißt, wir müssen sehr viel stärker in unsere Forschung heute die Bevölkerung mit reinnehmen. Das ist für uns ein neues Feld und viele klassische Kolleginnen und Kollegen, die jetzt in diesem Bereich unterwegs sind, fragen sich auch Wie machen wir das? Da ist gerade gleich die Nachfolge Veranstaltung die Diskussion. Da wollen wir gerade drüber reden Wie schaffen wir es, Partizipation in der Wissenschaft reinzubringen? Das heißt, wir brauchen Gestaltungsräume und das Modernste, was es im Moment gibt. Reallabore Es gibt etwa 30 bis 40 verschiedene Definitionen für Reallabore. Da weiß ich ehrlich gesagt im Moment niemand mehr so genau, wenn er einen Begriff verwendet, Das ist ein realer Bonn. Was meine ich in diesem Augenblick mit auch, Aber was den Reallabor fehlt, und da komme ich kurz drauf zurück Die Straßenverkehrsordnung ist natürlich, dass wir in unserem Lande generell, aber auch in Baden Württemberg was uns fehlen, sind experimentier. Wir brauchen einfach mehr Spielräume, wo der Gesetzgeber mal ganz bewusst sagt Unter diesen Bedingungen, die wir jetzt hier schaffen, lassen wir das mal mit dem Geld ein bisschen lockerer angehen Lassen wir das da mal dies oder jenes, denn ich kann nicht auf der einen Seite sagen Jetzt seid mal bitte alle kreativ und lasst euch was einfallen und das nächste Wort ist ein Landesrechnungshof. Dieser Begriff reicht in der Regel aus, jedem Kollegen aus der Verwaltung des Kit den Schauder den Rücken runter laufen zu lassen, weil das natürlich Einschränkungen sind. Das ist ein Widerspruch dieser Widerspruch und da haben wir öfter schon drüber diskutiert schuldige es bin ein bisschen lang dran aber heißt Risiko wir sind einfach nicht risikobereit, wir wollen alles machen und da sind wir letztendlich auch schon bei dem Problem. Ein solches Modellprojekt sieht gut aus, kommt auch in die Zeitung oder wird mal irgendwo anders veröffentlicht. Zentral ist aber die Verantwortung dafür zu übernehmen, das zu verstetigen, also nach dem a tatsächlich auch b zu sagen das ist die Herausforderung und die funktioniert nicht. Die werden wir aber unsere Politik nicht leisten und ich glaube, ein grund oder eine Sache die wir da tun müssen, ist letztendlich und das tun wir zu wenig. Das tut ihr zu wenig. Das tun wir auch vielleicht zu wenig klar herauszuarbeiten was ist der benefit denn nur, wenn wir dem benefit irgendwo zeigen? Und ich meine jetzt nicht unbedingt einen benefit mit geld oder ähnliches, aber auch das ergebnis zu zeigen. Was ist das Ergebnis dieses Tuns? Was erreichen wir damit was verbessern wir damit? Da diskutieren wir, glaube ich, ein bisschen zu wenig. Und wenn dann danach der Evaluation kommt eines Projektes, wo gezeigt wird hey, die sind begeistert oder dies oder jenes dann wird der benefit gezeigt den Benefit auszublenden, so tun, als ob das niemand interessiert. Das ist nirgendwo anders so, jetzt kommen wir zum letzten Satz ist dann eben Wir müssen einfach, denke ich versuchen eben über den Begriff Partizipation eben diese unterschiedlichen Aktivitäten, eure Aktivitäten im Bereich der Kunst, unsere Aktivitäten in der Wissenschaft. Wir haben auch in anderen Bereichen, das ist der gemeinsame Nenner, und wenn wir diesen gemeinsamen Nenner gemeinsam spielen, dann kriegen wir glaube ich, auch ein größeres Moment. Was jetzt in Richtung politische Entscheidungsträger geht, weil die Erfahrung habe ich genau gemacht ganz anderen Zusammenhang die Verwaltung kann nicht viel tun, wenn die Politik nicht an abelt ein Nabel, die Politik habe ich noch niemanden in einer Verwaltung getroffen, der nicht bereit ist, diese neuen Spielräume auch auszunutzen, weil sie wissen ja, dass es nicht gut funktioniert, aber dafür müssen wir eben genau diesen Benefit bei der Partizipation herausarbeiten und das deutlich machen.
Sprecher:in 5: Ich glaube nicht, dass ich glaube, nicht, dass das Benefiz in Form von lachenden Gesichtern und Menschen, die sich freuen auf dem Platz, oder irgendwo, dass die, dass die irgendwelche verwaltungen oder über die politik überzeugen können, weil heutzutage heutzutage läuft viel über eine Bildebene und man hat viele möglichkeiten wirklich zu zeigen die leute finden es gut, aber letztlich also letztlich bringt es keinen mehr. Also man muss trotzdem einen quantitativen mehrwert glaube ich irgendwo rausarbeiten, sonst kommt man da nicht weiter. Also das ist so unsere erfahrung, da kann man noch so viel zeigen und noch so viel benefits zeigen und so weiter und noch so viel partizipation machen. Österreichische platze ein partizipatives projekt in hohem maß das steht überall drin und am schluss steht man dann trotzdem da und die leute stehen vor einem, haben Fragezeichen über den Köpfen.
Sprecher:in 4: Gut, mein Benefit muss nicht dein benefiz sein. Ich glaube darüber muss man auch klar
Sprecher:in 5: kann sein, das ist richtig, aber es ging trotzdem. Ja natürlich, aber die Reihen benefits neben dem monetären unheimlich schwierig, glaube ich, war immer schwierig,
Sprecher:in 1: ich übernehme mal kurz die Moderation. Ich finde das einen sehr interessanten Punkt, auf den ich gerne zurückkommen würde, weil dieses genau da liegt. ja auch ein kampf. Wer welcher benefit auch was haben wir künstlerinnen auf die perspektive sich nicht verkaufen zu wollen? Ja am ende. Vielleicht müssen wir alle lernen, dass es völlig wurscht ist wie der, ob wir die skalierung kurve auch mal schön hochschrauben und uns da irgendwie also das ist eine frage das bin ich meine meinung aber ich wollte erst juri das wort geben und dann oreja und gerne auch jaro ihr hattet euch so der reihe nach gemeldet und das ist auch eine meldung ne okay dann erst mal so weit
Sprecher:in 4: auf die soll sich bestätigen dieser hat zu arbeiten, so experimentelle ergebnisse auch. Also im sinn von, dass das in budgets ankommt, wo man damit auch wirklich was machen kann und zu diesen budgets gehört dann auch die emulation dazu und das ist natürlich so wie wir das machen ganz schwierig also bei uns reicht es halt gerade um das projekt gut zu machen, aber das Projekt danach zu verkaufen und ich glaube mich darauf bei Ihnen tatsächlich zu zeigen, weil ich glaube auch im Benefit, von dem und zwar eine langfristige Wende gibt. Unteren Projekt also, da geht es ja um Residenten Stadtgesellschaft in den Projekten, die wir machen, geht es ja darum muss man eigentlich mit Leuten im drei Monate lang zusammenarbeitet, danach aber ein Netzwerk zurücklässt in der Stadt was weiter wächst und was einen Ort bespielt und es weiter in dem Stadtteil Lokal sehr stark aktiv ist. Und wir glauben da sehr stark an so eine soziale Rendite von diesen Projekten, die sich vielleicht monetär auch gar nicht so stark direkt messen können. Muss ja auch nicht, muss ja nicht, wobei ich glaube ich glaube, in der Schweiz gibt es diese diese Geschichte, wie viel von investierten Franken in die Kultur wieder zurück in die Wirtschaft geht. Also da, da gibt es ja schon Geschichten, die man wissen, die wissenschaftlich machen könnte, aber das sind ja, wenn die Projekte aus der Heim kommen oder aus freien Akteuren, die jetzt nicht institutionell gebunden sind, um das zu machen, wie wir das zum Beispiel machen. Ganz schwierig, weil das ja noch mal fast die gleiche Projekts ist. Das mit zu begleiten, so die ich stimme, den glaube ich zu, dass man das eigentlich zeigen muss, damit sich diese Art zu arbeiten, dass sich realer Würde verstetigen, dass sich solche ja wie bei uns die günstige Verbesserung diese Methode einfach anerkannt wäre. Und wenn man einfach klar wäre über Städte, manchen Entwicklungsprozessen hat man vorher experimentelle Formate, um noch mal Informationen jetzt in meinem Fall für den führenden Bau mit heranzuziehen, um Partizipation voranzutreiben, was aber meine Erfahrung ist gerade wenn ich mir den österreichischen Platz angucke, wenn ich mir angucke wie es in Darmstadt mit der mit der Kulturszene ist, die eben aus so vereinsstrukturen kommt, da wird einfach auch das ehrenamt verbraucht, da gibt es noch die jungen leute die das im ern machen, die machen dann ein schönes projekt. Das ist der wert für die stadt, das ist nämlich dann schon für für die stadt verwertbar, aber das ist nicht nachhaltig, weil dann sind die fertig ist ja in meinem fall genau das gleiche ich komme da raus, diejenigen die frei bitte vielleicht klappts vielleicht ich glaub es nicht was aber jetzt zum beispiel in in darmstadt ganz konkret passiert die neuen anfragen von der stadt an solche experimentellen informate geben nicht an die firmen die sich etabliert haben, sondern gehen wieder die neuen jungen, die es eben auch ohne anforderungen an richtige Budgets also ich bin da auch recht offen mit den mit den jungen Leuten bei mir gesagt Ihr müsst da andere Budgets abrufen, ihr könnt da nicht wieder für 50, 1000,1 € Projekt machen, was eigentlich 250.000 € wert ist. Das was schief im System und das meine ich mit Verstetigung, müssen sich auch die verständlich Verständnisse für Budgets und für gewisse Professionalisierung dieser Arbeit. Aber da, da ist man ein Punkt, der ganz schwierig ist, weil ich habe ja auch so angefangen, also es ist also das ist, das ist schon auch was macht man mit so einer Taktik von von kleinen ehrenamtlichen vereinen ich mir die eine Strategie von oben und nimm sie ihnen weg also, aber ich glaube, das ist eine Gemengelage, wo ich mir von unserer Seite aus sehr wünschen würde, dass das in andere Budget topfe und dadurch auch eine andere Bestätigung kommt als
Sprecher:in 3: deutlich. Ich würde da gerne gleich anschließen und auch noch mal rückblickend auf die Frage von Christian, ob sich da was tut in der Stadtverwaltung, und ich glaube schon, dass sich was tut, auch in punkto Zusammenarbeit, weil das ist da nämlich ganz wichtig, wenn es um Budgets geht, dass nicht jedes Amt sein eigenes Budget verwaltet, sondern dass wir gucken gegenseitig wo hat wer Budgets und wie kann man sich das auch zuschieben, sodass es auch an der richtigen Stelle für den richtigen Zweck ankommt? Und ich glaube, da sind wir eigentlich auf einem guten Weg. Und das Reallabor war auch für uns so ein bisschen ein Reallabor. Ich würde sie jetzt auch noch mal komplett anders aufsetzen. Im Nachhinein muss ich sagen, aber das ist auch okay, das muss man sich auch zugestehen, dass man lernt. Und ich finde es total interessant, wie unterschiedliche Kommunen funktionieren und oft die Art, wie sie zum Beispiel Kulturförderung betreiben, auch ganz viel mit den Dezernats Strukturen zusammenhängt. Ich fand es ganz interessant, ich war neulich auf einer Tagung, da war die Dezernentin von Bonn da, die fürs, für Kultur und für Sport zuständig ist, und die macht wahnsinnig tolle Projekte an der Schnittstelle zwischen Sport und Kultur und, und da passiert ganz viel, da fließt ganz viel Geld rein, und das wäre hier natürlich nicht denkbar, weil es einfach auch diese personelle Verknüpfung nicht gibt. Oder man man denkt immer so ein bisschen in den Dezernats Strukturen, in denen man sich befindet und das Aus aufzubrechen wäre. natürlich toll, stadtplanungsamt zum beispiel, er hat nicht das gleiche dezernat wie kulturamt könnte auch anders sein oder man macht es dann wie in stuttgart, dass eine stelle geschaffen wird für kulturelle stadtentwicklung. Da gibt es eine stadtplanerin jetzt die vollzeit im kulturamt arbeitet und nur für die kulturelle stadt stadtentwicklung zuständig ist. Das gibt es glaube ich, auch in mannheim. Ich meine, das kam aus der politik in stuttgart, dass das geschaffen wurde aber ich bin mir nicht ganz sicher wird neu gestanden
Sprecher:in 5: für eine stelle für erinnerungskultur, eine stelle für erinnerungskultur und für kulturelle stadtentwicklung. Genau!
Sprecher:in 1: Ja wolltest du direkt daran anknüpfen? Oder?
Sprecher:in 2: Ich wollte eigentlich auch an Christians frage anknüpfen, aber ich denke das passt doch zu den anderen aussagen und Fragen. Also ich fand es spannend beim österreichischen platz eigentlich immer so, das gefühlt von außen ohne jetzt da beteiligt zu sein, ähm, dass man es da geschafft hat, von solchen freien Akteuren aus sehr viel Verantwortung zu übernehmen, auch für das, für die Programmatik und für die, für die Agenda, für das Agenda Setting, was dann auf dem Platz stattfindet, wo ich das Gefühl hatte, dass man da in Karlsruhe auch schon oft was ausprobiert hat mit dem Kronplatz zum Beispiel, und dass dann doch die stadtverwaltung ohne da jetzt auch explizit mit drin gesteckt zu sein, dass die Stadtverwaltung da gewisse Ängste hatte die Kontrolle abzugeben. Und ich glaube da es mag jetzt kalt so ein bisschen stuttgart hinten dran sein ist jetzt auch nicht das entscheidende, aber ich glaube das entscheidende auch dann für den benefit. Von solchen Projekten ist einfach, dass die Verwaltung verstehen muss. Zukünftig wird die Zivilgesellschaft sehr viel autonomer AGI agieren müssen, aus verschiedenen Gründen, was auch Themen wie will jetzt nicht den toll sein, jemand mal aber es geht nicht nur immer um Lebensqualität und Kultur, sondern halt auch um Krisenfestigkeit, um Resilienz, Katastrophenschutz und so weiter. Und spätestens dann ist man ja total froh wenn eine Flüchtlingswelle kommt, dass die Zivilgesellschaft halt einfach mal macht, so aber in nicht Ausnahmezuständen, ja, hat man halt, denkt man halt immer, dass die Zivilgesellschaft irgendwie vergisst, den nährt anzulassen so auf die Art zum ist dann alles Verkehr und ich glaube da, ich weiß nicht, wie man das aufbrechen kann, das funktioniert nur, glaube ich. Durch solche guten Beispiele wie in Stuttgart oder auch anderswo in Karlsruhe gibt es auch gute Beispiele, wo ich jetzt nicht sagen, aber ich bin jetzt natürlich in einer gewissen, ja frustrierten Position auch ein bisschen in Karlsruhe hier, von dem her ja glaube ich, dass es dass man einfach weitermachen muss und man kann die Fragen jetzt hier auch am Tisch wahrscheinlich schwierig beantworten. Es ist aber
Sprecher:in 1: trotzdem finde ich eine wertvolle Erkenntnis, wo man wieder auch bei dem Thema der Verantwortung landet. Also wer trägt eine Verantwortung? Verantwortung, wie kann sie Kunst vielleicht auch sein, also da gewisse Themen kritisch beäugen aktivieren in einem Stadtraum, gleichzeitig aber auch Thema Partizipation. Wir wollen eine Gesellschaft ja auch mündiger gestalten, also genau wie du sagst, dass sie eben aus sich heraus etwas bewirken kann, wenn zum Beispiel Krisensituation entsteht oder aber auch ohne im besten Fall also wie schafft man genau diese Verantwortung nicht nur in einer politischen Instanz zu leben, sondern eben auch sowohl in einem Amt in der ämter Vernetzung wie auch in einer Mischung aus of space oder Ehrenamt und wirtschaftliche Unternehmen gleichzeitig auch wie welche orte aktivieren dann tatsächlich die Stadtgesellschaft solche Verantwortung mitzutragen und die überhaupt zu erspüren? Und ich glaube, da sind wir beim Thema Benefit wieder, der liegt ja genau darin, dass man durch das Hinein Stolpern in einem Stadtraum zum Beispiel Reallabor oder im österreichischen Platz auf einmal eine Idee kriegt von was kann ich hier eigentlich auch noch selbst beitragen, das muss nicht unbedingt das Kunstwerk sein, weil ich bin vielleicht keine und da sehe ich persönlich, was auch Jurek gerade ansprach dieses Thema der Zeit für Experiment, aber auch für Evaluation, weil man merkt es jetzt auch zum Beispiel bei einem Projekt, wie wir es hier haben. Natürlich wissen wir ungefähr trotzdem noch minus und so weiter, aber wohin es geht ab bis mitte oktober, aber dann muss man sich jetzt schon fast sorgen. Wie evaluieren wir denn den Prozess, sodass wir nicht am Ende eine wahnsinnig tolle Podcast Sammlung von 30 Dialog Runden haben, 15 Vorträge und am Ende ja gut haben wir das gemacht, aber es verpufft also wie kann man prozesshaft eigentlich in allen ebenen? Wahrscheinlich brauchen das die ämter genauso wie die politik genauso wie die gestaltung infrastruktur und die aktion im urbanen öffentlichen raum. Wie kann man denn eigentlich noch mehr zeit finanzieren? Das ist ja eigentlich ein problem der Geschwindigkeit, in der wir arbeiten und uns da alle antrainieren unser Projekt basiert mal kurz ich weiß nicht wie es bei euch ist für von der man oder woman power, aber hier fühlt sich es einfach schon seit 12 jahren so an man nimmt einen anlauf, man macht einen sprint, man geht in die große Aktion und am ende sind alle erschöpft müde und wissen gar nicht wie sie den folgemonat finanzieren sollen und das ist ja eigentlich schon ein problem der balance von zeit und Geld.
Sprecher:in 4: Ja, wie gesagt, es hat auch tatsächlich vielleicht noch Zeit hat solche Qualen zu geben, dass ich hier nicht die man sich heraus anstatt getrennt, so dass diese Leute die müssen echt 11 Leistung vor werden und das ist jetzt das, was wir eigentlich auch sagen den Begriff der Weltentwicklung, dieser brexit Antrag ist das dann von dem Projekt, der sich die Arbeit eben auch bei der vorbereitet hat. Schon nein, wie später die aus nicht stehen, sollte ich den an, weil ich auch das ist ein echt groß ist, eine vorbehalten Maßnahmen müssen Wir können nicht mehr von diesem ist des auch sehen oder auf das hier oder schon, dass man von daher auch Ex ein Hotel Arbeiten gemacht hat oder da halt was haben wird die auf die versteh ich das ist eigentlich das was nicht immer wichtig ist ist
Sprecher:in 1: und das wäre ja auch etwas da wäre ich ganz bei dir oder deinem persönlichen Konflikt auch wo man sagt das kann man erst ab einer gewissen professionellen ebene auch leisten, dafür hat man sich dann was weiß ich zehn Jahre in der Off spa of szene ausgebildet plus natürlich studium arbeiten noever aber das genau da vielleicht der unterschied auch anfängt wer kann es leisten neben seinem Studium oder während er sich oder sie sich selbst noch ausbildet, solche Prozesse mitzudenken? Eigentlich keiner, weil da ist immer noch der Minijob und das studium dahinter, sondern wie muss das auch vollzeit geleistet werden können, dass man ganzheitlich denkt und nachhaltig letzten Endes auch. Ja du wolltest gerade auch
Sprecher:in 2: ja es gibt jetzt ja diese diese renaissance von diesen räumlichen leitbildern gibt es ja auch für für Darmstadt, wo halt die Potenziale für Wohnen, Kultur, Mischnutzung, Grünräume, Frischluftschneise werden und ich denke man bräuchte halt, weil die teilweise auch sehr ambitioniert sind in ihren inhaltlichen Aussagen mit Multifunktionalität, Experimenten und so weiter. Es fehlt halt eigentlich, so das strukturelle Leitbild dazu. dass man sich halt auch als mehr Planer oder als als Politik klar macht. Okay, das fällt nicht vom Himmel. Wir können jetzt halt die Idee hier haben, dass hier experimentiert werden soll. Aber ja wir wissen jetzt ja wie schwierig es ist und genau dann halt um solche sachen zu verstetigen, zu konzipieren auch die konzeption irgendwie bezahlen zu können, muss man halt für die nächsten 30 jahre so was halt auch mal einfach angehen konkret und un ernsthaft, dass es dass für experimente einfach infrastruktur da ist sonst wird das nichts
Sprecher:in 5: das sind ja oft so, also so so aktionen werden ja ganz oft getragen. Das hat dann norina gerade gesagt hat von ganz jungen leuten die zum teil noch studieren oder gras aus dem studium raus
Sprecher:in 2: rausgeschickt gar nicht ganz kurz zu sein oder ein sich durch diese aktion erst sich eigentlich ihren standort den sie dann attraktiv finden würden und nach dem studium dableiben könnten zu schaffen versuchen
Sprecher:in 5: ganz genau beziehungsweise. Nicht nur das und sich professionalisieren während des prozesses also sprich grafikdesignerin. Grafikdesigner können vielleicht mal eine schrift gestalten, können sich ein eigenen stil entwickeln, andere gestalterinnen gestalter können eben in ihrer Sparte sich professionalisieren. es bietet ja auch super viele Möglichkeiten für die Leute, die das machen. Aber wie gesagt, das sind junge Leute, und ich glaube von denen zu verlangen, dass man dann auch am Schluss eine Evaluation mit rein denkt. Das ist es ist richtig schwierig und glücklicherweise werden manche Projekte auch sehr groß und erfolgreich und so weiter. Aber ja, die Eul fehlt dann irgendwo, doch weil dann anfangs keiner Reingedacht hat oder so, Also nur nur, um auch wieder um das Thema abzurunden. Wir sind gerade noch dabei, uns die Evaluation zu finanzieren, also seit 2019 ist gar nicht einfach, also, wir haben das auch direkt, dann mit mit Preisgeldern probiert, es ging dann aber nicht. Man muss dann die Preisgelder nutzen für einen Steuerberater, der dann die 80.000 € halbwegs geordnet hat, die wir bekommen haben, also zu den 80 kam noch mal der eigene zehn, 1000 oder 15.000 € oben drauf von uns selbst, um dieses Geld noch mal vernünftig zwischen der Wirtschaftsförderung und der Stadt irgendwie aufzuteilen und so weiter. Es war unmöglich, dass auf dem Kassenwart, der ziemlich ziemlich fähig ist, also wirklich fähig ist, es war unmöglich, das für den irgendwie zu tragen. Da war das Geld weg für die Evaluation, dass es für ein Steuerberater drauf ging, da sind wir jetzt gerade dabei, das reinzuholen, was umso schwieriger ist, weil die Struktur eben auseinander gefleddert ist. Aber
Sprecher:in 1: das wäre doch eine schöne Forderung, wenn man sagen könnte jeder der zeigen kann zumindest, dass er oder sie ein Projekt zustande gebracht hat, dass die Evaluation immer gezahlt würde, das wäre eigentlich eine gute Spielregel auch der Steuer.
Sprecher:in 4: Ja
Sprecher:in 1: absolut.
Sprecher:in 4: Also extre ausgegeben werden oder das ist die die Haftung, die über uns und auch die haben im Leben nur feiern und das ist halt immer wieder die Frage, ob mein Name ich habe die Leute, ich habe ich wollte, dass nicht ob die Lust gehabt hätte, dass jetzt niemand an Namen Ich muss ja nicht sagen ich war die ihre Sachen, die noch ihre eigenen Projekt machen, aber eine Form der Förderung experimentiere von der Staat zusammen, auf die man irgendwie jetzt 100,4 € Mal auf der Bühne auftreten für das ab sein seit 25.000 € für ein dreimonatiges Break, das sie sich ein werden kann, nur aber die, die ganzen, die ganze Art, die Gewalt, das ist bei uns das auch, da geht er auf die Verwaltung, und dann hat man eben einen, der aus dem Gesellschaftsform macht, und dann haben die Leute ein Spiel, muss sie auch haben auch viele zu, dass der Sicherheit Wasser da kann sie erst. Ja, ich weiß, ich habe nicht auch der jene, dass es auch größer wird und, wie gesagt, auch vielleicht so Kultur im Rahmen von der Stadt ärmlichen Geld fördert die eigentlich auch, also das ist mit seiner Erfahrung auch dass mit dem Preis aber weil es ja den meisten jungen Kultur zu machen wollen, ob wir alles sehen, mir reicht eigentlich meistens so Augen und in Deutschland jetzt werden. Als er so leicht Geld auf geworden, weil ich auch sehr an ob es die Möglichkeit wäre, würde ich auch alles dranhängen. Muss das heute schon gesagt, dass sie das ist das andere Raum da immer ein Bild auf Seite oder nicht, dass sie sich das
Sprecher:in 1: das war auch von vielen Personen, die hier waren die letzten zwei Wochen aber auch schon während der Aufbauten ganz oft eine Reaktion, tatsächlich, aus der Eher Stadtgesellschaft heraus jetzt nicht Leute, die ihr geholfen haben, aufzubauen, sondern sämtliche Generationen also Es kam zum Beispiel jemand hier, der im Rheinhafen aufgewachsen ist, voll tätowiert auf seinem Motorrad, packt er hier in den Gang und hat gesagt den Tränen nahe, dass er das in seinem Leben noch erleben darf. Wer hat es geschafft, den Hafen aufzubrechen? Dann stand er hier gerührt sich umgeguckt und gesagt Mensch, ja und warum hat man das eigentlich nicht in der Stadt hat eine offene Bühne, die allen gehört. Ich singe nämlich Operetten und dann waren wir direkt auch Freunde, aber das finde ich illustriert, ganz schön wie diese Verwunderung und gleichzeitig ein Erschrecken darüber, dass ein Raum allen gehört wie dürfte ich da jetzt sonntags mal oben singen? Ja bitte singen also wir kommen vorbei, aber dann merkt man erst wie eigentlich selbst für ständlich so was aktiviert werden könnte. Ja natürlich baut er jetzt kein Gebäude und boxt sich acht Monate durch Bauämter durch oder reinhelfen kontakte bis so was steht, aber in dem Moment wo es steht, wäre das der erste gewesen, der seine 20 anderen Motorradfreunde einlädt und die da oben eine Oper singen, was noch niemand gesehen hat also das fand ich schon interessant,
Sprecher:in 3: das finde ich einen interessanten Aspekt, weil auch bei unserem Reallabor kam, war sehr viel Begeisterung da und auch Leute Privatleute, die gesagt haben, Sie wollen dies und jenes tun oder Vereine. Und dann kam aber nicht mehr so viel, es gab eine Bühne, die war offen, ich habe das Veranstaltungsmanagement gemacht, habe mich um die Technik gekümmert, also, ich habe praktisch sozusagen den Rahmen gegeben, um es wirklich so niederschwellig zu machen wie möglich. Die Begeisterung war da, die Offenheit war da, aber dann passierte einfach oft gar nichts so, und meine Erfahrung jetzt von den Reallabor ist das wenn man nicht ständig in der Krise ist und den Leuten die Leute anruft, mit denen persönlich spricht und dann Glück hat, jemand zu finden, der auch die Verantwortung dann übernimmt oder das dann tatsächlich umsetzt, dann passiert erst mal nichts, das ist so die andere Seite der Medaille. Ich weiß nicht, ob er wirklich Operetten hier gesungen hätte, weil solche Art von Ansagen hatte ich auch oft im Passage.
Sprecher:in 1: Es hält auch die Frage, ob man nicht erst, also da geht es auch wieder um Zeit. Ich verstehe jede Person, die erst mal drei Monate um eine Bühne rumschleicht und sieht Da ist ja vielleicht eben das Programm, dass man irgendwann in hat, da will ich jetzt auch. Also ich glaube, so schnell geht es nun mal nicht. Also das ist irgendwie auch wieder dieser Aspekt der Zeitlichkeit. Ich selbst würde mich wahrscheinlich auch erst nach Wochen trauen, mich irgendwo einzuschreiben, wenn ich dreimal am Gartenzäunen stand und so geguckt habe, wo diese Aktivierung davon sprachst du ja auch oder ihr Lydia am Donnerstag, dass das auch in dem Moment, wo Personen gefehlt haben, also Glieder in der Kette, die zum Beispiel für Jugendarbeit ganz stark benötigt worden wären als die dann weg waren kriegt man die eben auch nicht gleich rangezogen also auch der Job der Akquise sollte irgendwo noch mehr mitgedacht werden dürfen und eben nicht nur eine Stelle oder zwei
Sprecher:in 4: Echt, das ist die Frage. Immer lokale Akteure und Art, Milch und Einbildung selber zu streuen und das ist auch schon wieder das ist halt da, wird halt so sehr groß, wenn man sagen muss, man muss eigentlich gucken, wen gibt es vor Ort, wie möchte man aktivieren, geht Zieh mal mit in die Verantwortung, der trägt es vielleicht automatisch selber in seine Community und dann ist es auch immer so okay. Der Verein hat irgendwie mit so einem projekt drin und der gibt es dann wieder weiter. Das das sind alle leute das sind sehr große projekte, wäre ein ganz wichtiges thema. Ist die öffentlichkeit die weiter von uns wollen zu dass sie sich und definiert. Also ich glaube da hat sich viel mobilisiert oder das nicht. Also das ist so. Deswegen ist hier wie wir müssen neue welt gucken was sie schreibt und wie hast du das geld hier rein und wie verschiedene vielleicht auch angenommen werden? Da gehört ein groß, dass das des kontext was funktioniert denn überhaupt? Das da können dann natürlich so dein reale gute analyse sein. Damit könnte ich auch schlecht
Sprecher:in 1: ihr müsst auf den zug ich hätte auch gleich denken wir haben ja auch noch eine andere diskussion. Also man sieht mal wieder erneut es gibt so viel zu teilen. Ich würde mir vielleicht noch wünschen eine kleine kurze runde zu machen mit vielleicht ja einem wunsch von jedem von euch was sich denn tatsächlich entweder im bereich der struktur oder des urbanen raums verändern sollte, damit ihr weiterhin eure aufgabe darin seht solche aktionen durchzuführen und gleichzeitig auch noch einmal hinterherschieben, dass ich glaube vielleicht müssen wir eben gerade nicht nur in den Städten bleiben, sondern Interessensverbände größer denken. Es wäre ja vielleicht auch was was ich sie noch gefragt hätte reicht es denn städtepolitisch oder die ämter in den eigenen städten zu adressieren? Oder müsste man nicht gleich sagen ihr müsst richtig los, ne dann dann dann dann äh, entlassen wir euch einfach oder wollt ihr noch? Ja vielleicht vernetzen wir uns noch mal herr ja genau, also ich würde euch das trotzdem gerne noch fragen ob es wirklich aus eurer perspektive oder vereine ive welche man auch wählt etwas gibt wo ihr sagt ja wenn da waren wir jetzt gerade schon an einem punkt oder wenn das verändert würde, wäre das doch für mich schon ein großer schritt.
Sprecher:in 2: Ja wollte ich jetzt tatsächlich auch noch eh sagen, also es freut mich, dass es noch bei der abschlussrunde bleibt oder dass es noch dazu kommt. Ich glaube wir sollten mal drüber reden von was für summen wir eigentlich so sprechen. Jetzt hier 525.000 € ist höchstens 1,2 millionen und was ist das? Was ist der Benefit so dass ja dann oftmals dann das Zeichen dafür, ob das jetzt viel oder wenig Geld ist Auf dem Kronplatz ist gerade eine Ausstellung, da geht es quasi eigentlich nur um Werbung für das neue Zerren. Also, das ist dann noch mal so ein noch größerer Tunnel für noch mehr Milliarden, und da fragt man sich ja ja, was machen die da? Was bringt das so? Ne so physikalische Grundlagenforschung dürfen die machen, dürfen da ein paar Milliarden Euro verbuddeln, und wir geben uns mit 1,2 Millionen Euro zufrieden oder müssen wir uns dafür entschuldigen? Also ich glaube, wir müssen uns noch mal bei allen einfach anders frame was, was wir da eigentlich machen, dass es nicht immer nur so ankommt so die machen da jetzt irgendwie ein bisschen Kultur oder ein bisschen Stadtteilfest oder ein bisschen Techno Party, sondern es geht ja, glaube ich, tatsächlich um dieses um die gesellschaftliche Weiterentwicklung. Und ich glaube, dafür ist es auch einfach notwendig, an Land, Land, Bund und EU und an größere Fördertöpfe zu kommen Also definitiv klares, klare Ansage, dass alle Akteure aus dieser Richtung sich überregional zusammenschließen und einfach ja Geld und mehr vielleicht auch Gesetzesänderungen einfordern, so an der Stelle eine herzliche Einladung dazu, das zu tun. Es gibt da zum Beispiel das New European Bauhaus momentan jetzt kennt. Ihr wahrscheinlich ja, ah ja, okay, ja also da werden wir sehr viel Geld ausgeschüttet aus verschiedenen EU Förderlinien und das Experiment und der Kulturwandel Richtung Nachhaltigkeit steht eigentlich im Vordergrund. So, also, das wäre jetzt blöd, wenn man sich da jetzt nicht wirklich zusammenschließt und da was abgreift,
Sprecher:in 4: wo das jetzt genau das Stichwort gesagt zusammenschließen, wir sprechen ja die letzten Wochen, wie wir hier sind, ständig über Blasen, und ich glaube, das Entscheidende ist, dass wir die Blasen aufschneiden und dort eben zusammenkommen. Das, was ich vorhin gesagt habe mit dem Thema Partizipation in der Wissenschaft auf der einen Seite, die zunehmend gefordert wird, und Partizipation, die ja ein Grund auftrag, wie ich es verstanden habe, der Kunst ist, das schließt sich ja nicht aus, sondern das ergänzt sich da muss man eben auch bereit sein, an die Grenzflächen zu gehen und diese zu überschreiten, und das bedeutet eine Diskussion, wie wir sie jetzt gerade führen. Aber die findet viel zu selten statt, und das ist das zentrale Problem, im Straßenverkehr ein Reallabor zu machen. Der Markus Stöck ist ein Kollege von mir, der ist, glaube ich, auch involviert in die ganze Geschichte, und der gute Kollege Hopfer, das sind alles Leute, wir arbeiten alle an 1000 verschiedenen Stellen alleine wir erzeugen eine kleine Wirkung, aber die Synergien heben wir nicht. Und das, was du gern möchtest mehr Punch. Das Europäische Bauhaus ist ein Weg dazu, Aber letztendlich sind das eben Institutionen, die wir selber schaffen müssen, weil nur dann können wir sie. Design. Das Bauhaus fängt auch schon langsam an zu verkrusteten. Die haben zum Beispiel ein Riesenproblem, dass da fast keine Unternehmen drin sind, sondern jede Menge Verbände, die dort aktiv sind und üblicherweise
Sprecher:in 2: auch es dürfen, glaube ich, auch keine Unternehmen. Doch inzwischen
Sprecher:in 4: schon. Wie gesagt, wir sind seit März, März zwei, 1021 oder jedenfalls schon länger dabei, und da bin ich explizit angesprochen worden, ob wir nicht Firmen begeistern können, dort mitzumachen, weil sie zu viel Verbände dort in in dem Bauhaus haben und mit Einzelakteure arbeiten wollen. Ja, also ich denke, das ist einfach das Problem, wenn wir uns nicht selber zusammenschließen und darauf warten, dass der Staat was dementsprechend kiert, wo wir uns dann zusammenschließen können. Ich komme jetzt aus der Wissenschaft, das kann ich mir jetzt nicht vorstellen. dass das die Grundidee ist, einer Künstlerin eines Künstlers, dass der Staat ihm eine Struktur schafft, in der er sicht. Also müssen wir das selber machen, bloß es darf nicht zu klein sein. Immer wenn wir wieder hören es sind kleine regionale Aktivitäten, auch der WERKstattPALAST, da muss eben mehr oder weniger Synergien gehoben werden und dann kriegt man den Punsch den man braucht
Sprecher:in 1: korea oder wollten sie? Ja
Sprecher:in 3: okay, ich mach mal den Anfang also ich wünsche mir für meine Arbeitsstruktur mehr inhalte, mehr inhalt, weniger Zuständigkeit, also wirklich, dass man Projekt basiert zusammenarbeitet, das betrifft auch externe Akteure, aber auch weniger Befindlichkeiten bitte, denn es gelingt nicht immer, alle gleichermaßen anzusprechen. Es gibt Tausende von städtischen Akteuren, die alle einbezogen werden wollen und wir haben jetzt allein Anleger Beteiligung mit 2000 Anliegern, die ich allein betreue, sozusagen und dann auch noch die ganzen Institutionen und so weiter. Bitte dann einfach selber auf einen zugehen und selber den Anfang machen, wenn man das gefühl hat, man würde vergessen und nicht beleidigt sein. Das finde ich super schön, weil ich glaub dann flutscht es auch besser. Vielen Dank,
Sprecher:in 6: das große Denken ist sicherlich groß und wichtig, aber kulturelle Stadtteilentwicklung spielt sich in der Stadt an ab, und es geht darum, in der Stadt zu gestalten, und das sind die Anführungszeichen kleinen städtischen Strukturen mit den städtischen Verantwortlichen. Da gehört Verwaltung dazu, da gehört in erster Linie die städtische Politik dazu, die für die städtischen Gelder verantwortlich ist. Und ja, Schlusssatz aus meiner Sicht wir als Verwaltung müssen richtig lernen, uns auch für Partizipation zu öffnen. Also da hat sich in den letzten letzten Jahren eine Verwaltung einiges getan, aber ich sehe aus den Ansätzen heraus ein ein riesen Lernpotenzial, aber auch in diesem Riesen Lern Auftrag, der sich dann möglicherweise auch wieder in die Kommunalpolitik hinein spiegeln kann und sollte, also ja, sehe ich im Augenblick einen großen Auftrag an uns,
Sprecher:in 5: ja so, also in meinem Naturell liegt es eigentlich auch nicht, dass ich sage ich wünsche mir das, und das von der Stadt, dass irgendwas läuft, also bin ich voll auf deiner Seite ihrerseits, Sie haben Ja gesagt, das finde ich, finde ich es total richtig, dass man jetzt nicht warten darf, bis jetzt irgendwie die Stadt oder das Land oder der Bund jetzt irgendwie was Neues macht, was man so einfordert, also ich finde es dann glaube ich, schon wichtig, sich untereinander zu vernetzen, zu sprechen was glaube ich gut wäre, wenn Initiativen, die gerade so ausscheiden, sich vermehrt mit jüngeren Initiativen zusammenschließen, um da so ein paar Fallstricke den jüngeren Leuten weiterzugeben. Das ist, glaube ich, sehr wichtig. Raum finde ich wichtig, es macht ihr Anschluss, glaube ich auch ganz gut, da gucke ich Ihnen gern zu, was da abgeht, und ich glaube, es geht auch, weil die halt einen tollen Raum haben. Kann es nicht sagen, wo es da eine Forderung ist, ist eine gute Sache. Dass das so ist und so gut weiterläuft und was man gleich wünschen würde, ist Partizipation ist wichtig, aber der Begriff wird auch schon lange verhandelt. Und glaube ich jetzt falsch, das als Königsweg und als Labelling jetzt irgendwie in den Raum zu werfen und zu denken, wenn es jetzt im Raum steht Dieser Begriff funktioniert irgendwie, alles ist auch falsch. Ich glaube, man muss da ganz stark schauen wo funktioniert Partizipation, wo ist es gut, Expertinnen Experten zu haben, dass da ein Missverhältnis steht, wenn es nicht dieser Begriff der Partizipation, so als Königsweg gehandelt wird? Weil da sind wir jetzt auch, das haben wir jetzt auch schon länger hinter uns gelassen, glaube ich.
Sprecher:in 4: Der ein ganz kurzer, ein Satz dazu Ich glaube, das ist noch ganz wichtig. Partizipation vielleicht im künstlerischen Bereich ist schon etwas, was etabliert ist, aber man darf den Blick nicht über die Grenzen verlieren, um zu sehen, dass das in allen Bereichen im Moment enorm Fahrt aufnimmt. Der Institutsleiter vom der Wöll ist gerade gekommen für die nächste Diskussion und vor drei Jahren, Herr Wöller, hat niemand von Partizipation in der Wissenschaft gesprochen, noch nie mal bei der Held Gemeinschaft und jetzt, jetzt, jetzt, Jetzt nimmt der Zug auf. Genau das heißt also wenn wir in der Vergangenheit, um dabei die drei Stufen zu zeigen, ein Forschungs Antrag gestellt haben über eine Million oder zwei Millionen, da haben wir das Thema Verwertung drei Sätze Wir gehen auf eine Tagung und machen dort drei Veröffentlichungen. Heute sind das mittlerweile Business Pläne, die den normalen Grundlagen Forschungsbereich reinschreiben müssen, um klarzumachen, wie die Ergebnisse verwertet werden. Und genau das sehen wir jetzt gerade beim Thema Kommunikation, dass das nie irgendwo eine Zeile verlangt wurde, und heute wächst das eben mit einer großen Geschwindigkeit.
Sprecher:in 1: Aber genau diese Gefahr wird, glaube ich, auch angesprochen, also wir sollten wir merken es gibt ganz viel Bedarf zu sprechen, werden das auch noch weiterführen die kommenden Wochen. Ich glaube trotzdem, da bin ich ganz bei Martin, dass man natürlich auch vielleicht weil die Kunst oder die die offszene manchmal ein paar Jahre voraus arbeitet, wie ich mal tollkühn verhalte, auch da schon eine Erkenntnis ist, dass Partizipation eben nicht immer nur die goldene Lösung ist, aber
Sprecher:in 4: das meine ich ja genau damit die es zusammenspannen um eben das ganze wir haben dort entwicklungen, die laufen jetzt mit großer Geschwindigkeit ab. So in eine richtung herein, wo man nicht weiß, ob es gut oder schlecht ist.
Sprecher:in 1: Deshalb brauchen wir die verbünde spannen,
Sprecher:in 4: weil letztendlich ist es eine evaluation die man dann durchführt. Wer hat woanders verf wird? Wie muss es bei uns aussehen? Und das ist ja letztendlich auch die grundidee von einem gemeinsamen projekt absolut was wir angehen wollen.
Sprecher:in 1: Absolut super vielen vielen dank euch auch euch allen dass ihr in den hafen raus seid wir sind wirklich oder? Ich glaube ich und wir alle ganz begeistert, dass ihr so den weiten weg im regen vorhin noch auf euch genommen habt vielen dank auch an euch! Ich hoffe, wir diskutieren weiter, und es folgt ein Interessenverband auf verschiedenen Ebenen. Danke, Viertelstunde Pause und dann Sie sind
Sprecher:in 4: nicht so danke schön.
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