Worum es ging
Das Programmheft kündigt einen Talk des KIT Innovation HUB mit Gästen an, ohne weitere Angaben zu Inhalt und Besetzung. Ein Mitschnitt liegt im Archiv als Transkript vor.
Beteiligte
KIT Innovation HUB und Gäste
Fotos




Medien
audio · 54:42
„Von Nano zu Makro“
Talk des KIT Innovation HUB mit Gästen an der langen Tafel.
Transkript
Automatische Transkription, nicht redigiert. Namen und Fachbegriffe können fehlerhaft sein.
Sprecher:in 1: Ich habe zwei Gäste, über die ich mich sehr freue zu meiner rechten Sitz. Professor Dr Christoph Höll Er leitet das Institut für funktionelle Grund Grenzflächen an diesem Institut ist auch, dass der Caen Ovation angegliedert. Wir haben in ihm auch einen Unterstützer für diesen ganzen Werkstoff Palast, jetzt, nicht nur heute durch seine Anwesenheit, sondern auch im finanziellen Bereich. Da wäre vieles nicht möglich gewesen, wenn er uns da nicht geholfen hätte, und ich überlasse gleich den beiden Kollegen, die hier noch am Tisch sitzen, noch ein bisschen genauer vorzustellen, wie ihre Arbeit aussieht. Und auf der linken Seite Christian Holzer Das ist ein Unternehmer, der kommt tatsächlich aus der Wirtschaft hat schon einiges in seinem Leben auch erlebt, das wir da gleich mit seinen Stationen kurz darstellen, und obwohl das Ganze so widersprüchlich im Moment aussieht, ist das etwas, was zusammengehört und in Zukunft noch sehr viel mehr zusammengehören wird. Und bevor ich das Wort jetzt noch übergebe, möchte ich eben noch mal darauf abheben. Das war auch die Grundidee des WERKstattPALAST. Eben eben diese Dinge zusammenzubringen, auf gleicher Augenhöhe miteinander zu sprechen, das war der Norina wichtig als Künstlerin und der Tina als Zwischenglied und mir jetzt auch von der wissenschaftlichen Seite, dass wir eben anfangen, eben diese Blasen zu verlassen, die man eben vorhin eben in dieser Form diskutiert hat. Aber jetzt würde ich Ihnen mal vorschlagen, Herr Wöl, dass Sie zunächst mal ganz kurz berichten darüber, was eigentlich Ihre Aufgabe ist, die über die Rolle des Institutsleiters ja deutlich hinausgeht
Sprecher:in 2: ja, vielen Dank für das Wort, ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber ich würde gerne noch mal herausstellen, dass dieses ganze Thema, dem sich auch der WERKstattPALAST widmet, schon auch sozusagen professionell für mich sehr interessant ist. Also das Institut für funktionelle Grenzflächen ist ja ein Institut des KIT, und was vielleicht nicht alle wissen Das Karlsruher Institut für Technologie ist ja 2009 gebildet worden durch den Zusammenschluss einer Universität der Technischen Universität Karlsruhe und eines, wenn man zu den Nationalen Forschungszentrums des Karlsruher Forschungszentrums als Mitglied der Helmholtz Gemeinschaft also Wir sind jetzt eine Einheit einzigartig in der Bundesrepublik. Was eine Universität ist, wissen die meisten. Ich sage vielleicht noch mal ein bisschen was zu unserer Mission in der Helmholtz-gemeinschaft. Unsere Mission ist eigentlich anwendungsorientierte Grundlagenforschung, also das ist unsere Mission, also wir haben sozusagen die Lizenz zur Grundlagenforschung. Aber auf der anderen Seite sollten wir die Anwendung also den Transfer jetzt in diesen Worten auch im Auge haben. Wir werden direkt vom Ministerium quasi finanziert, was uns auch gelegentlich evaluiert, und das ist ein Spagat, der nicht so ganz einfach ist, Also von Nano zu Mikro zu Macro, also für meine eigene Forschung heißt das von Systemen, wo wir einzelne die Position einzelner Atome bestimmen, dann eben hinzugehen zu einem Prozess, der für die Industrie oder für eine Firma oder für die Gesellschaft relevant ist. Ein ganz schön weiter Weg, aber diese Herausforderungen stellen wir uns und vielleicht noch als letzten Satz. Die Helmholtz-gemeinschaft, auch das wissen viele nicht, ist die größte Forschungsinstitution in der Bundesrepublik mit einer Gesamtförderung deutlich mehr als die Max Planck Gesellschaft und Fraunhofer beispielsweise. Und wir haben also schon Puste, würde ich mal so sagen, sowohl finanziell als auch von den Ressourcen her als auch von den. Vom Können her darf ich, glaube ich, sagen aber die Probleme, die ja auch an den einführenden Worten von Andreas Gerda ein bisschen klar werden Die gehen auch an uns nicht vorbei, immer wieder die Probleme zu sehen und dann auch zu realisieren mit jungen Leuten zum Beispiel die, zu motivieren, mal über eine Ausgründung nachzudenken, und das ist schon ein relativ weit weg, also von einer Idee, dann bis bis zu einer bis zu einer Firma. Ich glaube, das ist da gar nicht schlecht unterwegs, aber da interessieren wir uns sehr für weitere Anregungen. Deswegen freue ich mich auch auf das Gespräch.
Sprecher:in 3: Ja, danke schön. Christian Holzer Ex Google und jetzt die von Hove als Think Tank für Digital Innovations. Und ich beschäftige mich auch stark mit den Themen Trend und Zukunftsforschung, vor allem im digitalen Bereich. Und es war Danke, dass ich dabei sein darf, und ich finde die Runde spannend auf Vorrat, die Diskussion sehr spannend. Und was mir so ein bisschen aufgefallen ist, gerade diese diese, diese Blasen, diese Bubbles, aber auch diese Dialoge, die stattfinden, die sind ultra wichtig. Und wenn man das so sagen darf gerade in der Digitalisierung ist es oder bezüglich wenn man jetzt mal die Zukunft sieht, wird es immer mehr wichtiger, dass wir die Erwartungen von den einzelnen Stakeholder, wie man es in dieser Startup Blanche auch spricht, also diese Beteiligten, die in diesem Ökosystem, ja aber auch gesellschaftlich da tatsächlich mitwirken, dass da Dialoge stattfinden. Und dass man da rüber eigentlich wird und ich finde, das hat sich, obwohl ich Digital und Technologie über alles lieb hat, sich für mich irgendwann ja in den letzten Jahren da schon mehr gespaltet. Also dieser persönliche Dialog ist irgendwo ein bisschen Untergang und ich glaube, das ist wichtig, dass wir sowohl die Wissenschaft sehen, aber auch dann tatsächlich die Gesellschaft eben alle Stakeholder, um dann eben auch solche Projekte dann auch schließlich umzusetzen. Ich glaube, das ist so die Herausforderung, die wir haben in Zukunft und ich habe zwei Zukunftsmöglichkeiten beziehungsweise. Lösungen oder gehe ich davon aus, entweder wir machen so weiter wie jetzt, dass jeder sein eigenes Thema macht, dann glaube ich aber dann werden uns die größten Challenges nicht mehr gelingen und oder wir lernen endlich wieder gemeinsam und ich denke, dann werden wir glaube alle Hürden in Zukunft auch gut meistern.
Sprecher:in 1: Danke, Christian, ich würde mal mit einer Frage gern beginnen, die sich an den Herrn Wöll richtet Sie sind ja genau wie ich schon etwas länger in der Wissenschaftswelt unterwegs. Wenn Sie jetzt mal die letzten, sagen wir mal, fünf bis zehn Jahre Revue Alis lassen, was waren jetzt eigentlich die Umbrüche eben? die man jetzt als Institutsleiter oder als Leiter von einem großen Programm Das hat Herr Wöllner nicht erwähnt. Er leitet ein großes Forschungsprogramm, was in den nächsten Jahren ein Budget hat von über einer Milliarde im Rahmen der Helmholtz Gemeinschaft. Was hat sich da jetzt eigentlich grundsätzlich geändert? In der sage ich mal in der Aufgabe, die uns gestellt worden ist, sei es durch das BMBF, oder sei es auch durch andere Einrichtungen. Das BMBF steht für das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das sind also unsere Brötchengeber nicht, da kriegen wir unsere Schecks her.
Sprecher:in 2: Ministerin im Moment ist Frau stark waer, die auch hin und wieder mal in der Presse hervortritt mit äußerungen auch die ist ja bis hin zu dem Grundschulbereich für alles zuständig! Fünf. Ja, wenn ich vielleicht da zwei Punkte herausstellen darf, als Antwort auf die Frage von Herrn Gerdes also vielleicht erstens also wir sehen schon, also verglichen vor zehn Jahren, gut zehn Jahre bin ich hierher gekommen. Er ist also gerade vom jetzt schon thematisierten BMBF, also aus der Politik aus dem Ministerium, der Wunsch doch stärker geworden zu verstehen, was wir tun, uns zu lenken, die Leine vielleicht etwas kürzer zu führen. Allerdings merkt man den Vertretern des Ministeriums an, dass sie auch gar nicht so richtig wissen, wie sie das tun sollen, weil die Fachkompetenz fehlt ihnen in der Regel, aber der Wunsch ist ganz klar da. Also ein Aspekt, der da jetzt gerade auch eingeführt wurde ist Man will mehr Transfer sehen, dann ist aber nicht so ganz klar, wie man Transfer eigentlich misst. Das Ministerium ist immer sehr stark daran interessiert, Dinge zu messen. Wie gut seid ihr wie im vergleicht ihr euch mit anderen, aber wie man Transfer mist ist nicht so ganz klar Lizenzeinnahmen aus Patenten, Anzahl der Patente, Anzahl der Ausgründungen also, das ist, da entwickelt man gerade Transfer bao also da ist eine große Unruhe, weil das nicht so ganz klar ist und dann eben auch gerade auch als Antwort auf was, was Herr Holzer ja gerade gesagt hat. Der zweite Punkt, der in den letzten Jahren mehr mehr klar wird ist, dass diese Digitalisierung eine Dimension hier eröffnet, die also ich selber bin Materialforscher auch die Materialforschung direkt berührt. Also ich sage immer ich bin für ein Programm zuständig, was Methe systems Engineering heißt, also wo wir uns für Material interessieren, aber eigentlich der Untertitel müsste sein. Digitalisierung der Materialforschung also, das geht ein bisschen zur Entwicklung von digitalen Zwillingen, wo man also ganze Systeme modelliert auf verschiedenen Skalen, um die einzelnen Materialen dann separat zu optimieren. Das sind zwei sehr unterschiedliche Aspekte, die jetzt eben das eine aus dem politischen Raum kommt und das andere eben mehr aus aus der Wissenschaft selber. Vielleicht darf ich noch eine Anekdote erzählen Ist ja immer, wenn man zu Menschen redet, kommen eine Anekdoten immer ganz gut an. In der vorgangen vorhergehenden Legislaturperiode gab es einen FDP, ein FDP Mitglied im Bundestag. Eine Sattelberger als Information, die alle öffentlich sind. Und Herr Sattelberger hat sich in der letzten Legislaturperiode ein bisschen auf die BMBF eingeschossen und auf die vier großen Forschungsinstitutionen, die vom BMBF gefördert werden Fraunhofer Leibniz, Max Blanck und Helmholtz als Größte. Er hat dann den Begriff der vier fetten schwarzen Katzen geprägt, den sich das BMBF da ran gezüchtet hat. Das hat er also in der letzten Legislaturperiode, also in mehreren Sitzungen des Bundestages, ja auch hervorgebracht und uns auch die eine oder andere Schramme beigebracht. Jetzt, in dem neuen Ministerium, hat Herr Sattelberger jetzt eine leitende Funktion übernommen, und wir warten gerade noch auch auf seine ersten großen Würfe. Was was da kommen wird das vielleicht noch so als Anekdote auf die Frage Was hat sich geändert? Also da ist schon natürlich von der FDP, die ja jetzt dieses Ministerium auch leitet. Die kommen schon in einer ganz bestimmten Erwartungshaltung rein, aber ich sag mal so richtig, ganz klar ist auch den nicht, wie man das jetzt eigentlich umsetzt. So, damit bin
Sprecher:in 3: ich lustig zur Anekdote Ich hatte vor anderthalb Jahren eine Diskussion mit Hans Sattelberger, der ja die genannten Institutionen als Innovationsverhinderer betitelt hat Ja, ich, ich denke halt auch, dass da wieder Verständnis Themen sind und ich glaube, wenn man das vieles wird einfach heutzutage auch viel oberflächlich gesehen ja das gleiche mit Informationen, die ich im Internet mir holen kann das ist halt nun mal auch nicht wissen, weil wir wissen es können ja und ich glaube, wir werden immer mehr zu der Gesellschaft, wo er eigentlich mehr Informationen bekommt, aber nicht mehr ganz tief in die Untergründe geht und auch mal sieht, welchen Forschungs Einsatz und welche Fortschritte da über Jahrzehnte teilweise auch erzielt worden sind und das hat ja auch immer mit Bedingungen zu tun. Auf der einen Seite fangen die an zu sagen da geht nichts voran, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind wir haben ja hier auch die schlecht möglichsten Bedingungen, um teilweise Ausgründungen zu machen und wenn man einmal im silicon valley war, er und da dieses american mi se mit hat und sieht wie da schnell alles voran wächst und ich glaube nicht, dass wir hier in Deutschland ein Problem haben wir haben wir haben sehr, sehr gute Universitäten, wir haben kluge Köpfe, wir haben eine Multikultur, aber wir haben halt immer viel Pessimismus die German Angst ja und wir hinterfragen immer sehr sehr viel, das ist gut, aber ich glaube wir wir machen das teilweise auch viel zu komplex und lassen eben ja wenig Raum auch auf Fehler ram und keine scheiter Kult also das Scheitern ist das Schlimmste was in deutschland passieren kann, vor allem auch wirtschaftlich. Das spreche ich jetzt als Unternehmer, wenn man die Wirtschaft mal sieht um das auch mal zu spiegeln gibt es tatsächlich Unternehmer, die sagen in Deutschland werde ich doppelt bestraft? Einmal wenn ich das Ding gegen die Wand fahre, dann bin ich in der Insolvenz und verliere mein Gesicht. Und das Zweite ist, wenn das Ding richtig rockt und ich richtig Kohle macht, dann zahle ich so viel Steuern, dass ich ein Problem habe, mein Business zu skalieren.
Sprecher:in 1: Ich glaube, man kann jetzt beide Punkte sehr schön zusammenführen. Auf der einen Seite sehen wir, wenn wir jetzt an die Forschung sehen. Das Thema Evaluation spielt eine zunehmende Bedeutung und strategische Vorgaben, das heißt also auch, wenn wir an die Strukturen denken. Die Zeit, wo es ein Rektorat gab, was durch das Parlament spricht, den den Senat kontrolliert wurde, oder ähnliches, das ist anderen Strukturen gewichen. Wir haben heute eine Struktur, wo es ein Präsidium, ein Rektorat, manchen Hochschulen sprechen. Sogar vom Vorstand, der jetzt vom Hochschulrat kontrolliert, wird, die Möglichkeiten des Senats jetzt eingeschränkt. Wir haben da natürlich auch insgesamt eine Neuausrichtung, die sicherlich stärker in Richtung erfolgt geht. Aber da haben Sie ja schon festgestellt Herr Wöll, niemand weiß so genau, was ist denn der Erfolg nicht? Wie sieht denn der Erfolg aus? Man möchte den Erfolg und man ist jetzt heute noch bei den Alten, sage ich mal bei den alten Bewertungs Richtlinien, Zahl der Veröffentlichung, Qualität der Journal und so weiter. Und da haben wir jetzt eine parallele Entwicklung auf der einen Seite verändern sich die Bewertungsmassstäbe praktisch nicht, aber die Forderungen an die Einrichtungen, die verändern sich und das gibt in Kompatibilität, und das lässt sich eben genau eben auch auf diese Richtung übertragen Inkompatibilität. Wir wünschen uns eine Gründerkultur in Deutschland, schauen zu stark in Richtung nach meiner Meinung den Vereinigten Staaten, weil wenn ich heute als Ausder gescheitert bin geh zur Bank und sage Ich bin wieder aufstehen, standen ich habe 200.000 € verbrannt, das Geld ist bei euch weg, ich brauche jetzt noch mal 200.000 €. Damit wird der Notfall Psychiater verständigt, und man wird dann abgeholt. Das das heißt, wir haben unterschiedliche Systeme, die in einem Umbruch sind, die in sich noch nicht kompatibel sind und deshalb sehr häufig nicht funktionieren. Und da sind wir letztendlich auch ein bisschen wieder in der Diskussion, die wir vorhin geführt haben. Wie evaluiert man und was sind eigentlich die Bewertungsmassstäbe, die dort gelten müssen? Und wenn wir da nicht schnell daran arbeiten, dann werden wir letztendlich in Richtungen gehen, die vielleicht in diesem Zusammenhang nicht von Vorteil sind, und diese Entwicklung sehen wir, glaube ich, sowohl an den Universitäten als auch in der Gründerszene. Im Moment dass jetzt eben dieser Bewertungsmaßstab Was ist wichtig? Und was ist nicht wichtig? Mir fällt in dem Zusammenhang auf, Herr Wöl, dass wenn wir eben heute schauen und diese alten Bewertungs Richtlinien mal zur Hand nehmen Zahl der Veröffentlichungen, Publikationen in guten Zeitschriften, Patente kommt. Ein bisschen dazu war vor allen Dingen vor fünf Jahren noch kein Thema, jetzt kommt es dazu. Wenn man jetzt auch noch ein bisschen Geld über die Patente einspielt, umso besser. Aber irgendwo hab ich den Eindruck, dass dieses Thema ich bin auch noch Bürger als Forscher und habe auch noch die Aufgabe, mich jetzt in der Gemeinschaft mit meinem Wissen zu engagieren, dass das noch nicht Teil unserer Ausbildung an den Universitäten ist. Oder sehe ich das falsch? Vielleicht noch ein Satz dazu Viele beklagen, dass das Studium Generale letztendlich implodiert ist, dass da eigentlich nicht mehr viel passiert. Sehen Sie es ähnlich, oder gibt es da noch andere Aspekte, die wir berücksichtigen müssen? Bei
Sprecher:in 2: würde ich gerne direkt einhaken. Also natürlich Der Weg von von uns jetzt in der Grundlagenforschung bis zum normalen Bürger ist natürlich relativ weit. Ich fange jetzt erst mal mit einem konkreten Beispiel an. Aus den aus den letzten paar Wochen. Also ich bin ja Mitglied der Fakultät für Chemie auch und neue Studenten für die Chemie müssen so ein Gespräch absolvieren mit einem der Professoren, das haben wir bis jetzt alles online gemacht, und ich habe also dann eben was weiß ich mit fünf oder sechs jungen Menschen gesprochen, die also gerade Abitur gemacht hatten und Chemie studieren wollen, und habe halt mit denen so ein bisschen geredet, Da ging es so ein bisschen darum, die zu sensibilisieren, dass Sicherheit im Chemiestudium eine wichtige Rolle spielt. Aber ich habe dann immer so zehn Minuten versucht, allgemein mit denen zu reden Warum studiert ihr Chemie, was sind denn eigentlich Probleme, die ich nehme, jetzt mal Chemie als Beispiel als als ein könnte man für andere Fachdisziplinen auch mal Wo spielt denn die Chemie im Moment in der, in der ja, bei den Publikationen, in der Zeitung, in den Online-portalen eine Rolle? Und wollte so ein bisschen ins Gespräch kommen, und ich war eigentlich sehr verwundert, wie wenig da kam. Da haben viele gesagt Ja, ich will Chemie studieren. Ich habe einen Chemiebaukasten mal geschenkt gekriegt. Das ist es, aber es war eigentlich nicht möglich, im Gespräch zu kommen, also gut Umwelt ging immer, aber so wie es ein bisschen konkreter wurde, war eine große Unsicherheit, Manchmal wussten die Leute dann auch einiges, aber es es war eine große Unsicherheit also selbst bei Abiturienten, die gesagt haben Ich will Chemie studieren, da so ein generelles Gespräch zu führen, und das ist natürlich mit dem normalen Bürger noch noch viel schwieriger und ich denke, da können so Veranstaltungen wie diese schon helfen. Der Weg ist extrem weit. Ich darf vielleicht noch ein letztes Beispiel sagen Also vor vielen Jahren, da war ich noch in Bochum, hatten wir mal Geld gekriegt, auch vom BMBF damals, da gab es so Wissenschaftsjahr, und da haben wir was gemacht, da haben wir keinen Tag der offenen Tür gemacht, also sozusagen weil da kommen, kommen nur wenig Leute, sondern wir hatten dann die finanziellen Ressourcen, und wir sind in ein Einkaufszentrum reingegangen, also wir sind in ein großes Einkaufszentrum da reingegangen und haben dann da so Modelle aufgebaut, also wir hatten dann so ein Modell für so ein Rastermikroskop, sodass die Leute beim Samstagseinkauf dann da stehen geblieben sind und mal geguckt haben und da haben sich wir haben eben von Gesprächen geredet, da haben sich schon auch sehr interessante Gespräche entwickelt, wo klar wurde, dass da wirklich die Welten extrem weit auseinander sind und ja, also wir haben auch Schüler Labore gehabt und so weiter. Alles schön und gut, aber wenn man mit den Leuten in den Dialog treten will, muss man zu den Leuten gehen. Man kann nicht erwarten, dass ich annonciere, Tag der offenen Tür hier sowieso und dann kommen die. Aber ich glaube, das ist eine große Herausforderung für uns alle und das Potenzial, was wir da schöpfen können, ist natürlich gigantisch, letztlich, weil ich sehe heute viele Leute die die Naturwissenschaften wollen, sie nicht mehr studieren, sie wollen gleich BWL studieren, aber dann studieren sie BWL, ja toll, und was machen sie jetzt? Also, ich glaube, wir brauchen diese diese Verbindung.
Sprecher:in 1: Christian direkt Die Frage an dich wir haben jetzt gerade so die Distanz gesehen haben die Ausder, die du kennengelernt hast, genau so eine Distanz zu dem eigentlichen Thema wie die studieren oder die Aten die Chemie studieren wollen, auch eine ähnliche Distanz zu dem was sie tun wollen nämlich aus
Sprecher:in 3: ja ähm ja das ich glaube, das ist eine Verständnisfrage auch wieder verschiedene, also verschiedene Zielgruppen, aber das, was wir auch beschreiben. Oder also der will auch gesagt hat ich ich sehe das auch als generationen thema und generationen problem auch an ne ähm ob das jetzt von generation z ne ähm dahin geht ähm wir haben eben halt noch eine andere art wie man kommuniziert. Andere erwartungen also ich bin jetzt 40 ja ich habe schon auch dieses problem mit der neuen generation teilweise zu kommunizieren, wobei es die auch nicht einfach haben muss man ganz ehrlich sagen aber wenn man das mal alles weglässt ich glaube es ist wichtig, dass man darüber spricht und und das auch angeht. Wir hatten ja auf uns vor zwei monaten, hier war auch die diskussion. Ja die vorlesungen werden langweiliger. Dann hattest du das ja eigentlich auch direkt angesprochen dann spricht es doch mit eurem professor an. Ja also wie soll er wie soll man denn reagieren, wenn man wenn man keinen dialog führt, sondern schlussendlich nur eine kritik reinwirft und sagt das ist alles schlecht und ich glaube das ist das wo wir auch wieder angreifen müssen. Ich glaube wir müssen aber auch eine verständlichkeit schaffen wenn man jetzt hier hochwissenschaftlich Prozesse beziehungsweise. Hochwissenschaftlich Entwicklungen und Projekte da hat die Bürger, denen das auch greifbar und verständlich machen, dass sie das, dass sie das ein Stück weit nachvollziehen können. Und ich glaube, jeder ist mit seiner Bube es gibt viele, es gibt ja schon allein das Wort buble, also jeder kommt mit seinem sein fach ausdrücken und ich glaube, es ist wichtig, dass wir das verständlich machen und greifbar machen. Also was hat jetzt die Forschung in den Fasern? Was was hat es für einen Bürger in der Zukunft von einer Auswirkung? Ja und und wie? Und wie kann man das einsetzen? Und ich, ich glaube, da muss es aber auch hingehen, dass wir sagen, wir dürfen nicht forschen, weil wir nur forschen, sondern Forschung mit einem Ziel, so sehe ich das so ein bisschen zu sagen Okay, diese Forschung ermöglicht uns in zehn Jahren, dass wir aufgrund dessen, weil sich das Klima stark verändert, ja oder das Thema, dass wir in 20 Jahren 68 % der Bevölkerung alte Menschen sein werden. Megatrend Silver Dass wir da Textilien brauchen, spezielle also Ich glaube, um das geht es das erwarten, glaube ich, so ein bisschen die Bürger, dass man versteht, was da rauskommt, weil, wenn man jetzt sagt, nur phasen denkt man erst mal toll und ach was jetzt schon wieder eine million oder zehn Millionen in das Forschungsprojekt bekommen? Was bringt uns das schlussendlich? Und ich glaube, da ist es ab und zu mal wichtig und das finde ich auch bei start-ups wichtig, ab und zu mal wieder da rauszugehen aus seiner eigenen Babe und zu sagen hey, wir machen hier was, das ist auch wieder greifbarer zu machen und ich glaube das sind ich als ja entwickler oder sowas ich kenne das selber, es ist halt vor allem wenn es dann unternehmerisch geht und ich glaube um das geht es ja auch auf der einen seite alles beginnt mit einer idee, mit einer forschung, aber schlussendlich möchten wir auch das erforschte und das Entwickelte irgendwo einsetzen und wirtschaftlich gesehen und da vergessen auch viele start-ups an die wirtschaftlichkeit zu denken zu sagen okay was was erreiche ich da einfach gerade? Und ich glaube das ist ultra wichtig kommunikation und vor allem diesen sprung immer reinzugehen, wieder rauszugehen, also rein ins Chaos raus ins Chaos und ich glaube das ist sehr sehr wichtig, aber ich mal der Ober ist, glaube ich, schon Dialog und vor allem auch zuhören und Erwartungen der andere der anderen Zielgruppen oder demjenigen auch mal dann das anzupassen gegebenfalls.
Sprecher:in 1: Gut, das bedeutet aber ich habe ja vorhin schon das transformative Institut kurz angedeutet die Idee von Schneidewind, dass die Zusammenarbeit zwischen den Forschenden und den Bürgern die jetzt eben die Vorstellung entwickeln, verknüpft über das Transformations wissen, dass das das Institut der Zukunft sein wird, dass irgendwo wir im Institut für funktionelle Grund Grenzflächen ein Büro haben, wo vier Bürger sitzen, die dann regelmäßig mit uns reden, wird das in die Richtung gehen, dass dort der Austausch intensiviert wird oder bleiben wir noch und in einer Struktur, die ja praktisch auf das 19. Jahrhundert zurückgeht und wenn man genauer hinschaut, eben an der einen oder anderen Stelle, sich noch nicht so stark verändert hat, wie es vielleicht möglich ist. Ich habe das vorhin schon kurz erwähnt. Der Schneidewind ist eben ehemaliger Leiter des Umwelt Umwelt Forschungsinstituts in Wuppertal und jetzt Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal. Ich habe mal einen artikel drüber gelesen, dem wird jetzt so langsam bewusst, was er sich da angetan hat. Seine Grundidee war eben zu sagen habe Ich's theoretisch gemacht, jetzt mach ich's mal praktisch und ich glaube, das wär wahrscheinlich ein wichtiger Gesprächspartner um zu wissen was zwischen Nano und macro möglich ist. Aber werden sich die institute in naher zukunft wirklich verändern in diese richtung, oder wird das letztendlich wieder ein frommer Wunsch bleiben?
Sprecher:in 2: Wenn ich vielleicht wieder den ersten aufschlag machen darf, also ich glaube der normalbürger auf der straße ist ist schon überfordert. Also ich habe ja vorhin dieses beispiel gebracht wo wir mal in die einkaufszentren gegangen sind, wo dann der enkel kam mit seiner oma an der hand im schlepptau wo er dann auf einmal die oma anguckte. Ob aber was ist das eigentlich ein atom? Also ich glaube wir sollten nicht sozusagen in die extreme hier gehen. Also wir haben das in bochum gesehen. Ich habe schon gesagt wir hatten ein schülerlabor und übrigens da war da war der springende punkt, wo man wirklich gemerkt hat man bewegt was als nicht nur die schüler gekommen sind mit ihren lehrern. Das war dann so ein angebot, sondern die mussten dann da waren immer mal so tage ihre eltern mitbringen. Also ich glaube, das ist ein ganz interessanter Weg. Noch einmal ich weiß das von dieser einen Erfahrung viele Jahre zurück. Der Normalbürger auf der Einkaufsstraße ist davon überfordert. Und und sich dann auch, glaube ich, dann zurück. Man muss irgendwie einen Anknüpfungspunkt haben, und der natürliche Weg wäre, über die Schüler zu gehen, Schüler labore, dann über die Schüler, dann gegebenenfalls auch mal die Eltern mit einzubinden. Es muss irgendwie eine Motivation sein, aber ich glaube schon, dass das ein Weg ist. Natürlich muss man immer wieder schauen, was die einzelne Mission ist. Wir sehen das am Kit relativ klar, weil wir eben Kollegen haben, die mir die Universitäts Aufgabe verfolgen. Und die Universitäts Aufgabe ist halt eine Kombination aus Lehrer, dann auch Ausbildung von Masterstudenten Doktoranden, und dazu kommt, dass eben an Universitäten das Wissenschaftsfreiheitsgesetz gilt. Die Kollegen dürfen sich im Prinzip mit ihren beschränkten Ressourcen frei aussuchen, was sie machen, während wir in diesem Grossforschung in dem nationalen Forschungsinstituts teil Wir operieren entlang sogenannter programmorientierten Förderung, wo wir also schon so rahmen, Linien gemeinsam mit dem Ministerium setzen. Aber ich glaube, die die, die die Motivation wäre, in der Tat in die Richtung zu gehen. Also, wir haben nächstes Jahr, Herr Gerdes, da sind Sie auch gefragt, wie der Tag der offenen Tür am Kit Campus Nord. Da haben wir in den vergangenen Jahren. Das ist so alle vier Jahre, wo dieses ganze zentrum, was normalerweise ja für den besuchs für den öffentlichen Verkehr geschlossen ist, auf ist. Und da haben wir schon also mein mein schönstes beispiel, an das ich am liebsten denke wir haben dann mit einem lastwagen von einer schiefer grube so schiefer geholt und dann hingekippt vor das Institut, da ist eine größere Rasenfläche und dann hat man eine ganze menge von so kleinen hämmerchen und dann sehe ich noch vor augen, wie die Kinder mit ihren Müttern saßen und die haben dann alle diese schiefer Plättchen auf geklopft, weil da teilweise versteinerungen dann so drin zu sehen sind. Also das das habe ich noch vor Augen und da gab es natürlich dann auch Gespräche, dann hat man noch andere Dinge aufgebaut, wo also dann was drei D gedruckt wurde und und so weiter. Aber also ich glaube, der Kontakt sollte über die jungen Leute gehen, weil das unser Potenzial für die Zukunft ist Kleine Kinder, größere Kinder, Schüler und dann eben auch die Studenten Wir müssen an die Studenten ran, wir müssen effektivere Wege finden, also gerade im Hinblick auf auf Ausgründungen Studenten zu sagen. Da hat auch Herr Gerdes, sind nun wieder mal schon Ideen entwickelt, den Studenten die Möglichkeiten an die Hand zu geben, mal was auszuprobieren und die finanziellen Ressourcen, die man dafür braucht, muss man eben sehen, aber da sehe ich den Anpassungs aber noch mal der der Bürger auf der Straße ich sehe ihn überfordert.
Sprecher:in 1: Christoph Herr Christian
Sprecher:in 3: spannend was Sie jetzt gerade gesagt haben, weil das bringt mich so ein bisschen auf dieses Prinzip was ich hier oder oft in vielen Stationen vermiss Vorbilder also zu sagen okay, klar, dass dass der endb für den das zu komplex ist bin ich da, aber ich glaube, es geht stark um Vorbild zu einer Generation zu motivieren. Ja, wenn das selbst die simplen Schieferplatten sind ja ein Kind in die Faszination zu bringen, zu entdecken, zu forschen. Und ich glaube, wenn das der erste Auftakt ist, dann dann, dann ist sowas ja super wichtig und ich denke das fehlt in der Wissenschaft, das fehlt diese vorbilder nach draußen, wo man sagen kann wow, das fällt aber auch im Unternehmertum ja diese diese Vorbilder wo man sagt okay mal Unternehmer sein, es ist in meiner Ansicht nach 68 % bullshit und richtig heftig und die 2 % die wo dann richtig toll sind, das sind die, die dich motivieren jedes Mal aufzustehen, weil das ist ja nur mehr. Das heißt nicht die eine Idee ist es, wo es dann ist, sondern es wächst an Struktur oder es wächst an an Anforderungen, was was schlussendlich wieder, wo ich wieder eine Struktur brauche und aber Vorbilder zu sein. Ich glaube, das ist das Wichtige zu sagen Hey, und ja, es gibt auch eine Alternative zum, Also ich möchte jetzt da jetzt nicht die Bildung ganz angreifen, weil das schaukelt sich bei mir emo sehr hoch, aber ich glaube, dass die Art und Weise wie wie Bildung bei uns funktioniert, finde ich einfach auch schon wieder, also muss man hinterfragen also zu sagen wir prägen unsere Kinder irgendwo klar in einem Bildungssystem, das ist okay, aber es gibt auch das Unternehmertum und das, das wird immer als schlecht dargestellt, Unternehmer seien nicht schlecht und und ich finde gerade, dass die Kombination über die Wissenschaft das ermöglicht, da eine Möglichkeit, in einem Bereich zu forschen, ja, mich da auch in der Universität zusammenschließen mit anderen Fachbereichen und ich glaube, wieder dieses Gemeinsame und dann zu sagen wieso denn wieso soll ich denn jetzt wieder in irgendwelche Company gehen, weil wir das seit Jahrzehnten so machen? Man muss nach dem Studium muss man in irgendeinem Beruf oder irgendwo da tätig sein, aber vielleicht zu sagen okay, ich ich kann mir hier mein eigenes Business gründen,
Sprecher:in 1: Christian vielleicht gleich als Ergänzungsfrage, weil du hast ja eben bei Google gearbeitet, du hast also Silicon Valley gesehen, wohin hast du schon kurz angedeutet, da läuft das alles ein bisschen anders ab, was könnten wir denn konkret davon lernen, was müsste bei uns anders sein? Wobei ich glaube, dass wir eine eigene Kultur entwickeln können. Viele scheitert daran, dass wir einfach Kommentar und kritiklos eben die die Ideen von Silicon Valley auf uns übertragen, und die sind einfach nicht kompatibel mit unserer Kultur im Ganzen, aber auch im was Unternehmenskultur angeht. Das Beispiel mit der Bank das zweite Mal hingehen da findest du vielleicht noch einen Investor, hier findest du keinen zweiten Investor mehr. Aber was können wir Positives lernen von dort?
Sprecher:in 3: Also ich stelle das immer unter den Oberbegriff des Miet und wie gesagt mich fragen immer viele wie können wir das Silicon Valley kopieren und ich glaube, das müssen wir gar nicht, weil wenn ich mal alles weg streiche vom silicon valley, ist es schlussendlich in mein Schiff, mit welcher Art und Weise man dann da unten an die Art Technologie rangeht um die Welt zu verbessern, ja um neue Dinge zu erschaffen um zu probieren und aber ja wir vor allem speziell in deutschland wir grenzen uns ziemlich stark ein, finde ich ja, indem wir erstens mal alles ultra fest ketten müssen in in 100.000 gesetze und bedingungen und und Abhängigkeiten und ja mit einer komplexität, also mit einer einer so komplexen Struktur dahinter, dass es da oftmals finde ich innovation und idee schon im keim erstickt wird und man muss im silicon valley einsehen erstens mal finde ich allgemein amerika, die universitäten sind untereinander sehr gut vernetzt. Ja das also ich sehe das also vielleicht findet das hier statt, das müssen sie mir sagen, aber ich sehe es eigentlich nicht so wirklich die too macht da was die machen da was die machen damals ihr macht das hier aber so dieses diesen gemeinschaftlichen output und das finde ich jetzt gerade wenn man im valley ist die stanford alles was da an Innovation rauskommt, wird dann halt schlussendlich in einen Katalysator geschmissen, voller kreativer Menschen, die da wirklich schnellstmöglich ja und ohne Angst an die Sache rangehen und versuchen da die welt zu verbessern. Ja und selbst wenn es eben nicht geklappt hat, ist es nicht schlimm, aber man hat einen versuch gemacht und man hat wieder neue erkenntnisse dazu bekommen und aber es ist das gemeinschaftliche es ist tatsächlich das gemeinschaftliche dort und was viele nicht wissen man denkt immer diese ganzen großen konzerne wie google, amazon, ja dass die sich nicht unter die kooperieren miteinander ja das kriegt man halt nicht mit, aber da werden untereinander werdende erfahrungen ausgetauscht und vor allem da werden ziele definiert da also da wird, da wird besprochen was was ist die vision in fünf jahren? Was ist eure vision als google um sich da wieder als als als land beziehungsweise. Dort als standort da auch ein bisschen so gemeinsam zu kommen auf ein Ziel und ich glaube das fehlt mir hier und hier macht jeder so sein Ding und das fehlt mir tatsächlich und die scheitert ne also wenn man wenn man natürlich Angst hat und und und das haben viele hier und das fällt dort unten weg natürlich kriege ich da auch Geld? Ja ich kriege im silicon valley an jeder ecke geld, das ist einfach so. Aber was? Warum ist es so? Ich habe auch am anfang gedacht wow, das ist verrückt, wenn ich wisse ich mir da mal von so einem venture capital das ist hollwitz gewesen, eine der größten vc Company, die es überhaupt gibt und der hat mir dann gesagt weißt du, wir haben im Silicon Valley eine Quote, ich sag okay, und was was ist diese Quote, die sagt, dass 99 % unserer Investments Bullshit sind, weil wir das wissen, aber genau ein einziges Prozent. Das macht diese Einhörner dort aus, und deswegen lohnt sich dieses Investment. Und vielleicht war Bullshit das falsche Begriff. Aber allein die Start ups, wo dort auch kommen, und ich glaube, wir müssen auch ein bisschen weg, immer mit dieser Mentalität müssen Einhörner schaffen. Ja, vielleicht reicht es auch, wenn wir vielleicht irgendwie ja ein bisschen mal kleiner denken, aber mal wenigstens anfangen, erfolgreichere kleinere Unternehmen wieder zu gründen, um dann die Chance auch wieder haben, am Weltwirtschafts wieder teilzunehmen und nicht anfangen, unsere tollen Ideen und Innovationen einfach wieder wieder zurückzuwerfen. In in Länder, und sie dann wieder abgeben. Und ich glaube, das sehe ich schon als Riesen, als Riesen Punkt, warum wir jetzt auch wirtschaftlich das Problem haben werden, also es werden Branchen wegkippen, die Automobilindustrie durch durch die Thematik der E Mobilität hat sich hat sich so stark verändert und da werden Technologien die wir über Jahrzehnte geprägt haben, auch nicht mehr einfach. Also die werden nicht mehr gefragt sein, die brauche ich schlussendlich auch nicht mehr und ich glaube, das ist eine Riesenchance dieses diese diese Erfahrung, diese Technologien, dieses Wissen jetzt auch in die Zukunft einzusetzen, aber da müssen wir diesen Mein Schiff in Deutschland endlich anpacken und sagen wir müssen uns verabschieden von dieser Denkweise und wir müssen uns einfach neue Denkweisen aneignen und die heißt miteinander. Die heißt aber auch Finde ich, wir müssen viel mehr fordern ja
Sprecher:in 1: gleich nach der Zahl der da bin gleich bei den Turin, ich wollte mir eine Zahl im Kurz nennen da für die Anwesenden Das Arbeitsamt hier in der Region geht davon aus, dass wir in der Automobilindustrie 100.000 Arbeitsplätze in naher Zukunft verlieren und dieser Verlust an Arbeitsplätzen läuft schon ab. Also da wird es neue Aufgaben geben müssen. Norina,
Sprecher:in 4: Danke vielen Dank für für den Input gerade oder den Vergleich auch mit Kalifornien und Kalifornien. Wie auch immer, also Karlsruhe hat ja auch politisch gesehen einen wahnsinnigen druck als Technologiestandort mitzuhalten, was sich auch wiederum auf das thema gründungen und Investments ja total ausschlägt oder widerspiegelt. Und ich glaube, dass einerseits eben nicht nur die risikofreude bei potentiellen unternehmerinnen geweckt werden müsste, also auch eine spielerische Freude, damit auch nicht nur die Angst vor oh gott unternehmen sondern, sondern wir ja auch hier in deutschland oder zumindest habe ich jetzt eher Baden Württemberg erfahrungen, was so in West und Start up Welt angeht, aber da man einfach so schnell gesagt bekommt ja halt die den Golfschläger noch höher salli die Kurve so ah ne du kriegst nur deine vier Millionen, wenn du wenn nach anderthalb Jahren funktionierst, also diese der Blick auf den Markt so ziemlich schwierig ist für angehende Unternehmer in, weil nicht der Mut geschult wird oder auch dieses Thema Risiko man hat auch keine Partner, die investieren in einen Weg, also mit Teil der Forscher, also diese Schnittstelle, Forschung, Unternehmertum, dass man erst mal eine Idee, die gerade wächst oder ein gutes Team fördert, sondern hier ist, es immer nur gleich die Zahl in naher zukunft. Also es gibt keinen weg der begleitet wird und wie könnte man jetzt wenn man das erkennt, praktisch also wen müsste man adressieren, damit geldgeber, Investoren, leute die junge unternehmen pushen könnten, dass man die auch dazu bewegt risikofreudiger zu investieren?
Sprecher:in 1: Also ich gebe da da gleich eine kurze antwort drauf ich habe die diskussion vergleichbar mal geführt mit BASF und die allgemeine meinung ist, dass die Unternehmen die jungen unternehmen manchmal nicht reif sind für die Zusammenarbeit mit BSF. Und ich musste feststellen Das ist genau das Gegenteil der Fall unserer großen Unternehmen, die dieses Kapital hätten so was zu tun sind nicht in der Lage mit Start ups zusammenzuarbeiten. Herr Wöll nickt, Der hat da sicherlich auch, also
Sprecher:in 2: vielleicht vielleicht nur ganz kurz zu dem was gesagt wurde 23 Kommentare erst mal zum letzten. Also ich arbeite auch gelegentlich mit großen Firmen zusammen und auch mit kleineren Firmen ist es sehr schwer also bevor die überhaupt wenn man den guten Tag sagt, bevor die überhaupt zurück guten Tag sagen, muss man erst mal schreiben ausfüllen, dass man nicht sagt, dass dass die einem guten Tag gesagt haben, so ungefähr der Initiation Prozess ist extrem aufwendig und es kommt so wie was Interessantes dabei rauskommt Lassen Sie den Rollladen runter und machen es selber weiter. Also die Zusammenarbeit mit großen Firmen, das ist kein gutes Beispiel hier und ich glaube, da würde ich gerne drauf zukommen was wir brauchen, ist dieses mehr Spielerische, wo nicht gesagt wird, das ist jetzt schon gleich die ganze Existenz meiner aus, sondern das ist vielleicht parallel zum Studium. Also ich muss leider auch sagen die jungen Leute, mit denen ich ja gelegentlich rede, ich habe ja vorhin dieses Beispiel gebracht, die haben als Idealfall sie studieren, in der Chemie muss man promovieren, und dann heuern sie bei einem großen Unternehmen an mit der Sicherheit, dass sie da auch pensioniert werden. Das ist das Rollenbild, das ist das Zukunftsbild, mit dem viele junge Leute, gerade auch von ihren Eltern und aus der Gesellschaft an die Universität kommen. Also, wir haben das ja im Moment auch in der Diskussion. Die wissenschaftlichen Laufbahnen, die Leute wollen, kann ich auch irgendwo verstehen möglichst früh haben wann können Sie Ihr Haus kaufen und und und so weiter. Und ich glaube, es wäre hier ein Weg in in die Richtung zu gehen, dass man dieses einfach mehr spielerisch macht, dass man eben sagt Also so eine Ausgründung ist jetzt nicht unbedingt die Existenz, wo dann auch in die Rentenkasse dann mal einbezahlt werden muss, sondern das ist 11 spielerisches Element und da werden die Institutionen gefordert, dafür dann die Plattform bereitzustellen. Da muss ein spielerisches Element rein und man gründet mal und dann schaut man mal, tut sich mit fünf Kollegen zusammen, wenn das wenn das wie so ein Projekt parallel zum Studium wenn es geht ist gut, wenn wenn ich in dem Sinne auch es auch gut, aber ich sehe bei vielen jungen Leuten in dem Moment, wo man über ihre Zukunft geht, dann wechseln die die Mine und dann kommt das Thema Familiengründung und sie wollen also sehr genau wissen, wie sich das alles weiterentwickelt und ich glaube, das müsste man entkoppeln und das spiele ich jetzt mal den Ball nicht asi zurück. Das sind die großen Institutionen gefordert zum Beispiel. Das
Sprecher:in 3: also danke für die spannende Antwort Ja genau,
Sprecher:in 5: mir ist das Format noch nicht so ganz klar von der Veranstaltung. Es hört sich Ich bin Andreas Kugel, ich bin von Mo Keep in Karlsruhe Also, ich befasse mich mit offenen Daten zum Beispiel Es hört sich für mich so ein bisschen an die Der Spagat zwischen Grundlagenforschung und Bürgern ist sehr groß, das kann man vielleicht dadurch beheben, dass man jetzt bei den Grundlagen Forschern so einen Lobby Rahmen für Start-ups und andere Wirtschaftsunternehmen einrichtet. Das wird dann irgendwie besser, aber das ist mir noch nicht so ganz klar. Also mir ist nicht ganz klar, ob im Silicon Valley wirklich mehr Probleme gelöst als erzeugt werden und ich glaube nicht, dass es die wirtschaftliche Situation bei uns in der EU darin liegt, dass es zu wenig Start-ups gibt. Also was ich so ein bisschen vermisse sind so Themen wie Nachhaltigkeit zum Beispiel und Partizipation, ist angesprochen worden, aber es kommt nicht richtig, also Partizipation für mich wäre zum Beispiel, ich kann als Bürger hingehen keine Ahnung. Dann war ich nicht da, ich kann hingehen an die Uni und sagen Hört mal, ihr habt, ich hab da gelesen, ihr habt ein interessantes Projekt gemacht, kann ich mal die Daten haben, ich würde es gern mal nachrechnen und ausprobieren und also die mögliche Beteiligung von Bürgern mit einzubeziehen, da muss es sicherlich noch irgendwie neue Ideen geben. Es gibt ja auch vom K Es gibt diese, ich weiß nicht mehr, wie es heißt. Wenn Sie haben doch den Exzellenz Zuschlag nur gekriegt, weil sie sich bereit erklärt haben, irgendwelche Bürger Dialoge da einzurichten, wenn ich mich
Sprecher:in 2: rächte. Wir haben schon auch mit ZKM zum Beispiel Projekte, da gibt es verschiedene Veranstaltungen. Drei D Drucken Da waren gerade Veranstaltungen auch angekündigt für für Bürger
Sprecher:in 5: also da muss man sicherlich was machen, aber ich weiß noch nicht so genau, wo, Wo wollen Sie eigentlich hin mit der Veranstaltung hier? Weil ich höre immer so ganz viele start-ups Wirtschaft.
Sprecher:in 1: Die Veranstaltung hier insgesamt der WERKstattPALAST hat genau das, was Sie jetzt gerade angedeutet haben, zum Sinn. Weil, wenn ich jetzt gleich zum Ende des Gespräches komme. Diese Partizipation mit den klassischen Methoden funktioniert nicht, das ist ihnen ja auch aufgefallen, ist Ihnen ja auch aufgefallen, dass eben diese klassische Partizipation nicht funktioniert. Wir haben Strukturen hier eben auf der einen Seite der Start up, auf der anderen Seite der Grund die Grundlagenforschung. Da bemüht man sich auch, aber da kommen wir auch nicht richtig vorwärts. Silicon Valley wird uns immer als Vorbild vorgehalten, wir haben aber festgestellt, sie selber auch Es ist kein Vorbild, wir müssen unsere eigenen Kulturen entwickeln, und diese Kultur, die wir entwickeln müssen, bedeutet aber, dass wir eben über die Grenzen dessen, was wir heute machen, hinausgehen. Ich vergleiche das ganz gern immer mit einem Beispiel aus diesem Rallye, was berühmt geworden ist Wir haben den Steve Wojak und den Steve Jobs. Ohne beide wäre Apple nicht das geworden, was es heute ist, Da sind wir uns sicherlich einig, und ich habe das Gefühl, dass wir eben in unserer Umwelt auch im universitären Bereich primär den Steve Rosa ausbilden und den Steve Jobs in dem System verlieren. Und deshalb funktioniert vieles eben nicht. Christian hat es gerade angedeutet, wirtschaftlich zu denken, Visionen zu haben, die Leute nach vorne zu treiben und nicht unbedingt eben ängstlich zu sein, ob jetzt was funktioniert oder nicht funktioniert und die Frage ist eigentlich, die wir hier mit dem WERKstattPALAST klären wollen, ist Ist es möglich, Nehmen wir eben das Thema Kunst und die Kunstschaffenden, die ja in einer ähnlichen Situation sind, aus sich heraus verschaffen zu müssen in einem Umfeld, was auch nicht perfekt ist. Das haben wir eben in der ersten Diskussion gehört. Ob wir das wirklich schaffen können, und das wäre jetzt auch zum Abschluss eigentlich auch meine Frage gewesen an die beiden Kollegen, jetzt, nach dem Eindruck der gesammelt wurde von beiden jetzt schon länger Der Herr Wöller schon ist heute das zweite Mal da, der Christian ist das erste Mal da. Wir haben aber viel darüber diskutiert, und da ist sicherlich jemand aus dem Kunstbereich auch noch gefragt, ob durch das Zusammenarbeiten der Kunst, mit der Wissenschaft auf der gleichen Ebene wir eben zu diesen neuen Partizipationsformen kommen, die sie dort einfordern, wie sie dann aussehen. Das müssen wir uns überlegen, aber letztendlich sind es zwei Zugänge zu einem Thema, nämlich wie machen wir die Gesellschaft nachhaltiger? Das ist ja letztendlich die große Aufgabe, und wir werden sie ohne Technologie nicht nachhaltiger machen können, denn wir haben die Umwelt so mehr oder minder vermurkst, dass wir wir sehr rück vermurksten müssen und das seine haben wir mit Technologie gemacht und das Rück Vermurksten können wir eben auch nur mit Technologie machen. Anders wird es nicht gehen, und da ist die Frage, Herr Wöll, kann diese Zusammenarbeit mit der Kunst auf gleicher Augenhöhe Impulse liefern, die uns vielleicht in der Wissenschaft auch ein bisschen weiterhelfen, durchaus eben neu zu denken, auch vor allen Dingen eben für den Nachwuchs breiter zu denken. Das Paradebeispiel für Kunst und Wissenschaft Hatten wir eine Geschichte mit Leonardo da Vinci brauchen wir wieder da Vines
Sprecher:in 2: mehr da, Vines kann sich ja nicht schaden, also vielleicht da auch nur ein ganz kurzer Kommentar Ich habe über den Abstand geredet, also ich meine, wir haben die Wissenschaftler auf der einen Seite und die Künstler auf der anderen Seite und ich denke, da müssen sich beide Seiten ein bisschen aufeinander zu bewegen. Also ich bin gelegentlich bei Veranstaltungen der Deutschen Studienstiftung, wo eben auch ganz verschiedene Disziplinen vertreten sind, wo es dann auch immer einen Abend gibt, wo die jeweiligen Dozenten dann Vorträge halten. Und ja, also nach meinem Vortrag war dann eine Kollegin aus dem Künstler Bereich, die sagte dann Oh ja, die Farben hatten ihr ganz gut gefallen in meinem Vortrag, da wären einige Formen und Farben, das war natürlich völlig Inhalts, also ich muss sagen, es gab dann einen Vortrag aus dem künstlerischen Bereich, da glaube ich, habe ich dann mehr mitgenommen als als umgekehrt. Also, das ist schon ein weiter Weg, und aber ich glaube, was mir gut gefallen hat, eben in der Ausführung, auch weil dieses dieses Spielerische und ich meine, das ist für mich auch ein bisschen auch auch natürlich für die Kunst, dass man da spielerisch rangeht, sieht, was man schaffen kann. Und aber da wäre dann auch so ein bisschen die Forderung an beide Seiten, aufeinander zuzugehen. Und in den bisherigen Kontakten, die ich hatte, habe ich eigentlich mehr den Eindruck gehabt, dass die Wissenschaftler da mehr Schritte tun als die Künstler in die andere Richtung. Aber vielleicht liegt das daran, dass ich auf dass das meine Seite ist, gut, aber ich denke, es wäre attraktiv, das weiter zu verfolgen.
Sprecher:in 3: Ich schließe mich an, ich ich glaube, diesen spielerischen Ansatz, aber auch vielleicht Spielgeld zur Verfügung stellen und ich glaube halt, Innovationen und Ideen brauchen Raum und ich glaube, den Raum haben wir oftmals nicht. Sie sind unter ihren Auflagen relativ eingegrenzt, sie müssen KP Eis bringen, Kennzahlen nur deswegen kriegen sie dann ihr Geld weiter, wenn sie dann eine da Erfolg haben als Startup wird mal gemessen, wie viel oder wenn man eine App entwickelt, wie viele User ich auf meiner Plattform habe. Ich gebe Ihnen total recht, dass das ganze Zeug, was im Silicon Valley fabriziert hat, jetzt nicht unbedingt vielleicht Welt verbessernd ist ja aber man darf auch nicht vergessen, dass diese Konzerne neben ihren Konsum o products auch Forschungen machen in in neuen technologien und digitalisierung und das ist meine Erkenntnis oder das den Standpunkt vertrete ich Digitalisierung bedeutet für viele nur Technologie. Und ich sage wir müssen von und das finde ich wieder spannend. Da kommt Kultur zum Tragen, da kommt Kunst zum Tragen, da kommt so viel zum Tragen und deswegen sehe ich auch Infrastruktur in Zukunft ja tatsächlich unter dem Thema und dem Aspekt, und ich glaube das und ich glaube, das schließt er wieder auf meine Anfangs Rede zu sagen wir müssen gemeinsam und ich glaube nur so können wir auch tatsächlich was entwickeln und was reisen und wir müssen in Deutschland einfach selbstständiger wieder werden. Ja, die Erfahrung und die Ex, die Expertise, die wir haben und die haben wir ja, die müssen wir aber jetzt wieder nutzen, und wenn es zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit geht, muss ich ganz ehrlich sagen Da darf doch kein Geld, keine, keine Frage sein, dass wir zu wenig Geld haben, um um hier jetzt unseren Planeten zu retten. also deswegen, das verstehe ich dann nicht, warum man dann immer von Geld spricht und so was also das darf nicht die Frage sein, sondern es muss die Frage sein Wie schaffen wir es jetzt schnell und nun mal wir werden uns kulturell verändern, und das fängt aber auch erstens mal an mit unserem Miet. Wie jeder Einzelne hier in dem Raum denkt er und wie wir es vor allem auch gemeinschaftlich schaffen, da einfach auch Dialoge und vielleicht gemeinsam zu denken
Sprecher:in 1: Norina, ich find's jetzt schön, wenn du jetzt ein Schlusswort findest, ja,
Sprecher:in 4: ihr braucht nur eine weibliche Stimme in der Runde, gibt's doch zu ne. Ich finde das einfach einen spannenden Einblick, und natürlich lässt sich, wie wir auch in der Runde davor gemerkt haben, nicht alles klären. Zum Glück also, wir haben das ja nicht geschaffen, um wie ich schon ein paar Mal betont, mit den Antworten rauszugehen, sondern mit einem großen Katalog an Fragestellungen, die vielleicht eben gemeinschaftlich entstehen können. An die digitale Infrastruktur wird nächste Woche am Donnerstag sehr schön werden zwei Beiträge darauf aufbauen zum Thema digitale Infrastruktur. Zum einen auch, wie andere Länder da schon weiter denken und wie sich das auf eine Gesellschaft auswirkt, wie zum Beispiel Estland, Estland oder so. Da gibt es ein spannendes Projekt aus der Architektur und auch einen anderen Beitrag, einen filmischen Essay zum Thema digitale Überwachungsstrukturen. Genau da würde ich einfach nur gerne darauf hinweisen, dass wir da auch das Programm so aufgebaut haben, dass sich die Inhalte natürlich auch aufeinander aufbauen lassen, und ja, zu dieser Annäherung, mit der Kunst und Wissenschaft auch Das ist ein guter Punkt, weil ich glaube, auch da ist es sehr wichtig, in den Austausch zu kommen, weil ich sehr viele Künstlerinnen kenne, die sich oft dann zu sehr wie die produktorientierte eingekauften Dienstleister in fühlen und eben da auch wieder das Thema Freiheit eine große Rolle spielt, weil wenn ich kenne, oder alle, die ich kenne, wenn ich wüsste, ich kann ihnen sagen, Du wirst da mit reingesetzt und deine Meinung ist wichtig und deine künstlerische Ausbildung hat einen Wert und du kannst aber ruhig kritisieren Du musst dich da jetzt nicht gleichzeitig mit zum SAP Fan machen, sobald du in der Runde sitzt, würde das auch schon besser greifen und funktionieren. Also ich glaube, wenn man da die gegenseitigen Höhen wurden, abgebaut sich Dinge auf Augenhöhe zu erzählen, und die auszutauschen, dann wäre man schon einen großen Schritt weiter
Sprecher:in 1: genau, vielen Dank Norina finde ich nicht viel zu ergänzen, aber ich glaube, die Kernaussage von dir war Gerade was wir dringend brauchen, sind Plattformen, wo so was eben geschehen kann und da haben sie es im Institut am kit der Plattform geben, aber auf der anderen Seite auch bei den Künstlern, die wir dann zusammenschieben können. Danke zunächst mal den beiden Kollegen für das Engagement, auch den Teilnehmern, die ihre Beiträge dazu gegeben haben und freue mich dann, wenn noch Interesse besteht danach, denn wenn wir ein bisschen plaudern, vielleicht sogar bei einer Flasche Bier, was ein bisschen entspannter ist vielen Dank!
Mitschnitt: ato
Samstag · 27. August 2022 · Dialog
Am selben Tag.
- 15:00 UhrWozu die Kunst? Freie Initiative, große Wirkung?Akteur:innen der freien Szene aus Karlsruhe, Darmstadt und Stuttgart sprechen darüber, wie künstlerische Initiative Stadtraum neu definieren kann.Talk
- 20:00 UhrDJ-Set Andreas MärzDJ-Set: Breakbeat, House.DJ-Set
- 22:00 UhrDJ-Set Yugo & SpodosDJ-Set: Progressive House, Tech.DJ-Set
Bauen, Material, Kreislauf · Kunst trifft Wissenschaft
Zum selben Thema.
- Do 18. August · 18:30 UhrAlles im Leben ist eine BrückeVortrag von Prof. Dr. Andreas Gerdes, Leiter des KIT Innovation HUB, über Infrastruktur und Brückenbau.Vortrag
- Sa 20. August · 15:00 UhrWozu die Kunst?Gespräch über den Wert von Kunst in der Gesellschaft und darüber, was wir durch Kunst über Strukturen lernen können.Talk
- Sa 3. September · 15:00 UhrWir sind keine IndividuenGespräch über symbiotische Verbindungen und das Konzept des Holobionten, zwischen Biologie, Philosophie und Politik.Talk
- Do 15. September · 18:30 UhrSchöne Forschung – Substanz und NachhaltigkeitFelix Leon Zohlen gibt einen experimentellen Überblick zu Substanz, Nachhaltigkeit und Infrastruktur.Vortrag