Worum es ging
Ein Vortrag aus der Bauwirtschaft von Frank Steffens, Geschäftsführer des Bauunternehmens Brüninghoff. Die WSP-Publikation greift den Vortrag auf und stellt im Kapitel „Material“ als Hintergrund die Holz-Beton-Verbunddecke von Brüninghoff vor.
Beteiligte
Frank Steffens (Geschäftsführer Brüninghoff GmbH & Co. KG, Hochschul-Lehrbeauftragter)
Frank Steffens
Geschäftsführer, Hochschul-Lehrbeauftragter · Brüninghoff GmbH & Co. KG

Medien
audio · 1:03:46
„Die Entwicklung von Chancen durch Kommunikation von Herausforderungen“
Vortrag von Frank Steffens (Brüninghoff GmbH & Co. KG) aus der Bauwirtschaft.
Transkript
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Sprecher:in 1: so ich würde jetzt einfach mal starten, ich glaube es kommen noch ein paar dann dazu, die noch am Essensstand sind. Genau, ich freue mich sehr, Frank Steffens heute hier begrüßen zu dürfen, ich habe es ja eben schon kurz angekündigt nach der letzten Runde. Wir haben ihn entdeckt auf dem Nachhaltigkeits Symposium der Bauwirtschaft in Essen. Weil er da doch mit sehr progressiven Statements in der Dialog Runde auch aufgefallen ist und wir das sehr erfrischend fanden und dachten, dass er uns auf jeden Fall gute Impulse auch für den WERKstattPALAST mitbringt und genau er ist Geschäftsführer von Brünning großes Holzbau Unternehmen. Groß, darf man schon sagen oder? Holz Hybrid,
Sprecher:in 2: Alter ich sag gleich was
Sprecher:in 1: okay, er stellt sich das Unternehmen am besten selber noch vor Genau. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass wir ihn da haben und bin sehr gespannt.
Sprecher:in 2: Vielen Dank, das ist jetzt meine Frau, behauptet auch immer auf die Frage, wie wir uns kennengelernt haben, dass sie mich auf der Straße aufgegabelt hat, hat irgendwie, also von daher so ungefähr so ungefähr interpretiere ich mal die Zusammenkunft oder die Anfrage von ihnen beziehungsweise. Und dann geht es halt irgendwie, dass wir zusammengekommen sind ja tatsächlich und ich war übrigens nicht alkoholisiert, als ich diese Aussagen getroffen habe, und es habe 48 Stunden lang Gas gegeben, das heißt es waren 22 Kongresstag und ich habe schon im ersten Panel habe ich schon Gass gegeben, mich in ganz Düsseldorf unbeliebt gemacht. Ja, die ich übrigens auch wieder an mir, also von daher das ist so ja genau, und das hat sich dann bis zum zweiten Tag dann irgendwie durch fortgesetzt. Ja, ich habe ich, das ist ich hatte viele Vorträge, ich selber vielleicht ganz kurz zu mir, wenn 43 Jahre alt bin bin in dem Unternehmen, wo ich jetzt gerade bin, 13 Jahre, ist meine längste Beziehung, die ich bisher geführt habe, außer zu meinen Eltern und zu meinen Geschwistern und, und das haben wir ja auch nicht mehr so oft, dass man so lange in einem Laden irgendwie arbeitet, schon gar nicht, wenn man 43 ist, Die meisten wechseln irgendwie so gefühlt alle fünf Jahre. Mittlerweile bin ich Geschäftsführer von sieben Unternehmen, habe schon Insolvenzen, Liquidation, alles hinter mich gebracht, Geld eingetrieben, Leute verfolgt, alles schon gemacht hat irgendwie, was man so machen darf. Das ist halt so bin Bauunternehmer, Sohn und arbeite aber in einem Familienunternehmen, Bin nicht Teilhaber oder Gesellschafter, möchte meine Freiheit haben. Ich möchte jederzeit umziehen können, wohin ich will, und nicht an irgendwas gebunden sein, und von daher macht das, was ich mache hat auch sehr viel Spaß. Ich selber bin Wirtschaftsingenieur und der Vertiefungsrichtung Bau und und das irgendwann mal in Oldenburg studiert und wo ich seit 14 Jahren Lehrbeauftragter bin, bin Lehrbeauftragter in Biberach, also an zwei Hochschulen, einmal im Norden und einmal im Süden. Damit ich auch immer den Unterschied sehe zwischen den Studenten und Studentinnen wie die so ticken halt irgendwie mittlerweile im Vorstand der Resort Stiftung eine der ersten Institutionen in Deutschland, die sich um Kreislauffähig Planen und Bauen beschäftigen mit sehr wichtigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nicht so ein komisches Start up, was da irgendwie rumläuft und irgendwelche Material Passport verkert oder irgendwie sowas, sondern wirklich eine sehr wissenschaftliche Institution. Da bin ich sehr froh drum, ich bin ja nun kein Wissenschaftler, dass ich da überhaupt im Vorstand sein darf, ist mir schon Ehre genug und in verschiedenen Beirats Functionen mittlerweile halt auch in irgendwelchen Bau Verbänden hat irgendwie darf ich sein, also ich glaube mit 43 darf man ist man mittlerweile glaube ich, wohl in dem Alter, wo man so solche Fragen gekriegt hat, irgendwie ob man an solchen Funktionen unterwegs sein darf. Genau und genau jetzt bin ich hier und ich hab mich irgendwie zum ersten mal in meinem Leben super schwer getan zu diesem Thema was vorzubereiten hat Herr, das wird mir sozusagen vorgegeben, ich habe mir dann irgendwas für die für die Agenda heute noch an inhalt irgendwie zusammen zusammen geruckelt hat was sie ja auch veröffentlicht haben habe ich ja auf der Webseite gesehen vielen Dank dafür ohne Korrektur, also die Entwicklung von Chancen durch Kommunikation von Herausforderungen und das erste Bild. Was, was Sie hier sehen hat irgendwie das ist das sind natürlich meine mit ein Teil meiner Mitarbeiter wir haben insgesamt habe ich 650 Tendenz eher steigend hat irgendwie, und das ist ein Haufen von Ingenieuren, Schweissern und Arbeitsvorbereitung. Und Monteuren hat, einfach. Das ist in einem Freizeitpark im Movie Park in Bottrop Kirchen. Der ist vor 20 Jahren von uns aus dem Boden gestampft worden, den haben wir fast immer Alleingang bauen dürfen, das ist meiner beste, der beste Kunde. Wir machen einmal im Jahr machen wir so eine wie heißt das in achterbahn, die kommt dann irgendwie aus den USA und wir machen dann die fundamente und den ganzen Kram dann dazu halt irgendwie und die ganzen peripherie gebäude und da haben wir eine indoor Achterbahn gebaut mit einem affen im hintergrund wie man es sieht hat irgendwie und es war eine kampagne letztes jahr die challenge except kampagne bei uns und da ging es einfach darum mal wieder stolz zu sein, was man so gemacht hat, weil wir halt irgendwie immer vergessen haben bei der ganzen routine und bei den ganzen projekten, die man so abwickelt hat. Irgendwie haben alle wieder vergessen die feste noch zu feiern und die erfolge mitzunehmen und wir menschen neigen ja zu immer das schlechte dann eher zu besprechen hat irgendwie oder zu diskutieren und das war dann ich hatte einen total coolen fotografen aus hamburg, der fotografiert normalerweise irgendwelche heavy metal bands oder irgendwie sowas und den kenne ich ganz gut, weil der modo von Fanta vier mal Geo hatte und da habe ich gesagt Du kommst jetzt einfach mal zu mir und und dann machst du das mal und der hat da ein paar coole ein paar coole Bilder gemacht, unter anderem ist das entstanden. Ja, das ist so, das ist gestern entstanden, ich hatte meine Unternehmenskommunikation, es sind 55 Leute, also, das muss man halt auch mal haben im Mittelstand Bau, also Bau und dann fünf Leute in einer Marketing Abteilung Ich kenne eh gesagt kein Bauunternehmen, das fünf Leute in der Marketing Abteilung hat, das finde ich schon ziemlich viel, das haben wir uns auch ganz mühselig über Jahre aufgebaut, und dann kam, so der Spruch, gestern nicht glauben, sondern machen. Das kam so als als Slogan raus Wir sind gerade dabei und schaffen so eine Art Qualitätssiegel für eine ganz spezielle Art an Decke der sogenannten Holzburg Verbunde. Und es kam so als Motto rein, und das passte irgendwie ganz gut, das uns halt auch irgendwie auszeichnet. Vielleicht ist das auch deswegen der Grund, weshalb ich eingeladen worden bin, weil wir tatsächlich nicht an Veränderungen glauben von außen, sondern schlichtweg der Meinung sind. Halt einfach, dass die Veränderung von uns selber herangeführt werden muss, und dann ist uns das und das durch das Progressive, dann ist mir das, Ich fange schon mal hart an, auch scheißegal, auf wen ich warten muss. oder nicht, Also teilweise heftig kennen wir zwar die Normen und wir halten uns halt auch Wir sind auch sehr bemüht, uns an Normen jeglicher Art zu halten, aber wir haben irgendwie einen Weg gefunden, dass wir auch auch nachweisen können, dass wir die Normung nicht brauchen und das Gebäude auch ohne jegliche Norm auch hält. Und das liegt natürlich daran, wir bauen etwas schon seit Jahrzehnten in einer Kombination, also jetzt fast seit 50 Jahren, woran sich die Welt eigentlich nie rangetraut hat, das sind einfach Kombinationen aus Holz, Beton und Stahl und in der Sekundär Konstruktion, also in der Fassade halt überwiegend zwar Aluminium. Und wir machen das so gut, dass dass wir halt über Jahrzehnte die Nerds waren und seitdem irgendwie Corona war machen wollen, das alle haben, das ist irgendwie ganz lustig ist das also, während wir das hier total normal finden, dass man Materialien miteinander kombiniert, dass man viel Wert darauf legt, mit wenig Material Flächen zu überspannen oder Gebäude nach oben zu bauen hat irgendwie also sehr filigran heute nennt man das so was wie Ressourceneffizienz oder irgendwie so was ist das für uns total kalter Kaffee halt irgendwie und auch, dass man etwas mit Holz baut in einer Höhe oder in einer Breite ist für uns wirklich Business as usual. Wir haben momentan das Problem, dass wir uns wieder runterfahren müssen. Halt einfach. Das heißt, wir sind schon so weit, dass es schwierig ist, dass man uns folgen kann innerlich, weil viele noch gar nicht dort sind, wo sie gerne sein möchten und viele noch abgeholt werden möchten. Was das Bauen mit verschiedenen Materialität vorangeht, das ist momentan unser. Unsere Challenge hat irgendwie in unserer eigenen Kommunikation und aber trotzdem getreu dem Motto Wir haben halt einfach, wir können uns das ja glauben, so zu argumentieren, weil wir einfach ich soll mal eine coole Truppe haben, 50 Jahre lang gute Leute halt irgendwie, die ein ganz normales Leben führen, die aber so sich selber und durch uns so hoch spezialisiert ausgebildet sind, dass es sie tatsächlich in der Form zumindest nur ein einziges Mal gibt hat irgendwie und genau und da kommen wir eigentlich auch zu zur Vorstellung und das sieht dann halt bei uns brutal gesehen hat auch so aus. Also wenn da jener sagen Wenn da einer sein zehnjähriges feiert, sich hat, ein, dann hat sich der so erklärt sich die zehn zumindest das jüngste Foto, was nie veröffentlicht wird. Das zeige ich entweder immer nur einer Hochschule oder ich habe mal heute hier eine Ausnahme gemacht, aber das steht jetzt, damit machen wir keine Kommunikation mit so was, aber das steht natürlich, sie sehen schon wie die Leute oder wie die Mitarbeiter dann schon am Ende des Tages auch sich selber motivieren halt für den Job also und wir reden immer so viel über Material oder Materialität und ich finde es auch super wichtig, aber wir sind halt ich sage mal wir sind halt nicht einen Schritt weiter, aber wir kombinieren das halt einfach mit der Ressource Menschheit. Einfach also nur in der Kombination funktioniert auch dieses Material, weil was bringt das Material, wenn es niemanden gibt der es verarbeiten kann? Also lassen wir mal das ganze Thema mit irgendwelchen Robotern so ein quatsch weg, am ende braucht es halt immer noch irgendjemand der es anpacken muss und verarbeiten muss halt! Und das das ist das was natürlich im wesentlichen halt ganz häufig in der Diskussion über Materialität und Effizienz einfach vergessen wird, also ganz kurz ein paar fakten zu uns, aber es sind ein, wie man sagt, ein typisch deutsches Familiengeführtes mittelständisches Unternehmen und wir sind halt mittlerweile gar kein richtiges Bauunternehmen mehr und ein Holzbau Unternehmen sind wir nie gewesen. Als ich vor 13 Jahren angefangen bin, habe ich gedacht, ich wäre auch in so etwas wie ein Holzbau unternehmen, aber ich habe gelernt es gibt den Begriff der Bau, Schreinerei und die Bau Schreinerei ist irgendwie das sind so Unternehmen gewesen, früher die, die auch mit Holz gearbeitet haben und das meistens kombiniert haben, auch mit Stahl und nicht diese typischen Zimmerbetriebe waren halt irgendwie also irgendwie kann man da ja so gar nicht raus hat einfach Nichtsdestotrotz wäre in Deutschland der größte Vorfelder für holzelemente. Aber wir sind kein Holzbau Unternehmen, wir haben eine Sache eingeführt vor fast zehn Jahren, und zwar habe ich irgendwann gesagt wir wir, Wir hatten dort schon Produktionsbetriebe zwei Stück ein in Sachsen Anhalt, ein in Nordrhein Westfalen, wo wir auch herkommen, und wir hatten die Gelegenheit, im Schwarzwald in der Nähe von Feigen Schwenningen ein Werk zu kaufen, das einfach familienbedingt in der Generation nicht mehr übergeben werden konnte. Die Töchter wollten nicht mehr, also sie wollten was anderes machen, und das haben wir übernommen mit ganz viel Leidenschaft und und wir haben dann diese drei Standorte zusammengezogen, und wir haben ein Geschäftsmodell gefahren, was es in Deutschland so in der Form nicht gibt. Wir haben behauptet, es gibt irgendwann mal den Markt in Deutschland, der nur Elemente braucht, aber nicht mehr den Holzbauer. Weil ich sag mal, wenn man sich heute anschaut, wir Beton Fertigteile montiert oder Stahlteile, das sind irgendwelche Kolonnen, die kommen wo irgendwo her, denen ist es auch egal, das sind Montage Colo Ente Die Reisen von Baustelle zu Baustelle, mit oder ohne Kran hat irgendwie und wir haben einfach angenommen Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das genau so kommen wird. Und jetzt sind wir so mittendrin. Also die Zimmerleute müssen aufpassen demnächst, dass sie ihre Jobs nicht verlieren, weil aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum oder nach Räumen generell hat. Einfach führt das ganz häufig aus unserer Sicht dazu, dass klassische Handwerksberufe immer mehr vom Markt verschwinden und Unternehmen immer stärker in den Vordergrund treten. Eine gewisse Masse natürlich reinbringen und damit Handwerk nach und nach überflüssig machen, einfach und das finde ich auch total wichtig, wenn man nur über Automatisierung, Technologie, Robotik spricht, halt am Ende. Wir werden nicht drum herkommen. Auch in 50 Jahren wird es jetzt Leute geben, die, die mal eben schnell in eine Wand mauern müssen oder eine Tür einbauen oder eine Toilette austauschen oder was auch immer machen müssen und einfach. Und die werden immer weiter verdrängt. Und es gibt seit 48 Jahren und es gibt 11 wichtiges eine Entscheidung Wir bauen nur das, was wir mit eigenen Leuten bauen können. Also es gibt eine Grenze bei uns, auch in der Umsatz, also wir machen nur so viel Umsatz, wie wir selber in der Lage sind, die Bauteile zu montieren, und dann hören wir auf. Manchmal ist auch eine Situation da, was sich einfach kapazitive nicht vermeiden lässt, dass man dann doch wieder Montagen nachunternehmer hat, aber bis dahin, das ist sozusagen der Botten neck. Und dann sind wir genug, und wir lassen uns auch nicht treiben von irgendwelchen Forderungen halt irgendwie, sondern wir könnten mehr bauen, wenn wir wollten, Aber wir tun es an der Stelle halt auch nicht, und was wir machen, ist wir planen, wir produzieren und wir bauen. Das haben wir komplett im eigenen Haus an drei Werkstandorten, das heißt, wir haben 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Planung Architekten, Ingenieure, Bauphysik, t Ausführungsplanung Konstruktion, Montage, Planung alles komplett da. Mittlerweile in Hamburg, in Berlin und bei uns im Head Quota in in Nordrhein Westfalen, dann produzieren wir Holz Fertigteile an drei Standorten. Also die Schweiz ist ein guter Kunde von uns, das muss man auch mal bringen für die Schweizer Elemente liefern ist auch nicht so einfach vom Anspruch her. Und aber wie ich schon gesagt mittlerweile sind wir in Deutschland der größte Vorfelder für Holzelemente im Individual Bau und Stahl wird bei uns verarbeitet Stahlteile, Stahlkonstruktionen, Aluminium Fertigteile, also fenstertüren Pfosten, Regel Konstruktionen und Beton-fertigteile, also das komplette volle Programm, und das schon seit Jahrzehnten. An der Stelle die 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bestehen zu 50 % aus gewerblichen und zu 50 % aus festangestellten Mitarbeiter. Warum sage ich deshalb einfach Das ist eine Firma, also ist eine Aufteilung, die relativ selten ist am Markt. Also die Hälfte der Truppe zu haben, die in der Produktion und draußen auf der Baustelle ist, hat man eher tendenziell selten, und wir haben ein Durchschnittsalter in der gesamten Firma von 37 Jahren. Außer wenn die auszubilden kommen, dann rutschen wir auf 36 Jahre, also der August geht dann immer statistisch ein Jahr runter, irgendwie, und das muss man auch mal hinkriegen. Während alle anderen irgendwie mit mit einer älter werdenden Firmenstruktur kämpfen, schaffen wir es tatsächlich über Jahrzehnte diesen Schnitt zu halten und das geht nur, indem man jahrzehntelang ausbildet, kompromisslos egal wie die wirtschaftliche Lage ist. Ganz einfach das ist eine Haltung und das kann mir auch Politik nicht vorschreiben. Also da kann ich auch dir nicht helfen. So sieht es halt noch mal kurz optisch aus. Hat einfach auch Transport logistisch eigentlich eine recht gute Verteilung momentan in Deutschland und im angrenzenden Europa und wir sind momentan so aufgestellt, dass wir Skandinavien pena Lux, Portugal und natürlich halt alles was südlich von Deutschland ist, halt irgendwie beliefern können oder bearbeiten können und das ist unsere Vision. Zu jedem anständigen Unternehmen gehört natürlich auch ein Leitbild und wir sind im Kern westmünsterland, nicht Münsterländer, habe ich gelernt. Ich bin übrigens zugezogen, ich bin Niedersachse, ich bin auch, glaube ich, der Einzige, der also ich rede, einfach sehr viel hat, irgendwie in der ganzen Firma, der Rest redet nicht so viel wie ich. Es sind mittlerweile doch deutlich mehr Frauen bei uns angestellt, also wir legen Wir haben bei uns keine Frauenquote, aber ich lege einfach sehr viel Wert auf eine gute, durchmischte Truppe, und zwar ganzheitlich. Also von den Handwerksberufen bis hin zum Top Management. Und ja, und wir Am Ende des Tages möchten wir natürlich einfach nur Gebäude bauen, in denen die Menschen gerne leben und arbeiten. Mehr ist es am Ende des Tages nicht, aber eben sehr hoch. Spezialisiert auf nachhaltiges und wir nennen die Material Kombination bei uns hybrides Bauen. Ich weiß nicht, woher diese dieses hybride Bauen kommt. Wir haben vor 12 Jahren sind wir angefangen, in der Kommunikation über hybrides Bauen zu reden. Mittlerweile macht das jeder. Entweder sind wir der Trendsetter gewesen, ich weiß es nicht, aber aber Hybrid ist Bauen nur noch, um uns klarzustellen Von der Sache her, das ist nicht irgendwie Materialien wahllos miteinander zu kombinieren hat einfach, sondern ein hybrides Bauen ist. Wenn man in der Primär Konstruktion tatsächlich mehr als zwei Material miteinander kombiniert so und es primär heißt, also den tragenden Teil des Gebäudes also wenn man da jetzt 11 Betons lett Gebäude hinsetzt und eine holzrahmenbau Fassade, dann ist es kein Hybrid Bau. Das ist ein völliges Missverständnis und ein reinige reines werthe hat einfach also eine nicht tragende wand an ein tragendes primär tragwerk aus einem material ist kein hybrid. Das ist halt einfach, dann wäre ja alles immer hybrid gewesen. Halt irgendwie auch bei einer alu konstruktion hat einfach nur weil es holz ist von hybriden bauern zu sprechen ist halt total bescheuert, hat also und es ist halt der kern die mitarbeiter da investieren wir relativ viel, wir haben unsere eigene akademie auch nur für uns vorgesehen, wir legen viel wert auf aus aus und weiterbildung, wir investieren mächtig halt auch in die meiste ausbildung, also unsere leute werden ganz kräftig in Richtung techniker meisterausbildung oder duales studium gepusht und zwar rigoros. Hat einfach also wir achten penibel darauf, dass jeder seine handwerks Karriere auch durchzieht und und das auch hinbekommt und daraus resultiert natürlich ich sage mal eine Qualität hat einfach die man tatsächlich nicht mehr kaufen kann also das ist das was wir haben ist ein extrem hoher Wert, also wirklich, wir haben 130 Leute auf den Baustellen, wir haben dann noch mal zusätzlich fast 200 Leute in den Produktionsstätten, hat einfach verteilt, der Rest halt das übliche Klimbim, was man im Unternehmen braucht. also die Planung natürlich dann Ingenieure, Techniker und natürlich die die kaufleute an der stelle also ganz normal und das ist mal so ein grober überblick das machen wir also da ist wirklich vom flughafenterminal zum hochhaus bis hin zum industriebau alles dabei also das ist so die perspektive darauf des besonderen, dem bildes das bild oben rechts, dass die sogenannte holzplock verbund decke wir haben das produkt entwickelt, also wir haben es andersherum das produkt gab es schon viele jahrzehnte, es hat nur keinen interessiert und dann gab es ein paar gute tolle unternehmen wie cüpli beispielsweise oder auch das unternehmen cree aus dornen in österreich, die das für sich entwickelt haben oder weiterentwickelt haben aber die haben das produkt nie vermarktet bekommen also das hier war immer ein kreis. Also schon vor zehn jahren gab es oder vor 12 jahren gab es engagierte Unternehmen, die versucht haben kreislauffähig bauen salonfähig zu machen rückbau fähigkeit Konzepte umzusetzen also vielleicht wahrscheinlich auch schon vor 20 oder vor 30 Jahren. Vielleicht war es auch schon bei vor 100 Jahren ein Thema, aber so weit kann ich ja leider nicht persönlich zurückschauen und soweit habe ich es auch nicht gelesen und wir haben im endeffekt diese verbunde ganz neu salonfähig gemacht und es entsteht gerade weltweit die größte industrielle fertigungsanlage für diese holzbau verbund decke bei uns in nordrhein westfalen, da kommen wir gleich noch mal ganz kurz dazu. Das ist noch mal ein schönes Bild, wo man das produkt an sich noch mal gut sehen kann mit einem extrem hohen vorfertigung grad extrem ressourceneffizient hat einfach in der kombination von von brettschichtholz, in dem fall in der rippe und beton also wir reduzieren den betonteil um über 70 % das ist einmal nur ne frage nach einer geschmackssache beim Dezibel also das Tragwerk ist nie das Problem, die statik aber die kollegen vom schal also dann ist halt nur die frage packt man einen halben zentimeter drauf, für welche Bequemlichkeit auch immer ist eine reine Komfort Frage übrigens, und je mehr man mit dem Kunden über Komfort spricht und die Realitäten miteinander die Realitäten miteinander vergleicht, umso interessanter ist dann halt auch die Reaktion. Also, wir haben beispielsweise bei dem Hochhaus, was wir gerade gesehen haben, haben wir die dünnste Hotung von Bunde Ever verarbeitet, und das ist ein Luxus Hochhaus also, das ist kein Hochhaus für Soziales wohnt irgendwie, sondern da da leben da, da leben Menschen drin einfach die wahnsinnig viel Geld dafür ausgegeben haben, aber sie bekommen einen Riesen Komfort, aber mit einer der dünnsten und stärksten Decken, die wir jemals herstellen dürften genau und wir legen halt also, wenn es über die Kommunikation von Veränderungen geht, also Herausforderungen setzen wir uns im Grunde selber, also das, was wir tun, in Eigenleistung investieren, uns selber die Grenzen aussetzen, das sind natürlich Dinge irgendwie die, die natürlich teilweise schon sehr herausfordernd sind, aber wir haben festgestellt je je mehr ich mich natürlich disziplinien an meiner Strategie festhalte und und sie konsequent natürlich verfolge, umso mehr chancen habe ich natürlich langfristig erfolgreich zu bleiben. Einfach. Und damit das auch kommunikativ einfach im unternehmen richtig ankommt, haben wir halt verschiedene formate. Also ich sage mal die untere leiste bräunlich kommentieren und einfach das ist das übliche klimbim halt auf den sozialen kanälen in den medien und aber die Zahlen darüber sind halt super spannend und da gibt es formate wie die bare noch am einfachsten das ist unser eigener Podcast, den wir jetzt auch schon glaube ich seit zwei oder drei Jahren machen hat, einfach mit 11 Folgen, die wir schon draußen haben. Ich kenne kein Bauunternehmen, das 11 Podcast Folgen rausgebracht hat. Jeweils eine halbe Stunde reicht für eine Autofahrt dort irgendwie meistens, um die sich anzuhören, mit sehr klugen Köpfen aus aus unserem Unternehmen oder auch von außen, zuletzt mit Barbara Hagedorn und uns halt irgendwie mit dem Thema Frau am Bau. Hagedorn, weltweit der fünftgrößte Abbrecher Sitz in Gütersloh. Einfach und und frau hagedorn hatte das das unfassbare Bedürfnis hat einfach zu den Unternehmerinnen zu gehören, die endlich mal die Bagger mit ganz vielen Frauen besetzen hat einfach die abbrecher, aber im ernst und nicht weil sie not hatte irgendwie und kein personal kriegt es also für die maschinen die die im einsatz haben gibt es genug interessierte menschen hat irgendwie aber sie hat halt setzzeit konsequent darauf frauen draufzusetzen, weil es auch einfach ein guter teilzeitjob ist. Du kannst halt bagger fahren, abriss machen in teilzeit das wissen nur die wenigsten hat irgendwie die dinger sind klimatisiert schön ruhig manchmal wenn irgend was runterfällt ist natürlich ein bisschen lauter irgendwie. Die kabine ist komplett geschützt also wenn da mal was runterkommt, dann irgendwie ja dann wird das ein bisschen rumpen hat, aber dann ist das thema durch also großartig. Nur die meisten Frauen halt einfach, werden gehemmt durch ihr privates umfeld und werden verunsichert durch sich selbst. Hat einfach solche jobs nicht anzunehmen und da braucht es natürlich das engagement von unternehmerinnen und unternehmern natürlich diese Hürden die auch meistens aus einer sehr ländlichen situation herauskommen, hat irgendwie die halt einfach zu überwinden, weil ich sage mal derjenige, der am meisten aus unserer perspektive denn diesen Schritt einer Frau in den Bau zunichte macht das ist das private umfeld, also wenn es sogar der eigene Partner ist hat immer das ist ganz häufig so einfach und da in den Familien zu arbeiten hat einfach und ist halt unheimlich wichtig. So entsteht halt eben halt auch, dass Frau am Bau, Thema oder ganz frisch bei uns also halbwegs frisch ist. Das Thema Stereotyp hat einfach tatsächlich am Weiberfastnacht entwickelt dieses Jahr und ich hab es auch, ich weiß nicht, ich war noch in österreich und war zugeschaltet, ich musste meine Büttenrede raushauen, und das habe ich auch von der Baustelle schnell gemacht. Irgendwie, und da ist halt dieses Konzept stereotyp entstanden, in dem wir halt ein Format schaffen, wo jeder also im Wesentlichen durch Frauen gepusht hat. Bei uns aber, wo jeder im endeffekt dazu kommen kann und wo wir merken, dass wir auf dieser Ebene relativ viele coole Sachen halt einfach voranbringen also da muss man kein verbesserungs vorschlagswesen oder sowas einführen oder so hat er mehr so eine durch solche Formate, in denen die dann aufgegriffen werden kann man hervorragend tolle veränderungsprob im unternehmen auch in die praxis umsetzen, erlebbar machen. Ganz großartig neben der eigenen akademie natürlich die daneben steht und ganz links außen das ist nächst steht für für unser programm ne Generation und wie ich ich glaube ich kenne jetzt ehrlich gesagt kein bote. Wir haben weltweit dafür einen preis bekommen einen personalentwickler preis und und waren so ganz kurz davor die deutsche post AG zu schlagen. Das muss er auch erst mal hinkriegen hat irgendwie im bettel. Da geht es einfach darum den übergang zwischen alt und jung als er in den generationen hat einfach im unternehmen gut reinzukriegen. Bei uns lernen ist es so wenn wenn wenn wir arbeitnehmer haben halt irgendwie in einer führungsposition zum beispiel so ein produktionsleiter oder sowas der ist so mitte 50 und dann fangen wir an mit den leuten zu arbeiten, im generations übergang also Wir nehmen uns relativ viel Zeit, die darauf vorzubereiten, dass ja irgendwann mal die Altersteilzeit oder vielleicht auch die Rente einfach ansteht, und wir machen das nicht so, dass dass dann irgendwann die wir die Leute in Rente gehen lassen und dann kommt so ein Nachfolger hinterher oder so, sondern wir lassen wir bestimmen den Nachfolger schon relativ früh und bringen beide mit denselben Maßnahmen in die in die Entwicklung rein. Das heißt, da lerne ich der Junge und der Alte darf nichts mehr lernen, weil er ja nichts mehr lernen muss. Hat irgendwie, sondern beide lernen zusammen über einen Zeitraum von zwei Jahren, so dass der Junge nicht was lernt und dann in die Organisation reinkommt, sich abfeiert und von den alten komplett kaputt gemacht wird im Tagesgeschäft. So ist es halt, du kommst halt rein, feierst nicht ab, dass du was Tolles kannst und alle sagen ruhig atmen brauchen wir nicht einfach? Ja, und das hat sich jetzt seit vielen Jahren ziemlich gut bewährt. Die letzte Runde habe ich jetzt tatsächlich vor 45 Wochen abgeschlossen. Hat einfach Corona bedingt hat sie das aufgeschoben, also ganz großartig, bis hin zu den Forscher. Fri hat in der Mitte wir bieten halt unseren Mitarbeitern keine kita an, weil wir halt einfach sagen auf dem Land gibt es wo wir meistens sind gibt es genug plätze also wir wollen keine konkurrenzveranstaltung machen bei uns also wir wissen das man muss ja nur die istsituation anschauen, das ist ja auch in anderen bereichen woanders und so machen wir das so wir bieten den Eltern immer zu beginn der Sommerferien, es ist ja immer so, wenn man Kinder in der Kita hat und kinder in der Schule gleichzeitig, dann gibt es ich weiß nicht wie das hier in Baden-württemberg ist, aber in niedersachsen und in nrw ist das ziemlich scheiße. Ja okay, ich merke schon an dem nicken halt irgendwie das ist ja auch so und dann haben wir immer das problem. Muss ja immer ein elternteil urlaub nehmen oder was auch immer, weil die meisten haben ja keine eltern also keine betreuung irgendwie im angebot oder müssen es teuer bezahlen oder die eltern sind nicht da was weiß ich und wir machen das so, dass wir übernehmen die betreuung immer in den 1. 14 Tagen, das heißt die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Kinder da mitbringen, wir haben die haben eine ful betreuung von sieben bis sieben, also von sieben uhr morgens bis sieben uhr abends, sodass auch die gewerblichen die auf montage sind, auch die gelegenheit haben halt die dann auch später reintrudeln hat, die kinder dann auch wieder mitzunehmen. Und kriegen eine vollzeit betreuung und sind es dann nicht so, dass wirklich die die mitarbeiter nicht urlaub nehmen müssen und das familienleben dann nicht mehr stattfindet hat einfach ja also das sind so dinge die wir halt schon seit ja seit jahren im endeffekt unseren leuten anbieten und natürlich viele andere dinge die man vielleicht halt auch macht. Also vielleicht ich versuche das so ein bisschen rüber zu bringen ist die arbeit am faktor mensch ist uns nicht nur eine herzensangelegenheit sondern ist unternehmerisch und hat auch für jeden einzelnen der bei uns arbeitet hat, super wichtig. Und bei uns geht es nicht nur darum darüber nachzudenken, immer in welcher material kombination wir arbeiten. Das ist am ende mittlerweile ein täglich das geschäftsmodell seit Jahrzehnten, sondern natürlich der mensch der daran arbeitet und sich natürlich auch seine zeit und sein seine gedanken investiert, genau hat diese diese Themen halt auch mit einzubringen. Ja, natürlich haben wir halt auch eine Definition für Nachhaltigkeit am Ende des Tages im Rahmen unserer Mission hat und bei uns geht es halt einfach darum, dass man einfach 11 lebenswerte Zukunft hat, irgendwie noch hinterlässt und das ist entstanden vor Corona, vor dieser ganzen also, das ist jetzt auch schon irgendwie sechs Jahre alt. Das was da steht und und das ist ist ja unter zwei Jahren hartem Diskussions Einsatz entstanden, weil wir halt auch nicht irgendwie eine Nachhaltigkeits Definition haben wollten, wie sie vielleicht alle irgendwie kennen und wir haben schon gar nicht das Bedürfnis grün zu werden. Also das ist, das sind wir nicht halt irgendwie, aber wir haben halt eben das Bedürfnis, natürlich das, was wir tun hat irgendwie halt auch weiter fortzusetzen und gut einzubringen. Wir haben ein eigenes eigene Produktentwicklung, also wir agieren. Deswegen sind wir vielleicht auch eher progressiv unterwegs, halt einfach, weil wir uns das erlauben dürfen. Also wir haben einen guten Stamm an Mitarbeitern, die nichts anderes machen, als Bauteile auf, also gerade auf der Materie Ebene weiterzuentwickeln. Wir warten nicht darauf, dass irgendeine Hochschule was Neues raushaut oder irgendeiner was Neues entdeckt, sondern wir sind meistens eher früh da dran und binden aber auch viele ein. Also Hochschulen können wir leider nicht mehr so viel einbinden, weil die zu lange brauchen, also wir haben eine maximal von 24 Monaten, das heißt zwischen Beginn der Entwicklung und Vermarktungs Fähigkeit 24 Monate, sonst machen wir das nicht. Uns ist das nicht für den Mittelstand finanzierbar, und da können wir leider nicht auf die Antragsprozess warten. Manchmal tun wir das halt irgendwie, aber ganz häufig tun wir das nicht. Und die, die mit mitgenommen werden wollen auch auf den Hochschulen, nehmen wir mit. Aber meistens geht das so schnell bei uns halt einfach, dass das dann häufig gar nicht so viel Zeit dafür ist, hat irgendwie und und dann entsteht sowas, das ist gerade im Bau, das ist ein neues, ein neues Beton Fertigteil bei uns, das ist im Headquarter in, in Heiland irgendwie, das sieht natürlich jetzt auch total süß aus mit den Windrädern und so weiter da im Hintergrund so ist es halt auf dem Land. Also wir haben jetzt kein erneuerbare Energieproblem wie vielleicht andere Kreise. Wir haben relativ viele erneuerbare Energien, jetzt bei uns in der Region, aber dieses Werk ist also sozusagen ich muss sagen wird eines der grünsten Beton-fertigteile, die es, glaube ich, dann in der Bundesrepublik Deutschland gibt, also wir verarbeiten sozusagen also, wir erfinden jetzt nicht den grünen Beton neu, den gibt es aus meiner Sicht nicht, Aber das Spannende hier ist nach allen Regeln der Kunst haben wir jetzt schon angefangen, 50 % der Emission bei der Zementherstellung zu reduzieren. So finde ich schon ziemlich viel. Also wir sind von null auf 100 gegangen, wir haben über Jahrzehnte sind wir mit Transport Beton beliefert worden und haben das bestellt, was die Projekte brauchen. Und wir sind vorletztes Jahr, habe ich gesagt, Das meine ich mehr, wir machen das jetzt so. Ich übernehme die Verantwortung für die Zement und für die Beton Herstellung und habe mich mit sämtlichen Zement Herstellern des Bundeslandes NRW angelegt. Das war sehr erfrischend, und es hat aber dazu geführt, dass wir jetzt mittlerweile mit dem größten Zementhersteller einen Vertrag haben, in den wir wir bestellen. Nicht mehr ein Kubikmeter Beton oder Zement, sondern wir bestellen die Mischung. Das heißt, wir gehören wahrscheinlich zu den nächsten Unternehmen hier in Deutschland, die es geschafft haben, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, wo uns der Zementhersteller genau die Mischungsverhältnisse angibt, in denen wir sehen, welche chemischen Produkte welche Energie Aufwendungen, welche Zwischenprodukte drin sind und wir sind eingeladen zu jedem zusätzlichen Rohstoff, der eingemischt wird, mit am Verhandlungstisch zu sitzen mit den Zulieferern. Warum die das gemacht haben, kann ich sagen, aber entweder waren wir nett oder nicht nett, aber ich glaube, wir waren eher un nett und waren da sehr diszipliniert, halt einfach in der Verhandlung und sehr ausdauernd hat einfach, sodass ich da wir einfach gesagt haben Also wenn man wenn man was verändern möchte, dann als als ausführendes Produzieren des planende Unternehmen, dann muss ich Verantwortung für vieles übernehmen, aber nicht mehr nur für den Beton als solches. Also ich bin der meinung wenn man wirklich auch als als bauausführende Unternehmen irgendwas verändern möchte, dann muss man einfach an seiner ganzen Vorlieferanten situation etwas verändern man muss chemie verstehen und physik, sonst wird das nichts. Also wenn ich nicht die zusammensetzung verstanden habe, dann dann kann ich das vergessen halt einfach, dann brauche ich auch keine Ingenieure, die rechnen mir das ja nur schlank oder dick, je nachdem wie ich es gerne hätte hat, irgendwie, aber da Ich finde nicht, dass Ingenieure und Architekten Verantwortung übernehmen können, dass alles nachhaltiger wird. Das wird nicht funktionieren. Und ich sag mal das und das Cover das eine und dann haben wir uns überlegt pass mal auf dieses ganze rumge mit recycling beton! Da gibt es ja so die normen die verbieten irgendwie du da hast nur 5 % oder du hast nur 10 % und dann macht man das ja so wie so ein guter steuerberater man guckt halt so lange in der norm bis man einen schub gefunden hat und da muss man nur lange genug reingucken und dann findet man das irgendwie und wir haben die 45 % irgendwie gefunden und die haben uns so lange gesund geredet hat irgendwie dass wir 45 % r material ohne zulassung oder was auch immer jetzt einmischen in die fertigteile und das was da drunter steht. Das war gestern mal ganz schnell. Das ist halt irgendwie ein bisschen ökostrom. Da schreibt ja auch irgendwie jeder mittlerweile was wir noch haben ist natürlich die verbindung mit holz als co2 speicher und was wir noch haben ist ist das die wasser verwendung? Weil wir natürlich zu denjenigen gehören die natürlich das sind 35.000 quadratmeter gelände wir haben fast alles zugebaut ist alles zu betoniert, wir können also mit dem Regenwasser nirgendwohin, und wir leiten das in 1000 Kubikmeter unterirdische Zisterne, und das Wasser wird als Brauwasser ins Misch eingeführt und man hat das ja gerade hier gesehen. Ist ja relativ viel Landwirtschaft, das heißt um uns herum ist, ist wird relativ viel Gemüse angebaut, für Rewe oder Edeka, Zwiebeln und und also nicht Suppengemüse und was weiß ich. Und wir haben halt gesagt, wir wollen den Landwirten um uns herum nicht das Grundwasser noch zusätzlich alt absenken durch den hohen Verbrauch an Wasser so ist halt die Zisterne entstanden. So wird es eingeführt und tun zumindest allen anderen noch mal einen großen Gefallen und so muss man das auch mal sehen. Allein wir haben eine Einschätzung gemacht diese Woche, wie so die Entwicklungsschritte sind und wir haben ich sage mal, die meisten Fertiger benutzen momentan m eins Zement. Das ist so, aber war auch für uns bis Ende letzten Jahres so business as usual. Das heißt, wir machen das noch gar nicht so lange, da sehen wir aktuell 80 % der Branche, die noch nicht gecheckt haben, dass sie was verändern können. Also der Weg auf Emissionsärmer Zemente ist halt relativ klein, wenn man es will. Das ist immer eine frage des Wollens. Halt irgendwie. Da sehen wir momentan 15 % der Branche, da sind wir jetzt im Grunde genommen, das haben wir jetzt abgeschlossen, gerade die Einführung komplett auf c drei und jetzt wird noch bis zum nächsten Quartal c drei mit 45 % er Beton hat bei uns gerade eingeführt und dann und dann wird es halt geht es in die holzung verbunde also in die hbv. Das ist sozusagen dann die königsklasse, also realistische Königsklasse und das was wir gerade machen mit der hochschule in wuppertal ist das ding zirkler zu kriegen, das heißt die trennbar von Holz und Beton, das ist dann sozusagen der schritt, der dann wahrscheinlich Ende nächsten jahres abgeschlossen ist. Und aus meiner Sicht ist das die geile Decke die es gibt. Eine Decke aus Holz recycelt, also rezitierten gestein hat irgendwie co2 reduzierten Zement und das ist genau das, was was was in die richtige Richtung geht und ein Produkt was gut funktioniert und auch nicht riesige Zulassungsprozess hat und das funktioniert nur indem man halt gute Ingenieure und Ingenieure hat, die das rechnen können und die auch dahinterstehen. und dann funktioniert das Produkt halt auch. Zeig gleich noch mal die Projekte und das waren so die ersten Projekte in Deutschland, das ist bis Ende 2002. Bis Ende 2020 war es also fast 56 Jahre das höchste holz hybride Bürogebäude in Deutschland in Münster stehend. Das haben die meisten überhaupt gar nicht mitgekriegt, hat irgendwie wir haben jetzt relativ viele Besucher dadurch geschleust, weil das eher so ein so ein Fachpublikum natürlich ist, was sich das anschaut, da steckt übrigens auch die Super Biomarkt AG drin, die das damals unter anderem haben wollte an der Stelle, so sah das damals aus, hat irgendwie die vorgefertigte tragende Wand, war nicht genormt, also es war ein Gebäude, 2015, was was die die Bauordnung in Nordrhein Westfalen nicht kannte, also man kannte nicht Holz, das Holz war nicht definiert hat irgendwie und und da hat sich tatsächlich dann eben der damalige Chef der Feuerwehr mit dem Oberbürgermeister sozusagen mal ausnahmsweise gut verstanden und das zur besten Kommunalwahl Phase und haben das Ding dadurch gewunken. Halt, einfach, weil sie uns geglaubt haben, dass es funktioniert so, und da hat es hat es mal ausnahmsweise wirklich gut geklappt. So sieht das heute aus. Halt also total schickes Teil bis hin zu solchen Themen. Colossus haben wir heute auch noch mitmachen dürfen, die A holz Achterbahn, da geht es mehr um das Thema noch zusätzlich Digitalisierung. Das ist halt der nächste Schritt. Halt einfach, das sieht jetzt noch wenn man die Bilder mal sieht verhältnismäßig einfach aus, aber zur Ergänzung alles was wir bauen ist komplett im s- bild Zustand zu Ende digitalisiert also bei uns wenn wenn man ein Gebäude bestellt, dann kriegen sie das gesamte Paket ob sie wollen oder nicht. Also man kriegt übrigens bei uns dann halt auch nur Recycling Beton also es gibt nicht die wahl zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig. Das habe ich vielleicht gerade vergessen hat einfach Asyl machen da keinen Unterschied also das ist dann einfach so, das ist genauso mit den digitalen Paketen und es gibt nicht ein bisschen, sondern am Ende des Tages gibt es das nur. Das war, das ist jetzt, das Bild ist jetzt auch, glaube ich, schon vier Jahre alt her, das war oder fünf Jahre, das war damals von der Baustelle schnell aufgenommen, das war das Feedback, wir haben es verstanden in der Montage wie man das Gebäude Modell einsetzt hat irgendwie es war großartig bis hin zu solchen Projekt. Das sieht total einfach aus. Ist in berlin entstanden für die koki drei punkt häuser holz hybrid also total easy, aber es war tatsächlich der in Deutschland der erste komplett durch parameter wohnungsbau also die hoog hat dann nie werbung mitgemacht hat irgendwie also das ist ein wohnungsbau der ich sage mal so sah das dann damals aus, also vorgefertigt hoch element holz hybrid aber so sieht das dann das gebäude modell aus. Also es ist halt alles durch pae jeder baum, jede sandfläche, jede grasfläche alles sozusagen kann man sozusagen im gebäude modell bewirtschaften und es genau hinterlegt. Und wir haben damals als einer der ersten in deutschland ist mit extrem mit einem qualitätsmanager das war die hochtief wie die uns da wirklich genervt hat. Im wahrsten sinne des wortes haben wir also diesen zustand hergestellt, sodass die, dass der Gebäude Betreiber, also die Wohnungsbaugesellschaft heute das als Grundlage nimmt um für sämtliche Projektentwicklung wirklich komplett durch im durch durch immobilienbestand einfach zu fahren. Und das ist momentan die Königsklasse einfach. Das ist das dritthöchste Gebäude der Welt aus Holz, was in Amsterdam von uns errichtet worden ist und dieses Jahr übergeben worden ist. Das ist da sieht man kurz in die Konstruktion einfach rein. Das ist kein reiner Holzbau sondern auch ein holz hybrid an der Stelle und da ist tatsächlich eine der schlanksten holz von bund, der momentan in der welt reingekommen hat einfach also eine sehr sinnvolle konstruktion ein sehr schlankes gebäude also, das ist anders, wie man das wahrscheinlich vielleicht das hoho in wien kennen als oder das projekt in norwegen oder mittlerweile ist in toronto glaube ich eins fertiggestellt worden jetzt was durch die presse gereist glaube es war toronto oder was in den usa ich weiß nicht auf jeden fall irgendwo da drüben und das sind ja immer so klötze aber deswegen das ist ein sehr schlankes teil bis hin natürlich auch man sieht das auf den ecken, es gibt drei ecken halt einfach wo die decke vorne abgeschnitten ist hat einfach das muss man schon, das muss man schon hinkriegen. Also das gebäude zeigt halt einfach, dass mäss und effizienz in der vorfertigung und material kombination extrem gut funktionieren, einfach und auch wunderbar umsetzbar sind an der Stelle ja und das sind so die Dinge, die Wir versuchen irgendwie, Menschen, die mit uns arbeiten möchten, mitzugeben. Also, wir leben vom Teilen von Know how, also wir wir haben es schon seit Jahrzehnten ist es so, dass das für die, die das wissen haben möchten, geben wir das wissen gerne ab. Wir stellen nur immer fest, dass die meisten das für viel zu kompliziert sehen, und deswegen haben wir auch keine Angst, dass für uns irgendeiner Know how abnimmt, weil ich sage das ganz offen Die meisten sind zu blöd dafür, es eh umzusetzen, weil die Umsetzung das ist natürlich sehr ein sehr menschlicher Vorgang, und das ist eigentlich der Mehrwert. Also ich habe schon viele Vorträge in China gehalten, da habe ich mich immer gefragt Nimm dir die Chinesen das Know how nicht ab, ich habe schon die Chinesen sind dann auch irgendwann immer sehr höflich. Ich wird von Baustelle zu Baustelle gereicht, dann hat man mir immer gezeigt, mit welchem hohen Vorfertigung die Chinesen Wohnungsbau betreiben. Ich sag ja ja schön, dass sie es tun hat irgendwie, aber am Ende des Tages sieht es halt auch scheiße aus, also, es sieht auch nicht gut aus und dann fängst du wieder an Wand und Decke zu. verkleiden. Da kommt dann viel Gleis da drauf, da muss abgehängt werden, da muss viel kunststoff dran gebracht werden. Hat einfach und und wenn du keine leute hast, die was vom handwerk verstehen wie die teile zusammengefügt werden, wie man halt von anfang an mit einer hohen sicht aus der fertigung heraus arbeitet. Also zum beispiel sind bei uns Kabelkanäle aus kunststoff verpönt also oder so over kann ich oder iso panele kann ich nicht leider irgendwie ich kann es nicht verhindern, manchmal irgendwie. Jetzt habe ich schon wieder einen in baden württemberg in renningen erst wollten sie eine holzfassade haben, also für eine industriehalle eine grundlage auf holz rambau elemente mit zellulose und dann war denen das zu teuer. Ich sage Ihr seid doch das einzige Bundesland wo der scheiß gefördert wird. Ansonsten hat das wirtschaftsministerium doch alles gestrichen. Warum nimmst du das raus? Und es geht wieder auf eine iso wand hat irgendwie und ich sag nichts gelernt nie. Ich habe vorhin noch gesagt wie viele Kunden haben wir momentan im Mittelstand, die darauf bestehen, eine Gas Brennwert Heizung zu haben? Das ist unfassbar. Da lest dir keine Zeitung, seid ihr blöd! Also das ist halt, aber es ist so, wo man einfach sagt was ist jetzt euer Problem? Mal also braucht ihr eine sicherheit die nicht da ist. Hat irgendwie oder braucht ihr den richtigen ansprechpartner der euch die technologie noch mal erklärt. Also es ist unfassbar was da draußen los ist. Halt irgendwie und und wie wie schnell man dann wieder in so in so ein verhalten zurückkommt bloß nichts neues bitte das bestehende obwohl wir alle wissen, dass man mehr geld dafür bezahlen muss und dass es unwirtschaftlich ist und nicht zukunftsfähig und deswegen sage ich ganz ehrlich also das das teilen von wissen in diesen speziellen graden da haben wir am wenigsten ein problem mit weil es sich immer wieder zeigt, dass auf der auftraggebers ganz viele kunden sich nicht die mühe geben zu verstehen was sie entscheiden und sie entscheiden irgendwas und das ist auch der grund weshalb nachhaltiges bauen immer natürlich sehr kunden abhängig ist. Halt irgendwie extremst, aber wenn ich dem kunden keine vorgaben mache, dann wird der kunde auch nichts entscheiden können. Wenn ich ihm nur das anbiete was ich der meinung bin irgendwie anzubieten ist, dann wird es halt auch zu keiner veränderung kommen und so ist es einfach so, dass wir einfach uns auf die Fahne geschrieben haben, nicht mehr kundenorientiert zu sein. Bei Kundenorientierung Das falsche Signal ist Kundenorientierung führt dazu, dass der Kunde auf Grundlagen entscheidet, die er überhaupt, die er sie erst gar nicht verstehen und nachvollziehen kann. Weil Sie sind ja auch nicht im Thema, woher halt auch am Ende erwartet der Kunde ja sowieso, dass wir nach bestem Wissen und Gewissen, mit neuesten Technologien und was auch immer irgendwie die Themen Halt planen und zu Ende bringen. Wenn wir den Kunden entscheiden lassen, kommt er häufig tatsächlich das absolute Gegenteil heraus und so führt das natürlich auch zu Kooperationen, die man natürlich aufbaut und, und, und natürlich hat auch versucht, sehr achtsam zu bauen. Also wir haben über Jahre den Vertrieb umgestellt, auf dass wir sozusagen nicht Auslastung akquirieren, das ist echt schwierig, weil die meisten bei uns eben Auslastung bezogen akquirieren. Wenn die Jungs, wenn die Leute nichts zu tun haben, dann wird alles akquiriert, was nicht bei drei auf dem Baum ist, zu jedem Preis, ja deswegen, wenn sie ein Leistungsverzeichnis rausschicken An zehn Unternehmen kriegen Sie zehn verschiedene Preise und zehn verschiedene Interpretationsmöglichkeiten Ihres Angebots, obwohl alle die gleichen Unterlagen gekriegt haben. So und und von daher fangen, sind wir vor vielen Jahren schon angefangen, deutlich achtsamer für uns unterwegs zu sein, um wirklich wirklich nur noch genau zu schauen. Mit welchen Kunden sind wir unterwegs? Die Kunden werden bei uns ziemlich lange durchleuchtet, einfach weil wir häufig auch mit Investoren zu tun haben und mittlerweile ist bei den ganzen Unternehmen die untereinander verkauft werden, wer wo investiert ist kaum noch irgendwie Transparenz drin, mit wem man am Ende Geschäft macht also wir können heute nicht die wir können heute nicht genau sagen, im allerschlimmsten Fall ob wir es mit Unternehmen zu tun haben, die ihr Geld mit Kinderarbeit worum wir halt verdienen, kann ich kaum noch bei den ganzen Beteiligungsverhältnissen überhaupt noch sicherstellen und irgendwie das finde ich schon ziemlich schwierig, und dann lassen wir auch die Finger ganz häufig auch von solchen Themen weg. Wir investieren aktuell ziemlich stark in Industrialisierung, also gerade in dieses Werk. Bei uns passieren jetzt Dinge, die stark in die Automatisierung gehen und einfach wir versuchen, Material Einsätze zu sparen, hat einfach die Qualität nach oben zu bringen, die Menge auch, aber eher reduziert. Also wir springen nicht höher, als wir müssen und was der Markt verträgt und in der Kombination hat sich halt auch gezeigt haben wir ein ziemlich solides Geschäftsmodell, weil wenn der Preis für Holz steigt oder für Beton so wie jetzt im Moment also zum Jahresende, wird der Zement Preis noch mal um 40 € den Kubikmeter angestiegen sein. Ich finde das genial, Zinsen steigen finde ich super, weil die Leute auf einmal Stress haben. Die haben alle Geld, aber wenn die Zinsen steigen, fördert das den Vorrad Kürzere Bauzeiten, ja andere Planungs Rhythmen wenn der Zement Preis steigt Bombe hat einfach dann ist wieder die Frage dann wird auf einmal Holz wieder in den Einsatz kommen. Unter Umständen halt einfach also am Ende führt das im Grunde genommen zumindest dazu aktuell ist, dass man schon aus unserer Perspektive sehr, sehr positiv nach vorne nach vorne schaut. Jetzt bin ich glaube, ich bin deutlich über der Zeit, sie hätten mich auch einbremsen können. Vielen Dank fürs
Sprecher:in 1: vielen Dank, ich habe auch direkt noch eine Frage, was mich sehr interessiert hat. Auch an Ihrem Vortrag, Das kam jetzt gar nicht so deutlich raus ist der hohe Digitalisierungsgrad von den Gebäuden. Weil es ist ja so Ich weiß nicht, inwieweit das auch bei unseren Zuhörern bekannt ist, dass man ja anfängt, Gebäude als Material Datenbanken zu sehen, wo man eben auch Materialien wieder entnehmen kann, das geht aber ganz häufig ja nicht, wenn man nicht genau weiß, wie und wo die verbaut sind, wofür ja genau diese Digitalisierung und auch die Archivierung von so was extrem wertvoll sein kann, um eben aus diesen Gebäuden, wenn die ihre Nutzungsdauer oder ihre ihren Nutzungs Zweck erfüllt haben, wieder neue Dinge zu entwickeln. Also, ich hab jetzt auch auf dem in Essen einen neuen Begriff gelernt für Materialien, die wurden dort als Limited Edition bezeichnet, was ja auch ein Begriff ist, der in der Kunst sehr bekannt ist die gibt es eben nur in einem gewissen einer gewissen Menge auf unserer Erde, und wir müssen schauen, wie wir mit denen auch sinnvoll umgehen. Ja, das fände ich sehr, sehr spannend. Wenn Sie dann noch mal ganz kurz was zu der zu der Digitalisierung sagen können, ob die wirklich auch für sowas dann genutzt werden kann, wieder
Sprecher:in 2: ich habe das Eingekürzt, weil das sind eigene Vorträge dazu, und es ist ganz lustig ich in vier Wochen hier in Helsinki und halt einen Vortrag bei den Skandinaviern. Ich dachte mal, die Skandinavier wären weiter. Was die Digitalisierung angeht, weil sie ganz häufig wird Skandinavien aus unterschiedlichen Gründen als Vorbild herangeführt ob das Bildung oder Kinder oder was auch immer angeht oder politische Richtung, was sie wohl nicht sind, sonst würden sie mich nicht einladen. Also das ding ist halt genau ich habe das jetzt heute sehr auf den faktor mensch und material bezogen, weil ich dachte das passt zum anders ganz gut, das wahrhaftig gebe ich ihnen absolut recht. Also ich finde es erstaunlich muss ich ehrlich gesagt sagen, dass die gesamt also digitalisierung, wenn wir das im zusammenhang mit Bau sind entsteht ja in der planung und nicht beim bauunternehmen. Ein Bauunternehmer ohne Planungskompetenz, das sollen die Bauunternehmer machen. Also die können noch die können ein bautagebuch führen, digitale und stunden erfassen digital dann dann können die nur rechnungen scanner irgendwie und dann ist aber auch schon der Ofen aus. Nur um das klarzustellen, also am Ende beginnt die Digitalisierung ja tatsächlich erst mal bei bei denjenigen die bei den Autoren dafür und natürlich auch bei dem Auftraggeber und das ist wieder die gleiche Situation dieses Wir haben halt für uns gesagt, wir warten nicht darauf, dass uns jemand beauftragt mit Digitalisierung. Die Entscheidung habe ich vor zehn Jahren gefällt, also die Diskussion war wie wir. Dadurch dass wir die Produktion haben, sind wir seit 20 Jahren, sind unsere Projekte überwiegend durch Paets wegen den Anlagen halt, das bringt halt der Maschinenbau mit sich. Deswegen für uns waren die Hürden jetzt relativ gering. Und das Coole ist ja wir haben ja auch die Ressource Planung bei uns im Hause, das haben die diesen Luxus haben die meisten ja gar nicht hat einfach so, aber als wir das dann angeboten haben, also als wir angefangen sind, das was wir haben, im Markt anzubieten wollte es keiner haben, weil es keiner gebraucht hat. Bis heute braucht keiner diesen Output also die brauchten das jetzt zufälligerweise haben wollten, aber das ist aber auch der einzige Kunde einfach bisher und das Projekt ist jetzt auch schon fünf Jahre her. Also es ist es das ist ja das Problem, also es wird viel darüber geredet, aber es gibt keine Notwendigkeit es zu beauftragen, weil alle glauben, das kostet mehr Geld, es kostet immer dann mehr Geld, wenn die, die es anbieten, das als Zusatzleistung empfinden, weil sie es selber nicht wissen was sie tun und dann müssen sie das von außen einkaufen, weil sie die Kompetenz nicht im eigenen Hause haben. Das das ist halt so, also ganz häufig bieten ja auch unternehmen Leistungen an. Das ist ja wie bei bei rechtsanwälten auch die machen ja auch sachen die sie eigentlich nicht gelernt haben und so ist das halt am markt, das hat sich so verselbständigt, dass dass da draußen anbieter rumlaufen die dinge anbieten, obwohl sie gar nicht die kompetenz haben das zu lösen. Dann kostet das natürlich viel geld und dann kommen natürlich sehr viele reibungsverluste raus das ist erst mal prinzipiell, aber ohne das was wir hier sehen sind alle bemühungen beispielsweise Material Datenbanken aufzubauen, Ressourceneffizient zu planen und zu bauen sind im endeffekt halt nichts wert, weil wenn ich den die Materialität also es ist ja nicht nur die primär Konstruktion, sondern das ist ja auch die ganze technologie die ich da verbaue wenn ich die nicht irgendwie digitalisiert habe, dann kann ich ja nie herausfinden, was das Gebäude ich sage mal tatsächlich im Rückbau oder in der Umnutzung Metallbau oder im gesamt tatsächlich dann auch als Rohstoff Speicher drin hat. Also ich ich weiß nichts. über mein Haus oder über das, was ich da was ich da habe, aber dieses Bewusstsein gab es ja nie. Also es hat ja praktisch gesehen hat das interessiert es ja bis heute keinen menschen was der rohstoff in einem gebäude am Ende des tages, was also was was der inhalt drin ist? Man sieht das ich mach das immer ganz ganz exemplarisch. Mein vater ist ja bauunternehmer, hab ich ja schon erzählt, dass ich ein bauunternehmer sohn bin und mein vater leidet an seit seit letztem jahr an fibrose und das ist so einer, der die die sich die in den 60 er 70 er jahren natürlich asbest themen zurückgebaut haben. Ungeschützt hat man sich keinen kopf drum gemacht hat einfach das war jetzt auch und die fibrose beginnt zwischen 60 und 65 lebensjahren also relativ später der wird also in den nächsten zwei bis drei jahren sterben voraussichtlicher und ich habe dann als das passiert ist halt gesagt wir hören jetzt auf. Also wir haben ja auch eine eigene lackiererei, wir verarbeiten also gerade in den Produkten wie dachdecker oder fassade da wo geklebt wird, also wo halt auch dämpfe entstehen durch Wärmeerzeugung oder was auch immer und wir haben von relativ schnell haben wir angefangen tatsächlich all diese Produkte zu entfernen um unsere Leute zu schützen, weil die Handwerker die denken dann nicht darüber nach wie ist das? Ist total normal. Also ich habe gesagt, ich schicke meine Leute jetzt nicht mehr am Ende des Tages halt in einen zustand rein, den sie wahrscheinlich irgendwie mit 55 abbrechen müssen. Halt einfach, da macht sich keiner einen kopf. Also es ist also ich möchte einfach sagen damit die ganze baustoffindustrie ist überhaupt nicht darauf eingestellt hat einfach dass es um gesundheit geht. Da stehen natürlich bitte brille tragen oder handschuhe halt einfach, aber alles was dämpfe erzeugt oder irgendwie emissionen erzeugt. Da hat da bis heute ist nichts gelernt und überhaupt nichts gelernt hat einfach. Ich möchte wissen wie viele krankheitsfälle krebserkrankungen noch auf uns zukommen oder schon längst da sind halt einfach und dieses bewusstsein, das zieht sich halt einfach. Das zieht sich halt einfach so allmählich durch, ist aber überhaupt noch nicht angekommen einfach und man muss einfach dann entscheidungen fällen und Dinge dann eben nicht mehr tun und das einzige was ich ihnen nur rüber bringen kann halt einfach also deswegen sind wir keine besseren menschen oder kein besseres unternehmen? Aber man muss halt ziemlich klar sein in den dingen, die man nicht mehr machen möchte, damit man einfach aufhört teil dieses hamsterrad zu sein. Ja die meisten machen sich da keinen kopf darum das ist so normal und selbstverständlich gewesen, dass dass man sich mit giftstoffen bewegt und das heißt auch keine irgendwie ökos sozialromantik oder sowas das ist einfach fakt das ist einfach da und digitalisierung hilft natürlich genau solche stoffe natürlich im system zu halten und halt auch zu analysieren weil manchmal lässt sich das ja gar nicht anders irgendwie verhindern. Halt irgendwie, dass man die benutzen muss gerade wenn es um abkleben oder was auch immer geht halt einfach und dann habe ich es drin und dann habe ich halt auch sehe ich ja ich ja nicht nur meinen rohstoffs sager sondern ja auch mein gefahrstofflager am ende des tages und kann natürlich dann der nachfolgegeneration die mit diesem modell irgendwann arbeiten muss kann natürlich zumindest eine hilfestellung geben, wie sie in der rückbaus damit umgehen muss, auch was zum beispiel arbeitssicherheit einfach angeht, also hätte mein vater ich sag mal in den 60 er 70 er Jahren beim Rückbau von Asbest diesen Passport gehabt und die hätten alle gesehen aha, da ist der Stoff drin und das führt zu den und den Themen einfach, dann wären die auch anders vorbereitet, da reingegangen, das ist halt einfach so und ich finde das sind, das sind Dinge halt einfach die die sind, die sind da und über die muss man halt aussprechen. Und dafür hilft Digitalisierung, Rohstoffe, Informationen. Gefahrstoffe hat einfach und das hilft ungemein.
Sprecher:in 3: Ich weiß, dass wir in der Zeit überziehen, aber ich habe noch eine Frage weil der Vortrag davor, der ging ja über oder es handelte von der digitalen Infrastruktur, die wir automatisch bauen, in dem Moment, wo wir so Digital Twins entwerfen und mir hat so gefallen ihre Aussage, weil man das auch so selten hört Wir haben aufgehört kundenorientiert oder zielgruppenorientiert, so habe ich zumindest verstanden zu arbeiten. Ah, das wollte ich noch mal nachfragen, inwiefern die
Sprecher:in 2: das ist? Ja, also wenn wir wenn wir nicht Zielgruppe orientiert, wären, wir das Scheiße, weil wir natürlich sehr gezielt Zielgruppen identifizieren, die das haben wollen, was wir anbieten oder wofür wir auch stehen. Aber ohne das jetzt so ideologisch zu sehen hat, einfach also wir, wir achten penibel darauf, mit wem wir die Verträge abschließen, und wir sagen den Kunden immer Ihr habt also, wir suchen euch aus und nicht andersrum und das ist und das liegt jetzt nicht daran, dass irgendwie die Nachfrage groß ist und es zu wenig Bauunternehmen oder sowas gibt. Aber wir suchen euch aus, weil wir euch leider nicht zutrauen, die richtigen Entscheidungen zu fällen und das muss man so rüberbringen, dass man nicht so der letzte Arsch ist, halt irgendwie das das muss ich auch selber machen, das können die Mitarbeiter können es ich muss das, ein paar Jahre muss ich das machen, damit alle dem Vorbild folgen, wenn man es selber nicht macht, als ich bin Geschäftsführer der Gruppe und sehr operativ eingebunden ohne, ohne jetzt permanent alles zu machen, halt irgendwie, aber man muss natürlich der Organisation die Zeit geben, das zu verstehen, weil das macht ja kein Mitarbeiter freiwillig halt irgendwie die Nummer also, die haben ja dann irgendwie alle Angst, dass sie dann den Auftrag nicht kriegen oder wie auch immer, nur wenn man halt diese Realitäten nicht benennt, und dann finde ich, dann kann man sich auch nicht später da hinstellen und sagen, halt irgendwie die Kunden haben es entschieden hat irgendwie wir können nichts dafür. Da habe ich ich finde im Jahr bei 22 ist die Nummer vorbei irgendwie und das muss man halt natürlich ein paar Jahre praktizieren, die Belegschaft dazu motivieren hat irgendwie ohne arrogant zu werden. Also da muss man muss man halt auch irgendwie einen kulturellen Weg zu finden und meine Erfahrung ist Wenn man das eine Zeit lang gemacht hat, dann führt das immer dazu. Also, wir haben, wir sagen ja auch viel ab, und jedes Mal, wenn wir absagen, sind die immer total enttäuscht, weil sie ja einen Spezialisten brauchen und wir dann absagen. Und die rufen alle 23 Monate noch mal wieder an. Also unsere Erfahrung ist Je mehr wir absagen und je mehr wir uns dagegen wehren, Dinge zu machen, umso mehr sind die Kunden auch bereit, sich darauf einzulassen und sich zu verändern. Die Branche kennt das ja nicht anders. Also wir haben 100 Jahre gebaut wie die Bekloppten halt wie die Neandertaler also, das ist so und jetzt braucht man natürlich wieder 50 Jahre, um deswegen wieder zurückzudrehen hat
Sprecher:in 3: super danke, das beantwortet meine Frage, sonst hätte ich nämlich gefragt, inwiefern man dann unabhängig oder trotzdem mit Digitalisierung arbeiten kann, wenn man nicht deren Daten verwertet für den Bau. Aber das hat sich jetzt erübrigt aufgrund der Zeit. Ich weiß,
Sprecher:in 1: Ach so, Nee, ich wollte tatsächlich auch sagen ich hätte auch dazu noch ne Frage gehabt Ich habe vor ein paar Jahren gelesen von Anne Sophie Auerbach Do und das war für mich auch eine Anregung, die eben sehr gegen diese helfe. Und wir kaufen uns alle allerhand alle Werkzeuge, die wir brauchen, stellen sie in den Keller und benutzen Sie einmal im Jahr. Lasst es uns doch die Fachleute machen, und das hat mich heute sehr daran erinnert. Damit gebe ich für die letzte Frage an den Andreas
Sprecher:in 4: Ich glaube, es ist nicht unbedingt eine Frage allein weil ich möchte nur eine Sache herausarbeiten, die in dem Kontext, glaube ich ganz wichtig ist. Und zwar man sieht Man kann jede Menge Innovationen erzeugen, aber wenn wir heute da kein Geschäftsmodell draus machen, indem es nach außen hin verwerten wie immer das auch aussieht, wird es uns nicht gelingen, diese Innovationen in den Markt hineinzutragen und eine Wirkung zu erzielen und das gilt natürlich generell, auch wenn wir die Schnittstellen betrachten, über die wir die letzten Wochen schon diskutiert haben. Letztendlich geht es nur, wenn wir dort ein Angebot schaffen, was Interessenten findet, die bereit sind, sich darauf einzulassen, und das ist meine Erfahrung Wir tun ja so etwas ähnliches mit den Kommunen. Die eigentliche Aufgabe ist es, die mutigen Leute zu finden, die bereit sind, das zu tun. Anrufe bekommt man selber, aber viele sagen a und beim b sagen klappt es dann nicht nicht, sondern dieses Konzept komplett durchzuziehen. Und das ist zum Beispiel eine schwäche, die wir im Bauwesen sehen das liegt so ein bisschen an der Struktur, die wir dort haben, weil sie klein und mittelständisch ist, aber auch beim Staat sehen wir das seit 2020 müssten alle Bauwerke in Deutschland, die vom Staat errichtet werden, mit Bim gebaut werden. Also das was wir da gerade sehen, tun sie nicht, können sie nicht, sie haben nicht die kapazitäten, sie haben nicht die experten da und dort wollen sie's auch gar nicht, weil da dinge dann zum tragen kommen, die sie nicht sehen möchten, nämlich höhere Preise das ist immer damit verbunden, also schiebt man da eine Schimäre vor sich her, erzeugt den Eindruck, Wir machen ja alles so toll wie es irgendwo geht, aber tatsächlich ist es letztendlich nur ne Show, ein Nebelwerfer, mit dem man versucht, jetzt die Realitäten zu beenden und deshalb haben wir uns eben gefreut, dass sie heute zu uns gekommen sind. Herr Steffens, weil genau das ist das, was wir erreichen müssen. Kritische Massen schaffen eben diese Idee nicht im Einzelnen durchzusetzen, sondern eben in der Kombination und über die kritische Masse dann tatsächlich Veränderungen herzustellen. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn ohne kritische Masse brauchen wir einfach zu lang und die Zeit haben wir nicht
Sprecher:in 1: ja, vielen Dank auch von mir noch mal, dass sie die weite Reise auf sich genommen haben. Und damit, glaube ich, gehen wir jetzt in den musikalischen Teil des Abends über, und der Herr Steffens ist aber bestimmt auch noch ein Moment für weitere Fragen zur Verfügung hoff ich genau und, äh, ja, danke auch an euch Zuhörer, dass ihr da wart und einen schönen Abend noch
Mitschnitt: ato
Donnerstag · 1. September 2022 · Salon
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