Programm

Donnerstag · · 18:30 Uhr · Salon

10 Wochen WERKstattPALAST – ein Resümee

ato und der KIT Innovation HUB blicken auf zehn Wochen im Rheinhafen zurück.

TalkArchiv · WERKstattPALAST 2022

Worum es ging

Zum Auftakt des Zukunftsfests zogen ato und der KIT Innovation HUB Bilanz. Laut WSP-Publikation sprachen Prof. Dr. Andreas Gerdes und Norina Quinte. Ein Mitschnitt liegt im Archiv als Transkript vor.

Beteiligte

ato und KIT Innovation HUB

  • Norina Quinte

    Konzeptentwicklung, künstlerische Leitung und Gesamtkoordination · ato

    Kunstwissenschaftlerin und Medientheoretikerin, Gründerin der Kunstplattform ato. 2013 hat sie in Karlsruhe den Kunstverein die Anstoß e.V. mitgegründet, zuvor war sie unter anderem Referentin für Kooperationen an der HfG Karlsruhe. Beim WERKstattPALAST hat sie das Konzept entwickelt, den Bau entworfen und das Projekt geleitet.

  • Andreas Gerdes

    Prof. Dr., Leitung KIT Innovation HUB – Prävention im Bauwesen

    Leitet den KIT Innovation HUB – Prävention im Bauwesen am Karlsruher Institut für Technologie. Der Chemiker arbeitet seit Jahrzehnten zu Bauchemie und nachhaltiger Infrastruktur. Mit ato hat der HUB den WERKstattPALAST veranstaltet.

Eine Performerin liegt ausgestreckt auf dem hell beleuchteten Boden.
Foto aus dem Themenfeld · „Die Bretter, die die Bretter bedeuten“ · Anthropos Ex · Freitat · Foto: Sebastian Heck

Medien

  • audio · 1:23:12

    „10 Wochen WERKstattPALAST – ein Resümee“

    ato und KIT Innovation HUB blicken auf zehn Wochen im Rheinhafen zurück.

    Transkript

    Automatische Transkription, nicht redigiert. Namen und Fachbegriffe können fehlerhaft sein.

    Sprecher:in 1: also schönen guten Abend, wir freuen uns, dass ihr alle da seid für diejenigen, die zum ersten Mal hier sind. Wir haben hin und wieder die letzten Wochen Vorträge gehabt zum Thema Struktur, wir hatten Workshops, aber auch Dialog Runden, und heute findet solch eine statt, die wir auch aufzeichnen. Das heißt, wer gerne was dazu sagt gerne ins Mikrofon, sodass wir im Nachgang für eine Publikation auch wichtige Inhalte rausfischen können. Und ich würde gerne damit starten, weil das heute eine besondere Runde ist, euch alle zu begrüßen und freue mich aber insbesondere auch natürlich, dass Frau erkor hier ist ja die Reinhelfen in Personen, wie ich das über die letzten Wochen und Monate gelernt habe, natürlich nah neben ihr, Frau Bauer, über deren Besuch ich mich genauso freue. Heute soll es darum gehen. Ich glaube, wir haben so ein bisschen angegeben. Im Programm WERKstattPALAST ein Resümee Und jetzt sitzen hier in der Tat wir als Hauptinitiator Innen und Macherinnen des WERKstattPALAST zum einen eben das KIT Innovation Prävention im Bauwesen und zum anderen ato als Kunst, Netzwerk und Kunst Plattform. Und gerne möchte ich kurz, damit ihr auch versteht, wer hier sitzt, oder diejenigen, die uns noch nicht begleitet haben. Die letzten Wochen kurz vorstellen, dass eine David Seiler aus dem KIT Innovation habe. Neben mir Hanna Klein von ato Unsere Berliner Fraktion Arthur ist nämlich aufgeteilt in Berlin und Karlsruhe, und Hannah kommt sowohl oder wie auch Emma Lilo Keller hier gegenüber aus Berlin und Stephanie Rothe ergänzt die Arthur Runde mit mir, so der Karlsruher Kern von Arthur, würd ich sagen, und ich freue mich sehr über Andreas Gerdes, der hier mit uns sitzt und das CAI Innovation Hab nicht nur leitet, sondern den WERKstattPALAST mit auf den Weg brachte. So wie auch Tina Becker zu meiner Linken, die auch würde ich sagen von Hass Seite aus sehr, sehr viel hier dazu beigetragen hat und das Projekt geleitet hat. Mit mir mein Name ist Norina Quinte so Leute! Ein Resümee Ich habe mir überlegt, es wird ganz schön chaotisch, deswegen habe ich es noch chaotischer gemacht und euch gebeten, mir private Handyfotos der letzten Wochen zu schicken, die ein bisschen gemischt mit professionellen Dokumentationen hinter uns ablaufen werden und wundert euch nicht es ist eben manchmal der WERKstattPALAST in Aktion, manchmal sind es aber auch rudimentäre Bauarbeiten, weil das Ganze hat ja nicht etwa angefangen mit der Eröffnung am 12. august, sondern viel früher, und es gab natürlich eine längere Konzeption Phase, wo es darum ging, mit Partnerinnen und Partnern zu sprechen, und dann gab es aber auch eine heiße Bauphase und die war wirklich heiß, weil wir bei 40 Grad zweieinhalb Wochen hatten, um das hier alles zu bauen und auch verschiedene Displays, wie man hier hinter uns ganz gut erkennen kann, finde ich an der Material Bibliothek ja Maß getreu erst anpassen konnten und bauen konnten, sobald wir wussten, wie die Gerüst streben, sitzen, also, haben wir bei 40 Grad Gerüst aufgebaut und 540 Quadratmeter Trapezblechen an die Wände gebracht, die so heiß waren, dass wir sie nicht anfassen konnten. Deshalb haben wir ungefähr ich glaube ich habe mal gerechnet, 60 paar mindestens 60 Paar Handschuhe verschlissen und ich glaube, es waren 45 flecks Sägeblätter, damit wir die trapezblechen aber man sieht es gerade genau so richtig rankriegen also das war ein heißer Ritt und hat tollerweise geklappt und jetzt würde ich gerne, bevor wir noch mal mehr reingehen in die Zusammenarbeit euch als Hab fragen, und vielleicht gebe ich den Ball gleich mal an Andreas ab. Könntest du noch mal zusammenfassen für jemanden, der hier noch nie gewesen ist, was der WERKstattPALAST sein sollte, wo die Idee lag und weshalb wir das überhaupt in Bewegung gesetzt haben,

    Sprecher:in 2: vielen Dank, dann versuche ich mal, mein Glück das zu beschreiben, weil das ist tatsächlich nicht so einfach, weil die besten Ideen stehen immer beim Kaffeetrinken. Ich denke, das war auch hier, und sie entstehen immer, wenn man aus einem Gespräch herausgeht, das einen frustriert hat. Auch diese Voraussetzung wurde in diesem Fall erfüllt. Und wir haben einfach gesagt Hm, wir haben denn einfach gesagt sei's drum, wir tun trotzdem Dinge, von denen wir überzeugt sind. Und das war eben der Staat damals, nach diesem etwas merkwürdigen Gespräch, wo wir gesagt haben, da machen wir den WERKstattPALAST einfach so. Punkt Und die Grundüberlegung war eigentlich, dass man zunächst gesagt hat, Wir haben über viele Jahre Corona gehabt, wir haben dort Diskussionen gehabt, wo die Wissenschaft nicht immer sehr gut abgeschnitten, und es gab dort Dinge, die die Menschen verängstigt haben, irritiert haben. Umgekehrt hat es aber auch dazu geführt, dass es die Wissenschaft verängstigt und irritiert hat, dort überhaupt noch Stellung zu nehmen und die Grundidee war. Wie finden wir wieder einen Weg, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen beziehungsweise. Auch die Menschen selber ins Gespräch zu bringen? Und die Grundidee, die sich denn sehr schnell herauskristallisiert hat, war Lasst uns Menschen aus den verschiedenen Bereichen, das heißt aus dem Bereich der Kunst, aus dem Bereich der Wissenschaft die Bürger, die sich für beides interessieren, auf einer Plattform zueinander kommen, um wieder ins Gespräch zu kommen. Und das heißt eben, wir bauen einen WERKstattPALAST, wo wir am Thema Struktur das Infa davor in Klammern, also auch Infrastruktur, die uns umgibt, mit der wir leben, die wir aber immer nicht unbedingt wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen sollten, das als Anlass zu nehmen, ins Gespräch zu kommen und eben sie aufeinander zuzuführen. Und ich denke, das war die große Frage für mich. Das war aber, denke ich, für alle anderen auch die große Frage Schaffen wir das? Ist das möglich, können wir dort, wenn man so wollen, natürliche Barrieren aufbrechen? Später haben wir von den Blasen gesprochen, die es in der Kunst als auch ihm in der Wissenschaft gibt und was für mich, das in diesem Zusammenhang faszinierende war dass wir nach 23 Wochen eigentlich schon gemerkt haben ja, wir schaffen es es passiert und ich glaub das hat viele unserer gäste und besucher von extern mehr beeindruckt als die werkstatt palast Idee oder vielleicht auch die Ausstellung die wir haben hat sie begeistert, dass es uns gelungen ist, tatsächlich sie ins gespräch zu bringen mit diesen anderen menschen Neugier zu wecken und unterm strich betrachtet Kommunikation zu erzeugen, wo lange keine kommunikation war.

    Sprecher:in 1: Danke ich würd jetzt mal meine kollegin hanna klein aus berlin fragen, wie sie das denn damals wahrgenommen hat. Wie kamen mit so ner idee? Was war denn die für dich aus ner eher außenperspektive? Der moment wo du verstanden hast was was soll denn das was macht's für n sinn? Und was werden wir da tun? Also gibt's da für dich so einen schlüsselmoment wo du dachtest da liegt für dich am ehesten sag ich mal der kern der sache, es ist auch der austausch untereinander oder vielleicht was ganz anderes

    Sprecher:in 3: soll ich ja ist eine gute frage tatsächlich noch näher ran? Ja besser ja tatsächlich war es sozusagen ich habe es ja live mitbekommen und somit auch die allerersten Gedanken und Ideen, die dann auch voller Begeisterung an uns rangetragen wurden. Und ich würde sagen, am Anfang war auch vielleicht so eine kurze Skepsis, weil man auch noch so die Dimension noch nicht ganz verstanden hat. Was bedeutet das denn wirklich, Wissenschaft und Kunst und alles auf einer Plattform? Und ja, ich glaube, ich würde sagen, es hat eigentlich so richtig klick gemacht, auch für mich, als ich so gemerkt habe, dass also ja, dass man vielleicht auf beiden Seiten irgendwie dienlich sein kann, also dass man sowohl in der Kunst als auch in der Wissenschaft manchmal so ein bisschen vor der Frage steht Oh, jetzt habe ich hier mal ein tolles Thema mich mir was erarbeitet, so klischeehaft im Elfenbeinturm und wie schaffe ich das jetzt raus zutragen, und ich glaube, das Interessante ist, dass beide damit manchmal ein kleines Problem haben, aber in der Ergänzung eigentlich dann genau das fehlende Puzzle Teil sind, um es dann raus zutragen, also dass die Wissenschaft mit sag ich mal der Fähigkeit Fragen zu stellen und auch nicht davor zurückzuscheuen tiefer Reinzubohren, die Kunst auch so ein bisschen an manchen Stellen vielleicht hinterfragen kann und auch sagen kann hier brauchen wir mehr Antworten und umgekehrt natürlich die Kunst, was visuell ästhetisches ich sag mal Emotionales in die Wissenschaft reinbringen kann, was dir manchmal fehlt und ja, die Erkenntnis kam dann irgendwie mit diesem sich gegenseitig dienen und helfen

    Sprecher:in 1: danke also, ich hab auch dienlich oder dienen mitgeschrieben, weil ich wollte auch später noch mal zum Dienstleister Gefühl kommen, was die beiden Disziplinen durchaus haben. Dazu später mehr Da wird du hast so viel mitgeschrieben. Was steht denn in deinem Buch jetzt

    Sprecher:in 2: der klassische Wissenschaftler nicht? Er lässt dann

    Sprecher:in 1: nichts. Das wollen wir jetzt überprüfen.

    Sprecher:in 4: Ich hab mir gerade für das Ziel noch was aufgeschrieben, was wir vielleicht in dieser Form oder in vor allem dieser expliziten Beschreibung noch nicht beabsichtigt hatten, aber was wir ganz häufig als Rückmeldung gehört haben, nämlich, dass das hier ein Ort war, an dem generationenübergreifende Kommunikation stattfinden konnte, ein Begegnungsort, der völlig unabhängig war von Generations Zugehörigkeit oder auf einer gefühlten Klassenzugehörigkeit, wie das ja vielleicht an dem einen oder anderen Ort, der sich explizit mit Kunst oder Wissenschaft auseinandersetzt, so normalerweise gewohnt ist und das war einfach wunderbar, weil wir gehen hier generationenübergreifende Themen an, und dass es hier passiert, ohne dass wir das vorher so explizit geplant hatten, also irgendwie war die Grundlage unseres Ansatzes sehr erfolgsversprechend oder erfüllend, selbst selbst erfüllend vielleicht.

    Sprecher:in 1: Hanna und ich hatten da auch ein tolles Erlebnis also das spielt nicht direkt auf die generationsübergreifenden Aspekt an. Aber wir hatten das tolle Erlebnis, dass vor zwei Wochen zu dir, glaube ich eine Besucherin kam, die meinte, Das muss sie jetzt mal sagen, das passiert jetzt zum dritten Mal, seit wir da waren und wir dachten, glaube ich es es geht um Kritik oder so, Und da meinte sie, sie wäre noch nie irgendwo hingekommen, wo sie auch beim dritten Mal noch mal begrüßt wird, gefragt wird, ob sie das erste Mal da ist und man ihr Hallo sagt. Und dann hatten wir intern auch unter uns das Gespräch, dass es schon erschreckend ist, dass es sehr wenige Orte und Plattformen gibt, an denen man begrüßt wird. Also wann wird man in der Gastronomie von einem Hausherr in Köchin noch begrüßt oder im Museum? Ja, gut, dass Herr Weibel da steht und alle, das wird nicht passieren, aber dass man überhaupt eine Willkommen heissende Geste erfährt, das passiert sehr selten, und ich glaube, das hat damit zu tun, wie willkommen man sich vielleicht fühlt, dass wir da auch Lust hatten. was zu erfahren. Oder zumal

    Sprecher:in 4: ja auch an Orten, bei denen man einfach so vorbeikommen kann, kein Eintritt, keine Kosten fürs Betrachten, fürs Drauf, einlassen fürs Mitdiskutieren also wenn du fragst, wo wird man so begrüßt? Im Normalfall muss man das hier viel bezahlen, dann fürs Essen.

    Sprecher:in 1: Stimmt sehr viel. Ja,

    Sprecher:in 2: vielleicht war es da eben auch grad eben. Wir sprechen ja viel über die Willkommenskultur. Ich denke, wir haben in den zehn Wochen hier eben eine entsprechende Kultur entwickelt und zwar grad. Durch den Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft hat sich eine andere Kommunikationsebene entwickelt und viele hat das überrascht, und das war sicherlich auch die Besucherin, dass es eben bei diesen Themen, die jetzt vielleicht so weit auseinander wirken, tatsächlich möglich ist. Und es ist schnell passiert. Es hat nicht Jahre gedauert, bis man sich kennt, sondern das Ganze ist über die zwischenmenschliche Ebene dann relativ zügig auch denn eben auf diese Ebene dieser Willkommenskultur gekommen,

    Sprecher:in 1: zur persönlichen Ebene dadurch zurück. Ich hab mir überlegt, dass ich euch alle gerne in der Runde mal fragen würde, was, ob ihr ein persönliches Highlight habt, und ich würde gerne mit der Frage anfangen, ja, ob ihr euch an einen Moment oder einen Programmpunkt erinnert, der für euch irgendwie, inhaltlich oder emotional ein Highlight darstellt Tina, ich würd mit dir mal beginnen, wenn dir was ein, also auch kein Zwang, man darf auch weiterreichen, aber ich bin da zu neugierig, äh

    Sprecher:in 5: ja danke für die Frage hm, ich glaube, für mich ist tatsächlich, was sehr hängen geblieben ist und was auch fand ich irgendwie direkt zu Anfang, zumindest für mich persönlich sehr gut erklärt hat, was wir hier auch machen und ein sehr, sehr guter Einstieg war Ich war, ich weiß nicht, wer das ausgesucht hatte, war am Eröffnungswochenende Das Konzert von Fred und Luna

    Sprecher:in 1: kommt auch noch. Wenn es kommt, schreien wir. Das war das ganz genau,

    Sprecher:in 5: das ist ein Künstler Musiker, der auch fast mit dadaistischen Zügen arbeitet und der für mich diese Struktur Themen auf ganz unterschiedlichen Ebenen total schön eröffnet hat, also gerade auch für dieses Eröffnungswochenende und das hat für mich noch mal auch gerade nach dieser Aufbauphase, die ja schon auch kräftezehrend war war das schon so, dass das erste Symbol von okay, das funktioniert hier und das fand ich sehr, sehr schön und das auch direkt so ganz am Anfang zu haben,

    Sprecher:in 1: also der Staat war eigentlich auch dein Highlight mit

    Sprecher:in 5: Ja, es kamen noch viele weitere, aber ich find es einfach so toll, dass es einfach von Anfang an für mich damit funktioniert hat

    Sprecher:in 6: soll ich gerade weiter gern? Tatsächlich würde ich auch in diese Richtung daran anknüpfen. Und zwar ich glaube, mein Highlight war viel später, und zwar letztes Mal, als ich hier war vor zwei Wochen und wir DJs aus Karlsruhe aus Stuttgart eingeladen hatten und hier die Hütte ziemlich voll war, abends aber der Moment, wo ich gemerkt habe, dass es keinen Unterschied gab zwischen dem Moment, wo wir die Ausstellung zumachen und die Party beginnt, sondern das ist ein, dass es eigentlich nicht aufgehört hat. Also, wir haben quasi auf der Tanzfläche noch weiter über diese Inhalte gesprochen, die hier stattfinden, und das fand ich total schön, also diese Durchmischung der Leute und zu sehen, dass verstanden wird, was hier passiert und wir uns weiterhin darüber unterhalten können, tatsächlich und zu sehen, wie hier getanzt wird und da drüben die Leute immer noch vor den Containern sitzen und darüber sprechen, was sie grad da drin sehen, das fand ich. Sie hat eine sehr schöne Durchmischung. Auf jeden Fall

    Sprecher:in 1: Andreas war dein Highlight, auch die Jane oder Liegt's, wo anders es könnte sein,

    Sprecher:in 4: ich muss es aufteilen in einen Moment, der ganz ähnlich ist zu dem, was du gerade beschrieben hast, der sich aber zeitlich im Aufbau befindet, also im Aufbau des Werkstatt Platzes. Das, was ihr hier alles seht, wo wir hier drin sitzen, was wir hier bestaunen dürfen, das haben wenige Menschen mit unglaublich viel Herzblut aufgebaut, das haben viele Menschen in ehrenamtlicher Zeit mit aufgebaut Menschen, die sich dafür Urlaub genommen haben. Also, das war wundervoll zu sehen, was passieren kann, wenn Leute von einer Idee überzeugt sind und sich gegenseitig anstecken. Das ist traumhaft schön und ein ganz persönliches Highlight für mich selber ist oder war der Talk von Form oder Norm, den die Lea ausgerichtet hat, da waren eigentlich auch da war niemand da glaub ich an diesem Tag, weil es auch fürchterliches Wetter war, und ich bin unglaublich glücklich davon nach Hause gegangen. Das hat mich so beseelt dieses Gespräch, wo wir gesagt haben, da waren so viele spannende Inhalte drin, die wir noch mal transportieren wollen, da könnten wir ein monatelanges Podcast Format draus machen. Da, da ging es um die mögliche Abgrenzung zwischen Kunst, Musik und Infrastrukturen, die beides ermöglichen. Und das war wundervoll. Also ich, das werde ich nicht vergessen,

    Sprecher:in 3: ich glaube es wurde fast alles gesagt, also ich kann mich da jetzt darf ich mich einfach nur anschließen, weil es wurden echt tolle Sachen gesagt und ich hab natürlich auch noch unendlich Momente, aber ja, ich bin da ganz bei euch auf jeden

    Sprecher:in 1: Fall, ich auch, also ich kann sowohl, ich habe auch vorher überlegt, weil wenn man sich Fragen ausdenkt, sollte man auch wissen, was man selber antworten würde. Aber ich hatte auch diesen Musik Talk stark in Erinnerung, weil das fand ich toll, da war auch so mieses Wetter und die haben vorher noch überlegt sollen wir es absagen? Und dann waren wir nie wieso? Es geht doch um die Inhalte und nicht um das Publikum. Und was ich bei dem Gespräch so toll fand, ist, dass wir angefangen haben, was sich dann auch über die Wochen immer wieder neu entwickelt hat. Das Thema Wieso messen wir in unserer Gesellschaft eigentlich Qualität an der Masse der Menschen? Und das fand ich total wichtig, dass es noch einmal, wir alle auch also es kam ja dann auch in mehreren Programmpunkten auch mit Publikum zur Frage, dass dass man eben sagt warum sind wir alle so daran gewöhnt, dass die Masse gleich sei, dass die Leute fragen und wie läuft es wann, wann genug? Da war es viel los und wir alle überfordert damit waren, weil es uns eigentlich auch darum ging, war es gut heißt auch wurden in Dinge getan, wurden neue Netzwerke gegründet und so wer trägt, was nach außen und gar nicht darum ging, ob jetzt 400 Leute oder vier da saßen, und das ist mir auch deshalb in Erinnerung. Dieses Gespräch über Qual, messbare Qualität und wie viel Zeit man auch für Qualität Evaluation übrig lässt, fand ich total spannend. Ein weiteres Highlight Nur ganz kurz, weil es zum Ort noch so passt ist Wir hatten ja am Anfang direkt beim Eröffnungswochenende Begegnungen mit ungefähr 350 Gästen der MS Karlsruhe, und da gings ja nachts ordentlich zur Sache, und dann war hatten wir irgendwann dem Moment, wo es kurz zu kippen schien, weil eine größere Gruppe gesagt hat Nein, wir trinken ja unseren Schnaps und wir nehmen eure Möbel mit und wir gehen hier nicht. Und wir überlegt haben UI wie deeskalieren wir die Situation und haben die dann aber irgendwann hier wegbekommen, diese Gruppe, die eher aggressiv war, und dann stand ich da, wir waren alle erleichtert, dass sie gegangen sind, und dann kamen wieder zwei neue Leute von MS Karlsruhe auf uns zu, und wir haben uns alle schon wie so innerlich, ein Schild vorbereitet wie, sagen wir denen, dass jetzt nicht irgendwie pöbeln angesagt ist und dass wir hier drüben nett sind oder so, Und da kamen die und ich weiß, ich bin auf die zu und habe gleich gesagt Nein, tut uns leid heute nicht mehr, weil wir so diese Schocksituation davor hatten und sie so ach schade, ich bin Architektin, ich frag mich gerade wie ist sie ein genialer Bau, darf ich mal angucken? Und wir da okay auch wieder dieses Schubladendenken aufbrechen konnten und die eine Stunde mit uns in heller Begeisterung über dieses Projekt geredet hat, also es war für mich noch mal so ein Schlüsselerlebnis von ja jede Person noch mal neu einzeln unter die Lupe nehmen und nicht gleich drauf los stürmen und sagen machen Sie nichts kaputt oder so. Ja, ich würde nochmal so eine Runde machen, es sei denn, es gibt Einwände. Und zwar habe ich mich gefragt, ob ihr ein Kunstwerk oder einen Teil der Ausstellung habt, der für euch entweder in Verbindung mit Struktur sehr gut funktioniert hat oder der euch auch nach dem WERKstattPALAST im Kopf bleiben wird. Ich fang mal andersrum an.

    Sprecher:in 3: Ach ja, also auf jeden Fall, ich würde sagen, eigentlich war es schon ein tolles Erlebnis, es war ziemlich weit, noch vor dem WERKstattPALAST, und wo wir uns vielleicht auch noch alle gefragt haben, wie wird das Ganze hier aussehen? Und zwar haben wir alle Künstlerinnen und Künstler, die bei uns dabei sind, bei der Arthur Plattform gefragt, ob sie ein Motiv einreichen können, was sie persönlich mit dem Thema Struktur verbinden und so, wie das immer ist. Es kam dann nicht sofort eine Antwort. Das dauert dann immer so ein paar E-mails hin und her, und irgendwann hatten wir wirklich so einen Monat oder anderthalb vor der Eröffnung, Die ganzen Struktur motive bereits zusammen, und da hat sich für mich eigentlich auch visuell einiges erklärt, weil es so unterschiedliche Perspektiven waren und so unterschiedliche Ansätze und man auch die künstlerische Arbeit der einzelnen Künstler auch noch mal anders gesehen hat, weil man ja wusste das war deren Antwort zum Thema Struktur, und ja, genau, das ist die jetzige Poster Edition, die, wer sie noch nicht gesehen hat, man im Gang da drüben bewundern kann und auch bei uns in der Rezeption, und da sind wirklich grandiose Motive dabei, und ja, das war eigentlich ein großes Highlight für mich.

    Sprecher:in 4: Ich hatte lang überlegt ein künstlerisches Werk und bin dann ganz schnell auch drauf gekommen Ich habe ja hier gelernt, es gibt unterschiedliche Kunstformen, auch ne, Also ich hab hier auch was gelernt und möchte unbedingt Martin Mann Weiller hier nennen, weil ich mit ihm ein unglaublich spannendes Gespräch über Neugierde in seiner Arbeit, Filme zu machen geführt habe, und eigentlich wollte er mir was erzählen über seinen Kurzfilm über diese Säulen in Stuttgart und was dort in Stuttgart wohl damit erzählt wird. Ich weiß es nicht mehr, worum es genau es

    Sprecher:in 1: war Inwiefern wirken sich Denkmäler? Das war ein Denkmal, was Hitler Mussolini für Hitler hat richten lassen und das steht halt bis heute in Stuttgart, und alle laufen an den Säulen rum und wissen gar nicht, was für eine Geste dahinter steckte hinter diesem Denkmal und die Frage war, inwiefern? Infrastruktur dadurch beeinflusst ist, welche Denkmäler geschaffen werden, Danken für

    Sprecher:in 4: diese Einordnung, weil dieses Gespräch stoppte. Sehr, sehr bald, weil er mir seine Neugier geschildert hat, über seine eigentliche Arbeit filmische Aufnahmen im Staatstheater zu machen, und wir konnten nicht mehr über den Inhalt seines Films selbst sprechen, weil die Schilderung seiner Neugier und wie er dort Musik und Oper als Medium kennengelernt hatte, uns für zwei Stunden gefesselt hatte das war einfach wundervoll, was daraus entstanden entstanden ist und ab und zu hört man hier aus dem zweiten Container ein bisschen ganz leise Musik von den Kurzfilmen, da gibt es eine ganz kurze Sequenz, Einiges davon kann ich fast bald nicht mehr hören, aber eine, die erfüllt mich immer mit Freude und das ist eigentlich dir geschuldet, weil es geht um dieses Boys, und irgendwie muss man anfangen zu tanzen und es ist einfach schön,

    Sprecher:in 6: ähm ja ähm meine oder die künstlerische Arbeit, die mir hängen geblieben ist, weil ich mir da auch sehr viel Gedanken gemacht habe über Kunst und wie man das gut vermittelt oder wie es zugänglicher oder wie Kunst zugänglicher sein kann, ist die Performance von Jin Bak gewesen, die vor ein paar Wochen stattfand für ein Wochenende und zwar im hinteren Container, und sie hatte da eine temporäre Pizza Station oder Bäckerei eröffnet und hat man konnte bei ihr Pizzen in verschiedenen Größen kaufen, mit Wunsch beag, und sie hat den Belag dann gemalt auf Papier, auf unterschiedliches, unterschiedlichem Papierformat, und dann konnte man die Pizza gemalte Pizza im Pizzakarton mit nach Hause nehmen. Und die Idee hinter dieser Arbeit war eben diese Kunst als Dienstleistung und in oder sie als Künstlerin, wie sie sich in diesem Moment eigentlich führt, wenn sie ganz fühlt, wenn sie ganz genaue Anweisungen bekommt, was sie zu malen hat und was das vielleicht auch mit den Leuten macht, die Pizza bestellt bestellen. Und ich fand das aber eine total schöne und auch zugängliche Art und Weise. Die Künstlerin war die ganze Zeit anwesend, man konnte ihr zugucken, konnte sich dann wieder wegbewegen und hat dann ein kleines Kunstwerk Unikat mit nach Hause bekommen, was man sich ganz einfach in die Küche oder an neben den Esstisch hängen kann. Und das haben tatsächlich auch viele wahrgenommen. Auch mein Mitbewohner, der zum Beispiel überhaupt nichts mit Kunst am Hut hat und ganz stolz mir gesagt hat, dass er sich jetzt eine Pizza bestellt hat. Und das ja. Das hat mich sehr stark drüber nachdenken lassen, wie Kunst gut und einfach zugänglich ist, und ich fand, das war eine sehr schöne Arbeit, die die, die die Kunst zugänglich gemacht hat, einfach deshalb ist das mein Highlight gewesen.

    Sprecher:in 2: Da ist, glaube ich, gerade die Musik.

    Sprecher:in 1: Nee, das ist das. Das ist der 16 Millimeter Film, der uns, glaube ich allen auf die Nerven geht, mittlerweile von Benjamin Breitkopf aus der HG Er hat sich selbst am lautesten gedreht. Haben wir das Gefühl zum Thema Rivalität zwischen Künstlerinnen Gut,

    Sprecher:in 2: da sieht man, dass ich mit dem Thema Kunst da und dort auch etwas überfordert war in dieser Zeit, aber ich denke, was jetzt für mich irgendwie eine Erfahrung war, die jetzt ziemlich neu war, das war nämlich die Teilnahme an zwei Mal Performance, wo ich dann tatsächlich selber aktiv war, und die erste Performance, die dort gelaufen ist, das war eben mit so Handys, wo wir dann über einen Spiegel uns gegenseitig gefilmt haben, dann wurden nach einem bestimmten Rhythmus wurden denn die Handys getauscht, so weiter. Zu Anfang habe ich das, ehrlich gesagt auch nicht ganz so verstanden, was hinten herauskommt, und zum Schluss wurden die Handys auf so ein so eine Art Podest nebeneinander gestellt, liefen dann ab, und dann ergab das dann eine sehr witzige, sehr witzige Abfolge, die dann wiederum abgefilmt wurde. Ich glaub was jetzt dort irgendwie spannend war, zum einen da mitzumachen, aber auf der anderen seite auch zu sehen, mit wie viel Präzision, Überlegung und so weiter. Das alles vorbereitet worden ist, das war nicht zufällig oder irgend etwas, sondern sehr durchdacht und sehr lange überlegt was tut man, um jetzt bestimmte Wirkungen zu erzielen? Und ich glaub, das ist ja letztendlich auch, wir haben ja immer drüber gesprochen, wo haben wir Parallelen, wo gibt es Differenzen? Und das war jetzt wieder so eine typische Parallele, wo man gemerkt haben, dass Wissenschaft und Kunst in beiden Fällen etwas mit Vorbereitung und Präzision zu tun hat und nicht dem Zufalls Effekt zwingend folgen muss, was ja manchmal so der allgemeine Eindruck ist. Und das war letztendlich auch ein bisschen das Endergebnis. Wenn man die Kunst hier jetzt sieht, da gibt es etwas, das gefällt mir, da gibt es Dinge, da kann ich nicht ganz so viel mit anfangen, aber das Interessante war jetzt eben, dass letztendlich die Parallelen, die wir über die zehn Wochen immer wieder gesehen haben zwischen Kunst und Wissenschaft, Dass das jetzt eigentlich so ein bisschen das Highlight in dem Sinne dieser künstlerischen Geschichte war.

    Sprecher:in 6: Ich glaube, mein Highlight war tatsächlich und es knüpft an dem an, was Steffi vorhin gesagt hat Das war der Abend, an dem es hier zum ersten Mal so richtig richtig rein geschifft hat und wie hier 20 Leute waren und erst mal hier den WERKstattPALAST retten mussten. Ehrlich gesagt also, es hat wirklich

    Sprecher:in 1: von 40 Grad zu

    Sprecher:in 6: genau 40 Grad und super staubig zur, zur Aufbauphase und auf einmal regnete es hier total rein und es gab einen Stromausfall. Also es war wirklich, wo wir dachten okay, wir müssen jetzt den Abend absagen eigentlich, aber es hat, wie gesagt, total geregnet, und alle waren eigentlich hier mehr oder weniger gefangen eigentlich hier drunter. Und dann hatten die beiden eingeladenen Gäste das waren Alex Bester und Philipp Mainz, die waren da, um eine Performance zu machen mit Klangschalen So so, ja so Schalen mit Wasser drinnen und Steinen auf dem Boden, und wir waren eigentlich dabei, bei Ihnen zu sagen Okay, wir wir holen das nach, wir machen das wann anders und dann hatten wir hier alles abgedichtet in gemeinschaftlicher Arbeit, wie vorhin schon erwähnt, und dann meinten die beiden aber nee, eigentlich passt es. Ah ja sieht man's sogar das sind die Klangschalen und die

    Sprecher:in 1: Arbeit hieß sogar form meloy tomate

    Sprecher:in 6: genau genau, und es war auch sehr matschig hier, also ja und äh, und dann meinten die beiden nee also jetzt passt es eigentlich sogar noch viel, viel besser. Und dann war jene wunderbar konzentrierte stimmung, die Musik war wunderschön, es war so amien musik und es hat überall von den Seiten getropft und es hat perfekt gepasst man wusste nicht was ist jetzt Teil der Musik und was kommt gerade von oben herab? Und ja, sehr sehr schöne stimmung und alle waren sehr gerührt währenddessen. Also ja, das war glaub ich mein Highlight.

    Sprecher:in 5: Ja, danke schön, das ist tatsächlich auch eins meiner Highlights gewesen, das war wirklich ein sehr beeindruckender Abend, aber wenn es jetzt so speziell also nicht um die insgesamte Stimmung, sondern um ein Kunstwerk gehen soll, dann habe ich noch ein anderes und das ist tatsächlich auch vom Anfang. Das war in der ersten Container Ausstellungs Runde dabei, und das war von Maike Denker, die Spuren der Meta Metamorphose des Tag Frauen Auges auf Papier. Das war eine Arbeit erst mal mit weißem Papier und Klecksen drauf für mich und ähm ja, man hat sich relativ schnell gefragt was das irgendwie für Farbe ist, und dann hab ich rausgefunden, dass sie ich kannte vorher keine Arbeiten von ihr, dass sie eben sehr viel mit natürlichen Prozessen arbeitet und dass sie rausgefunden hat oder das Wissen wahrscheinlich auch andere, aber für sich selber rausgefunden hat, dass Schmetterlinge in dem Metamorphose prozess, also wenn sie sich verpuppen und dann entpuppen die überschüssige Farbe, die sie nicht brauchen, für ihre Flügel ausscheiden. Und sie hat dann Schmetterlinge gezüchtet und hat eben diese überschüssige Farbe auf diesen Leinwänden aufgefangen und das fand ich einfach ne. Das ist eine Arbeit, an die ich immer noch sehr viel denke, obwohl sie schon seit einigen Wochen nicht mehr hängt, weil, weil es einfach sehr viele Fragen für mich auch aufmacht oder auch schöne Gedanken auslöst, immer wieder mit diesen Me Metamorphose Prozessen, in denen wir uns ja auch gesellschaftlich immer wieder befinden, nochmal neu umzugehen und auch die ausscheide dessen irgendwie auch anders wahrzunehmen,

    Sprecher:in 1: vielen Dank also. In dem gleichen Container war auch gleichzeitig eine Arbeit von Alex Bester, um diesen Kreis zu schließen, die mit dem Klimawandel beziehungsweise. Der Reaktion der Natur auf den Klimawandel gearbeitet hatten. Das fand ich auch sehr spannend im Kontext zur Infrastruktur, also war eines, oder ich fand eigentlich ach, es gab so viele Highlights in der im Programm für mich, aber das war schön, dass diese Brücke auch gut funktioniert hat bei vielen Arbeiten, dass man immer etwas hatte, worüber man dann auch konkret geredet hat, also es gab viele Werke für mich, die dann auch in in dem Programm sich wie widergespiegelt haben. Also sei es in Workshop Formaten oder in Dialog oder in Vorträgen. Das fand ich ganz schön. Hier auch eine Performance von Heidi Herzig. Das war letzte Woche. Nee, vor zwei Wochen draußen also, da sieht man auch Das war für mich nämlich witzigerweise auch ein Highlight, weil das so diese Feuerschale genutzt worden ist, um Narrativ aufzubauen, und jede Künstlerpersönlichkeit hat stattgefunden, behaupten wir. Und jetzt würde ich andersrum mal sagen wenn wir jetzt wissen, was so die Highlights oder die künstlerischen Trigger waren Für mich war es auch unter anderem die Material Bibliothek, die in der Kommunikation als Einstieg super funktioniert hat, also wer sie noch nicht inhaltlich kennt oder oder verstanden hat. Hier befinden sich vier Erzählstränge, und wir haben bewusst auf eine direkte Erklärung verzichtet, das heißt, wir wollten bewusst damit spielen, dass jemand nicht gleich weiß, gucke ich gerade Kunst an. Oder ist es Müll von Alba aus der Hafens oder Hafenwasser, oder ist es etwa einer der Stars der Bau Chemie, also unserer gebauten Infrastruktur? Und wir hatten ein Quartett Spiel entwickelt, und jedes Fach hat eine Nummer und entspricht einer Karte in unserem Spiel. Und das war ganz charmant, weil entweder Leute auch angefangen haben zu spielen hier oder auch Rumliefen mit dem Quartett und immer ihr eigenes, ihre eigene Betrachtungsweise auf den Prüfstand gestellt hatten. So kam es mir vor. Ah, jetzt bin ich sicher dieser müll hier von alba auch dieser block gut, der wird jetzt verdeckt von den boxen. Aber da waren sich so viele sicher. Ja, das ist kunst und wenn man aber weiß, wie wir bei alba da auf dem Platz standen und dieser Block hier befördert worden ist, das war halt nicht so, also wir standen alle riechend davor. Ob das jetzt geht, die Ausstellung oder nicht? Das war. Aber diese Sicherheit zu wissen, was man sieht, und nicht also auch dieses Spiel damit, diese Ambivalenz hat mir total gefallen, bei vielem, dass man sich doch nicht sicher sein konnte und es aber nicht verurteilenswert war, also es war nicht dieses an dann verstehst du nichts von Wissenschaft oder Kunst oder dem Rheinhafen, sondern es war so offen und aus dieser Offenheit und diesem Diskurs hervorgehend Würde ich David dich mal fragen, gibt es eine Frage, die für dich aus diesem ganzen Konglomerat an Kunst und Wissenschaft hervorging, die weiter behandelt werden muss in Blick auf Infrastruktur also, was war für dich etwas, wo du sagst Ja, da sollten wir weiter dran arbeiten, weil das haben Kunst und Wissenschaft so deutlich gemacht oder hervorgebracht,

    Sprecher:in 4: eines, das beides verbindet

    Sprecher:in 1: oder auch nicht. Also eine drängende Frage also, ich dachte, das wäre eine Frage

    Sprecher:in 4: tatsächlich eine Herzensangelegenheit. Eigentlich von mir. Und schöner verbindet sie beide Welten, beide Disziplinen, nämlich wertschätzungs Strukturen, Strukturen, mit denen wir zum Ausdruck bringen, dass es uns etwas wert ist, dass wir sauberes Wasser haben, dass wir uns mobil bewegen können, dass wir fast unendliche Freiheit darin genießen können, wie wir hier als Menschen, als Gesellschaft zusammenleben. Und diese Dinge, das wurde im WERKstattPALAST häufig auch in Diskussionen Tage gefördert sind selten mit einem bewussten Wert verknüpft. Gleiches gilt, glaube ich, sehr häufig auch für Kunst, egal in welcher Kunstform, dass die Wertschätzung vor allem für die Entwicklung von Kunst, für die Errichtung von Infrastruktur, für die Pflege von beidem und von einem Kulturraum, in dem sich beides trifft, in dem sich beides vielleicht auch selbst erst ermöglicht. Das wäre mir ganz wichtig, dass wir das Schaffen neu zu betrachten und die Wichtigkeit dessen auch Verfasser vermitteln können, und ich glaube, das hier war ein ganz Wunder, eine ganz wunderbare Plattform dafür, Sensibilisierung dafür zu schaffen, dass dieses Allgemeingut, wo wir alle davon profitieren, das uns bereichert auf geistiger Ebene, dass uns Wohlfahrt und Wohlstand ermöglicht, und jetzt wieder im Hinblick auf Infrastruktur, dass wir das neu denken. Das ist das, was mich bewegt und was ich hier mit weiter bearbeiten möchte,

    Sprecher:in 1: Das hatte oder das, das führt ja auch zum Thema der Verantwortung. Wer trägt die eigentlich? Das war für mich auch ein Punkt, wo ich zum einen gemerkt habe Da müssen wir viel tun, damit jeder auch einen Mut entwickelt, sich verantwortlich bewegen. zu können. Und das hatte Andreas schon bei der öffnung so toll formuliert mit der Verantwortung, also welche Forderung dahinter? Es geht in Bezug auf Strukturwandel. Vielleicht kannst du das noch einmal erläutern, wenn du weißt, was ich meine. Also es ging wie ein Appell um was er meint also Wertschätzung und Verantwortung liegen ja oft nah beieinander, also zumindest, wenn man seinen Umweltwert schätzt

    Sprecher:in 2: Ehrlich gesagt kann ich mich daran überhaupt nicht mehr erinnern, was ich dort gesagt habe und freue mich auf das Band, um das dann selber auch zu hören, aber wo es mir eigentlich geht heute wie auch vor zehn Wochen und sicherlich auch in zehn Wochen, ist schlicht und ergreifend, dass wir verstehen müssen, dass wir Teil einer Gesellschaft sind, in der wir Verantwortung übernehmen müssen, und das braucht Mut und dieser Mut, wenn man sich manchmal heran schaut, der fehlt an vielen Orten, und dieser Mut fehlt an vielen Orten, weil dort die falschen Leute sitzen und es nicht gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen. Es fehlt, weil das nie gelernt wurde, Verantwortung zu übernehmen und weil zum Teil eben das Konsumieren viel einfacher ist, als Verantwortung zu übernehmen. Und ich hatte dort den Begriff der mir schon länger durch den Kopf geht, verwendet. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass ich manchmal den Eindruck habe, dass wir in einer verantwortungslosen Gesellschaft leben. Das heißt also, wir sitzen hier und nehmen alles wahr, wir nutzen alles als eine gewisse Selbstverständlichkeit, aber sie nehmen sie nicht wahr, dass wir auch unseren Teil dazu beitragen müssen. Und das ist der erste, der zweite und vielleicht sogar der vorletzte Schritt, um all dies zu verlieren. Denn wenn wir diese Verantwortung nicht übernehmen in unseren Aufgaben, das kann eine kleine Verantwortung sein und eine große Verantwortung, das hängt sicherlich auch von der Aufgabe ab, aber diese müssen wir annehmen und sie dann voll tragen und dazu gehört Mut, Mut, Verantwortung zu übernehmen, für die man sich vielleicht in dem Moment auch ein bisschen zu klein und zu einfach fühlt, aber trotzdem diesen Schritt zu machen, weil ohne diese Schritte werden wir eben nicht das schaffen, was wir in nächster Zukunft schaffen müssen, nämlich die Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung, all diese Dinge irgendwo so zu bewältigen, dass nicht die Generation jetzt meine Generation, die kann das ganz entspannt sehen. Wir können eigentlich nur noch eins tun, und zwar für die nachfolgenden Generationen aus unseren Funktionen heraus Plattformen zu schaffen, Chancen zu generieren, Mut zuzusprechen, eben diese Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn es uns eben nicht gelingt, diese Verantwortung auch als Teil einer Generationenfolge zu betrachten mit den unterschiedlichen Aufgaben, dann wird es uns nicht gelingen, die Folgen dieser Auswirkungen, die wir zum großen Teil selbst produziert haben, tatsächlich irgendwo in den Griff zu bekommen und dafür zu sorgen, dass der Planet auch am Ende dieses Jahrhunderts irgendwo noch in der Form ist, wo man das Gefühl hat Ja, gut, da kann man denn im Rheinhafen sitzen auf das Rhein Becken schauen sieht dort eben auf diesen Postkarten, die ich grad vor mir habe oder auch die Bilder, die wir dort gesehen haben, zum Teil ja fast ein romantisches und ein idyllisches Bild. Dann wird es hier keinen Baum geben, da wird alles grau sein und eventuell gar kein Wasser mehr in den entsprechenden. Und das ist heute glaube ich vielen nicht so bewusst, dass die Verantwortung, die sie für heute übernehmen oder heute übernehmen müssen, eigentlich in die Zukunft gerichtet ist, sondern es geht nur darum habe ich morgen irgend etwas mehr geschafft, habe ich morgen jemand jemand ausgeschaltet habe ich morgen irgend etwas eliminiert, das ist die falsche Antwort.

    Sprecher:in 1: Ja, das find ich sehr, sehr wichtig, weil wir hatten ja eben auch viele Gespräche über Transformationsprozesse oder was es braucht. Und ich glaube, diese Zukunfts Gewandtheit, die wiederum Mut erfordert, ist super wichtig und eigentlich geht es an der auch nicht vorbei. Also wir wir erleben ja, das war für mich ein interessanter Punkt. Was in den Talks hervorging, war zum einen, dass ihr in der Wissenschaft den Hirsch Faktor benutzt, um Projekte messbar zu machen und wir in der Kunst, den Künstlerinnen faktor und diese beiden Werte, die sind dermaßen rückwärtsgewandt, ähnlich wie Bebauungspläne aus den Achtzigern. Also, wir hatten Bebauungspläne, waren Rückwärtsgewandt. Kunst und Wissenschaft funktionieren an ihrer Messbarkeit, nach Normen, die sich verändert haben und wie schafft Man's im besten Fall eben auch, diese Normen umzukehren und Mut zu entwickeln, dass man neue, wenn man Normen braucht, von mir aus oder neue Strukturen generiert?

    Sprecher:in 2: Vielleicht müssen wir uns ganz kurz die zwei Faktoren erklären, sonst kommt man vielleicht nicht mit. Wir haben dort in der Diskussion darüber gesprochen Wie wird der Wert eines Bildes eigentlich kalkuliert? Und da Gab's dann eben diesen Künstler Faktor mal Quadratmeter Und das gab dann den Preis einfach, und da war ich ganz baff, weil wir haben so was ähnliches in der Wissenschaft über die Zahl der Veröffentlichungen, die wir haben, die geben wir oder die Veröffentlichung geben wir ein in Google, Google, da gibt es den Algorithmen, die kein Mensch kennt, und hinten wird denn für einen Wissenschaftler von der Leistungsfähigkeit her der Hörschel berechnet. Das heißt, wir reduzieren Menschen in einem Fall auf den Künstler Faktor, in anderm Fall auf den Hirsch Faktor, und wenn man das jetzt mal betrachtet, tun sich viele Menschen es damit viel zu leicht, dass wir anfangen, alles, was wir tun, auf einzelne Zahlen zu reduzieren. Aus der Betriebswirtschaft gibts jede Menge Kennzahlen und diese Kennzahlen, wo wir jetzt Menschen mit betrachten, reduziert letztendlich auf eine sehr einfache und simple Weise macht es die Sache einfach Ich bewerte, ich vergleiche aber auf der andern Seite Durch dieses einfach machen haben wir einen anderen Effekt Wir verlieren nämlich die Chancen, die daraus entstehen, wenn Menschen dort unterwegs sind, die sich ihm aus diesem System auslocken und sich nicht danach bewerten lassen und das sind genau diese Steve Jobs, die wir brauchen, die einfach sagen scheißegal ja, wir machen das jetzt mal und jetzt gucken wir mal ob's geht und wenn's nicht geht ist es nicht, aber das ist das, was vorhin mit Mut auch gemeint war Mut zu sagen scheiße egal wir machen's mal gucken was passiert und heute Achtung, vorsicht Alarm! Und das sehen wir heute bei Wissenschaftlern zum Teil die 20 21 und 22 sind und verrückt wie es ist sie werden vielleicht einen phantastischen Hirsche da haben, aber sie werden die Welt nicht verändern, genau wie's Künstler tun, die nicht auch Risiken eingehen und deshalb müssen wir eben die Menschen zusammenholen, die bereit sind Risiken einzugehen und ich glaub, das war die Kernaufgabe und noch das Kern Ergebnis hier, dass es uns gelungen ist, die Menschen zusammenzubringen, ins Gespräch zu bringen, die bereit sind, Risiken einzugehen und auch das Risiko zu scheitern, zu versagen, aber auf der anderen Seite auch die Chance dabei entwickeln, Dinge zu bewegen, wo wir wirklich einen Schritt vorwärts kommen, denn darüber müssen wir uns klar sein. Zu Anfang hat uns niemand zugetraut, dass so was gewuppt wird, und es hat viel Mut gekostet, viel Risiko bei Arthur sicherlich mehr als jetzt bei uns vom K I T. Aber diesen Mut zu entwickeln, das hat sich, glaube ich, gelohnt und wird auch Multiplikator sein. Ich

    Sprecher:in 1: würde gern die Brücke zu dem Mut und Arthur noch mal kurz schließen, Hannah oder Emma, Lilo oder nacheinander, ich würde gern fragen Wo liegt denn bei euch oder Steffi? Dass da wo liegt denn bei euch das Risiko für ato oder ich meine, wir wurden schon so oft als die Davids gegen Goliath bezeichnet, weil wir eh uns herausgenommen haben, Strukturen verändern zu wollen. Und wo liegt denn eine Chance oder auch das Risiko, was wir tragen? Als Künstler in Plattformen?

    Sprecher:in 3: Ja, also ich weiß gar nicht, äh, nee, ich ich weiß noch gar nicht, bei welchen Risiken ich anfangen soll. Ja, ja, nee also es ist halt also die meisten denken sich das ja wahrscheinlich oder wissen es auch aus eigener Erfahrung. Die Kunstwelt ist keine einfache, und es ist an sich schon mal in der bestehenden Kunstwelt, so wie sie momentan läuft, nicht einfach Fuß zu fassen und tatsächlich ja, ganz konkret davon, finanziell leben zu können. Und nichtsdestotrotz gibt es unendlich viele tolle Kunst und Künstler in weltweit deutschlandweit, und die werden oft nicht gesehen. oder schon gesehen, aber können dann trotzdem nicht von ihrer Kunst leben und ja, sich sozusagen den Mut zu haben und zu sagen wir schaffen das, wir schaffen das, dass mehr Künstlerinnen und Künstler von ihrer Kunst leben können und dass wir mehr mit ins Boot holen und dass wir unser System so teilen, dass mehr davon irgendwie profitieren können. Ja, ich denke, das ist so ein Risiko, was wir eingehen, dass wir sagen, Wir sind nicht eh schon in einem risikobehafteten Gebiet, sondern versuchen, das jetzt auch noch mal anders auf die Beine zu stellen und lillo Willst du noch was ergänzen, also

    Sprecher:in 6: eine oder vielleicht anknüpfend an Risiko? Ein Risikofaktor, den ich zu Beginn gesehen hatte und der mir ein bisschen Angst gemacht hat. Tatsächlich war das Risiko Schaffen wir es, alle eine gemeinsame Sprache zu finden, hier vor Ort tatsächlich, also eben Kunst und Wissenschaft zu verknüpfen, aber auch die Inhalte richtig zu vermitteln, die wir alle seit Monaten intern miteinander diskutieren, besprechen und schaffen wir das an die verschiedenen Generationen, die hier vor Ort da sind, aus völlig verschiedenen Bereichen Hierherkommen, schaffen wir das an, das an die Leute zu vermitteln, auch auf Augenhöhe, vor allem also eben nicht aus diesem institutionellen Kontext heraus zu sprechen, sondern auch vielleicht so ja, die Kunst anders zu vermitteln, als sie sonst sonst vermittelt wird. Und das war etwas, was er am Anfang ein bisschen Bauchschmerzen gemacht hat, tatsächlich, weil man ja immer auch in seiner eigenen Blase lebt, vielleicht und weiß, was das Wort narrativ heißt, und dann kommen hier vielleicht Besucherinnen hierher und fragen sich eben ja Was heißt das eigentlich, was meint ihr damit? Und ich glaube, das ist uns eigentlich ganz gut gelungen. Also, ich kann mich erinnern. Es gab hier Diskussionsrunden, die entweder explizit aus dem wissenschaftlichen Bereich waren oder aus dem künstlerischen Bereich, und da hat man gesehen Grad in den Dialogen danach oder in den Fragerunden danach, dass sich das wunderbar verknüpft hat und sich die Fragen ergänzt haben eigentlich, und dass man da sehr gut eben auf Augenhöhe miteinander darüber sprechen konnte, sich ergänzt hat, und das würde ich mir wünschen, dass wir da noch weiter nachhaken und da noch nachbauen, weil das ist sehr wichtig, auf jeden Fall für unser Projekt

    Sprecher:in 1: oder ich

    Sprecher:in 2: vielleicht ein Satz dazu Ich, ich denke, das war auch eine Geschichte, dass man eben die Neugier entwickelt hat, eben auf den andern zugegangen ist. Ich glaube das war ein ganz wichtiger Punkt, dass man eben diese diese neugier auch in die andere richtung entwickelt hat, sonst hätte das sicherlich nicht so gut funktioniert, aber gestatte mir noch ganz kurz was zum risiko weil dir das risiko jetzt war für uns gibt's auch ein risiko das bring mir aufn Punkt

    Sprecher:in 1: im moment darüber reden wir am Samstag zum Thema Interdisziplinarität

    Sprecher:in 2: ne. Ich meinte genau das gut, okay so, weil zehn Wochen sind wir jetzt hier gewesen und das Risiko, was wir hier entwickeln und das darf man auch nicht unterschätzen. Jemand wie der David, der an einer Promotion arbeitet Tina ist eine wissenschaftliche Mitarbeiterin. Wenn sie der Regeln gefolgt wäre als anständige Wissenschaftlerin, hätten sie in diesen zehn Wochen ein bis zwei Paper produzieren müssen. Das heißt, wir sind jetzt herausgegangen in eine Umwelt herein, die eigentlich aus der klassischen Wissenschaft mehr oder minder als Zeitverschwendung betrachtet werden. Wer macht nicht eigentlich unsere Arbeit? Und wenn wir unsere Arbeit nicht machen, kriegen wir keinen guten Hirsch Faktor. Wenn wir keinen guten Hirsch Faktor machen, bekommen wir keine Mittel 90 % der Mittel, die wir haben, sind auch Drittmittel. Das heißt, da müssen wir auch für Gelder sorgen. Das heißt eben dieses Aussteigen Aus diesem Denken, wie es David jetzt gemacht hat, wird es für ihn jetzt sehr schwer machen, wieder zurückzukommen. In dieses klassische Bild und in dieses klassische funktionieren Du wirst böse, nein, nein, aber es ist die Wahrheit, das also das das nein das ist, das ist jetzt wirklich etwas aber und das ist ja das, was ich damit ausdrücke ich tu's ja auch der Gewinn, der nachher für die person selber ist und auch für seine Qualität des wissenschaftlichen Arbeitens, ist extrem groß. Aber genau wie ihr jetzt praktisch sagt Wir sind aus dem klassischen System für zehn Wochen ausgestiegen, haben wir das auch getan, und von daher gesehen gibt es auch ein Risiko. Und deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass eben einige Kollegen Thomas um der Herr Wöll und so weiter. Reagiert haben wir gesagt Hey, das ist ja eine super coole Idee, und das Potenzial erkannt haben, auch fürs wissenschaftliche Arbeiten und das macht mir jetzt eben die Hoffnung, was du grad gesagt hast diesen Dialog weiterzuführen nämlich eben auch. Dass die Wissenschaftler, die aus diesem System ausgestiegen sind, einen Weg gefunden haben, mehr oder minder ihre Qualitäten, ihre Möglichkeiten, ihre Chancen in ihrer eigentlichen Arbeit zu erhöhen und zu verbessern. Und da tun mir jetzt eigentlich die anderen Leid, die durch diesen Tunnel hindurchlaufen und diese Chance nicht gehabt haben, Aber es wird sehr lange dauern, bis das eben eine breite Anerkennung findet, dass man eben auch diese Wege geht, und das ist ja auch die Idee des Forschungsprojektes, das noch ein bisschen deutlicher zu machen

    Sprecher:in 1: Man müsste eigentlich Risiko studieren können oder das

    Sprecher:in 2: kannst du

    Sprecher:in 4: eigentlich

    Sprecher:in 1: im Casino oder was?

    Sprecher:in 4: Ich würde ganz gern noch mal an deine Sprach Frage was an Weil? Es gab einen für mich auch wirklich ganz besonderen Vormittag in der Vorbereitung auf unsere Material hier da haben wir uns mehrere Stunden in einem Cafe getroffen, und alle sind mit der Annahme dorthin gegangen. Wir besprechen jetzt kurz die Kriterien für das Quartett und hatten da noch eine Liste mit x anderen Themen Jetzt hatten wir natürlich alle andere Disziplinen als Hintergrund und aus diesen Disziplinen heraus haben wir diese Narrative, die hier ausgestellt sind, betrachtet, bewertet und versucht, denen Kriterien überzustülpen, und irgendwie sind wir immer davon ausgegangen, dass es schon irgendwie schnell passt. Es hat überhaupt nicht gepasst, das war es war für mich eine sehr aufwühlende Diskussion. Ja, du las, aber ich, ich glaube, ich muss es jetzt einfach ganz offen so zugeben

    Sprecher:in 5: Ich glaube, das war für uns alle aufwühlend.

    Sprecher:in 4: Ja, und aber wir haben es geschafft wir, Wir haben eine Diskussionskultur dort entwickelt und gelebt, in der wir den Disziplinen jeweils Kompetenz eingeräumt haben, in denen wir verstanden haben Wenn du das aus deinem Narrativ so erzählst, dann höre ich dir zu, nehme das auf und versuche, das zu übertragen, ohne ist diese klassische Schublade aufzumachen. Na aus der Wissenschaft muss ich das eigentlich anders betrachten. Und es gab vielleicht den einen oder anderen Moment, wo es sie oder wo ich angeführt hatte, für mich aus der Materialwissenschaft heraus kommen wir einen gewissen Definitionen nicht vorbei. Aber da habt ihr mir dann zugehört, und wir haben es dann. Nach ein paar Stunden waren wir mit einem fertigen Quartett am Start, also das, das war, das war Wahnsinn, was da passiert ist, mit einem Verständnis füreinander, für die Ziele und Ansinnen des jeweils anderen. Das war für mich ein ganz wichtiger Tag. Was dieses interdisziplinäre Arbeiten angeht

    Sprecher:in 5: Ich würde genau vielleicht, um das ganz kurz zu erklären. Also, es gab ja auch auch dann bei einer Kategorie, bei der wir uns nicht auf eine Definition oder eine bewertbar einigen konnten das war der Begriff der Schönheit, auf den auch aus künstlerischer Seite vor allem bestanden wurde und der aber natürlich aus wissenschaftlicher Seite sehr schwer zu bewerten war. Und da haben wir ja trotzdem Wege gefunden, wie wir diesen Begriff der Schönheit in das Spiel aufnehmen können, und wir haben einfach die Spielregeln geändert. Man kann also die Schönheit, dass sozusagen der Joker im Quartett spielt, die ist nicht vor bewertet, sondern muss beim Spiel diskutiert werden unter den Spielenden, wodurch sie sogar eigentlich eine relativ wichtige Rolle eingenommen hat. Aber also, das fand ich auch so schön an diesem Prozess, dass, dass es Wege gefunden wurden wie eben ja, also wenn es halt nicht passt, dann ändert man die Spielregel so, und das war auch ein sehr schönes Ergebnis.

    Sprecher:in 1: Und ich glaube, dass es auch schön war, dass wir allen Sprachen Raum gelassen haben, weil als du gerade meintest Du warst so aufgeregt, ob wir eine Sprache finden. Ich weiß noch da, als wir da saßen, mit dem Handy von der BNN vorne am Wasser. Und er meinte wie schafft ihr es denn zu einer Sprache? Und wir beide gleich aufschrien auf keinen Fall eine Sprache, das wollen wir nicht schaffen, darum geht's uns nicht wir wollen sichtbar machen, wie viele es gibt und dass man Gehör schult ja für verschiedene Sprachen und das ist auch darüber entstanden oder gelungen, dass quasi also schon oder ein gemeinsames Zuhören erlangt werden kann und ein Bewusstsein darüber, wie viele Sprachen parallel ablaufen. Ja Struktur jede Person die hier reinkommt hat ein anderes bild davon ob molekular, chemisch, Organisationsstruktur, machtstruktur und so weiter. Also diese gemeinsamen sprachen zusammenzubringen oder nebeneinander miteinander an den tisch zu setzen da lag auch den wert oder

    Sprecher:in 6: Steffi ja, auf jeden fall. Für die Zukunft würde ich mir natürlich wünschen, dass das noch mehr passiert. Also ähm, wir hatten hier einen sehr schönen talk, der mir auch im Gedächtnis geblieben ist, wo ich das der für mich deshalb eindrücklich war, weil da unterschiedliche Vorstellungen aufeinander getroffen sind es waren es eigentlich zwei talks und ich hätte es mir eigentlich öfters gewünscht, also es war der erste Talk, den wir hatten, das waren dann wozu die Kunst? Gesellschaftliche Rolle Aufgabe der Kunst, wo wir einen Talk hatten auch mit verschiedenen Generationen und deshalb und kunstauffassung definition und die sind aufeinander geklatscht und das war total interessant, weil so ein sehr neckisches auch teilweise diskutieren gab und kontroverse Positionen auf den tisch gelegt wurden und dann aber im Nachhinein nach dem Talk angestoßen wurde und irgendwie Telefonnummern ausgetauscht wurden. Was ich nicht gedacht hätte und der zweite talk, der sich sehr stark dem publikum öffnete war der talk hafen gestalten und dieser Umstand war natürlich dem geschuldet, dass leider sehr viele Gäste abgesagt haben und wir gesagt haben wir öffnen den Talk viel mehr für die für das Publikum. Und ähm da sehr ja unterschiedliche Interessen und Sichtweisen auf den Hafen ähm ja sichtbar wurden und das war eine interessante Diskussion, wo ich auch gemerkt habe vielleicht da oder auch Schwachstellen vielleicht auch in unserer Diskus Art des Diskutierens aufkam, wo ich mir für die Zukunft wünschen würde, auch diese Diskussions die wir hatten oder talks noch mehr aufzubrechen Richtung Publikum und dann macht das natürlich Sinn, wenn wir auch kleine Runden haben und da auch noch mal direkter vielleicht Wege finden, das Publikum mit einzubeziehen, um eben noch mal verschiedene Sichtweisen aufzutun, weil viele talks natürlich auch aus offenem oder aus einem bestimmten Gebiet dann doch auch ja sehr vielleicht schwieriger waren, da einen zugang zu finden. Und da würde ich mir wünschen, dass wir da irgendwie vielleicht noch mehr arbeiten, wie man ja wege finden kann ja das publikum näher einzubeziehen und vielleicht schaffen wir es ja jetzt auch noch mal irgendwie auch in die runde zu fragen, wer denn alles da war und auch irgendwie eindrücke sammeln. Also ist jetzt spontan mir dass in die super idee stell gekommen, ich weiß nicht ob das jetzt dein dein Plan aber okay ne aber

    Sprecher:in 1: also super, ich würde da gleich äh genau das öffnen wollen, nur weil du jetzt schon bei wünschen bist und bei zukunft überlegen nee nee, wäre das mein Plan gewesen einmal noch eine runde zum abschluss zu machen unter uns in dem Fall was euer Wunsch an die Zukunft wäre im puncto werkstatt palast das von euch zu erfahren und dann würde ich sehr gerne nochmal stimmen von euch, die auch zum Teil die letzten Wochen sehr intensiv mitverfolgt haben, gern noch mal zu Worte kommen lassen, wo für euch der Wert oder auch was richtig beknackt war, könnt ihr auch äußern. Aber wo der wert lag in dem was wir hier getan haben. Aber erst mal würde ich noch mal Hannah fragen was ist denn ab Montag los?

    Sprecher:in 3: Also mein wunsch für montag? Nee ich geh mal ich spring mal noch eine woche weiter über den abbau hinaus. Ähm ja also ich würde mir es ist noch so unkonkret glaube ich. Ich habe jetzt keinen jetzt eine genaue vorstellung wo es weitergeht und wie genau das aussieht, weil ich glaube da sind auch viele ideen im raum und auch wirklich viele orte die sich auch schon gemeldet haben auch gesagt und sie hätten auch auf so was Lust. Das heißt da bin ich relativ offen, was ich mir aber wünschen würde ist eigentlich, dass wir so im Herzen behalten oder im Bauch oder im Kopf diese Dynamik, die wir hier entwickelt haben und diese Fähigkeit zusammen zu arbeiten und viel zu lachen und nebenbei viel zu schaffen und dass das irgendwie bleibt und da bin ich mir ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass dann, egal wo und in welcher Form das wieder irgendwie weitergehen kann und noch nicht am Ende ist und ja, das wäre eigentlich so mein Wunsch, mein größter

    Sprecher:in 4: was den Ort angeht, da schließe ich mich dir an. Ich glaube, dass was wir hier gezeigt haben, ist, dass wir eine Plattform aufgebaut haben, in der man Wandel diskutieren besprechen kann, indem man Möglichkeitsräume eröffnen kann, diese Transformation mit der Gesellschaft partizipativ zu gestalten, und deshalb glaube ich auch, dass wir das an vielen Orten, besonders vielleicht auch dort, wo struktureller Wandel ganz schnell notwendig ist, wäre das glaube ich, ein Format, das man anbieten kann und für mich persönlich wäre, aber für die Gebäude Höhle, also das, wo wir jetzt gerade drin sitzen, das, was wir als Terrasse nutzen, wo wir uns jetzt die letzten 12 Wochen mehr aufgehalten haben als zu Hause oder an anderen Arbeitsplätzen, das Komplett Kreislauffähig so aufbauen, dass wir das tatsächlich an unterschiedlichsten Orten hintransportieren können im kleinen Format für den Tag der offenen Tür in einem größeren Format in einer Stadt, die sagt Wir haben hier ein Riesenprojekt vor und wissen nicht so richtig, weil weil die Vielfalt der Herausforderungen dabei so groß ist, dass man eben auch mit dem Werker Platt Format bespielen könnte, um gesellschaftlichen Diskurs anzuregen, um Verständnis zu schaffen, um zuhören zu ermöglichen. Das wäre ein großer Wunsch von mir.

    Sprecher:in 6: Ich habe schon meinen Wunsch gesagt deshalb gewisses Mikro an andreas,

    Sprecher:in 2: ich denke für mich war jetzt in den zehn wochen ähm oder ich sag's mal so die hülle, das ganze hier, das kann man auch anders machen oder anders tun, nicht nur, aber ich glaube, das Wichtige war eben einfach der Geist, der sich in dieser Zeit entwickelt hat die Möglichkeit eben aus dem klassischen Tages Beruf aus dem Tagespensum aus dem Geschichte auszusteigen und bestimmte Dinge sich von einer anderen Seite anzuschauen. Und ich glaub, das ist eben etwas was wir brauchen um eben nicht in diesem Tunnel zu gelangen, in dem wir sehr häufig drin sind. Deshalb geht's mir eigentlich nicht darum, den werkstatt palast als objekt in dem sinne zu erhalten so wie er jetzt ist, sondern den werkschaft den werkstatt palast als irgendwie in der art geistiger Arbeit Auseinandersetzung, austausch und ähnliches zu erhalten. Und das können wir salopp gesagt auch schaffen wenn wir zum Hamburger bei Mcdonald's sitzen, wenn es uns gelingt, eben diesen Dialog aufrecht zu erhalten und ich glaub, das ist die eigentliche Aufgabe, wenn das ganze Ding hier dem platt gemacht ist.

    Sprecher:in 1: Ich bin mir nicht sicher, Andreas, ich bin mir echt nicht sicher, ob ich mal da auch ein Umfeld brauch. Ja, ich finde hallo, hallo für mich auch

    Sprecher:in 6: ich glaube, es knüpft ganz gut dran dran an, was ich mir wünsche, und zwar, dass wir schaffen die Inhalte hier, die hier besprochen wurden, die sehr wichtig waren, diesen Momentum hier weiterzutragen, dass es nicht nur hier in diesem in diesem Gebäude stattgefunden hat und dann verpufft, sondern dass es auch an die Außenwelt heraus also herangetragen werden kann, an Leute, die nicht nur hier im Rheinhafen in Karlsruhe waren, sondern von woanders herkommen, dass sie verstehen, was hier passiert ist und das wird noch anstrengend. Auf jeden Fall. Das wird noch sehr viel Arbeit. Also, wir haben natürlich alles aufgenommen, aber wie wir das aufbereiten, das das müssen wir uns auf jeden Fall noch zu Herzen nehmen. Das ist mein Wunsch eins und Wunsch zwei auf jeden Fall, dass wir für alle zukünftigen Veranstaltungen auf jeder Speisekarte immer Kümmel Schnaps mit Sade anbieten.

    Sprecher:in 5: Ja, es wurde wurden schon viele sehr gute Wünsche finde ich auch geäußert. Ich kann mich auch Steffi ein bisschen anschließen. Wir hatten da auch vor zwei Wochen auch schon mal ein längeres Gespräch drüber. Dass auch ich mir wirklich wünsche, dass man es schafft, das noch mehr zu öffnen. Ich war bei dem Talk Hafen gestalten leider nicht da, hab das aber natürlich von unterschiedlichen Seiten auch erfahren, und ich hatte auch so eine Erfahrung so ein bisschen außerhalb Ich habe einen Vortrag gehalten auf der Effekte Reihe vom KIT, auf der ich auch den WERKstattPALAST und die Idee dahinter vorgestellt habe, wo noch mal Leute waren, die eben hier noch nicht waren und wo auch durchaus noch einmal klargemacht wurde, dass wir in unserem in unserer Sprache dann doch manchmal relativ elitär sind, und ich glaube, das ist natürlich auch dem geschuldet, dass wir dieses Projekt auch gemeinsam geplant haben, und auch wenn wir es nicht wollten, es passiert ist, dass wir ein Stück weit auch eine gemeinsame Sprache entwickelt haben, und ich glaube, da muss man jetzt auch sehr vorsichtig sein in Zukunft, dass man, dass man versucht, das noch mal ein bisschen mehr zu öffnen. Das wäre für mich so ein halb kritischer Wunsch, auch rückblickend auf Unser Projekt

    Sprecher:in 1: ist interessant, weil wir hatten ja auch das Thema Partizipation in einem Talk und das man auch nicht verbessern darf. Also es gibt genau diese balance, die so schwierig ist zu schaffen zwischen natürlich ist man auch irgendwo expert in in einem bereich und kann nicht sagen ja scheren wir alles über einen kamm jeder kann ja mitreden und weiß alles gleich gleichzeitig wollen natürlich auch oder ist es so schwer daraus auszubrechen und dass runterzubrechen ohne qualitätsverlust zu erleben? Also das find ich ne wahnsinnige auf jeden

    Sprecher:in 5: fall ist eine riesenherausforderung und ich glaube gerade dieser partizipation der wird da manchmal auch zu schnell benutzt. Oft ist es dann doch ne teilhabe und partizipation wird sehr oft synonym zur teilhabe benutzt, ist aber einfach noch ein schritt mehr. Also ne ganz platten beispiel wenn ich ein behindertengerechtes gebäude baue. Dann können die menschen mit behinderungen daran teilhaben indem sie es benutzen. Aber das ist dann noch lange nicht ein partizipatives gebäude das wäre es wenn die auch in die planungsprozesse einbezogen sind und ich glaube da muss man dann doch relativ begriffs scharf irgendwie bleiben, um um das nicht dass das nicht so ein bisschen verbessert

    Sprecher:in 1: ja oder sich auch dessen bewusst machen, wann es ne Teilhabe ermöglicht und wann eine Partizipation also das ja auch Teilhabe

    Sprecher:in 5: ist ja auch nichts schlechtes. Ne

    Sprecher:in 1: genau eben also wann, wann, wann ist welches Format vielleicht auch geeignet um weiterzukommen im Bau von Infrastruktur oder so? Ja, also mein Wunsch wäre der schließt auch natürlich an eure alle an, außer an Mcdonald's, mein Kümmel Schnaps unterstütze ich voll und ganz. Mein Wunsch ist in jedem Fall eine Publikation nächstes Jahr mit euch allen zu erarbeiten, die crossmedial funktioniert und wir sämtliche Inhalte crossmedial soll man nicht sagen, also multimedial funktioniert und die Bereiche noch mal öffnet und verschiedene Perspektiven noch mal einlädt, dazu was zu formulieren, das in jedem Fall Und mein Wunsch wäre auch, dass wir im Dialog bleiben mit dem Rheinhafen, der mir sehr ans Herz gewachsen ist über dieses Projekt und auch natürlich mit den reinen Häfen dadurch, dass wir ja hier nicht einfach gehen und irgendwie so Es fühlt sich, glaube ich für uns alle komisch an, wenn wir diesen Platz räumen. Dass da ein Kontakt bestehen darf, würde mich sehr freuen und ich würde mich ebenfalls freuen, das Mikro an Stephanie zu geben, die eine Publikums Runde jetzt moderiert und leitet und ich danke euch schon mal allen. Vielen Dank fürs zuhören. Das war jetzt ein intensiver Austausch und freue mich aber auch wenn jemand noch was zu sagen hat.

    Sprecher:in 6: Ähm ja hat jemand ja also ähm ich glaube wir finden es alle ganz schön äh diejenigen die vielleicht öfters hier waren ähm wie habt ihr den werkstatt palast wahrgenommen. Welche formate haben euch besonders gefallen? Und was hat euch vielleicht nicht so gefallen? Und was sind eure wünsche eigentlich an ja dem werkstatt palast?

    Sprecher:in 1: Wenn du dich mal ganz langsam umdrehst sehen wir jemanden der sehr oft da war

    Sprecher:in 6: das stimmt möchtest du was sagen? Du hast ihn ja sehr intensiv wahrgenommen, auch

    Sprecher:in 7: ja, ich war in der zweiten Hälfte war ich öfter da, das stimmt, am Anfang war ich unterwegs im, im August noch muss ich Trump sagen, sonst wird das alles falsch bewertet. Hier also ja klar, der WERKstattPALAST. Was kann man dazu sagen? Es hat mich ein bisschen an das Projekt zum Pavillon, zum Karlsruher Stadt Geburtstag erinnern, im Schlosspark, es war ähnlich, man konnte dort eben verschiedene Formate auch beantragen und selbst einbringen, das hat hier vielleicht ein bisschen gefehlt, dass man auch von außen Formate zugelassen hat. Also dann wäre vielleicht noch öfter auch unter der Woche Angebote gewesen. Oder so. Ja, aber das ist kann man noch.

    Sprecher:in 1: Das liegt dann an den dreieinhalb Millionen mehr, die der Stadt Geburtstag hatte. Ja,

    Sprecher:in 7: genau also ja genau und vielleicht war es auch dann nicht ganz, hat sie es auch gar nicht ganz so rumgesprochen, was hier überhaupt stattfindet und stattfinden soll. Genau das war das eine. Ansonsten haben mir am besten die Workshops gefallen, die habe ich sehr gerne wahrgenommen und ja, aber auch immer interessant, ob es jetzt um um pflanzliche Sachen ging oder um bauliche Maßnahmen oder sonst was, war sehr anregend, und auch die Fachkompetenz war vereinzelt also überragend, muss ich sagen, Ich war sehr überrascht, als ich einmal gekommen bin und saßen da der, der Chef von der Bundesbahn und der Chef von der Autobahn AG in der Diskussionsrunde über Nachhaltigkeit Was kann man sich mehr wünschen eigentlich als unbeteiligter Beobachter, dass? Ja,

    Sprecher:in 2: ganz so hoch waren die Kollegen jetzt nicht in der Hierarchie, aber es waren Experten, die sich dann dem Thema wirklich gut ausgekannt haben.

    Sprecher:in 4: Aber fast

    Sprecher:in 7: okay, damit bricht mein Konstrukt zusammen,

    Sprecher:in 1: geht ja um Strukturen

    Sprecher:in 7: und ja, also, man würde also, man würde sich so was öfter wünschen. Natürlich, wenn man das jedes Jahr oder alle zwei Jahre zehn Wochen aufstellen könnte, wäre das wunderbar, man könnte dann eben auch länger vorausplanen, es könnte sich mehr mehr gruppen mit engagieren, eventuell und man könnte dann auch unter der Woche noch Veranstaltungsprogramme anbieten. Also, das ließe sich ja noch richtig groß erweitern. Ich man hat ein bisschen, man weiß nicht so ein bisschen in der Schwebe, man weiß nicht so genau, was jetzt genau dabei herauskommen wolle. Ist es jetzt 11 bisschen Werbung für Arthur gewesen? Im Endeffekt oder was wird damit darüber hinaus geschehen? Ich habe erst am Schluss ein bisschen das mitgekriegt das was David mit einbringt, diesen nachhaltigen Nachhaltigkeitsgedanken aus der Architektur, das ist natürlich über Art hinaus, das ist schon mal gut und ja wird man sehen was weiter passiert wie sich das hält was da an Angeboten entsteht und ob sich das nachhaltig trägt ist halt die Gefahr, das Risiko was ich für die Mitarbeiter sehr ist halt gefressen, fressen oder gefressen werden. Also dass ihr euch nicht in den Strukturen die ihr eigentlich ändern wollt, verliert okay,

    Sprecher:in 6: er möchte noch jemand sich einbringen ja Rüdiger super,

    Sprecher:in 8: also ich ich zähle mich zu dem Publikum, ich war gelegentlich dabei zu beginnen, in der Mitte und am Schluss Bin eigentlich immer gern gekommen. Neugierig, was passiert, was wird vorgestellt, hat auch keine Vorstellung. Was der Abend bringt, fand ich, das ist sehr interessant und ganz besonders habe ich das auch von den anderen Besuchern gesehen, die sagen Oh, das macht ja Spaß, weil eigentlich Kunstausstellung immer elitär ist und distanziert ist und das hatte ich eigentlich als sehr angenehm empfunden und würde mir schon wünschen, wenn ihr weitermacht, dass man das mit berücksichtigt, da kommen auch Leute auch ich habe ein paar Leute mitgebracht, die waren dann also sehr positiv. Und das Thema Kunst und Wissenschaft ist natürlich ein Dauerbrenner. Ich sehe das mehr auf der akademischen Seite. Wir hatte jetzt Diskussionen. Robotik und Kunst was hat das miteinander zu tun, da gibt's Künstler dabei sind, in Venedig auf der Biennale von Korea ein ganz spektakuläres Exponat. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass man groß da drüber geredet hatte, sondern man musste suchen und und Informationen machen. Kalifornien kenne ich, Leute, die das auch als Thema in Berkeley machen. Und also ich denke, da ist, so dieser, die Berührung auch die Einbeziehung des Publikums und eben nicht elitäres präsentieren. Diskutieren ist eigentlich eine ganz gute Sache. Also von der Seite hat es mir gut gefallen und der Hafen ist natürlich schon eine Herausforderung für die tolle Umgebung und da müsst er weitermachen.

    Sprecher:in 6: Ähm ja super

    Sprecher:in 9: ja also ich mein jetzt muss ich natürlich auch was dazu sagen das es war ganz klar als als die frau quinte auf uns zukam und sagte sie will da einen werkstatt palast machen. Also wir wussten ja nun überhaupt nicht was da auf uns zukommt und wir haben uns also so ein bisschen zurecht geruckelt und ich habe nur so mitgekriegt im kollegenkreis also gerade auch die mitarbeiter die jetzt normalerweise im leben nicht in eine Kunstausstellung gehen würden. Ich sag es mal ganz klassisch meine jungs aus der Werkstatt ja denen hat hier die struktur gefallen. Was ist denn das ja und da waren die einen oder anderen dabei und haben einfach mal reingeguckt und sind dann auch wieder gekommen die haben nach der arbeit sind sie mal vorbeigekommen und sind dann am wochenende mit mit Kind und kegel hier aufgeschlagen und ich denke diese diese Möglichkeit so ganz unbelastet an vielleicht die Wissenschaft war für die vielleicht nicht im Vordergrund, aber einfach hier so mitmach geschen. Ja, das war das, was man sonst wohl ein niedrigschwelliges Angebot nennt. Das ist sehr gut angekommen, weil das auch sagen wir mal, einen ganz anderen Zugang zu Dingen bringt, wo jetzt, ohne das jetzt irgendwie überheblich klingen lassen zu wollen, Otto Normalbürger vielleicht nicht macht ja und diese diese Hafen Umgebung ich meine gut, dass ich natürlich meinen Hafen toll finde ist selbstverständlich, ist klar. Die hat aber natürlich schon dazu beigetragen, dass das hier eine ganz besondere Atmosphäre hatte, die auch, glaube ich, zum Erfolg des Ganzen beigetragen hat und ich kann Ihnen also sagen selbstverständlich, wenn es also Werkstatt Paters zwei Punkt null geben sollte wir sind dabei

    Sprecher:in 1: nicht zum Hafenkultur fest, ich habe keine Angst, vielen Dank also, wenn man das nicht als Schlusswort setzen kann, dann weiß ich auch nicht vielen Dank dafür

    Sprecher:in 6: und gerne auch im persönlichen Gespräch. Also nee, ich wollte nur sagen Nee, nee, aber also ihr könnt gerne auch noch im persönlichen Gespräch uns anquatschen und sagen Ja ja, ich, was liegt mir noch auf dem Herzen? Also

    Sprecher:in 1: absolut, Es gibt auch am Samstag noch mal die klassische Diskussionsrunde Der Dialog. Wo wir natürlich noch mehr öffnen werden, da geht es um Interdisziplinarität also was bringt uns eigentlich eine Sprache, keine Sprache, viele Sprachen, Und da freuen wir uns, wenn ihr Samstag dazu kommt. Ganz lange bleibt Auch morgen wird es sehr spannend. Es gibt um 20:30 Uhr eine Performance von Kilian Kretschmer, die wirklich beeindruckend wird, wo auch jede Person, die kommt, Teil dessen sein wird, was da passiert und im Anschluss auch noch mal Musik. Also wir freuen uns, wenn ihr morgen oder übermorgen auch noch ein letztes Mal vorbeikommt. Vielen Dank!

    Sprecher:in 6: Und jetzt ganz kurz ein letztes Wort noch und jetzt im Anschluss gibt's auf jeden Fall noch Musik und zwar ein Live Radio Format mit Klaus vier, Radio Legende von eins Live und ByteFM und ich freue mich schon sehr

    Sprecher:in 1: darauf sehr und wir machen die Lichter oben auf dem Dach jetzt an, damit man die Fotoausstellung noch sehen kann. Super! Und das Feuer an

    Mitschnitt: ato

Kontakt · supermorgen

Sie planen etwas Ähnliches? Sprechen wir darüber.

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Wir antworten meist innerhalb von zwei Tagen und sagen Ihnen ehrlich, ob wir dafür die Richtigen sind.